Beiträge von Hope92

    Nein, das ist überhaupt nicht als Vorwurf gemeint.

    Mir ist durchaus bewusst, dass das alles ein Prozess ist und jeder einzelne von uns nunmal so lange braucht wie er braucht.

    Das war nur eine ganz wertfreie Feststellung.


    Ich habe halt rausgehört, dass du da irgendwie noch etwas Hoffnung hast, evtl doch mal kontrolliert trinken zu können und ich befürchte halt, solange du nicht akzeptierst wird diese Hoffnung immer da sein. Demnach wird es nicht möglich sein glücklich abstinent zu sein.

    Dies wollte ich dir lediglich ganz wertfrei spiegeln. Dich zum Nachdenken bringen. Dir quasi etwas geben, womit du vielleicht arbeiten kannst.

    Aber bitte sehe es nicht als Vorwurf. Denn so ist es wirklich nicht gemeint.

    Lieben Gruß

    Hope

    Hallo Maeron,


    Ich befürchte, dass du mit diesen Gedanken keine zufriedene Abstinenz hinbekommen wirst.

    Der Kontrollverlust ist da. Du hast ihn in der Vergangenheit nie verhindern können, warum hoffst du, es in Zukunft zu können.

    Was ist anders als in den ganzen letzten Jahren, dass dieses Problem plötzlich verschwunden ist?

    Entspannen kannst du ohne Alkohol viel besser. Du musst nur das für dich richtige finden. Alkohol ist ein Gift, dass dir nur Entspannung vorgaukelt, weil es bestimmte Funktionen, die bei dir sehr ausgeprägt sind, lahm legt.

    Aber für den Körper ist es alles andere als gut und für den Schlaf auch nicht. Daher ist es eine Illusion, dass Alkohol entspannt.

    Suche dir lieber etwas, was wirklich entspannt und halte dir zusätzlich die vielen gewonnen Nächte mit gutem Schlaf vor Augen.

    Ja es wird Sachen geben, die du ohne Alkohol nicht mehr machen kannst ABER mein Gedanke ist da zum Beispiel…. Wenn ich bisher Alkohol dafür gebraucht habe, ist es evtl nicht mein Ding. Warum betäuben um etwas auszuhalten, dass ich eigentlich doof finde.

    Andere Sachen werden plötzlich auch ohne Alkohol gehen und hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie oft schöner sind als mit.

    Die Einstellung ist sooo wichtig.

    Und sein wir mal ehrlich. Keiner kann voraussagen ob das Gift deinen Körper in 10 Jahren oder evtl. schon beim nächsten Konsum beschäftigt. Warum also das Risiko eingehen. Das ist doch wie Russisch Roulette spielen


    Lieben Gruß

    Hope

    Hallo Lotta,

    in der Klinik, wo ich wegen Depressionen war, musste man sogar paar Wochen trocken sein, um die Therapie antreten zu dürfen.

    Dort waren einige die erst auf der Station zur Entgiftung waren, dann mussten sie nach Hause und beweisen, dass sie x Wochen trocken bleiben und dann durften sie erst die Therapie antreten.

    Das wurde auch getestet und wer zu Hause getrunken hat durfte wieder gehen und musste erneut warten.

    Wer geblieben ist wurde vor Ort regelmäßig getestet.

    Wer schon länger keinen Alkohol getrunken hat, nur missbräuchlich getrunken hat oder nie getrunken hat wieder weniger engmaschig bis gar nicht kontrolliert.

    Ich drücke dir die Daumen, dass er seine Therapie antreten kann.

    Lieben Gruß

    Hope

    Hallo Maeron,


    es ist ja nicht nur der Kontrollverlust. Du hast auch erzählt, dass du Alkohol für bestimmte Dinge einsetzt.

    Hinzu kommt, dass du es dir schön redest, um dir ein Türchen aufzuhalten. Wenn mir keiner das Diagnostiziert, dann kann ich ja vielleicht, irgendwann …


    Das wären schon drei Punkte die als Antwort auf die Frage dienen.


    Und ich würde fest mal versuchen, dass du mittlerweile eine ganz schöne Menge brauchst, um einen gewissen Zustand zu erreichen.

    Dann wären wir bei vier Punkten.

    Bedarf es da noch einer offiziellen Diagnose?

    All diese Probleme sind nicht weg. Sobald du trinkst siehst du dich wieder damit konfrontiert.

    Die Frage ist also, möchtest du dein Leben so weiter führen oder möchtest du aus diesem Strudel raus?


    Lieben Gruß

    Hope

    Auch von mir Glückwunsch zu den 361 Tagen


    Fühlt sich bestimmt super an, dass erste Jahr geschafft zu haben. Jedes Ereignis einmal auch ohne erleben zu können.

    Jetzt weißt du wie es geht und kannst die nächsten Jahre so weiter machen 😁

    Guten Morgen,


    Ich an deiner Stelle würde nicht weiter warten. Er hatte seine Chance(n). Daher finde ich es auch nicht unfair, wenn du mit ihr redest, obwohl euer Gespräch nicht stattgefunden hat.

    Warum an Vereinbarungen halten? Macht er doch auch nicht.

    Und da geht es nicht darum ihm einen rein zu würgen, sondern um dich zu schützen. Dir geht es sonst die nächsten Tage schlecht, nicht ihm.

    An der Tatsache, dass er auszieht wird sich ja auch nach dem Gespräch nichts ändern. Daher sehe ich da kein Problem.


    Und ich würde ihr bei der nächsten Vorlage (Frage ihrerseits) auch sagen, dass der Papa vom Alkohol krank geworden ist. Ich glaube wichtig ist dabei aber, dass du ihr erklärst, dass es nicht wie andere Krankheiten ist. Und das man bei dieser Krankheit einem leider nicht helfen kann, sondern der Kranke das nur alleine kann.

    Nicht dass sie sonst denkt, wenn man krank wird wird man verlassen.


    LG

    Hope

    ich würde vermuten deine Frau oder der Arzt

    Hat sie dem Arzt nichts von der Sicht gesagt trägt sie die Verantwortung

    Hat sie es ihm gesagt und er ihr trotzdem die Medikamente gegeben er

    🤷🏼‍♀️ ob das so ist, kann ich natürlich nicht genau sagen.

    Du solltest sie jedenfalls nicht übernehmen. Du hast weder die Tabletten verschrieben, noch den Alkohol gekauft. Auch bist du nicht der, der beides zusammen nimmt.

    Guten Morgen Frau,

    ich wird bestimmt noch dauern. Jetzt realisierst du erst mal das du diesen Schrott gegangen bist, es vorbei ist und trauerst.

    Es mag die jetzt evtl anstrengender vorkommen, aber ich glaube…. Sobald die Trauer vorbei ist und du euer neues Leben genießen wirst, dann wird auch alles einfacher. Sogar einfacher als zu der Zeit, wo er noch da war.

    Dann brauchst du weniger Kraft für das organisatorische der Trennung, für die ganzen richtig falsch Fragen in deinem Kopf und für die Gedanken, die du dir um ihn machst.

    All die frei gewordenen Kapazitäten wirst du dann wieder für dich und die Kinder haben.

    Lieben Gruß

    Berni, du kannst noch so viel Zeit in diesem Forum verbringen. Eine Lösung für deine Frau wirst du hier leider nicht finden.

    Wir können dir nur Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Denkanstöße geben, mit denen du arbeiten und dich weiterentwickeln kannst.

    Ich kann mich überhaupt nicht in deine Situation rein versetzen. Frage mich daher, was noch alles passieren muss, damit du verstehst…. DU KANNST SIE NICHT ÄNDERN

    Die Frage ist also… wie lange erträgst du das noch?

    Auch du hast nur dieses eine Leben und auch wenn das jetzt hart ist….. einen großen Teil hast du leider schon hinter dir.

    Jeder Tag, den du in dieser Situation verweilst, ist für dich ein verlorener Tag. Ein Tag ohne Freude, ohne Sachen die Spaß machen, ohne körperliche Bewegung, ohne gutes Essen usw

    Fang wieder an zu leben. Beginne mit einem Tag in der Woche. Je öfters du es machst, um so mehr wirst du auch abschalten und die Verantwortung für die Situation zu Hause an deine Frau zurück geben können

    Hallo Donni,

    ich persönlich finde man kann ein Antidepressiva nicht mit Alkohol vergleichen.

    Das eine ist ein Medikament, das andere eine Droge. Das Medikament nimmst du auf ärztlichen Rat, Alkohol gegen ärztlichen Rat.

    Versuche die beiden Sachen voneinander zu lösen. Gerade der Alkohol hat dafür gesorgt, dass die Depressionen schlimmer werden. Die Medikamente sollen sie eindämmen.

    Gib dir Zeit. Werde erstmal stabil in deiner Nüchternheit, tue etwas für deine mentale und psychische Gesundheit. Du wirst merken, wann der Zeitpunkt gekommen ist, dass dein Körper dank deiner Strategien, die du entwickelt hast, ohne Medikament klar kommt.

    Erst dann solltest du absetzen. Und das auch nicht, ohne dies genau mit deinem Arzt zu besprechen.

    Es ist keine Schande Medikamente gegen Depressionen zu nehmen.

    Lieben Gruß

    Hope

    Ich kann gut nachvollziehen, dass du dich nicht mehr konzentrieren kannst.

    Letztendlich bist du gerade dabei auch in deinem Leben alles aufs Spiel zu setzen. Nicht weil sie trinkt, sondern weil du dich nicht aus der Co Abhängigkeit lösen kannst.

    Und damit meine ich nichtmal zwangsläufig die räumliche Trennung. Sondern die emotionale.

    Solange du nicht los lässt und anfängst dich um dich, dein körperliches und psychisches Wohlergehen zu kümmern, so lange gehst du mit unter.

    Und schuld bist allein du. Weil du dich nicht abgrenzen kannst.

    Das hört sich vielleicht hart an, ist aber überhaupt nicht böse gemeint.

    Ich möchte dir nur klar machen, dass du entscheidest, wann du raus aus der Opferhaltung und rein in dein Leben startest.

    Die Hochzeit war doch ein guter Anfang. Knüpfe daran an.

    Suche dir Sport. Sport ist das beste um Stress abzubauen. Und dein Körper ist sicherlich seit langem im Dauerstress. Das ist soooo ungesund für dich.

    Sorge für Entspannung. Körperliche sowie mentale.

    Triff dich mit Freunden, Familie, Kollegen.

    Gib die Verantwortung ab. Nochmal der Tipp. Hohl ihr ein Notfallarmband der Caritas und gib ihr damit die Verantwortung für sich zurück. Dann hast du aus dem Kopf, was passiert, wenn sie stürzt.

    Lieber Berni,

    vielleicht kannst du damit was anfangen?!

    🟡 Du sagst, dass zu 100% Co bist. Ausgelaugt, von Ängsten geschürt.

    Hast du schonmal drüber nachgedacht dich behandeln zu lassen? Klinik, Therapie was auch immer.

    Nein?! Warum nicht? Auch du legst ja ein absolut ungesundes Verhalten an den Tag, wenn du dein Leben so von deiner Frau vereinnahmen und bestimmen lässt.

    🟢 Ist es das Gefühl von Verantwortung, das Materielle oder die Liebe zu du deine Frau, warum du das mit machst?

    Du bist für sie nicht verantwortlich. Du bist nur für dich verantwortlich.

    Warum riskierst du deine Gesundheit und gibst dein Leben für materielle Dinge auf?

    Warum liebst du sie noch? Was liebst du an ihr?

    Mir persönlich hilft sowas immer gut.

    Lieben Gruß

    Hope