Hallo Daniel,
als Tochter eines alkoholikabhängigen Vaters und eienr coabhängigen Mutter kann ich Dir auch nur eines raten: Trenn Dich.
Eben genau aus dem grund, der schon genannt wurde: Ich denke man darf seinen Kindern soetwas nicht vorleben. Es müssen Grenzen gezogen werden. Vielleicht solltest Du mal versuchen in nüchternen Zustand mit Deiner Frau zu reden und ihr sagen, dass DU vorhast auszuziehen, eine Trennung in Frieden vorschlägst. Betone auch, dass es nciht deswegen sst, dass Du sie nciht mehr liebst. Aber mach ihr auch klar, dass diejenige , die Du 'eigentlich' liebst für Dich nicht mehr existent ist. Sie soll dann auch ihr Leben leben können und ihr könnt Euch wegen der Kinder treffen, sie kann vorbei kommen, muß dann aber wieder gehen.
So werden auch die Kinder das Gefühl haben, dass ihre Mutter nciht ausgeschlossen wird. Sie könne ja auch weiterhin zur Mutter gehen. Aber wichitg ist, dass es DIR gut geht. Für Dich UND für Deine kinder. Ich habe glaube ich inmeinem Leben mehr druch die Hilflosigkeit und Inkonsequenz meiner Mutter gelitten, als die Abhängigkeit meines Vaters.
Stell Dir einfach mal folgendes vor:
DU erwartest ja dass Deine Frau aufhört zu trinken.
Dazu ist sie aber nciht stark genug, sie bekommt Saufdruck, den sie nciht überwinden kann.
Aber Dein innerer Druck, sie nicht gehen lassen zu können fühlt sich bestimmt genauso an. Auch DU bsit abhängig , als Co. Sei Dir dessen bewußt und mach einfach den ersten schritt. Denn DU hast noch den Vorteil, dass DU nicht körperlcih abhängig bist und noch relativ klar denken kannst. Überwindung braucht ihr beide. Leb Deiner Frau das vor, was DU von ihr uach erwartest. Löse DU DICH von Deiner Sucht, damit SIE sich von ihrer trennen kann. Leb es ihr vor.
MAn kann nciht von einem anderen Menschen erwarten, was man nciht selbst erfüllen kann. So kannst Du es auch vor Deinen Kindern vertreten. Als ein zeichen. Es ( die Trennung) muß ja nicht endgültig sein. Sag den Kindern, dass Du auf Änderungen hoffst, aber erstmal es so am besten ist und man dann weiter sehen kann. Das zeigt Konsequenz und ncmmt ihnen viellceiht die Angst, dass Du ihnen für immer die Mutter vorenthalten wolltest. Ich glaube die beiden Großen werden es auch schon verstehen.
Beiträge von Frozen Tears
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Sehr interessanter Thread. Meiner meinung hat man sich kein Stückchen von seinem Co-sein befreit, wenn man sich trennt oder der Partner aufhört zu trinken. Das erstere sit nur ein Weglaufen vor dem Leid, und sicher folgt eine Co-suchtverlagerung . Zweiteres ist eine Lösung für den Alkoholabhängigen. Somit hat es mich beim Lesen von Co-Threads oftmals gestört, dass die sich nur gegenseitig in ihrem Co-Sein bestätigen. Endlose lange über Trennungen reden, darüber wie der Partner zur Trockenheit kommt und wenn man sie drauf aufmerksam macht wird man gesteinigt. Hilfe. Ich wills mal aus der sicht des Kindes sagen: Nicht nur ein alkoholkranker Vater kann einem die Kindheit verderben, auch eine coabhängige Mutter kann ein Kind reglrecht ersticken. Vielleicht sollten das einige Coabhängige Elternteile auch mal bedenken und ihr 'Helfersyndrom' mal zur Abwechslung an sich selber oder an ihren Kindern ausleben.
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Gerade habe ich noch einen interessanten Thread von Britta gelesen, der vielleicht auch einiges zu dieser Fragestellung beitragen könnte:
Sie beschreibt ja sozusagen wie sie ihren alkoholkranken Freund als einen Mann mit 2 Gesichtern sieht. Auf der einen Seite den liebenswerten nüchternen Mann, auf der anderen Seite der betrunkene Mann unzurechnungsfähig, voller widersprüche usw. In keinem Thread habe ich bisher gelesen, dass ein betrunkener mensch in irgendeienr Weise positiv empfunden wird. Da der Alkoholkonsum ja im Laufe der Karriere immer mehr zunimmt schwindet das erste Gesicht ja immer mehr und der zweite kommt immer mehr zur Geltung. Und ich denke damit schwindet auch die Beziehung. Denn wie Britta ja selbst gut beschreibt ist dieser zweite Mann ein Fremder für sie. Wenn sich alle Coabhängigen das auch mal so vor Augen führen würden , müßten doch alle feststellen, dass sie eigentlich keine Beziehung mehr mit 'ihrem' Partner haben. Mit dieser Vorstellung von der Trennung von einem Fremden kann es ja vielleicht etwas hilfreicher sein.
Britta schreibt ja auch ganz richtig, dass der eigentlcihe Partner - so wie er mal war- nur noch in ihrer Wunschvorstellung existiert.
Finde ich ein klasse Thread, den man sich mal zu Herzen nehmen könnte. -
Rose ,
ja das denke ich mir auch so. Hatte ich eigentlich auch von beiden Seiten so gemeint. Den trockenen Alkoholiker wird es sicher sehr nerven, wenn er merkt, dass er sie ganze Zeit so bemuttert wird und nur noch der coabhängige Partner 'alles im Griff' hat. Sicher will er dann sein Territorium, dass er ja bisher vernachlässigt hat wieder zurückgewinnen.
Vielleicht muß er sich auch erstmal wieder selbst 'finden'. Denn in einer langen nassen Zeit hat man sich sicher auch viel verändert. -
Habe mir die ganzen Threads nochmal durchgelesen und möchte hier nochmal auf die ersten Threads Bezug nehmen. Auf die Frage, ob unbeingt iene Trennung nötig ist oder manauch so nebeneineander seine Abhängigkeiten leben kann bis der Alkoholabhängige seine Tiefpunkt erlebt.
Klar, kannman jahrelnag als Süchtige nebeneinander her leben. Aber es ist sicher nur ein nebeneinander. Auch wenn der Partner nciht gewalttätig ist, immer noch einigermaßen seine Pflciehten wahrnimmt usw. ist es doch immer nur ein nebeneinander, man kann nicht wirklcih miteinander. Miteinander trinken? Oder wie sollte man sich das vorstellen? Das verständnis an sich ist auch nicht vorhanden. Co versteht den Alkoholiker nciht , er vesteht CO nicht, fühlt sich z.B. bevormundet etc. viele Beziehungen halten ja dennoch sehr sehr lange wie man auch hier liest. Warum? Weil so eine Beziehung davon geprägt ist, dass einer am anderen 'häng' und der andere sich in seiner Bequemlichkeit ausruht. Also eine Bedarfsgemeinschaft, wie hier schon erwähnt wurde.Trennung ist ja zu schmerzhaft , würde Veränderung, eine neues Leben bedeuten. Da muß man erstmal hinkommen, also auch der Coabhängige muß seinen Tiefpunkt erreichen. Und daher ist es vielleicht auch verständlich, dass nach einer Therapie nichts mehr geht. Denn dieser 'Funktionsbeziehung' wurde jegliche Grundlage entzogen.
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Hallo Volker,
ich glaube besser als Du kann ich den Sinn der Meditation garnicht in knappe Worte fassen. Du triffst da schon genau den Punkt.
Ich habe schon vieles an unterschiedlichen Meditationsformen ausprobiert und darüber jetzt heir zu berichten würde den Rahmen sprengen.
Hängt bei mir auch immer ein bißchen von der Stimmung ab, ob ich lieber eine 'dynamische meditaion' mache oder etwas ruhiges.
Tendenziell bringen mir persönlcih ruhige besinnliche Dinge mit viel Atemtechnik am meisten.
Ganz so regelmäßig wie Du meditiere ich nciht einmal, aber wenn Du es jetzt so schreibst bekommeich auch wieder ein Bedürfniss 'nach mir Selbst'.
Meditationen sind irgendwie Streicheleinheiten für die Seele. -
Hallo Teaser,
grundsätzlich würde ich jetzt mal zwei Dinge unterscheiden. Hast Du diese Frau im Inernet kennengelernt oder in der realen Welt.
ich finde es insofern wichitg, weil das Interent mit seiner Anonymität geradezu dazu verlockt sich anders darzustellen als man tatsächlich ist, daher würde ich in diesemm Fall garnicht so viel auf diese Geschichte geben.
Oder ist es so, dass Du sie in der realen Welt kennengelenrt habt, ihr einfach weit auseinander lebt und daher übers Internet kommuniziert?
grundsätzlich muß man in diesem Falle ja sagen, dass Du Dir die Faru nach irgendwelchen Gesichtspunkten ausgesucht hast, die für Dich erstmal auf den ersten Blick in Ordnung waren. Somit gehe ich davon uas, dass Du si Dir nach Deinem Eindruck her richitg ausgesucht hast.
Wenn sie Dir nun nach ein paar Wochen gebeichtet hat, dass sie Dich angelogen hat, dann ist es ja nicht Deine Schuld. Du hättest nie rahnen können , dass sie doch nicht single ist, es sei denn Du hättest ihr hinterhergeschnüffelt, was ja auch nciht gerade die feisnte Art ist. Du hast ihr also erstmal Dein Vertrauen geschenkt, was ja auch eigentlich eine Grundvorraussetung ist für eine gute Beziehung.Die Analyse von Josu oben klingt auch sehr nachvollziehbar, dennoch vermute ich, dass dies nicht mit Deinem Verhalten übereinstimmt, da Du ja eher der Leichtgläubige statt der Mißtrauische zu sein scheinst.
Sie hat Dich also angelogen, es wenigstens zugegeben, dann weitere Lügereien. Leider haben Lügner ja nicht wirklich eine lange Pinocchionase und man sieht es einer Person nicht sofort an.
Deswegen sagt man ja aber auch, ich brauche erstmal eine Zeit um jemanden kennenzulernen. Viele Dinge in der kennlernphase sind ja immer auch ein paar Flunkereien, wenn man es so nimmt. Jeder verscht sich von seiner besten Seite zu zeigen, gibt sich übermäßig Mühe , bis man einen Menschen dann nach einiger Zeit erst einmal im Alltagsleben wahrnehmen kann. Darauf kommt es doch tatsächlich an. Nicht die erste Phase des Verliebtseins, so schön sie auch immer ist.
Gut, sie aht DIch also belogen und nun kommt der eigentlcihe Punkt, den man Dir jetzt vorwerfen muß: Du hast weitergemacht, wissentlich , dass Du ihr eigentlich nicht vertrauen kannst, hast es also in Kauf genommen.
Das kannst Du in der Tat nur Dir selber vorwerfen. Gut, nun habe ich ja schon geschrieben, dass vieles mit Flunkerei anfangen mag, viele Menschen möchten nicht gleich alles von sich preisgeben. Du mußt jetzt für Dich selebr abwägen, ob es eine Notlüge war. Wie wichitg Dir Vertrauen in einer Beziehung ist und inwieweit dieses Vertrauen nun gebrochen ist und Du ihr da verzeihen kannst und willst. Darüberhinaus gilt es antürlcih tatsächlich festzustellen , ob sie ein wirklcihes Interese an Dir hat oder Dich nur ein bißchen benutzt hat , um sich selbst ein bißchen zu trösten?
So klingt es nämlcih erstmal für mich. Vielelicht hatte sie Probleme mit ihrem Freund und hat ihn aus einer Wut heraus als Ex abgestempelt, sich innerkich damit erstmal von ihm getrennt. Sowas passiert in diesen HICk-HAck-Beziehungen mit ständigen Ups und Downs ja oft. Vielelicht bist Du dem jezt zum Opfer gefallen. Kann man aus der Entfernung schlecht beurteilen. Aber auch eine Frau, die sich ernsthaft an einem Mann interessiert gibt ihm soclhe Signale. Und die gilt es zu versthen und nciht für sich falsch zu deuten oder nach Entschuldigungen zu suchen, wennsie sich nach 3 Wochen immer noch nicht meldet. Wer heir und da mal nach Lust und Laune anruft hat mit Sicherheit kein wirkliches Interesse an Dir. Das darfst Du Dir gerne merken. Wer fadenscheinige Ausreden benutzt, warum er sich nciht melden konnte gehört ebenfalls dieser Kategorie an.
Wenn Du dennoch Interesse an solch einer person verspürst, dann gebe ich Dir folgenden Tipp: Setz sie auf Deine Warteliste und schaue Dich derweilen nach etwas anderem um. In einer anderen Situation, wennsie isch beispielsweise ernsthaft getrennt hat , kann sie ja immer wieder herbeigezaubert werden. Alles andere ist nur Zeitverschwendung und zermürbt Dich nur. Dafür mußt Du natürlich stark sein und nicht ewig in Liebeskummer oder Depressionen verfallen müssen.
( Da hilft mal wieder Meditation).
Für sie ist es doch so gesehen nicht verkehrt. Sie hat ein Problem ,ist gefrustet und sucht sich mit ein bißchen Flunkerei etwas Trost.
Machen viele Männer auch so. Wie schon erwähnt muß ja nicht jede Beziehung oder Affaire gleich die große Liebe bedeuten.
Vielleicht solltest Du Dich einer Frau einfach nicht gleich so hingeben, denn wenn sie ernsthaftes Interesse hat und das ist, wonach Du suchst, dann wird sie sich auch Zeit nehmen für Dich, Player und Playerinnen erkennt man meistens daran, dass sie ein schnelles Spiel wollen und schnell Interesse verlieren, wenn dieser Wunsch nicht schnell erfüllt wird.
Jemand mit echtem Interesse gibt so schnell nicht auf.
Genauso gut könntest Du auch einfach nur das mit dieser Dame ausleben, was sie anscheinend will und Dich währenddessen auf die Suche nach der Wahren SIE machen. Eine Art Bedarfsgemeinschaft. Darfst Dich eben nur nciht verlieben
Meine Frage an Dich ist eigentlich diese: Wieso läßt Du es so weit kommen, Du hast ja immer die Möglichkeit gehabt aufzuhören, So wie DU es ja selber schon in dem anderen Posting geschrieben hast.
Du hast tatsächlich höhere Toleranzgrenzen, als Du in Wirklichkeit verträgst. Und das deutet in der Tat auf mangelndes Selbstwertgefühl hin.
SIE nimmt sich einfach was sie in dem Moment braucht. Sie kennt ihre Bedürfnisse und holt sich ihre Erfüllung. Kannst Du ihr keinen Vorwurf machen. Wenn Du in den Threads von Coabhängigen liest wirst Du diese Konstellation immer wieder finden. Coabhängige neigen dazu alles in Kauf zu nehmen, bis hin zur eigenen Selbstaufgabe, dulden Lügereien und Betrügereien, Beleidigungen, Gewalt. Viel mehr noch, als das was du heir beschreibst. Aber der Hintergrund ist wohl ähnlich. Mangelndes Selbstwertgefühl. Du beschreibst es ja tatsächlich auch selber so.
Weißt doch recht anständig über Dich bescheid. Vom Kopf her. Aber es heißt : mangelndes SelbstwertGEFÜHL: Was bedeutet: Du fühlst es nicht.
Wer gesund ist, würde irgendwie auch einen gesunden Egoismus besitzen und einen gewissen Stolz verspüren und auch entsprechend reagieren.
Vielleicht würde es Dir mal helfen über Deinen eigenen Schatten zu springen. Nimm doch mal Deinen Hörer zur Hand und sag ihr doch mal wie SCH**** sie doch eigentlich ist. Und ich nehme an, danach wirst Du Dich besser fühlen. Sie wird dann denken: Boah , der hats mir jetzt gegeben - und eigentlich hat er Recht. Sie wird mindestens ein wenig Schuldgefühle haben. So wie Du Dich aber verhälst wird sie sich nur ein in ihren Damenbart kichern und denken: Fein, mit dem kann mans machen. Das sind Schritte, wie Du lernst Dein theoretisches Wissen über Dich mal umzusetzen. Ausserdem brauchst Du auch nicht immer verfügbar sein, wenn SIE gerade Lust auf Dich hat.
Lass Sie wissen, dass auch sie nicht die einzige Frau auf Erden ist.
Du hast ja nichts zu verlieren, denn Du hast Sie ja nicht für Dich gewonnen. Aber Du hast in der Tat was zu gewinnen: Deinen Stolz. Dein Gesicht. DEIN SELBSTWERTGEFÜHL. Du stehst nicht als Looser da.
Und lieber Dieter, vertraue mir. Das klappt immer. -
Hallo BandiBlub,
ich wünsche Dir/EUCH zunächst mal alles Gute.
Darüberhinaus bin ich Dir mal sehr dankbar, dass Du das was hier teilweise in einigen, also nicht nur Deinen Threads abgeht, nämlich dieser beleidigende und teilweise provokative oder aggressive Tonfall- einmal so schön in Deinen Worten formulieren konntest und hoffe, dass sich endlich mal ein paar Leute dies zu Herzen nehmen.Ich finde, Du hast Deine Kritik bestens begründet und hoffe, dass Du Dich nicht wegen ein paar schräger Vögel aus dem Forum vertreiben läßt. Denk immer daran, dass es noch viele andere Leser hier gibt, die Dein bestes wollen, die sich gerne mit Dir austauschen.
Wer nur rumnörgeln will, solle sich doch andere Threads dafür suchen.
Habe schon einige Threads gelesen, wo einige Teilnehmer wie die Geier darüber herfallen und es letzlich nicht mehr um die Sache an sich geht.
Da sind Leute aus dem Forum vertrieben worden, die für mich super hilfreiche Beiträge geleistet haben, was ich sehr bedaure. Denn jeder ist ja hier , um sich Hilfe zu erhoffen.
Daher würde ich mich freuen, wenn Du weiterhin in diesem Forum schreibst.
LG
Frozen Tears -
Als ich Deinen Artikel las hatte ich sofort den Eindruck, dass Dein Mann schon ein ziemlich tiefsitzendes Alkoholproblem haben muß, wenn er schon Tiere und Schneeflocken sieht. Ich kenne das auch von meinem Vater, aber das passierte erst nach JAHREN permanenten Alkoholkonsum.
Danach sah es dann überhaupt nicht mehr rosig aus für ihn.
Also ich würde sagen : Alarmstufe Rot.
Für die Bierbrauerei könntest Du ja jemanden einstellen und lieber eine finanzielle Einbuße erfahren, statt Deinen Mann zu verlieren.
Aber sicher wird er nicht trocken solange er immer damit konfrontiert wird. Das wird Dir hier wohl jeder bestätigen.
Also solltest Du diese Entscheidung schonmal treffen.Das beste ist für Euch ein ganz neues Umfeld. Du mußt dich auf einen gemeinsamen absoluten Neuanfang vorbereiten. Nur dann wirds klappen.
Ich hoffe, dass Du und auch Dein Mann die Kraft habe, das alles durchzustehen.
Aber - nichts ist Unmöglich.
Man sagt ja immer _ Geld ist nicht alles. Und hier zeigt sich, obman es auch wirklich so meint und umsetzen kann. Ob einem Gesundheit, Ehe, Liebe, usw wirklich wichtiger sind als finanzielle Unabhängigkeit. -
Da hätte ich jetzt eine Antwort parat.
'Sie' haut ja tatsächlich auch nicht einfach so ab. Obwohl Du ihr doch von vorneherein jedes Interesse an Dieter abschreibst. (Ein ganz schönes Luder, fällt mir da erstmal ein. Dann auch wieder ne arme Sau.) Ist es nur ihr Spaß , den sie verspürt , Dieter leiden zu sehen? Oder erhält sie von Dieter ebenfalls alle Bestätigung , die SIE braucht, die sie sonst nie bekommen hat. Endlich mal jemand , der sie anbetet ( die Kumpels tun es ja nicht, haben sie ja durchschaut)
Sie liebt Dieter nicht und vergeudet trotzdem ihre Zeit mit ihm? Wozu? Armselig! Dumm! Oder braucht sie Dieter doch?
Ist da nicht vielleicht so ein Machtkampf verborgen? Stolz?
Wer von beiden ist der Stärkere? Sie hat Dieter in der Hand. Das weiß sie. Sie ergötzt sich an seinem Leid? Pervers? Oder weil sie es auch nicht anders kennt, selber immer so behandelt wurde und jetzt nach Rache sucht? Eine ebenso gescheiterte Existenz wie Dieter, vielleicht mit noch mehr selbsterfahrenem Leid? Eine, die nur so rücksichtslos sein kann, weil andere sie auch nie anders behandelt haben, die sich so eine Fassade aufgebaut hat mit Lügen und Betrügen, weil die Wahrheit jeden vertreiben würde ( wie die Kumpels).
Was hälst Du von einer gemeinsamen Therapie?
SIE (ge-) braucht Dich meiner Meinung dazu , um sich selber stark zu fühlen. Du gibst ihr das nötige Spielfeld dazu. Du läßt sie machen was sie will, setzt ihr keine Grenzen aus Angst sie zu verlieren und das weiß sie ja. Das bestätigst du immer wieder durch Dein Verhalten. Jeder von beiden scheint seine Minderwertigkeitsgefühle in seiner Weise an dem anderen auszuleben. Sie ihr Streben nach Macht, Dominanz, Anerkennung. Du Dein Streben nach Liebe und Anerkennung.
Sicher denkst Du sie würde dir niemals hinterherlaufen, stimmts?
Aber hast Du es jemals versucht? Ich verspreche Dir eins. Sie wird es tun.
Unter den richtigen Umständen.
Sie ist der Mensch, der geradezu andere dazu provoziert ihr Grenzen zu setzen. Sie braucht einen Partner , der stark ist, stärker als sie und das testet sie aus. Sie sehnt sich nach einem Menschen , der ihr Paroli bietet, einer der nicht gleich umfällt, wenn sie sich an seine Schulter lehnt. Ein Dornröschen, dass von ihrem Prinzen verlangt erstmal die Dornenbüsche zu überwinden. Der ihr beweist, dass er der wahre Prinz ist.
Sie ist sicher in der Tat eine starke Persönlichkeit, aber vielleicht auch eher unfreiwillig, eine die sich möglicherweise auch durchs Leben boxen mußte und gezwungen war, unabhängig und stark zu werden. Ebenfalls als Kind sich selbst überlassen worden? Sie wünscht sich einen Partner, bei dem sie selber sich erlauben kann 'schwach' zu werden. jemand auf den sie sich verlassen kann. Sie scheint Angst zu haben vor der Schwäche eines Partners. Frage Dich mal warum wohl.
Wirf auch mal einen Blick in IHR Elternhaus. -
Hi Teaser,
bei Deinem PS stockt mir jetzt erstmal der Atem.
Ich geh da jetzt mal nicht weiter drauf ein, da es sich ja um ein Selbsthilfeforum für Alkoholiker handelt und sonst wieder die Forumspolizei böse Worte schreibt!
Also- warte auf meine PN!Professionelle Hilfe ist ja schonmal nicht schlecht. Dein Problem scheint auch ziemlich explizit zu sein. Ich denke aber uach, dass DU nicht so schnell die großen Veänderungen erwarten darfst. Wenn Du erst mal Erkenntnisse über die Zusammenhänge, die Hintergründe usw über Deine Verhaltensweisen hast, dann kannst DU ja erst mit dem nächsten Schritt beginnen. Und Du mußt Dir dessen bewußt sein, dass Du all das ,w as Du Dein Leben lang gelenrt hast, Deine ganzen Gewohnheiten nicht plötzlich ablegen können wirst. Das sind ja richtige Verhaltensmuster , die prima ineinander greifen. Du must quasi neu Laufen lernen.
Das bisherige hat Dir ja auch gewisse Freude, gewisse Kicks bereitet.
Auch da must Du meiner Meinung noch etwas intensiver schauen. Inwiefern bist DU abhängig von diesen Negativerfahrungen. Dieses verletztwerden. Was löst es dann genau bei Dir aus? Bestätigung, dass DU nichts wert bist? Setzt es neue Energie frei, damit Du einen Ansporn hast Dich wieder neu zu bemühen, neue Herausforderungen?
Mißt Du immer wieder Deine Stärke, Deine Überlegenheit?
Das letzte ist meine Vermutung bei Dir.
Was genau führt denn Deienr Meinung nach immer wider zu Konflikten in Deinen Beziehungen. Du schreibst, dass Du zunächst den Frauen etwas vorgaukelst und sie Dich dann später durchschauen.
Du schreibst, dass Du eigentlich soweit mit allem bei Dir zufrieden bist.
Wie sehen es die Frauen? Warum verlassen sie Dich? Wieso meinst Du, dass Du ihnen hinterhergelaufen bist?
Tatsache ist auf jeden Fall, dass die Frauen dann durchweg entweder mit Dir doch unzufrieden waren, Seiten an Dir entdeckt haben, die nicht zu ihnen passen, vielleicht auch nicht bereit waren für eine feste Beziehung,
oder tief im Inneren einen anderen lieben, oder noch lieben.
Die Gründe einer Trennung müssen ja nicht imemr bei einem selber liegen. Ich denke, wenn es an Dir liegt, dann hätte es schon immer auch Vorzeichen gegeben. Nörgeleien, Kritik, Vorwürfe, Streitereien um bestimmte Dinge. Wenn eine Frau sich plötzlcih in jemand anderes verliebt hat oder ihren Verflossenen noch liebt, dann liegt das nciht an Dir. Dann ist es einfach Schicksal und Du kannst es nur so hinnehmen.Also überlege doch mal, als was Du Dich den Frauen verkaufst?
Bist Du der leicht zu habende Giggolo, der es den Frauen leicht macht?
Bist Du der Frauenversteher, der den herzgebrochenen Frauen über den Ex hinweghilft und die dann aber doch wieder zu ihnen zurück kehren?
Bist Du der rechthaberische Typ, der immer versucht die Damen mit Deinen Weisheiten zu belehren?
Bist Du das der hilfsbedürftige Typ, der eigentlich eher eine Mutti sucht, statt eine Partnerin?
Wie siehst Du die Frauen selber, die Du Dir aussuchst?
Hast Du das Gefühl, dass sie 'mehr' sind als Du, eigentlich nen ganz anderen besseren Kerl als Dich haben könnten? Reagierst Du vielleicht zu eifersüchtig, kontrollierst Deine Partnerin aus Angst , dass Du sie sonst verlieren könntest ( was Du dann duch so ein Verhalten mit Sicherheit auch tun wirst).Hast Du das Gefühl, dass Du um Liebe 'kämpfen' mußt, Dich dafür anstrengen mußt?
Hast Du das Gefühl, dass Du etwas ganz besonderes bieten oder leisten mußt?
Hast Du das Gefühl, dass Du Frauen gegenüber nicht Du selbst bist sondern sofort in eine Rolle schlüpfst? -
Hallo Celine,
ich finde Deine Fragestellung als auch die Dsikussion um Dein Thema sehr interessant und berechtigt.
Im Laufe der beiträge sehe ich, dass immer wider neue Fragen um die Coabhängikeit aufkommen, die ja aber auch immer wieder in Beziehung zur Partnerscahft gestellt werden.
Überhaupt ist es auch für mich mal ein Thema, dass ich hier ein wenig vermisst habe. Nämlich die Hintergründe, die Diskussion und Auseinandersetzung um die Coabhängigkeit an sich. Die Coabhängigkeit hat ja immer etwas mit einem entweder alkoholabhängigen oder auch nicht abhängigen Partner zu tun. Daher finde ich auch beide Fragestellungen, ob nun der Coabhängige oder auch Alkoholabhängige überhaupt beziehungsfähig ist recht gut.
Insbesondere wie Du ja schon schreibst, dass Beziehungen in dieser Konstellation ja über Jahre hinweg geführt werden. So ja auch bei meinen Eltern. Diese Beziehungen existieren und funktionie´ren ja in gesisser Weise auch insofern, dass ja der Coabhängige mit dem Abhängigen ein eingespieltes sich ergänzendes Team bilden. Jeder wird irgendwie in seinen Suchtbedürfnissen scheinbar befriedigt. ich würde es daher als eine funktionierende Suchtgemeinschaft bezeichnen und nciht als eine funktionierende Ehe / Familie. Also ich würde sagen, dass beide Parteien nicht 'beziehungsfähig' im herkömmlichen Sinne sind, beide sind hilfebedürftige therapiebedürftige Personen.
Denn die 'Ehe', die geführt wird ist nicht ausgefüllt mit wahrem Glück,mit echten Perspektiven. Statt zu gewinnen, verliert man von Tag zu Tag mehr. Sein Geld, Seine Arbeit, seinen Respekt, Seine Gesundheit, seien Selbstwertgefühl, Haus, Kinder, Kreditkarten, Portemonaie, Freunde, Liebe....
Nur die Partner sehen es beide nicht, sie sind ja blind vor Sucht. Als Kinder von Alkoholabhängigen kriegt man aber sehr wohl mit, das da was nciht stimmt. Die ewig weggetretene oder heulende Mutter kann einem nciht vormachen, dass alles okay ist, genausowenig wie der Vater , der versucht seine Sucht zu vertuschen, indem er Wodka in Sprudelflaschen abfüllt. Und wenn ich hier einige Threads durchlese und spüre, wie die Leute sich versuchen bis ins letzte noch immer eine heile Welt vorzugaukeln, insbesondere tatsächlich die Co's, dann bekomme ich eine richtige Wut. Weil sie oftmals garnicht wissen, was sie damit ihren Kindern antun, beispielsweise. Damit will ich nicht sagen, dass mein Vater beispielsweise nicht 'liebenswert' war. ich erinnere mich auch, genau wie hier oft beschrieben wird an sehr schöne Stunden mit meinem Vater, er aht sicher viel mehr mit uns unternommen als viele andere Väter. Trotzdem waren er und auch meine Mutter beziehungunfähig. Was ich übrigens auch darauf zurückführe, dass meine Mutter mit 17 schwanger wurde und dann sehr jung geheiratet hat, so ziemlich ohne jegliche Erfahrungen.
Mein Vater, überaus labil, mit aller Verantwortung ( Kind 2 und 3 und 4 folgten) sicher absolut überfordert, fing dann an sich ziemlich offensichtlich ( so sehe ich es im Nachhinein) seine Probleme wegzutrinken. Meine Mutter, der immer alles peinlich war, war dann die perfekte Coabhängige , wie es hier in tausenden Threads beschrieben steht. Immer schön nach aussen heile Welt spielen.
Irgendwann klappt das natürlich nicht mehr.
Ich würde sagen, dass dieses Coabhängige Verhaltensmuster bei meiner Mutter schon vorhanden war. Sie ging schon mit der Einstellung in die Ehe, dass sie nun rundum von ihrem Mann versorgt sei , nicht arbeiten müsse, ihre Ausbildung abgebrochen hatte, vollkommen auf ihren Mann fixiert. Voller Ansprüche und Erwartungen, Forderungen. Also ich glaube, dass die Coabhänggikeit nicht mit dem trinken meines Vaters allmählich enstanden sit, sondern schon vorher existierte. Coabhängigkeit bedeutet ja auch nciht unbedingt , dass man einen alkoholabhängigen Partner haben muß. Die Coabhänggikeit , also das übermäßige Fixierstsein auf den Partner, das zu sehr kontrollieren wollen, den Partner mit Liebe erschlagen usw. kann auch ganz ohne süchtigen Partner existieren.
Hier ist es aber insofern beachtenswert, weil dieses coabhängige Verhalten im Falle einer Sucht, soweit geht, dass die Sucht verdeckt wird und dem Partner mit diesem Helfersyndrom nicht in Wirklichkeit geholfen wird. Insofern ist die Auseinadersetzung mit der Coabhängigkeit an sich nicht unbedingt nur dann erforderlich, wenn man auch gerade einen Partner hat, der süchtig ist. Coabhänggikeit kann auch erlernt sein druch beispeilsweise Aufwachsen in einer Alkoholikerfamilie oder sowas.Daher finde ich diese Fragerei von Spedi auch absolut deplatziert.
Ich habe eher den Eindruck, dass Spedi garnicht genau weiß, was coabhängig überhaupt wirklich bedeutet.Wie gesagt, ich finde es durchaus spannend und würde micha uch weiterhin an Euren Diskussionen beteiligen. Hoffe, ich habe durch meine kurze Geschichte auch ein wenig Licht in eure Fragestellungen gebracht.
Ein wenig klingt es ja schon danach: was war zuerst, die Henne oder das Ei. Das Erstaunliche ist daran, dass in meinem Falle man sagen muß, dass die Coabhängikeit zuerst da war und nicht wie viele beschrieben, so langsam durch das Trinken des Partners entstanden ist. Also wäre doch meine Empfehlung an alle Co's, die diesen Thread lesen, mal zu überdenken, ob es bei ihnen nicht auch so ähnlich war.
( weil sich ja sonst die Geschichten ja auch alle so ähneln
)
Ich will damit jetzt allerdings auch nicht sagen, dass meine Mutter durch ihre Coabhängigkeit meinen Vater zum Alkoholiker gemacht hat oder Schuld an seinem Saufen war. Die Verantwortung trägt letztlich jeder für sein eigenes Verhalten. Das möcht ich hier nochmal ausdrücklich betonen! -
@volker
freut mich zu lesen
Gestern habe ich einen unendlich langen Bericht zu Teaser geschrieben und -schwupp- war er irgendwie plötzlich weg und ich habe mich unendlich geärgert. Daher habe ich mir jetzt vorgenommen, das Gleiche nochmal in kleinen bröckchen zusammen zu basteln.
Schön ist es auf jeden Fall zu wissen, dass Teasers Thread hier viele Leute wieder verbindet - wir sind nicht allein! Ist doch ein schönes Gefühl.
Neustart- das klingt zunächstmal nach einem abgek***en PC

Und da fällt mir ein STRG +ALT+Entf
Steuerung= Kopf
ALT= alte Verhaltensmuster
ENtf= entfernenWürde hier im Forum doch auf vieles passen, ne?
Ich glaube, ich hab heut meinen witzigen Tag. SorryAber ist es nicht so? Wann schmiert der PC denn ab, doch wenn man beispielsweise zu viel auf einmal machen will, zu schnell, zu hektisch...
Und der Gedanke kam mir gleich, als ich Deinen Neustart gelesen habe.
Ich habe das Gefühl, Du solltest das alles mal ein bißchen locker unverkrampft angehen. Versuchs mal mit Gemütlichkeit....
Irgendwo stand mal geschrieben, dass es zu jedem Topf nen passenden Deckel gibt. Damit kann ich nicht unbedingt übereinstimmen. ich glaube sogar, dass mehrere Deckel auf einen Topf passen. Nur nicht die, die man versucht drauf zu pressen.Was ich meine, dass Du sicher sehr viele Chancen hast in Deinem Leben, die passende PArtnerin für zumindest eine gewisse Zeit zu finden.
Solange bis man sich vielleicht wieder auseinander lebt oder sich in verschiedene Richtungen entwickelt hat. Daran finde ich nichts verwerflich und besser als an gescheiterten Beziehungen festzuklammern, So wie wir es als Kinder von Alkoholikern sicher teilweise miterlebt haben.
So habe ich meien Vergangenheit bewältigt und ich denke, dass ich deshalb auch nicht ( wie mir heir einmal in einem Thread vorgeworfen wurde) beziehungsunfähig. ich finde ganz im Gegenteil. Ich hatte schon einige sehr berreichernde intensive Beziehungen . Und ich ziehe es vor lieber tausend Mal Liebeskummer zu durchleben, als in einer Beziehung zu leben, wo man nur noch aus Abhängigkeit, Gewohnheit, Verzweiflung etc aneinander klammert.
Aber Du gibst Dir selber nicht einmal die Chance dahin zu kommen. Was ich sagen will, ist, dass man nicht unbedingt verbohrt nach DEM PARTNER fürs Leben suchen muß. Aber wie es mir scheint machst Du Dich wieder einmal zum Spielzeug. oder wie man so schön sagt zum 'Affen'. Welche Frau möchte eine ernsthaft beziehung mit einem Affen haben, ihre Zukunft mit einem solchen planen? So ein Äffchen ist mal ne zeit lang schön, um sich ein bißchen zu amüsieren, seinen Spaß zu haben, zu spielen. Ja, und wenn das Äffchen auch noch ein paar nette Kunststücke drauf hat, dann kann die Zeit sich auch noch ein bißchen in die Länge ziehen. So sehe ich es aus meiner Perspektive mit den Affen.
Du machst Dich zum Spielzeug, wieder einmal. Und warum?
Angst davor Deiner Selbst geliebt zu werden? Und warum? Weil Du meisnt, dass Du nicht Deiner selbst wegen geliebt werden kannst - also- wieder den Griff in die Trickkiste, die kleinen Kunststücke rauskramen und rauf auf die Bühne. Stimmts?
Das ist das Verhalten was Du kennst, was Dir vertraut ist.
Was Du immer noch nicht geschafft hast ist Dich selber zu schätzen, zu lieben und Deine Stärken und Schwächen zu erkennen und zu akzeptieren. Deine echten Gefühle und bedürfnisse zu formulieren, Dich selber zu lieben.
Einmal habe ich Dir schon geschrieben, dass ein guter Weg dahin Meditation ist. Ich bin nicht gerade so ein spiritueller Freak, aber habe doch einiges ausprobiert und einiges ist recht hilfreich.
Gefühle sind Sinneswahrnehmungen.
Und um Dich und Deine eigenen Gefühle wahrnehmen zu können kann Dir bewußte Körperarbeit, Atemtechniken usw sehr weiterhelfen. Du kannst dadurch zu einer inneren Ruhe gelangen und einfach auch mal das Gefühl erfahren zufrieden nur mit Dir selber zu sein.
Wenn es Dir nicht gerade liegt im Lotussitz vor geöffnetem Fenster zu sitzen, dann tut es auch ein ausgiebiger Spaziergang in der Natur ( oder in einem Parfumgeschäft an Duften schnuppern).
Ich habe festgestellt , dass wir unsere ähnlichen Erfahrungen in der Kindheit offensichtlich in unterschiedlicher Weise verarbeitet haben.
DU versuchst Dir, ähnlich wie es ja der Alkoholabhängige mit dem Trinken versucht- eine gewisse Illusion, auch ohne Alkohol, aufzubauen.
Erlerntes Verhalten?
Genau das Verhalten sehe ich beispielsweise auch bei meiner Schwester.
Wohin willst Du damit flüchten? Könnte es sein, dass Du Angst davor hast Deine echten Gefühle zuzulassen, zu offenbaren, um nicht verletzt zu werden?
Du hast immer geschrieben ,dass Du Dir immer die falschen Frauen ausgesucht hast. Das mag sein, dass Du nicht wirklcih erkennst, was Du brauchst, was Dir gut tut. Dass Du den gewohnten Kick brauchst, die Enttäuschung, um Deinen Adrenalinspiegel immer etwas zu erhöhen.
Sowas kennt man ja auch in der elterlichen Beziehung. Ewige Ups and Downs, stimmts?
Das ist leider auch das , was mir lange Zeit zu schaffen gemacht hat und ich immer nich dran arbeite.Oder aber, Du himmelst die person so sehr an, dass die Beziehung schon von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Ein zu viel an Liebe ( coabhängiges verhalten) kann die Partnerin sehr schnell erdrücken und sie macht ihren Rückzieher?
Bei Dir sieht man nicht so ganz klar in welche Richtung es geht.
DU hast uns ja auch bis heute noch nicht Deine Zaubertricks verraten, sondern bist mit Deiner Trickkiste einfach verschwunden
Also?
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Ich könnte Dir jetzt nur damit helfen, indem ich Dir die gruseligen Geschichten schildere, die meinem alkoholkranken Vater in seiner nassen Zeit widerfahren sind. Den Schmerz beschreiben, den er sich und uns als Familie damit zugefügt hat. Aber lernt man aus anderer Leute Schmerzen? Du könntest ja auch im Internet nach schönen Bildern von zerfressenen Lebern nachgoogeln.
Frag Dich doch als nasser Alkoholiker einmal ernsthaft, welchen Hobbies Du eigentlich in Deinem Zustand noch nachgehen könntest? Hast Du noch Kondition einem Sport nachzugehen? Genau das gleiche habe ich vor einem halben Jahr von einem alkoholkranken Freund gehört. Er langweilt sich. Auf die Frage , woran er denn Spaß hätte, sagte er Fußball spielen. meine Frage war dann natürlich, ob er denn das Tor überhaupt noch findet. Und wie kann man Fußball spielen, wenn man sich so kaum auf den Beinen halten kann. Eins ist mit Sicherheit klar: Dein Hobby, der Alkohol verbaut Dir so ziemlich die Chance auf sämtliche andere Aktivitäten.
Da Du aber immerhin den Wunsch noch verspürst, dass Du noch was Gescheiteres aus Deinem Leben machen könntest, dann würde ich Dir empfehlen sobald wie möglich damit anzufangen. Rückblickend wirst Du dann sicher erkennen, dass jeder weitere Tag mit dem Alkohol ein verschwendeter Tag in Deinem Leben war. So wie es aussieht hat Dich Dein Leben MIT dem Alkohol bisher nicht sonderlich glücklich gemacht, richtig? Zumindest kann ich das aus Deinem Beitrag nicht heraushören. Sicherlich hat dein Leben mit dem Alkohol Dich aber bereits um einiges ärmer gemacht, stimmts?
Kennst Du diese Horrorfilme, wo Monster sich in wunderbare Gestalten verwandeln, um ihre Opfer zu verführen, mit spinnwebartigen Fäden umgarnen und dann später bei lebendigem Leibe in irgendwelchen Kellern elend verrotten lassen? So ists auch mit dem Alkohol.
Er gaukelt Dir etwas scheinbar Wunderbares vor, indem er Deine Sinne täuscht und dann kommt das böse Erwachen.
Du selber entscheidest wie weit Du gehen willst, es ist ja Dein Leben.
Niemand kann einen anderen Menschen verändern, nur DU dich selbst.
Was hindert Dich daran aus einem bisher langweiligen unglücklichen Leben einen ersten Schritt in Richtung Zufriedenheit zu tun?
Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Du es so schnell wie möglich schaffst aus Deinem Teufelskreis auszusteigen und dass Du die nötige Kraft dafür hast.
Hier sind sicher viele Leute, die Dich dabei unterstützen werden.
Alles Gute -
Hallo Teaser,
Du wieder da- ich wieder dabei!
Deine Signatur ist einfach genial. Echt.
Werde Dir noch ne Menge zu Deinem Beitrag schreiben.Bis dahin erstmal:
Fang an Dich selbst zu schätzenFrozen Tears
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Hallo GKmuk,
für mich hört sich Deine Geschcihte ehr nciht so an als ob Dein Vater Alkoholiker ist. Wenn er es wäre und schon in so einem weitgeschrittenen Stadium, dass er Dinge vergißt auf Grund von Alkoholkonsum würde man sicher auch andere Anzeichen bei ihm bemerken. Er hat ja nun auch schon ein stolzes Alter und ich könnte mir vorstellen, wenn ein alter Herr so betrunken ist, dass er sich an Dinge nicht mehr erinnert, würde er doch uach ein wenig wackelig auf den beinen stehen und könnte auch sonst seine Trinkeei wohl kaum mehr verbergen. Auch das geht wohl nur zu eienm bestimmten Grad. und auch wohl eher in frischen beziehungen, wi sich villeicht versucht jemand zusammen zu reißen. Aber Du bist ja sein Kind und müßtest ihn doch recht gut kennen. ich kann mir nicht vorstellen, dass er so etwas vor die verbergen kann. oder habt ihr so selten Kontakt?
Ich vermute auch, dass sich Deine Mutter dann schon öfter bei Dir über sein Verhalten beschwert hätte , in vielerlei Hinsicht. Denn Alkohol macht ja nciht in erster Linie vergesslich. Wenn Du Dir mal die anderen geschichten durchliest wirst DU sehen, dass da in der Regel Streitereien, Schuldgefühle, Vorwürfe usw. statt finden. Dann wäre die Geschichte Deiner Eltern schon sehr atypisch, meine ich. Deine Mutter würde dann doch typischerweise gerade selber nach Beweisstücken suchen und sie Dir zeigen.
Wenn Deine Mutter nächstes Mal so etwas behauptet frage sie doch mal, was denn so schlimm daran wäre, wenn er trinkt. Dann müßte sie ja Stellung beziehen, wie sie überhaupt dazu steht, wie sie darüber denkt.
Darn kannst Du dann möglicherweise einschätzen, ob da was wahres dran ist. Vielleicht will Deine Mutter mit solchen Dingen auch nur etwas mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen, etwas mitleid erhaschen? Du schreibst ja, dass sie schon öfter mal Geschichten erfindet. Das wirs sie ja nciht ohne Grund tun. -
Liebe Neverfree
ich kann mich dem nur anschließen, was hier Paddy und viele andere auch geschrieben haben:
Du bist auch für mich eine Bereicherung in diesem Forum und solltest Dich nicht so einfach vertreiben lassen.
Frozen Tears -
Was mir jetzt gerade so auffällt bezüglich der Coabhängigkeit:
Coabhängige haben ja nunmal echt eine Schwäche ihre Grenzen zu setzen. Dadruch erfahren sie ja wie man hier auch immer wieder überall lesen kann ungeheures Leid. Dieses Leid ertragen sie dann teilweise über 10 , 20 Jahre. Dazu gehört ja gewissermaßen auch wieder eine ungeheure Stärke. Dann, wenn es aber darum geht den Partner mal loszulassen und dieses 'Leid' zu ertragen, da kapitulieren die meisten.
Dabei wäre es doch sinngemäß die beste Möglcihkeit sich selbst zu Gunsten des Partners, nämlich zu Gunsten seiner Gesundheit zurückzunehmen und in der daraus resultierenden Einsamkeit mal so richtig in seinem Leid aufzugehen. Da verstehe eienr die Co's.
Eine schöne Lösung finden - wohl auch viele hier im Forum- darin loszulassen, um dann aber weiterhin ihre Kontrolle über den Partner ausüben zu können. Nämlich indem sie jeden Schritt seiner Therapie eifrigst überprüfen und darüberhinaus sich trotzig den Therapeuten verhalten, an ihrer Qualifikation zweifeln und einen regelrechten Therapieneid entwickeln. Am liebsten wohl selber diese Therapie führen würden mit dem Ziel ihren Partner zwar trocken , aber doch in einem Zustand widerzuerhalten, wo er weiterhin kontrollierbar ist. Also mit all seinen Schwächen, damit er in Zukunft nicht mehr auf seinen Alkohol greifen muß , sondern sich an die helfende Partnerin wendet, die ja aufopfernd alle seine Probleme zu lösen weiß und sich auch noch wunderbar dabei fühlt. Dann ist er ihr ja so vieles schuldig, sie fühlt sich gebraucht, unentbehrlich und kann sich in einer Sicherheit schwelgen, dass sie ihren 'Job' nie verlieren wird. Verlustängste? -
Wirklich interessantes Thema.
Ich denke, die Co-Abhängigkeit ist ja grundsätzlich eine Schwäche sich gegenüber einem Partner nicht abgrenzen zu können. Das zeigt sich ja dann in Dingen, dass man nachgiebig ist, nicht nein sagt obwohl man es meint, sich selbst vergißt usw.
Der alkoholkranke Partner hat aber gleichermaßen eine Schwäche, dass er nicht Nein sagen kann, aber eben gegenüber dem Alkohol. Vielleicht aber auch gegenüber seinem Partner oder in seinem Umfeld. Er überwindet aber diese Schwäche durch den Alkohol, macht sich ja dadurch stark, d.h. pseudostark. Gemeinsam haben sie nun das Problem, dass dem anderen keine Stärke 'vorgelebt' wird, also in dieser brisanten Konstellation nichts voneinander lernen können.Gewissermaßen könnte es ja auch sein, dass man sich irgendwie in dem anderen wie einen Spiegel sieht und dadurch eine Art unbewußte Abwehrhaltung ensteht. So ne Art Haß-Liebe. Die schwäche des Co erleichtert dem Alkoholiker das trinken erheblich. Die Abhängigkeit des Alkoholikers könnte man auch mal unter dem Gesichtspunkt betrachten, dass sie zwar das Leben des Co's erheblich vermiest, seinem 'Helfersyndrom' aber widerum erheblich nützt. Ein Widerspruch an sich. Er kann sehr viel geben, was er als Liebe empfindet, bis er sich verausgabt. Der Co will kontrollieren. Der Alkoholiker hat jegliche Kontrolle verloren und ihm widerstrebt es kontrolliert zu werden. Das wäre ja doppelte Schwäche.
Er will sich also nicht bevormunden lassen. Daher ist es wohl auch so schwierig bis nahezu unmöglich einen nassen Alkoholiker zu überzeugen, schon garnicht vom Partner. Bei meinem Vater war es der Arzt, der ihn hat überzeugen können. Also gewissermaßen eine Respektperson. Ein mensch, den er als wissend, stark usw. einschätzt. Die Coabhängige Mutter dagegen kann viel reden. Das entgeht ja selbst dem nassen Alkoholiker nciht, dass sie ja nicht klar kommt. Von 'so einer' will er sich doch nicht auch noch was sagen lassen. Mein Vater, der sich nun auf eine Therapie eingelassen hat , hat zunächst einmal dicht gemacht. Reden über seine probleme? Um Gottes willen. Die gehen keinen was an. Durch die Gruppe jedoch hat es ihm wohl dann doch die Augen geöffnet. Vieles wurde mit der Zeit logisch und er hat sich selbst in den anderen wieder erkannt. Was dann zur Folge hatte , dass er eine ungeheure Wichtigkeit bekam. Er war sich selbst plötzlcih so viel wert , hatte nun das Gefühl, dass er die Weisheit mit Löffeln gefressen hatte. Meine mutter bleib ausßen vor, auf dem alten Stand der Dinge. Wie konnte es auch anders sein. Sie wurde bockig, trotzig , fühlte sich unverstanden. Er hat sich jetzt fein rausgenmacht und sie kam sich vor , glaube ich wie ein liegengelassener Müllabladeplatz. Dieses Schema kannich in vielen thread hier wieder finden. Der Mann macht ne Therapie und die Partnerin fühlt sich vernachlässigt, obwohl sie doch vorher alles dafür getan hatte, damit er es endlcih einsieht. Klingt alles sehr widersprüchlich. Aber ist für mich sehr gut nachvollziehbar. Die Coabhängige hat ja eventuell keine Möglichkeit gehabt IHRE SUCHT aufzuarbeiten oder ihre eigenen Sucht nie gesehen. Sie glaubt, dass er ja jetzt trocken ist, oder auf dem Weg dahin und damit hat sich das Thema erledigt.
Sie ist ja aber noch immer Co. Und wohin mit diesem Helfersyndrom, nenn ich es jetz mal so, wenn der Partner plötzlich aufgewacht ist , keine Hilfe mehr braucht und will? Die Coabhängigkeit kann man natürlich fein weiter leben, sie ist ja nicht an den Alkohol gebunden. Man kann sich neue Opfer suchen. Sie im Stillen weiter leben. Der Alkoholiker, der eine gewisse Stärke jetzt erreicht hat kann nun die Rolle des Helden spielen, den Beschützer für den ja immer noch schwachen Coabhängigen und schon ist wieder ein neues Abhängigkeitsverhältnis geschaffen. Eines, dass man glaube ich recht häufig in vielen nichtalkoholischen Beziehungen vorfindet. -
Ja, das versteh ich auch allerdings nicht , dass sie ihre Kinder in der Höhle des Löwen gelassen hat.