Beiträge von Hope92

    Äh NEIN 😂

    Meine Mutter hat es (wie immer wenn sie findet, dass eine meiner Eigenschaften nicht die beste ist) auf die Gene und Familie meines Vaters abgewälzt.

    Habe sie dann mal dran erinnert, dass ihr Bruder ebenfalls trocken sei und ihre Mutter auch kein Kind von Traurigkeit.

    Ich persönlich gebe da niemandem außer mir die Schuld dran. Hätte es besser wissen müssen. Aber den Kommentar konnte ich mir nicht verkneifen.

    Liebe Aurora,

    das ist wirklich ganz schön viel, was da aktuell bei euch los ist.

    Vielleicht könnt ihr euch ja am Wochenende eine kurze Auszeit nehmen, um dann Energie für den letzten Rest des Umbaus und die Orga aufzubringen.

    Lieben Gruß

    Hope

    Liebe Anderswo,

    ein Gedanke von mir….

    wenn sie mich aktiv nach Hilfe fragen würde und einsehen würde, dass sie ein Problem hat, dann wäre es was anderes. Aber das tut sie leider nicht. Sie will keinen Entzug und keine Therapie machen.

    Mit deiner Abgrenzung respektierst du doch ihren Wunsch. Jede Hilfe wäre unerwünscht und damit ein Aufdrängen deinerseits.

    Solange du für die da bist, wenn sie dich bittet, brauchst du für mein Empfinden kein schlechtes Gewissen haben.

    Lieben Gruß

    Hope

    Hallo Luna,

    ja du hattest einen Rückfall, das ist ärgerlich ABER du hast es sofort auf gemacht.

    Seh deine Reaktion als unterbewusste Entscheidung einen Haken dran und direkt mit dem nüchtern sein weiter zu machen.

    Lass ab jetzt einfach wieder das erste Glas stehen und schau nach vorne.

    Lieben Gruß

    Hope

    Liebe Luna,

    ich wollte noch einen Gedanken für das bevorstehende Wochenende da lassen.

    Vertrau auf deinen Willen, du hast auch schon das letzte geschafft 💪🏼

    Wünsche dir eine schöne Zeit mit deiner Familie.

    Ich freue mich noch heute jedes Wochenende, wenn ich morgens fit aufstehe und wirklich was vom Tag habe.

    Hallo rabbitmaker,

    ich kann mich den anderen nur anschließen.

    Warum möchtest du dich selbst quälen oder zumindest stressen?

    Ich wollte am Anfang auch überall dabei sein / bleiben, habe dann aber schnell gemerkt, was es mit mir macht. Erst Frust und dann die Erkenntnis, dass es einfach nicht mehr meine Welt ist.

    Auf die Feste, wo klar ist, dass gesoffen wird, gehe ich daher gar nicht mehr.

    LG Hope

    Auch ich denke, wenn es wirklich schlimm wäre, hätte sie deinem Mann gesagt, was los ist.

    Außerdem ist schwer krank immer eine Definitionssache. Überleg mal wie sie sonst Krankheiten bewertet. Ist sie evtl eher der Typ der auch bei einer Grippe total leidet?

    Wenn es wirklich schlimm ist, meldet sie sich nochmal

    Huhu Piffig,

    Lotta hatte gefragt, wie lange mein Ex schon trocken wäre. Daher nochmal die Erklärung.

    Dankeschön. Ich bin auch sehr dankbar dafür, dass es bei uns so gut klappt. Bin selber Scheidungskind und weiß wie es alternativ sein kann. Das wollte ich nie für meine Kinder.

    Ach so, sorry Lotta … sie waren 12 und 9.

    Nochmal würde ich allerdings nicht so lange warten. Ich denke oft, dass ich vieles verpasst oder nicht bestmöglich genutzt habe, weil ich zu sehr mit meinen Problemen beschäftigt war.

    Oh sorry, mein Exmann ist nicht süchtig.

    Ich bin die mit dem Alkoholproblem.

    Nicht körperlich, aber psychisch. Nicht tgl, wenn aber dann heftig.

    Wobei mein Umfeld und auch er mich nicht so sehen bzw. gesehen haben. In meinem

    Umfeld trinken viele ähnlich wie ich. Daher habe auch ich lange gebraucht mein Problem zu erkennen. Erst durch die Depression und die Beschäftigung mit dem Thema haben mich dann die Gedanken und Gründe, die für eine Sucht sprechen, erkennen lassen.

    Daher habe ich dann vor ca 1,5 Jahren beschlossen, dass ich nie wieder trinken werde.

    Hallo Marli,

    das ist doch schonmal ein großer Schritt, dass du die Phasen auch nur noch als solche wahr nimmst.

    Ich glaube am Ende braucht es immer diesen einen Moment wo es klick macht und man genau weiß, was zu tun ist.

    Bei mir war es, als mir folgendes gesagt wurde:

    Sie können ihn nicht ändern. Die einzige Frage, die sie sich beantworten müssen ist, wie lange kann und möchte ich diese Situation noch ertragen

    Meine Antwort darauf war: schon lange nicht mehr. Da machte es Klick und ich habe mich nach ein paar Tagen auch die räumliche Trennung in die Wege geleitet. Weil wenn wir ehrlich sind, emotional waren wir leider schon lange nicht mehr verbunden.

    Ich wünsche dir (und auch dir Volka ) das auch ihr bald diesen einen Moment erfahren dürft und einfach fühlt, was für euch das richtige ist.

    Lieben Gruß

    Hope

    Liebe Lotta,

    auch ich hatte Angst meinen Kindern etwas zu nehmen, wenn ich mich trenne. Die Frage ist aber ja auch, was möchte man ihnen mit auf den Weg geben und was lernen sie durch mein Verhalten.

    Ja die waren traurig, als ich mich getrennt habe. Aber sie konnten es auch verstehen.

    Wir sind immer noch eine Familie. Feiern sogar bestimmte Feste weiter zusammen. Wir sind Eltern und ein tolles Team. Nur sind wir kein Paar mehr.

    Mit dieser Lösung geht es allen besser. Und sogar mein Ex und ich verstehen uns wieder besser als früher. Denn unsere Nebenschauplätze sind weggefallen und es dreht sich jetzt nur noch um die Kinder. Wir haben also keinen Grund mehr zu streiten, uns zurück zu ziehen oder traurig zu sein.

    Manchmal ist es einfach besser einen anderen Weg einzuschlagen.

    Dafür wünsche ich dir ganz viel Mut und Kraft. Der Anfang ist zwar schwer, aber mit der Zeit wird es einfacher

    Lieben Gruß

    Hope

    Mit klarem Kopf bist du das sicher auch. Aber die Krankheit sorgt dafür, dass in seinem Universum die Beschaffung und der Konsum von Alkohol über allem steht.

    Von außen kannst du da leider kaum was machen. Es muss bei ihm klick machen, nur dann hat er eine Chance gesund zu werden.

    Vielleicht denkst du mal drüber nach, dir noch Hilfe vor Ort zu holen. Von Angehörigenbetreuung, über Trauerbewältigung bis hin zu Therapie ist ja alles möglich.

    Oder du schnappst dir die Kinder und fährst mit ihnen zur Mutter Kind Kur. Einfach mal raus aus dem Alltag.

    Und wenn du wieder kommst hast du evtl. Kraft für weitere Änderungen. Richte dir die Wohnung nach deinem Geschmack ein. Mach sie zu DEINER, damit du dich wohl fühlst.

    Mach Sachen, die du früher nicht gemacht hast. Schneide dir die Haare, verändere deinen Typ, such dir ein neues Hobby. Ganz nach dem Motto von Pippilangstrumpf…. Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt 😉

    Hallo Nuria,

    nein du hast nicht übertrieben sondern versucht deine Grenzen zu wahren.

    Nur leider war ihm der Alkohol wichtiger, als diese einzuhalten und daher ist er gegangen.

    Und damit du dich schlecht fühlst ist er mal eben in die Opferrolle geschlüpft. So bist du schuld und er kann sich ein Hintertürchen offen halten, dass wenn du und nicht er sich zu ändern hat.

    Ich wünsche dir viel Kraft deine Grenzen auch weiterhin zu wahren und dass es dir bald besser mit der Situation geht.

    Lieben Gruß

    Hope

    Da kann ich Cadda nur zustimmen. Als ich hier ankam ging es in meinen Post immer nur um meinen Partner und was ich tun kann …

    Dank der vielen Antworten (lieben genau wie direkten 😂) die ich hier bekommen habe, habe ich angefangen meinen Fokus auf mich zu legen.

    Seit dem geht es mir viel besser. Und das, obwohl ich noch immer ganz vieles nicht verstehe oder nachvollziehen kann.