Die Diskussionen hier entgleisen in eine ganz andere Richtung ab vom Thema.
Darum möchte ich hier einfach nochmal das eigentliche Thema aufgreifen.
Ich möchte eigentlich hier mal im Sinne der Kinder von Alkoholikern und Coabhängigen sprechen. Kinder, die eben der Situation wehrlos ausgeliefert sind und hier im Forum oftmals 'noch' nicht vertreten sind, weil sie noch zu kein sind.
Hier schreiben in der Regel die Mütter, teilweise auch Väter, coabhängig.
Aus den Threads lese ich häufig heraus, dass sie verzweifelt sind, aber sich nicht von ihrem Partner trennen wollen/ können. Ein Argument dabei ist es, dass sie die Familie erhalten wollen: Die Kinder sollen nicht ohne Vater/ utter aufwachsen. Sie wollen ihrem Partner in guten als auch in shclehcten Zeiten beistehen und nicht im Stich lassen. Die Trennung wird dann irgendwie wie ien Untergang gesehen.
Ich möchte hier als erwachsenes Kind, genau wie die ersten Threads hier einfach mal Eltern ermutigen, diesen Schritt zum Wohle ihrer Kinder zu gehen. Wenn man es nicht für sich selbst schafft sich endgültig zu trennen, dann kann man es doch aus Liebe zum Kind machen.
Kinder leiden darunter, Das wird hier glaue ich von allen betrfoffenn Kindern bestätigt. Auch von Müttern, die es im Nachhinein bereut habn, sich zu trenen und sehen, was die Kinder für einen Schaden davon getragen haben.
Ich schreibe sogar, dass meine eltern zusmmen geblieben sind. Mein Vater mittlerweile trocken. Eigentlich genau das, was doch viele hier anstreben. Ein scheinbares Happy End. Dann lohnt es sich doch auszuharren?
Meiner Meinung eben nicht. Es gibt bei der ganzen Sache eben Opfer. Unfreiwillige, die gerne ein anderes Lebn gelebt hätten. Die Kinder.
Und dann bedenke man den langen Leidensweg. Wie lange brauchte mein Vater um seinen Tiefpunkt zu erreichen? Viele viele Jahre.
Ich war schon erwachsen und zuhause ausgezogen, habe es nicht mehr wirklich miterlebt. Was war das für eine Lebensqualität. Die letzen Jahre zuhause waren ein Horrorszenario. Manchmal frage ich mich, ob ich es überhaupt selber bin, die das miterlebt und überlebt habe.
Meine Mutter hatte nicht die Kraft auszusteigen. Für sie war der Erhalt der Familie oberstes Gebot. Trennung wäre für sie eine Schande, ein Verrat, ein Versagen gewesen. Dazu kommt die Unselbständigkeit , die Abhängigkeit von meinem Vater, die Angst vor dem Allein sein, alleine nicht klar kommen zu können.
In der heutigen Zeit hat sich viel geändert. Frauen werden ganz anders unterstützt. Trennung an sich ist keine schande mehr. Ängste kann man in Therapien bewältigen.
Eine trennung muß nicht einmal das Aus für eine Ehe oder Beziehung bedeuten. Die Kinder können in trockenen Stunden regelmäßig ihren Vater sehen. Die Mutter kann ihn , wenn sie möchte, doch auch täglich in seienr Wohung besuchen, bekochen, für ihn Waschen und abwaschen, wenn sie es gerne tut. Sie kann in ihrer Coabhängigkeit auch verharren udn dennoch den Kindern diesen Stress ersparen.
Ist der schritt einmal getan sieht die Sitaution aber schonmal anders aus, denke ich. Auch die Mutter wird erkennen , dass sie von der neune Situation profitieren wird und diesem gnazen Stress nicht mehr ausgesetzt ist.
Sogar der betroffene trinkende Elternteil hat mehr Chancen über sich nachzudenken. Ich glaube allerdings, dass es eine abhängigen eher weniger beeinflußt. Wie hier im Forum überall beschrieben wird kann man da wenig tun von aussen.
Eigenartigerweise lese ich doch meistens dass der Coabhängige Partner sich hier anmeldet, um dem Alkoholsüchtigen zu helfen. Weniger sich selebr, noch weniger den Kindern.
Ich möchte hier einmal diejenigen, die eine Familie mit Kindern haben, dazu anregen, dies zu überdenken. Eure oftmals kleinen Kinder haben hier ja kein Mitspracherecht. Aber genau für die habt ihr die Verantwortung und zwar an allererster Stelle. Da sollte man doch garnicht lange hin und her überlegen, was da das beste ist. Was soll ein lallender, schlecht gelaunter, täglich auf dem Sofa betrunken herumliegender Vater, ständige Streitereien, Vorwürfe, herumstehende Alkoholflaschen etc. positive Auswirkungen auf ein Knd haben? Im Allgemeinen wird die Sitaution nicht besser sondern immer schlimmer. Alkoholkonsum steigt, Probleme verschlimmern sich.
Man verändert nur etwas, wenn man es selebr in die Hand nimmt.
Ist das ein Familienleben, wie ihr es Euch gewünscht habt? Lohnt es sich zum Erhalt der Familie diesen Zusatnd, indem ihr lebt aufrecht zu erhalten? Welche Lebensqualität habt ihr und vorallem- eure Kinder?