Ich finde es auch seeeehr erstaunlich wie sehr AlkoholikerInnen sich ähneln in ihrem Verhalten. Das Treffen war gut für mich, hat mir gezeigt wo er wirklich steht. Ich liebe Klarheit.
Er hatte tatsächlich keine Einsicht am Anfang vom Treffen. Er hat versucht mich einzuseifen und Spielchen zu spielen aber als er nicht durchkam damit wurde er nachdenklicher. Dann ließ er tiefer blicken. Er hat eine hohe Toleranz was Alkoholkonsum angeht, 2-3 Halbe Bier am Tag sind für ihn normal, weil das seine männlichen Verwandten in seiner Kindheit auch gemacht haben. 5-6 Halbe wären für ihn Alkoholismus, sagt er. Aber im Prinzip weiß ers schon selber.
Sein Verhalten stößt mir auf. Ich bin selber chronisch krank und brauche meine Energie für mich. Das hab ich ihm auch gesagt. Und auch, dass mein Leben ohne ihn jetzt leichter ist. Da hat er geschluckt. Ich hab auch gesagt, dass ich mir kein Sprechverbot mehr erteilen lasse bzgl Alkohol und hab ihn dann auch als Alkohliker bezeichnet (mit Grummeln in meinem Magen). Er neigt nicht zu Gewalt, deswegen kann ich mir das erlauben. Und weil ich nicht abhängig bin von ihm. Jeder würde ich das aber nicht raten.
Er geht zur Beratung. Mal schauen was die Zukunft bringt. Bestimmt noch Spielchen seinerseits.
Aber ich bin Single!
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