Ich würde es mir auch sehr zu Herzen nehmen insbesondere, was Wolfgang da geschrieben hat.
Ich selber bin als Kind eiens Alkoholikers aufgewachsen und will dir hier aus meiner Sicht auch bestätigen: Tu es Deinen Kindernnciht an. Wenn Du jetzt schon merkst, dass Du coabhängig bist, dann arbeite daran.
Schau nicht auf ihn, schau auf Dich.
DU hast als coabhängige ähnliche Verhaltensmuster wie der Alkoholabhängige. Erst wenn DU es schaffst, zu sagen, ich bin unabhängig von ihm, dann kannst Du überhaupt erst verlangen, dass er aufhört zu trinken. Bedenke mal, dass DEINE Sucht eine emotionale ist. SEINE ist eine emotionale und körperliche. Durch Deine Härte, wie Wolfgang es meint , lebst Du ihm gewissermaßen was vor.
Viele Kinder von Alkoholikern werden später selber süchtig, oder Co. Das erlebe ich auch bei meiner älteren Schwester. Bei anderen, wie mir hat es sich eher so ins Gegenteil entwickelt. ich verabscheue Drogen, ich verabscheue es und wenn jemand sich nciht unter Kontrolle hat.
Auch ich habe in meinem Leben schon abhängige Menschen kennengelernt und bei mir gehen da gleich die Alarmglocken an. Es sit zwar nciht gleich auf Anhieb jedem anzusehen, dass er abhängig ist. Aber mir kann so schnell keiner was vormachen. Und das was Du da über Deinen Partner beschreibst ist wohl ein allgemeines Problem zwischen Alkoholabhängigen und deren Partner. Er ist doch so ein toller, lieber, sensibler , einfühlsamer mensch auf der einen Seite. Auch mein Vater hat diese Eigenschaften. Und ich wundere mich nciht, dass es dena nderen auch so geht, denn möglciherweise, sage ich hier mal ganz vorsichitg, wäre er sonst auch kein Alkoholabhängiger geworden. Wäre er ein harter unsensibler Kerl, den so schnell ncihts unhaut, der genügend Selbstbewußtsein hat und alles unter Kontrolle etc. .... dann hätte er es sicher nicht nötig gehabt seine probleme wegzuspülen und sich in eine andere für ihn angenehmere Scheinwelt zu saufen. Es ist schon eine Schwäche, so sehe ich das. Auch bei meienm Vater war es wohl so. Hab ihn als ungeheures Weichei in Erinnerung.
Wenn er dann aber besoffen war mutierte er im Laufe der Jahre zu einem Ungeheuer. Als hätte er zwei Persönlichkeiten. Das war so schlimm, dass ich ihn regelrecht haßte. Schon früh zuahuse auszog, quasi geflüchtet.
Meine Mutter, typische Co, war ebenso wenig zu bekehren. Damals glaubte sie wohl,dass sie sich uns zu Liebe nciht trennen sollte. Uns zu Liebe hätte sie es besser tun sollen. Naja , so war ich dann schon aus dem Hause, während meine kelien Schwester immer noch an den Bierresten meines Vaters rumnippelte. Den letzten Kick hat mein Vater dann durch unseren Hausarzt erhalten, der ihn wohl mit aller Härte vor die Wahl stellte, entweder einen Entzug zu machen oder sich shcon mal um einen netten Sarg umzuschauen. Das mag hart klingen, aber sit genau das was Wolfgang meint. So ist es. Mein Vater,so wie ich ihn vor seinem Entzug in Erinnerung hatte würde ich gerade ncih als wandelnde Schnappsleiche bezeichnen. Ein Schrecken fürs Dorf. Grau, besoffen, ekelig, stinkig, ausgemergelt, widerlich, unzurechnugsfähig. Das war schon ein ziemlich fortgeschrittenes Stadium. Ich habe zu der Zeit an nichts mehr geglaubt, wenn ich ehrlich bin. Eins kann ich dir hier versprechen:Wenn er keine Therapie macht wird es immer schlimmer. Und zwar auch für Dich. Das bedeutet nciht zwangsläufig , dass du ihn verlieren wirst. Das bedeutet eher, dass du ein wenig Chancen ahst , ihn überhaupt erst zu gewinnen. Denn du hast ihn jetzt nicht. Das scheint nur so. Ich mache das Gleiche gerade durch. ich habe auch einen Partner kennengelernt, habe ziemlcih schnell begriffen, dass er alkoholabhängig ist. Und ich habe gleich die Notbremse gezogen. Es ist schwierig ein sinnvolles Gespräch mit einem Alkoholabhängigen bezüglich seiner Sucht zu führen. Ich zum Beispiel würde nciht auf die Idee kommen , ihm zu sagen, dass er wegen mir aufhören sollte. ich habe ihm wohl gesagt , dass er in meinen Augen abhängig ist. Allerdings auch erst nachdem ER selber endlich mal ein Geständnis abgelegt hat. Diese Einsicht ist aber ja auch oftmals so ein hin und her. Mal meint er , er sit abhängig und müßte was machen. Dann wird ihm wohl bewußt, dass er ja dafür den geliebten Alkohol lassen muß, und schon fängt er an es wieder zu verharmlosen.
Das ist das Hin und her der Sucht. Bis es zu dem gewissen Kick kommt.
Das sit eben umstritten, ob eine Alkoholiker das aus Liebe schafft oder überhaupt schaffen sollte. ich halte auch Wolfgangs Theorie für besser und nachhaltig effektiver. Und so würde ich es ihm auch knallhart aufs brot schmieren: Er soll was für sich tun. Nciht für dich. Für dich vielleicht insofern, als dass du nicht vorhast dich jetzt intensiv auf eine Beziehung einzulassen, um dann in einem Jahr Blumen auf sein grab zu werfen. SO wird er es vielleicht eher begreifen. Bemuttere ihn auch nciht zu sehr, von wegen dass du imemr für ihn da sein wirst und blablabla. Zeig ihm Härte, leb ihm das vor, was er gegenüber dem Alkohol auch zeigen soll.
Sag ihm lieber sowas wie, du bezweifelst es eh dass er es schaffen wird...
sag ihm ins Gesicht, dass jemand , der sich selber nciht einmal liebt wohl kaum einen anderen menschen lieben kann, geschweige denn sich um eine ganze Familie kümmern kann. Dass Du jemanden an Deienr Seite brauchst auf den DU zählen kannst. Deine Stärke kann auch zu seiner Stärke werden: Klick?
Beiträge von Frozen Tears
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@neverfree
Das klingt sehr gut, dein letztes Posting. Absolut nachahmenswert und auf den Punkt gebracht. -
Liebe Funnie,
ich finde auch, dass Neverfree es genau auf den Punkt gebracht hat.
Du mußt mal genau schauen, was sie eigentlich an Dir kritisiert und wo sie dich drauf aufmerksam machen will. Nämlich, dass DU als Coabhängige nicht ausreichend an Deiner eigenen Abhängigkeit arbeitest. Was man hier übrigens in fast jedem Thread der Coabhängigen runtersetzen könnte und ich glaube auch schon hier und da getan habe.
Das ist wohl eben genau der gleiche Mechanismus wie der , den der Alkohol'abhängige' drauf hat. ER gibt nciht zu, dass ER Alkoholabhängig ist. Du willst es nicht einsehen, dass DU beziehungsabhängig bist. Das hilft dir in der Tat nicht weiter. Was Neverfree ja niemals kritisiert hat, dass DU dich von deinem Mann getrennt hast. Sie schreibt, dass dies ja nicht die Lösund DEINES Problems an sich ist oder das was es in eurer Beziehung gab. Dein Problem ist tiefgreifender und solange Du nicht an Dir und deiner Sucht, Deinen Beweggründen arbeitest wird es Dir sicher wieder in deiner nächsten Beziehung genauso ergehen, auch mit einem Nichtalkoholiker. Was sie meint, denke ich, ist dass Du offensichtlich in einer beziehung versuchst zu Kontrollieren, zu dominieren. Aus dem was du schreibst geht hervor, dass dein mann sich so fühlt. Das Hast DU SELBER uns so geschrieben. er fühlt sich nicht ernst genommen, er hat das Gefühl, dass du seine Musik haßt etc....Solche Aussagen kommen sicher nicht durch seine Sucht.
Die Folgerung, dass Du ihm den Umgang mit den Kindern entziehen willst und Deine Rechte damit gegen ihn ausspielen willst läßt für mich auch vermuten, dass Du ihn damit unter Druck setzen willst. Die Kinder werden darunter leiden. Sein Vater, der ihn als Kind geprügelt hat , hat ihn sicher schon genügend unter Druck gesetzt.
Kein Mensch will als Marionette eines anderen leben.
Wäre nicht auszuschließen, dass dieses Gefühl des Nichtverstandenwerdens in der Beziehung auch einer der Gründe für ihn gewesen sind, sich mit Alkohol zu betäuben. Aber das steht hier ja nicht zur Diskussion. Es geht ja um DICH. Du hast erkannt, dass es für dich richtig ist, dass du in dieser Beziehung nicht mehr leben kannst. Auf der anderen Seite hört man bei dir raus ( wie bei vielen andeen Co's auch) , dass es dir eigentlcih darum geht, dass er aufhört zu trinken , um wieder zu dir zurück zu kehren und eine harmonische Beziehung mit dir zu führen. ER soll wieder funktionieren , damit DU glücklich bist. Daher soll er gefälligst so schnell wie möglich seine Sucht einsehen, damit er schnell therapiert ist. Diesen Hintergedanken sehe ich in vielen Co-Threads.
Das ist für mich ein selbstgefälliges Denken.
An anderer Stelle bestreitest Du es jedoch wieder selber, dass du ihn wieder haben willst. Du wirfst ihm Gefühlslosigkeit vor und dann wieder hat er Gefühle...
Lies mal Deine eigenen Postings durch und guck mal wie sehr Du dich in deinem Irrgarten von Widersprüchen befindest. Und schau mal wie schnell du dich von anderen beeinflussen läßt.
Was hackt ihr auf neverfree als 'Psychologin' so sehr herum?
In einer Therapie werdet ihr nichts anderes zu hören kriegen, als das was sie hier sagt. Auch von anderen Therapeuten. Und überheblich ist sie auch nicht. Ihr greift sie ohne Grund an und sie verteidigt sich, mehr sehe ich da nicht. Gut, es ist hier eine Selbsthilfegruppe. Jeder kann hier seine auch noch so laienhafte Meinung äußern, und das ist vielleicht genau das, was es hier so interessant macht. Jeder muß dann eben für sich das richtige zwischen den Zeilen lesen.
neverfree ist ja nicht in erster Linie hier als Therapeutin erschienen, ganz im Gegenteil. Aber soll sie nun in ihren Postings Unsinn schreiben, damit es so aussieht, als ob sie keine Ahnung hat?
Ich wäre jedenfalls froh, wenn ich so eine Hilfe angeboten bekäme bei Deinem Problem. Das wäre für mich so, als ob jemand mir anbietet mein kaputtes Auto kostenlos wieder in Gang zu setzen.
Was ich auch mal wieder sehe ist es, dass sobald sich jemand angegriffen fühlt , soclhe Äußerungen kommen wie: Was machst Du eigentlcih hier in Diesem Forum, wenn Du nciht auch Hilfe suchst. Der Thread von Neverfree verrät auch dies, was sie hier her getrieben hat. Langsam frage ich mich, ob es in diesem Forum nur um Rechthaberei geht oder ob es zu viele Leute hier gibt, die nicht lesen können?
Noch dazu scheint mir langsam, dass Coabhängige wesentlich mehr Probleme damit haben ihre Abhängigkeit einzugestehen als die Alkoholabhängigen hier selber und auch darn zu arbeiten. Da habe ich nämlich bisher in noch keinem Thread so einen Zickenalarm gesehen. Gibt mir jetzt echt zu denken. -
Zu Natlie:
Ich denke jeder hat seine eigene Geschichte. Und allein die Tatsache, dass jemand Therapeut ist ändern daran auch nichts. Natürlich hat man den Vorteil, dass man wie Du sagst 'die Alarmglocken' vielelciht etwas früher klingeln hört. Aber es gibt auch genügend Fälle, wo Beziehungen nach einer erfolgreichen Therapie wunderbar funktionierten.Neverfree ist jetzt erstmal auf Distanz. Das find ich absolut in Ordnung so und auch einleuchtend wie sie es beschreibt.
Auch Paddys Theorie ist vielleicht garnicht so abwegig.
jedenfalls- irgendwas tut sich ja wohl gerade in diesem Menschen.
Ich würde auch sagen- abwarten und ihm Hilfe anbieten.
Ich würde mir zur Zeit am meisten Sorgen machen, da er wohl offensichtlich einen kalten Entzug macht.
Aber auch da kann man jemanden nur vor warnen, wenn er es dennoch tut kann man ja auch nur hoffen, dass es gut geht.
Ich denke, allein dieser Gedanke und diese Tatsache ist schon schwer genug für Neverfree. Daher ist es ohnehin ratsam, dass sie zumindest innerlich Distanz nimmt. Ab und zu mal melden ist sicher nicht verkehrt.
Ich wüßte ehrlich auch nciht, was ich machen sollte, wenn ich wüßte, dass mein Freund/ Mann/ Kumpel trotz aller Warnungen nen kalten Entzug machen würde. Aber mehr als warnen und aufklären kann man eben nicht. -
Nochmal was zu Oskarchen:
Du schreisbt , dass Angehörige von Alkoholikern hauptsächlcih Trost suchen. Nun ja , die meisten haben ja bzw machen ja ne Menge durch und da kann man schon einiges 'Mitleid' bekommen. Genauso gut bei den Alkoholikern, wenn man so hört wie sie teilweise dazu gekommen sind oder auch wohin sie geraten sind.
Nur ich denke, dass weder dem Alkoholabhängigen noch dem Angehörigen, der Co-abhängig ist wirklcih Trost hilft. Ich denke, dass beide gleichermaßen sich nur aus ihrer Situation befreien können, wenn sie diesen hier oftmals erwähnten 'Tiefpunkt' erreicht haben. Die Coabhängigkeit als solche sollte nciht unterschätzt werden. Coabhängige leiden enorm und können sich eben genauso wenig aus ihrer Abhängigkeit befreien, wie der Alkoholike selber. Nur mit dem Unterscheid, dass die Abhängigkeit keine körperliche ist und ein 'kalter Entzug' , also eine Entzug von heute auf morgen auf eigene Verantwortung in dem Fall nicht gefährlcih ist. Dennoch habe ich den Eindruck, dass sich Coabhängige anscheinend nicht so gerne auf eine Therapie einlassen, obwohl sie es meist auch dringend nötig haben. Meist ist es für sie damit getan, dass sie sich von ihrem alkoholabhängigen Partner trennen und auch stolz drauf sind, mit Recht. Dennoch läuft auch für sie Gefahr ohne eine Verhaltenstherapie sich schon in der nächsten Beziehung wieder abhängig zu machen. Das muß nicht unbedingt ein Alkoholiker sein, von dem man sich coabhängig macht.
Wer läßt sich nicht gerne trösten, und trösten ist auch nichts schlimmes oder verkehrtes, nur hilft es nicht weiter aus der Abhängigkeit zu kommen. Abhängige tun sich ja selber schon gerne Leid. -
Hallo Kurt,
es gibt hier doch im Forum genügend Betroffene , die dazu Stellung nehmen könnten. Warum eine SHG vor Ort?Und was meinst Du in diesem Zusammenhang mit 'grob erscheinenden Abwehrhaltung'? Abwehrhaltung von neverfree oder ihrem Freund?
@neverfree: Ich könnte jetzt noch Seiten zu Deinem Beitrag schreiben, habe aber im Moment nicht die Zeit dazu. Aber das wichtigste: Ich wünsche Dir erstmal viel Kraft und Klarheit das hier alles durchzustehen.

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Hallo Neverfree,
ich kann Dich genauestens verstehen, Deine Konflikte. Du kennst Dich wie Du schreibst genauestens aus mit dem Metier. Andererseits bist Du eben in eine solche Beziehung geraten, hast erst nach einiger Zeit bemerkt, was los ist.
Stimmts? Deine Kenntnisse sagen Dir nun, dass die Beziehung keine Zukunft haben wird. Sie sagen Dir auch, dass D keine Vernatwortung und Schuld an seiner Krankheit hast. Sie sahen Dir auch, dass Du nciht in die Rolle der Coabhängigkeit schlüpfen solltst. Darum distanzierst Du Dich zu ihm und versuchst für Dich einen Weg zu finden, eine schöne Zeit mit ihm zu haben... bis die Bombe plazt? Bis Deine Gefühle wieder abgeflaut sind? bis wann?
Ich finde diese persönlichen Angriffe auf Dich hier übrigens absolut unberechtigt. Teilweise hört es sich schon an, als ob DU für seinen Untergang verantwortlich erklärt wirst. Das finde ich voll daneben. Ich sehe es auch nicht so, dass Du diesen Mann 'benutzt'. Oder ihn Dir bewußt ausgesucht hast. Man kann einen Alkoholiker als solchen nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennen. Man kann einen Menschen eben auch nicht nur über seine Krankheit definieren. Und er ist alt genug selber zu entscheiden, was er tut. Fühlt er sich von Dir ausgenutzt? Kann er Dir ja sagen. Ich denke, der Unterschied hier ist, dass die Coabhängigen heir im Forum in diese Situation geraten sind, eben deshalb weil sie nichts über die Krankheit wußten. Haben erst nach oftmals jahrelanger Ehe darüber erfahren und dann kommt das Problem, dass man sich nciht trennen kann, weil man ja schon so sehr aneienander gewohnt ist.
Bei Dir ist es anders. Du hast es auf Grund Deiner Erfahrungen relativ schnell bemerkt. Dennoch ist Dir das Gleiche passiert: DU hast Dich in einen Alkoholiker verliebt, empfindest etwas für ihn. Das ist dumm gelaufen, aber doch nichts verbotenes.
Ob Du mit ihm zusammen bsit oder nicht, dadruch wird er nciht mehr, aber eben auch nciht weniger trinken. Daher verstehe ich hier die Kritik überhaupt nicht, dass DU hier Dein Ego ausleben würdest auf Kosten eines armen Hilfe bedürftigen. Völliger Unsinn. Wer das hier schreibt, hat echt nichts kapiert. Oder benutzt Du etwa seinen 'betrunkenen hilflosen' Zustand , um Dich gegen seinen Willen an ihm zu vergehen?
Ich verstehe, Du bist ratlos, in eienr gewissen Zwickmühle zwischen Gefühlen und Verstand udn erhoffst Dir hier 'Austausch'. Nicht so sehr die Hilfe darüber wie Dein Freund aufhören kann zu trinken, denn da bist Du selber Fachfrau und weißt, dass er es erst tun wird, wenn er es selber will. Aber in die Coabhängigkeit bist DU auch auf Grund Deines Wissens 'noch?' nicht geraten und wirst es auch nicht tun, daher suchst Du die Distanz. Die Antwort kennst und schreibst Du selber: Die Beziehung hat auf lange Sicht keine Substanz, Du weißt, was auf Dich zukommen wird. Das findest Du hier in allen Beiträgen bestätigt. Suchst Du vielleicht doch nach einem Funken Hoffnung wie eine Beziehung mit einem Alkoholkranken wider aller Erfahrung und wider allem Wissen dass Du durch Deine Ausbildung hast DOCH NOCH funktionieren kann? Oder wie lange sowas gut gehen kann?
Ich meine, mach Dir einfach ne schöne Zeit mit ihm solang es gut geht und halt die Augen offen für anderes in Deinem Leben. Du hast ihm letzlcih ach ehrlcih gesagt, dass es Dich nun doch stört, dass er trinkt. Ich finde, es kann Dir niemand etwas vorwerfen. Eine Beziehung kann schön sein, auch wenn sie nicht auf Dauer angelegt ist. Es muß nicht immer die große Liebe oder die Liebe fürs Leben sein. Es gibt auch Menschen ohne Krankheiten, die nur ein paar Monate zusammen eine schöne Zeit erleben und dann geht einer beispielsweise ins Ausland.
Ich finde es übrigens sehr positiv, dass Du hier im Forum gelandet bist, denn Du kannst sicher dem einen oder anderen hier auch weiter helfen, da Du ja jetzt neben Deinem theoretischen Wissen ja jetzt auch eine Art 'Praktikum' gemacht hast.;-)
Ich finde es auch nicht so, dass hier nur Leute sind, die entweder sich von ihrer Coabhängigkeit oder ihrer Abhängigkeit befreien wollen. Auch ich gehöre weder zu der einen oder anderen Kategorie. Ich finde es auch legitim und hilfreich, sich hier im Forum einfach über die Alkoholkrankheit generell zu informieren oder Austausch zu suchen wie Du es tust. -
Hallo Camina,
dadurch, dass Dein Freund ja hinter Deinem Rücken trinkt, gibt er doch schon indirekt zu, dass da was nicht stimmt, dass er was nicht unter Kontrolle hat. Was er vermeiden will, ist eben die Konfrontation mit Dir.
Er will keine Vorwürfe hören, will nicht von 'anderen' erkannt und verdammt werden als Alkoholiker. Denn dann müßte er vor den anderen ja seine Schwäche zeigen. Eingestehen, dass da eine große Macht hat, die ihn unter Kontrolle hat. Die ihn jeden Tag zum Supermarkt laufen läßt und all sein Geld ausgeben läßt. Dann muß er eingestehen, dass er 'machtlos' ist. Und das nicht gegenüber einem Menschen- nein, gegenüber einem Getränk, einem Stoff.
Also geh ruhig davon aus, dass er weiß was mit ihm los ist.
Sicher kommen da auch noch Schuldgefühle dazu. Denn jeder weiß ja, dass er irgendwann mal selber angefangen hat Alkohol zu trinken in dem Glauben, dass man doch alles unter Kontrolle hat, man doch nur ein bißchen Spaß wollte und sich der Gefahren garnicht bewußt war.
Dieses Gefühl als Looser, als Schwächling öffentlich da zu stehen bringt den Alkoholkranken dazu heimlich zu trinken. Solange er noch keine Abhängigkeit verspürt oder sich dessen bewußt ist, schämt er sich ja noch nicht und kann noch ganz großkotzig den anderen zuprosten.
Für mich ist diese Heimlichtuerei eigentlich ein ziemlich sicheres Eingeständnis und ein logischer Hinweis darauf, dass jemand abhängig ist und nicht nur so zum Vergnügen trinkt. Viele Angehörige meinen ja anscheinend dass die Alkis heimlich trinken , um es vor ihnen verbergen aus 'Respekt' vor dem Partner. SO nach dem Motto: Wenn ICH dabei bin trinkt er nicht. Da bin ich anderer Meinung. Das ist in meinen Augen Schönrederei und ein Zeichen von Verbergen wollen, dass es ein Problem gibt. Ich meine das Heimlich trinken ist eher ein Ausdruck der Angst vor sich selbst, seine erkannte Schwäche auch zuzugeben.Aber nicht nur das Erkennen dass man abhängig ist ist wichtig, sondern auch die Entscheidung, die Kraft zu sammeln um dem ganzen eine Ende zu setzen. Dem Alkohol die Hörner
zu zeigen ist wohl durchaus nicht so einfach, wenn Du mal hier die ganze Geschichten liest und die Rückfälle. Diese Konzentration und Mobilisierung von Kraft und Druchhaltevermögen , die ja bislang nicht da war muß ja auch irgendwo her kommen. Im physikalischen Sinne gibt es sowas wie eine 'träge Masse'. Etwas bekommt einen Anstoß und rollt einfach weiter. So ists wohl auch bei der Sucht. Dem etwas entgegenzusetzen, das ist das Geheimnis.
Mit Fürsorge bohnerst Du ihm den Boden nur noch blanker und er kann besser rollen. Also versuch ihm einen Fuß in den Weg zu stellen.
Ich meine auch, dass es sehr wichtig ist neben bzw. nach dem Entzug eine Alternative zu suchen, wie man mit bestimmten Dingen in Zukunft umgehen kann und das auch erlernt.
Denn sicher ist es so, dass auf das alte bekannte Verhaltensschema 'sich ganz schnell mal eben seine Sorgen für einen Moment wegzutrinken' immer wieder zurückgegriffen wird, weil es ja tatsächlich erstmal so funktioniert und eine schnelle Erleichterung darstellt. So haben es ja viele schon über Jahre praktiziert. Neues Verhalten anzunehmen und zu lernen ist dagegen anstrengend. -
Hallo Maud,
ich galube dass Du Dich so im Kreise drehst. Du suchst nach den Ursachen des trinkens, was ja auch nicht verkehrt ist. Aber dadruch dass Du die Ursachen des trinkens bekämpfst ist die Sucht , die körperlcihe Abhängigkeit nicht bekämpft. Und der 'Wille' dazu liegt im Moment bei Dir und nicht bei ihm. Sollte Dein Mann sich entschließen trocken zu werden, dann kannst Du ihn allenfalls seelisch damit unterstützen und er kann isch eventuell vor Rückfällen schützen, wenn die Ursachen des Trinkens bekannt sind. Aber jetzt gilt es erstmal die Sucht zu bekämpfen.
Falls du noch nicht so 'abgenervt' von ihm bist hast DU vielleicht Glük und kannst ihm in einer glücklichen Phase erwischen und mit ihm reden, ohne Vorwürfe usw. Mag sein, dass aus deinem Verständnis heraus und der Liebe , die Du ihm entgegenbringst er zumindest zugibt, dass er ein Problem hat. Natürlich ist es effektiver, wenn Du ihm die Pistole an den Kopf setzt und sagst: Ich oder der Alkohol. Das wirkt bei vielen, aber auch nicht bei allen. Mach ihm immer wieder deutlich, dass er krank ist, Hilfe braucht. Dass er nicht der einzige ist, dem es passiert ist, vielleicht kann er sich selber auch im Forum informieren. Das schlimste , was passieren kann ist, dass Du ihm ständig drohst, Vorwürfe machst und dann nicht konsequent bleibst. Dann wirst Du unglaubwürdig und hast überhaupt keinen Einfluß mehr auf ihn.
Du mußt Dir erstmal selber bewußt machen, wie groß diese 'Macht Alkohol' ist. Was sie aus Menschen macht. Wenn das so einfach mit Liebe zu heilen wäre...
Du hast ja selber mit rauchen aufgehört und weißt wie schwer das schon war. Aber der Unterschied ist: DU SELBER hast die Entscheidung getroffen. Wärest Du nicht dazu bereit gewesen und Dein Kind wäre gekommen und hätte Dich darum gebeten und gebettelt... was glaubst Du? Ich kenne genügend Mütter, die ohne Rücksicht auf ihre Kinder sogar im Auto rauchen. Erwachsene , die ihre Kinder mit in die Kneipe nehmen oder ihre Alkoholreste aus den Gläsern lecken lassen. -
Hallo Schneckchen,
wenn Du hier im Forum egal in welcher Abteilung liest, dann wirst Du immer wieder auf den gleichen Punkt stoßen - Du kannst einem Alkoholabhängigen nicht helfen. Alle Co-abhängigen wollen das, viele Freunde oder Kinder wollen und versuchen es vergeblich. Selbst wenn DU versuchst durch Gespräche jemanden zur Einsicht zubringen grenzt es schon fast an Zauberei und erfordert eine unheimliche Härte und Konsequenz. Die körperliche Abhängigkeit ist so groß, dass sie über den Verstand siegt, sonst wäre es ja keine Abhängigkeit.
Und leider kann man keinen Menschen zu seinem Glück zwingen, auch nicht den, den man liebt.
Vielleicht würde Deine Mutter auf extreme Belastungen für sie reagieren, wenn Du sie beispielsweise unter Druck setzen würdest, vollkommen den Kontakt mit ihr abbrichst. Am besten auch gleich alle anderen Familienmitglieder. Das mußt Du dann aber auch durchziehen.
Vielleicht kannst Du auch mal mit ihrem Hausarzt sprechen, so dass er sie gewissermaßen unter Druck setzt. so hat es jedenfalls bei meinem Vater geholfen, ihn überzeugt einen Entzug zu machen. Bei ihm war es auch schon sehr extrem und sein Ende war damals auch schon vorherzusehen.
Noch wichtiger aber ist - tu was für Dich. Schau Dich ruhig mal hier um auf den Seiten der erwachsenen Kinder von Alkoholikern. Das wird Dir vielelicht weiter helfen.
Alles Gute
Frozen Tears -
Hallo Charisma,
wie hier schon viele auch geschrieben haben kann ich mich nur anschließen, irgendwie gleichen unsere Geschichten sich in gewisser Weise doch. Denke blos biemals, dass DU irgendwas mit der Sauferei Deines Vaters oder jemals irgendeiens menschen zu tun hast. Das wäre ein großer Irrtum. Du bist nur für DIch selbst verantwortlich. Und wie DU auch siehst kannst Du herzlich wenig Einfluß nehmen auf Deine Vater, selbst nicht einmal auf Deine Mutter, die ja nciht trinkt.
Das liegt grundsätzlich erstmal wohl daran, dass DU ja das Kind bsit und Eltern sich grundsätzlcih nciht gerne Vorschriften von ihren Kindern machen lassen, und schon gar nicht wenn es um soclh wichtige Theman geht , wo sie sich ja grundsätzlich mal in Frage stellen müssen und eine riesige Veränderung in Kauf nehmen müssen. Du ziehst ihnen beiden gewissermaßen den Teppich unter den Füßen weg, wenn Du mit Recht kritisierst was bei Euch los ist.
Daher haben alle Recht, dass es das beste für Dich ist Du gehst so schnell wie möglcih und so weit weg wie möglich, Auch ich habe diese Erfahrng hinter mir und es hat mir geholfen zu gehen. Mir selebr war im Gegensatz zu Dir zu der Zeit nciht einmal bewußt, dass es sich um eine Krankheit meines Vaters handelte. Ich hatte mir nciht viel Gedanken darüber gemacht, sondern hatte einfach 'die Schnauze voll' von allem.
Einige Male hatte ich bzw, wir an unsere Mutter apelliert, dass sie sich doch trennen solle. Da war ich ungefähr 13. Aber meine Mutter war irgendwie geistig weggetreten, so hab ich es damals empfunden. Sie war so abhängig von meinem Vater, dass sie die Realität schon garnicht mehr richtig wahrgenommen hat oder es nicht wollte.
Es ist sehr mutig von Dir, dass Du mal Deine Meinung gesagt hast. In der Tat brauchst Du niemanden durch die Gegend fahren, nur damit man sich vollaufen lassen kann. Das kann Dir keiner zum Vorwurf machen. Du kannst ruhig sagen, dass Du das ekelig und peinlich findest.
Vielleicht kannst DU aber auch so nach und anch versuchen erstmal Deine Mutter zu bearbeiten. Wenn sie es nicht gewohnt ist über Probleme zu reden, dann kannst DU es ja so nach und nach probieren.
Und Deinem Vater kannst Du auf jeden Fall sagen, dass Du es unangenhem findest, wenn Deine Freunde zu Besuch kommen und er betrunken ist. Wie er es denn finden würde. Kannst ja auch mal damit drohen, dass Du Dich in Zukunft daneben benimmst, wenn ER Besuch kriegt. Vielleicht entwickelt er schon nach und nach ein Bewußtsein dafür, was er da macht. Frag ihn doch mal, ob der viele Alkohol ihn glücklich macht und ob er Dir das auch weiter empfehlen würde . Dann muß er sich ja damit auseinandersetzen. Ich würde heutzutage versuchen meine Vater so richtig bloßzustellen. Wenn jemand anruft , würde ich sagen, dass er gerade nicht sprechen kann, weil er besoffen ist und nur noch rumlallt.
Aber wie auch immer- das kannst Du machen, aber Du brauchst es nicht und Du brauchst auch keine Schuldgefühle haben. Schuldgefühle sollten Deine Eltern Dir gegenüber haben.
Ich hoffe, dass Du das alles was hier für Dich geschrieben wurde zu Herzen nimmst und ganz viel Kraft für Dich hast, in erster Linie IMMER an DICH denkst, was aus Deinem Leben machst. Denn das ist wirlich nicht leicht ohne Unterstützung Deiner Eltern.Alles Gute für Dich
Frozen Tears -
Hi Teaser,
ehrlich gesagt habe ich auf die Farge, was bisher die Frauen so unerreichbar für Dich gemacht hat eine andere Antwort erwartet.
Du hast ja am Anfang davon gesprochen, dass Du Frauen manipuliert hast, die eigentlich eín Desinteresse an dir hatten.
Nun stellt sich heraus, dass sie sich nicht festlegen wollen, dass es immer noch einen anderen Mann gab. Das würde mir jetzt erstmal sagen, dass das Problem bei der Frau liegt, dass sie mit dem alten Thema noch nicht abgeschlossen hat, sich noch nicht entscheiden kann, in einer Phase sich befindet, wo es ihr schwer fällt sich zu öffnen. Aber es scheint ja zumindest, dass die Damen sich auf Dich eingelassen haben -trotz irgendeines Nebenbuhlers- irgendwie Interesse muß doch da gewesen sein. Eine Frau, die natürlich beispielsweise noch innerlich an ihrem Ex hängt wird sich sicherlich nicht so schnell auf eine neue beziehung einlassen, das ist ja meist Selbstschutz, um nicht wieder aufs Neue verletzt zu werden. Irgendwo hat jeder seine Grenzen. Aber dieser Zustand dauert ja meist net ewig an. Irgendwann öffnet sie sich auch wieder. Daher kann man auch davon ausgehen, dass sich viele Menschen auch einfach zum flaschen Zeitpunkt begegnen. Ist mir auch schon einige Male passiert. Dann ist man nur der Seelenklempner für das gebrochene Herz und der andere nimmt ein meist garnicht richtig wahr, weil er auf was ganz anderes fixiert ist. Einige Zeit später kann die Sache ganz anders aussehen. Ich glaube in einer solchen Situation ist es das Beste, wenn man erstmal Abstand nimmt, um sich nicht selbst zu verletzen.
Und irgendwann später kann man ja nochmal aufs neue versuchen. So vermeidet man es , dass sich sein gegenüber bedrängt fühlt oder man einfach nur als guter Kumpel ( zum Beispiel zum Reden über seine Beziehungsprobleme mit dem Partner) wahrgenommen wird, obwohl man doch signalisieren möchte, dass man Hals über Kopf verliebt ist. Möglicherweise könntest Du Dich auch ausgenutzt fühlen, weil sie nicht das gleiche empfindet, wie Du. Aber das ist ja auch keine Spielerei von 'ihr'. Sie hat in diesem Moment einfach andere Bedürfnisse - auch absolut kein Grund Dich minderwertig oder sowas zu fühlen.
Ich weiß nicht, ob es zutreffend ist, aber vielleicht mal ein Anreiz drüber nachzudenken.
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Hallo Teaser,
Skye hat jetzt eigentlich alles schon geschrieben, was ich auch so schreiben würde, nur mit anderen Worten.
Was mir noch dazu auffällt ist es, wie sehr Du schon Dinge auscheckst, die passieren könnten, bevor Du jemanden überhaupt kennengelernt hast.
Klingt wieder ein bißchen nach Vorurteilen. Wie kannst Du überhaupt wissen, ob die Dame an der Tankstelle langweilig ist?
Wer weiß , was sie noch für aufregende Geheimnisse hinter ihrer Fassade verbirgt? Vielleicht ist sie die leckere süße saftige Rosine von der skye geschrieben hat?
Eine Frau, die für Dich Harmonie; Zuverlässigkeit usw. ausstrahlt ist gleichzeitig jemand, bei der Du Dir keine Sorgen um Rivalen machen mußt? Du meinst also die begehrenswerte Frau , die die alle haben wollen, um die Du kämpfen mußt , ist die Frau, für die Du wertlos bist und immer wieder auf die Schnauze fällst- was ist es denn für eine für die Du Deinen Zauberkasten rausholst? Eine Frau, die 30 Minuten zum ersten date zu spät kommt, weil sie sich zu lange in der Parfumerieabteilung aufgehalten hat, sich nicht entscheiden konnte welches Nagellack ihr am besten steht während sie ihren anderen Verehrern noch ein paar heiße Blicke zuwerfen mußte und Telefonnumern ausgetauscht hat? Die wenn sie dann nach ner halben Stunde angetanzt kommt und Dir die Schuld gibt, warum sie so spät ist?
Was ist, wenn Du sie kennengelernt hast und sich hinter ihrer ach so schönen Fassade auch nur ein Scherbenhaufen verbirgt?
Woran mißt Du eigentlich Deinen eigenen Wert?????
Wodurch machen gewisse Frauen sich für Dich unerreichbar? -
Hallöchen,
es ist schon witzig. Als ich den letzten Beitrag von Skye gelesen habe, dachte ich plötzlich daß wir doch durch unsere Situation bedingt auch irgendwetas positives mitbekommen haben. Und siehe da-fast wie Gedankenübertragung folgt auch schon der letzte Absatz von Skye, den ich ja jetzt nicht mehr schreiben brauche
Ich finde es aber auch ganz wichtig dies nochmal zu bteonen und sich vor Augen zu halten, daß wir gar nicht so minderweetig sind wie es dem einen oder anderen vielleicht vorkommt, denn in der tat sind wir ja in unserem Leben schon durch dick und dünn gegangen und haben schon vieles mitgemacht, so daß uns so schnell auch ncihts umhaut, wir mit Sicherheit auch viel selbständiger sind ( ich uaf jeden Fall, wohl oder übel). Wir haben es uns ja nicht ausgesucht sondern sind da so reingewachsen. Ich bin jedenfalls schon sehr früh zuhause ausgezogen, wußte nicht mal wie man eine Überweisung ausfüllt und solche Dinge, die andere kids schon mit 13 wissen. Geld gabs bei uns ja nie und wenn dann bares.
Aber nach kürzester Zeit hab ich mein Leben irgendwie gemeistert und kann mich auch dran erinnern, dass es schon allein deswegen kein großes Problem war, weil ich damals kaum Ansprüche hatte. Alles war irgendwie akzeptabel solange es besser war als zuhause.
Die Ansprüche sind aber schon im Laufe der Zeit gewachsen, habe erstmal gelernt mir auch für mein eigenverdientes Geld etwas zu gönnen.
Zunächst hatte ich nämlich überhaupt keine Wünsche , weil Wünschen bisher ja immer als überflüssiger Luxus galt, der eh nie in Erfüllung gehen konnte. Also brauchte man sich auch keine Gedanken machen , zumindest nicht über die materiellen Dinge. Ich denke, was ich auch gelernt habe ist, mit wenig Geld gut umgehen zu können.
Was ich hier oft gelesen habe ist, dass die meisten keine Anerkennung von den Eltern bekommen haben. Das kann ich von mir nicht gerade behaupten. Ich hatte ja noch meine Mutter, die halt nicht trank und sich schon gekümmert hat soweit sie konnte. Doch ach mein peinlicher Vater hat es doch tatsächlich geschafft zumindest für meien schulichen Belange sich zusammenzureißen und sich drum zu kümmern. Was mich jetzt im Nachhinein auch wundert, wie er das eigentlcih geschafft hat.
Wir haben so eigentlich schon Lob und Anerkennung bekommen und jetzt wo ich das hier alles lese muß ich sagen zum Glück.
Wo ich in meiner Kindheit auch immer sehr glücklich drüber war, ist, dass unser Vater (ja selber noch ein halbes Kind) immer viel mit uns gespielt hat, auch Dinge wie stundenlang Schlitten fahren usw., was andere halt nciht gemacht haben. Auch wenns dann am Ende peinlich wurde und wir unseren besoffenen Vater dann auf dem Schlitten nach hause ziehen mußten. Wenn ich mich jetzt erinnere wird mir schummrig bei dem Gedanken, was alles hätte passieren können und was für eine Verantwortung wir schon hatten. Und obwohl wir 4 Mädchen waren, war unsere Erziehung alles andere als 'mädchenhaft'.
Einen Punkt, den Skye auch angesprochen hat kann ich sehr wohl nachempfinden, nämlich das Problem mit dem 'Verantwortung abgeben' und auch mal ander machen lassen. Ich habe es irgendwie schon so verinnerlicht, mich um alles selber kümmern zu müssen und oftmals auch ohne große Überlegungen ruck zuck zu erledigen, so dass es anderen, besonders Männern in einer Partnerschaft schwer fällt mich zu beeindrucken. Ich gäbe ihnen das Gefühl, dass sie nicht 'gebraucht ' werden und oftmals kommen sie sich auf irgendeine Art unterlegen vor und fangen dann an mir etwas beweisen zu müssen. Fangen dann an mit irgendwelchen Tricksereien, Lügereien, Imponiergehabe ......womit wir wieder beim Anfang wären.
Wobei ich Dir Teaser an dieser Stelle und auch stellvertretend für alle anderen 'Trickser' sagen möchte: Sei einfach wie Du bist - das 'genügt' schon. Du hast auch etwas wertvolles , was Du anderen geben kannst, auch wenn sie Dir so stark, so unnahbar und so überlegen vorkommen.
Auch die stärksten Menschen brauchen Liebe, Zärtlichkeit, Unterhaltung, Humor etc., - auch die feinen Damen in der Douglasabteilung
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Hi Teaser,
ich glaube, dass wir eigentlcihnciht von verschiedenen Dingen reden und Du schon auf dem besten Wege bist Dir selber auf die Schliche zu kommen.
ich meine, das ist ein Prozeß, das kommt nciht von heut auf morgen und verlangt Geduld. Aber sobald Du die Dinge richtig erkannt hast, hast Du die Möglickeit daran zu arbeiten. Dir Dinge immer wieder ins Bewußtsein zu rücken. Was das Loslassen angeht gebe ich Dir Recht, das ist schmerzhaft. Wer gibt schon gerne her was man mag. Aber mit der Einsicht, dass man beispielsweise aus irgendeinem Grund nicht zusammen paßt hat man bessere Chancen diesen Schmerz zu überwinden und nicht ewig die gleichen Fehler zu machen.
Wenn Du aber monatelang herumgrübelst und Dch fragst , was wäre nur wenn..ich mich anders verhalten hätte....wenn ich nciht getrickst hätte....
Die Antwort: weiß keiner, keiner ist Hellseher. Aber Tatsache ist, dass Du Dich so verhalten hast und das hatte sicher seinen Grund. Also ist die Frage besser gestellt: warum hab ich das so gemacht und hat es mir was gebracht. Möglicherweise hast Du Dich ja auch richtig verhalten, nur es paßte nicht zu Deinem Partner. Wenn Du aber selber merkst, dass Du dich unnatürlcih verhalten hast und Du Dich 'verbogen' hast, rumgetrickst hast usw, dann ist die Antwort auf Deine Farge vielleicht schon beantwortbar: Früher oder später wäre Dir Deine Schauspielerei zu anstrengedn geworden und dann wärst Du eh duchschaut. Also hättest Du nur mehr Zeit verschwendet. Was bringt es Dir jemanden vorzutäuschen, der Du nicht bist und am Schluß bist Du enttäuscht, daß Du nicht um Deienr selbst willen geliebt wirst? Solche Täuschungsmanöver haben übrigens sehr viele drauf, da bist Du nicht der einzige.
Und ich meine, da sind hier auch genau die richtigen Zusammenhänge genannt worden, wei Du es richtig machen kannst . Du mußt nach und nach herausfinden, was gut für Dich ist.
Auch über dieses seelische Gedächtnis habe ich schon gelesen und ich meine, da ist was dran. Durch jede Erfahrung, also auch Partnerschaft, bleiben Dinge hängen, die Du als 'gut' oder 'nicht gut' bewertest und dadruch entstehen dann wieder neue Bewertungsmuster für Deine künftige Partnerwahl. Mal so kurz zusammengefaßt. Also nimm Deine bisherigen Erfahrungen doch einfach als solches und versuche Dir aus Deinem eigenen Erfahrungspool mal bewußt zu werden, was für Dich persönlich das Beste ist.
Vielleicht solltest Du alles auch nicht so verkniffen sehen. Es ist ja auch nciht gerade eine Schande mit jemandem ein bißchen Zeit verbracht zu haben und es ist nicht gleich die 'große perfekte Liebesbeziehung' draus geworden. Vielleich kannst Du auch einfach mal akzeptieren mit jemandem Zeit zu verbringen ( drück ich jetzt mal vorsichtig so aus), die nicht Deinem Ideal entspricht , Du aber auf einer gewissenen Ebene Gemeinsamkeiten hast.
Auch das kann Dir helfen herauszufinden, was Dir gut tut und was Du auf keinen Fall willst. -
Hi Krümelmonster,
ersteinmal muß sagen, dass es mir sehr leid für Dich tut, dass Du Deinen Vater so verloren hast. Wie Du schreibst hat seine Therapie sicher etwas bei ihm in Gang gesetzt, aber irgendwie hat es wohl noch nicht gereicht.
Und für die offennen Gespräche zwischen den Eltern gehören ja auch imemr zwei dazu. Bei mir war es so, daß meine Mutter dann plötzlich wie vor den Kopf gestoßen war. Sie hat immer gesagt, daß meine Vater ja das Problem hat und konnte nicht begreifen, daß sich nur was ändert, wenn auch sie ihren Teil dazu beiträgt. Durch den ganzen Streß war sie dann auch noch trotzig und ihr wurde alles irgendwie zu viel. Aber so allmählich hat sie dann auch den Dreh bekommen. Ich glaube, sonst wäre das auch nicht allzu lange gut gegangen. Was nützt es, wenn man eine Therapie macht und trocken ist und dann dennoch ständig Vorhaltungen bekommt, dass man eben an allen Problemen schuld war, weil man gesoffen hat. Der Umgangston meiner Eltern war längst nicht mehr so freundlich und respektvoll. Wie auch sollte es anders sein. Es hat lange Zeit gedauert bis sich alles wieder normalisiert hat.
Ich habe es nicht mehr so genau mitbekomen, da ich derzeit schon nicht mehr zuhause gewohnt habe.
Es gibt viele Parallelen in der Kindheit von Alkoholkranken, aber dennoch hat jeder auch wieder seine individuelle Geschichte. Daher gibt es wohl auch für uns keine Patentrezepte.
So ist dieses Forum doch eigentlich ganz gut, ganz spannend all diese unterschieldichen Geschcihten zu lesen, hier und da Gemeinsamkeiten zu erkennen, sich Anregungen von anderen zu holen.
Letzten Endes ist jeder Mensch aber ein Individuum und so gibts eben auch seine Unterschiede.
Aber so wie Du schreibst bist Du Dir ja Deiner Schwächen bewußt und bist auch schon einen Schritt weiter als früher. Das freut mich für Dich.So, jetz nochmal zu Teaser:
Du hast geschrieben, dass Du gerne mehr wissen möchtest über den Zusammenhang von künstlerischem Schaffen und der Suche nach dem wahren ICH. Da könnte man jetzt endlos viel drüber schreiben.
Künstlerisches Schaffen ist ja letztlich immer Ausdruck seiner Selbst. so werden dann Werke eines Künstlers von z.b. Therapeuten interpretiert und können zum Heilprozeß beitragen. Sehr bedeutend sind solche Dinge zum Beispiel, da, wo Menschen sich verbal nicht oder noch nciht ausdrücken können. Zum Beispiel bei Kindern oder geistig kranken Menschen.
Oder denk mal an Soulmusik - Lieder, dessen Texte sich jemand quai 'von der Seele' geschrieben hat und daher auch andere berühren.
Ein bestes Beispiel hier im Forum sind doch die Seiten mit Gedichten, Sinnliches. Wenn Du soetwas schreibst mußt Du Dich zwangsläufig mit Dir selbst auseinandersetzen. Und wie ich anfangs schon erwähnt habe, habe ich das Gefühl, dass auch in Dir ein Talent schlummert.Ich wünsche Euch auf jeden Fall erstmal einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr, auf dass es Euch zu neuen Erkenntnissen und vielen positiven Erlebnissen verhilft.

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Liebes Krümelmonster,
ich glaube, da hast Du einen ganz wichtigen Punkt angeschnitten. Ich glaube, fehlende Kommunikation ist oder kann die Wurzel vielen Übels sein. Und ich meine bei uns Alk-Kindern könnte es schon einen Einfluß haben. Und zwar insofern, dass es möglicherwiese eines der Dinge war, die underen Eltern oder mindestens einem Elternteil gefehlt hat.
Das ist jetzt nur mal so eine vermutung /Theorie, die ich aufstelle, nachdem ich vieles hier gelesene miteinander in Verbindung stelle.
Zum einen hast Du selber geschrieben, dass Du Dich 'schriftlich' besser ausdrücken kannst als mündlich. Diese Erfahrung habe ich auch gemacht und mußte es auch in meinem Leben insbesondere während meiner Schulzeit erstmal lernen. Und mein Vater, so kann ich mich vage durch Erzählungen erinnern, hatte selber große Probleme in seiner Therapie sich auszudrücken.
Von anderen Menschen, die sich gefragt haben, warum sie alkoholkrank wurden, habe ich ebenfalls erfahren, dass einer der Gründe war, dass sie sich nicht ausdrücken konnten, mit ihren Problemen nicht fertig wurden, sich immer haben unterbuttern lassen, unter anderem, weil sie nie gesagt haben , was ihnen nicht paßt. Andere wiederum sehen auch einen Zusammenhang zwischen ihrer Aggressivität und Gewaltbereitschaft, weil sie mit Worten einfach nciht weiterkamen und sich hilflos gefühlt haben.Und das trifft es meiner Meinung genau, was Du schreibst. Man kann doch ein Problem erst lösen, wenn man es irgendwie formuliert hat.
Es ist vollkommen richtig, niemand kann Gedanken lesen und man kann es auch von niemandem verlangen.
Und es ist ganz schön erschreckend wenn man sieht wie groß und bedeutend dieses Problem werden, wenn man es im Leben nie schafft zu lösen, alles immer in sich hineinfrißt, wie man so schön sagt. Und am Ende zerfressen ein die eigenen Probleme oder der Alkohol, mit dem man versucht sie wegzuspülen.Mein Vater zum Beispiel hat es durch seine Therapie erst geschafft sich richtig auszudrücken. Und er war für mich garnicht wieder zu erkennen. So wie es hier auch häufig beschrieben wurde, ein vollkommen anderer Mensch. Plötzlich konnte er sich selber nicht mehr verstehen und wollte zu der Zeit am liebsten alle Alkoholkranken wachrütteln.
Ich denke richtige Kommunikation ist eine nicht nur in Beziehungen sondern auch im allgemeinen Leben, im Beruf, in der Erziehung bei den eigenen Kindern so eine wichtige Sache, dass sie thematisch gesehen absolut hier her paßt.
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Jetzt hast Du Dich aber echt gut revanchiert und mir auch ein bißchen Arbeit gegeben.

okay, die Aromatherapie lassen wir mal so stehen. Damit Du in Zukunft Deine eigenen Bedürfnisse besser wahrnimmst. Daher kam auch gleich mein Vorschlag unter diesem neuen Gesichtspunkt noch einmal zu Douglas zurück zu gehen. Ganz ohne Vorurteile , mit dem Wissen, dass diese Damen durchaus auch Deinen Intellektuellen Wünschen entsprechen könnten und dann einfach mal Deine Augen schließen und schnuppern , ob die Chemie stimmt, ob man sich riechen kann.
Jetzt zu meinem Geheimnis: Ich stehe auch ( wer eigentlcih noch??) auf gutriechende Männerdüfte. Leider schwirren die Männer nciht so scharenweise in Parfumerieabteilungen umher, sonst würde ich es glatt auch mal testen, wen ich gut riechen kann. Da gibts ja auh etlcihe Theorien drüber.
Aber ich weiß jetzt nicht, ob das hier so gut ins Forum paßt, da Parfum ja bekanntlich viel Alkohol enthält. Ob der jetzt für Alkholabhängige zum Verhängnis werden kann entzieht sich meines Wissens.
Es könnte da einen Zusammenhang geben zwischen dem gut riechenden (Parfum) und dem schlecht riechenden Alkohol (alkoholisierter Vater), den ich ja in meiner Jugend wahrgenommen habe ? Um wieder zu mir zurück zu kehren.
Was meine Beziehungen angeht kann ich nicht solche wiederkehrenden Dinge feststellen wie Du sie beschreibst. Bei mir ist jede ziemlich unterschiedlich von der anderen gewesen.
Angst vor Nähe habe ich nicht, zumindest nicht vor emotionaler Nähe.
Dann sträube ich mich schon eher vor finanzieller Abhängigkeit - weder möchte ich noch möchte ich dass mein Partner von mir abhängig ist.
Räumlich gesehn habe ichs auch nicht so gerne so eng. Aber wie schon gesagt, empfinde ich schonmal eine Beziehung als zu eng, wenn man zusammen wohnt , sich jeden Tag sieht und nicht genügend Raum da ist, um sich zurück zu ziehen. Ich bin schon auch hin und wieder mal gerne ganz alleine, zurück gezogen. Das sind meine Phasen, wo ich Energie auftanke oder mich auf irgendwas konzentriere. Und dafür brauch ich meinen Freiraum. Ich bin auch der Meinung, dass eine Beziehung lebendiger bleibt, wenn jeder Partner so ein Stückchen Eigenleben behält und man sich auch noch was zu erzählen hat, was der andere eben nicht ohnehin schon weiß.Vetrauen muß wachsen in einer Beziehung. Das hängt schließlich immer von dem jeweiligen Gegenüber ab. Es gibt Menschen zu denen ich irgendwie intuitiv sofort Vertrauen habe und andere wiederum sind mir erstmal etwas suspekt. Jemandem blind zu vertrauen halte ich für dumm.
Aber eine Chance sollte man schon jedem erstmal geben. Diejenigen, denen ich halt nicht gleich von Anfang an vertraue habens natürlich schwerer, müssen sich irgendwie mehr unter 'Beweis' stellen.Probleme für andere lösen? Nehme an, dass Du jetzt in der Beziehung meinst, denn beruflich muß ich ständig Probleme für andere lösen. In Beziehungen spiele ich wohl eher mal den 'Ratgeber', so nach dem Motto 'Hilfe zur Selbsthilfe', sofern der Partner Probleme hat. Habe meist allerdings sehr eigenständige Partner gehabt ohne großartige Probleme - bis auf zwei Ausnahmen. Da würde ich Dir hier allerdings höchstens in einer PN mehr drüber schreiben.
So jetzt zum Thema lieben und verletzt werden. Wer liebt geht automatisch auch das Risiko ein verletzt zu werden. Dazu habe ich desöfteren schon lange Diskussionen mit diversen Leuten geführt.
Aber lieber gehe ich das Risiko ein verletzt zu werden als dass ich mich lebendig begraben lasse. Denn ich finde auch: Wer liebt lebt.
Man muß eben gleichzeitig auch lernen, jemanden gehen zu lassen. Wenn zum Beispiel die Liebe nicht auf Gegenseitigkeit beruht oder der Partner seine Freiheit will, wie ein wunderschönes aber wildes Tier, das elendig verrecken würde, wenn man es in einem goldenen Käfig hielte.
Ausserdem verstehe ich die Liebe als etwas freiwilliges, dass man dem anderen wie ein Geschenk gibt ohne dafür etwas zurück zu erwarten.
Das hat auch viel mit Vertrauen zu sich selbst zu tun. Wenn mein Partner mich liebt, dann brauch ich keine Angst haben ihn zu verlieren. Und wenn er mich nicht oder nicht mehr liebt, dann kann ich ihn auch nicht dazu zwingen, denn jeder Zwang würde ihn noch mehr von mir treiben.
Ich finde Liebe ist immer in Bewegung, wandelbar, nicht wirklich greifbar.
Einige glauben ja, dass man einen Menschen umso mehr liebt , desto länger man mit ihm zusammen ist. Diese Meinung teile ich nicht unbedingt.
So würde dann eine Mutter ihr 8jähriges Kind mehr lieben als das 4 Monate alte??? Ich bin der Meinung, dass man mehr Gemeinsamkeiten, Erinnerungen, Gewohnheiten entwickelt an denen man sofern sie schön sind sehr festhängt und von denen es auch schwer fällt sich zu lösen.
Aber die Liebe an sich ist für mich eher was sinnliches, spirituelles, so wie Du es in einem Satz irgendwo mal so schön erwähnt hattest, ein Zusammenschmelzen der Sinne und so. So ist es für mich auch die Erfüllung. Das hat für mich auch nicht unbedingt was mit Sich gegenseitig immer verstehen zu tun, wie es in deinem Thread kritisiert wurde. Für mich sind das zwei verschiedene Sachen und auch ich meine allerdings , dass man sich nicht unbedingt immer verstehen muß- manchmal versteht man sich ja nciht mal selbst
Als ich das hier gelesen habe (finds jetzt gerade net), dachte ich eigentlich dass Du damit doch schon auf dem richtigen Weg bist. Vielleicht ist Dein Kopf Dir nur noch im Weg? -
Haha, Teaser, Du hast echt Humor, das mag ich.
Und jetzt mal zum Thread: Von welcher 'Mehrheitsmeinung' sprichst Du ? Gab es hier ne Abstimmung über mich, die ich verpaßt habe????Naja, es gibt ja jetzt meinen eigenen Thread , wo man was reinschrieben kann, den ich allerdings mehr oder weniger aus Versehen als neues Thema eröffnet habe. Aber vielleicht auch gut so, so können alle die es nötig haben , mal so richtig ihren Dampf ablassen.
Das von Dir vorgeschlagene Thema mit den Vorurteilen wäre ja auch durchaus interessant , aber paßt irgendwie nicht in dieses Alkoholiker Forum. Oder könntest Du mir noch nen Tipp geben, wie ich den Zusammenhang zum Alkohol herstellen soll?
Nein, ich denke das wäre irgendwie Mißbrauch eines doch ernsthaften Forums, oder?Dein Thema finde ich ja auch wie Du siehst sehr interessant, hätte es jetzt auch nicht unbedingt mit dem Thema Alkohol in Verbindung gebracht , daher umso interessanter es heir zu finden.
Meine Überlegung ist nun natürlich, ob ich mal diese Männer, von denen ich bereits sprach, die also so wie Du es immer wieder vergeblich und doch mit allen Mitteln versuchen ( ich weiß jetzt nicht genau wie ich es ausdrücken soll).....soll ich sie vielleicht mal ansprechen, ob sie möglicherweise auch in einer Alkoholikerfamilie aufgewachsen sind?
Immerhin hat man doch dann gemeinsame Berührungspunkte über die man dann diskutieren könnte und würde vielleicht auch eine gewisse unbewußte Anziehungskraft erklären?.
Achso noch eins: gehört das auch zu Deinem Konzept Frauen zu provozieren , um sie so aus der Reserve zu locken?
Also, ich meine jetzt diese am Anfang beschriebenen Frauen?
Immerhin hast Du es geschafft hier im Forum dafür von zwei Frauen Deine Rüpel zu kriegen. Geh doch ruhig ein zweites mal zu Douglas, diesmal mit ner neuen Einstellung. Die Idee finde ich garnicht mal so schlecht. Die Damen, die Du dort findest sind doch höchstwahrscheinlich gepflegt, riechen gut... Das wäre doch mal ein ganz neues Kriterium bei Deiner Suche nach der Richtigen.
Wenn man Wert auf Gemeinsamkeiten legt, dann sollte man doch tatsächlich dort suchen, wo man sein 'Herzblatt' vermutet, hm?So nun zu mir: Ich weiß net wie Du darauf kommst, dass ich 'über den Dingen' stehe. Ich habs ja jetzt auch in meinem eigenen Thread zur Beruhigung aller geschrieben, dass ich hier gewisse Infos über Alkoholentzug gesucht habe und auch gleich gefunden. 2 Minuten. So schnell hätte ich garnicht mal meinen Thread tippen können.
Danach hätte ich wohl besser dieses Forum für immer verlassen sollen, wäre ich nicht auch noch auf so interessante Beiträge wie Deinem hier gestoßen.
Jetzt also mit der 'Forumpolizei' im Nacken', die mich schon mit der roten Kelle in der Hand verfolgt und mir zuruft: Schaffen Sie sich bitte ein Problem oder verlassen Sie unverzüglich dieses Forum. Es handelt sich nämlich um ein 'Selbsthilfe-Forum' und das setzt voraus, dass man ein Problem hat. Wer kein Problem hat, darf auch nicht in anderer Leute Thread schreiben.
Es gibt ja so ein Sprichwort: Wer keine Probleme hat schafft sich welche.
Also, wühl ich mal in meinem Unterbewußtsein und hoffe, dass ich noch irgendwo was rauskramen kann????Einfach nur als erwachsenes Alki-Kid sein Leben im Griff zu haben reicht offensichtlich net aus, um anderen betroffenen Jugendlichen hier sagen zu können: Machs doch so wie ich.
Jetzt mal eine Frage an Dich: Ich habe Dir ja auch schon so einiges hier in Deinen Thread gekritzelt? Fängt es Dich jetzt auch an zu nerven, kannst Du jetzt auch damit nichts anfangen, weil ich selber kein Problem dieser Richtung habe?
Du hast hier formuliert, dass Du Dir immer die falschen Frauen suchst , Die Du nicht 'kriegen' kannst. ( Hoffe ich hab das jetzt ungefähr richtig wiedergegeben) Ich kann Dir nur zu dem Thema meine Sicht als oftmals 'betroffene falsche Frau' in so einer Situation darlegen.
Ich würde selbst nie auf die Idee kommen, mir jemanden zu suchen, von dem ich Ablehnung bekomme, so wie Du es beschreibst. Das wäre für mich Zeitverschwendung, dafür gibts doch genügend andere mit denen ich währenddessen glücklich sein kann. Ich habe auch meinen Stolz und denke mal genügend Selbstbewußtsein (auch wenns jetzt für Dich wieder so klingt als ob ich über den Dingen stehe, sag ichs Dir wie es ist ) und würde mich selber gedemütigt fühlen, wenn ich sowas täte:
So schließe ich daraus doch, dass das Aufwachsen in einer Familie mit ALkoholikern bei jedem von uns andere Spuren hinterlassen hat.
Oder wir haben es zumindest anders verarbeitet.
Ich frage mich nun, was ich Dir auf den Weg mitgeben kann, damit auch Du Dir in Zukunft diese Blöße nciht mehr geben mußt und empfehle Dir erstmal durch Meditation, schöpferische Tätigkeiten usw zu Dir selbst zu finden. Schon werde ich hier angegriffen, dass ICH mich hinter meinen Hobbys verstecke. Hm.
Den für mich (sag ich jetz mal ehrlich, auch wenn ich dafür nachher wieder ein auf den Deckel kriege) absolut *** Tipp an einem Duft zu riechen - und das noch einen Tag lang - veranlasst Dich zu Douglas zu rennen, um dort von gutaussehenden Damen intellektuell enttäuscht zu werden????
Ich habe echt nichts gegen Düfte. Aber den ganzen Tag lang an irgendwas zu schnuppern erzeugt bei mir schon beim Gedanken daran Kopfschmerzen.
Aber noch mehr frage ich mich: Wieso fallen hier Leute über meine Meditationen und künstlerischen Tätigkeiten' her ( wo doch Kunsttherapie sogar eine anerkannte Form der Suchttherapie ist) und keiner fragt sich mal was Duft riechen mit dem 'Weg zum Wahren Selbst' zu tun hat. Die Antwort steht hier aber schon geschrieben: Jene Dame hat ein 'Problem', einen 'eigenen Thread' und darf daher unzensiert ihre Aromatherapie empfehlen.
Gut, die 'Chemie' sollte ja auch stimmen und man sollte sich 'gut riechen' können.
Also auf ein Neues
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Haha, Teaser, Du hast echt Humor, das mag ich.
Und jetzt mal zum Thread: Von welcher 'Mehrheitsmeinung' sprichst Du ? Gab es hier ne Abstimmung über mich, die ich verpaßt habe????Naja, es gibt ja jetzt meinen eigenen Thread , wo man was reinschrieben kann, den ich allerdings mehr oder weniger aus Versehen als neues Thema eröffnet habe. Aber vielleicht auch gut so, so können alle die es nötig haben , mal so richtig ihren Dampf ablassen.
Das von Dir vorgeschlagene Thema mit den Vorurteilen wäre ja auch durchaus interessant , aber paßt irgendwie nicht in dieses Alkoholiker Forum. Oder könntest Du mir noch nen Tipp geben, wie ich den Zusammenhang zum Alkohol herstellen soll?
Nein, ich denke das wäre irgendwie Mißbrauch eines doch ernsthaften Forums, oder?Dein Thema finde ich ja auch wie Du siehst sehr interessant, hätte es jetzt auch nicht unbedingt mit dem Thema Alkohol in Verbindung gebracht , daher umso interessanter es heir zu finden.
Meine Überlegung ist nun natürlich, ob ich mal diese Männer, von denen ich bereits sprach, die also so wie Du es immer wieder vergeblich und doch mit allen Mitteln versuchen ( ich weiß jetzt nicht genau wie ich es ausdrücken soll).....soll ich sie vielleicht mal ansprechen, ob sie möglicherweise auch in einer Alkoholikerfamilie aufgewachsen sind?
Immerhin hat man doch dann gemeinsame Berührungspunkte über die man dann diskutieren könnte und würde vielleicht auch eine gewisse unbewußte Anziehungskraft erklären?.
Achso noch eins: gehört das auch zu Deinem Konzept Frauen zu provozieren , um sie so aus der Reserve zu locken?
Also, ich meine jetzt diese am Anfang beschriebenen Frauen?
Immerhin hast Du es geschafft hier im Forum dafür von zwei Frauen Deine Rüpel zu kriegen. Geh doch ruhig ein zweites mal zu Douglas, diesmal mit ner neuen Einstellung. Die Idee finde ich garnicht mal so schlecht. Die Damen, die Du dort findest sind doch höchstwahrscheinlich gepflegt, riechen gut... Das wäre doch mal ein ganz neues Kriterium bei Deiner Suche nach der Richtigen.
Wenn man Wert auf Gemeinsamkeiten legt, dann sollte man doch tatsächlich dort suchen, wo man sein 'Herzblatt' vermutet, hm?So nun zu mir: Ich weiß net wie Du darauf kommst, dass ich 'über den Dingen' stehe. Ich habs ja jetzt auch in meinem eigenen Thread zur Beruhigung aller geschrieben, dass ich hier gewisse Infos über Alkoholentzug gesucht habe und auch gleich gefunden. 2 Minuten. So schnell hätte ich garnicht mal meinen Thread tippen können.
Danach hätte ich wohl besser dieses Forum für immer verlassen sollen, wäre ich nicht auch noch auf so interessante Beiträge wie Deinem hier gestoßen.
Jetzt also mit der 'Forumpolizei' im Nacken', die mich schon mit der roten Kelle in der Hand verfolgt und mir zuruft: Schaffen Sie sich bitte ein Problem oder verlassen Sie unverzüglich dieses Forum. Es handelt sich nämlich um ein 'Selbsthilfe-Forum' und das setzt voraus, dass man ein Problem hat. Wer kein Problem hat, darf auch nicht in anderer Leute Thread schreiben.
Es gibt ja so ein Sprichwort: Wer keine Probleme hat schafft sich welche.
Also, wühl ich mal in meinem Unterbewußtsein und hoffe, dass ich noch irgendwo was rauskramen kann????Einfach nur als erwachsenes Alki-Kid sein Leben im Griff zu haben reicht offensichtlich net aus, um anderen betroffenen Jugendlichen hier sagen zu können: Machs doch so wie ich.
Jetzt mal eine Frage an Dich: Ich habe Dir ja auch schon so einiges hier in Deinen Thread gekritzelt? Fängt es Dich jetzt auch an zu nerven, kannst Du jetzt auch damit nichts anfangen, weil ich selber kein Problem dieser Richtung habe?
Du hast hier formuliert, dass Du Dir immer die falschen Frauen suchst , Die Du nicht 'kriegen' kannst. ( Hoffe ich hab das jetzt ungefähr richtig wiedergegeben) Ich kann Dir nur zu dem Thema meine Sicht als oftmals 'betroffene falsche Frau' in so einer Situation darlegen.
Ich würde selbst nie auf die Idee kommen, mir jemanden zu suchen, von dem ich Ablehnung bekomme, so wie Du es beschreibst. Das wäre für mich Zeitverschwendung, dafür gibts doch genügend andere mit denen ich währenddessen glücklich sein kann. Ich habe auch meinen Stolz und denke mal genügend Selbstbewußtsein (auch wenns jetzt für Dich wieder so klingt als ob ich über den Dingen stehe, sag ichs Dir wie es ist ) und würde mich selber gedemütigt fühlen, wenn ich sowas täte:
So schließe ich daraus doch, dass das Aufwachsen in einer Familie mit ALkoholikern bei jedem von uns andere Spuren hinterlassen hat.
Oder wir haben es zumindest anders verarbeitet.
Ich frage mich nun, was ich Dir auf den Weg mitgeben kann, damit auch Du Dir in Zukunft diese Blöße nciht mehr geben mußt und empfehle Dir erstmal durch Meditation, schöpferische Tätigkeiten usw zu Dir selbst zu finden. Schon werde ich hier angegriffen, dass ICH mich hinter meinen Hobbys verstecke. Hm.
Den für mich (sag ich jetz mal ehrlich, auch wenn ich dafür nachher wieder ein auf den Deckel kriege) absolut *** Tipp an einem Duft zu riechen - und das noch einen Tag lang - veranlasst Dich zu Douglas zu rennen, um dort von gutaussehenden Damen intellektuell enttäuscht zu werden????
Ich habe echt nichts gegen Düfte. Aber den ganzen Tag lang an irgendwas zu schnuppern erzeugt bei mir schon beim Gedanken daran Kopfschmerzen.
Aber noch mehr frage ich mich: Wieso fallen hier Leute über meine Meditationen und künstlerischen Tätigkeiten' her ( wo doch Kunsttherapie sogar eine anerkannte Form der Suchttherapie ist) und keiner fragt sich mal was Duft riechen mit dem 'Weg zum Wahren Selbst' zu tun hat. Die Antwort steht hier aber schon geschrieben: Jene Dame hat ein 'Problem', einen 'eigenen Thread' und darf daher unzensiert ihre Aromatherapie empfehlen.
Gut, die 'Chemie' sollte ja auch stimmen und man sollte sich 'gut riechen' können.
Also auf ein Neues