Beiträge von Hope92

    Bei mir passte Hope irgendwie… mein Partner ist trocken und ich hoffe einfach, dass er irgendwann eine glückliche Abstinenz lebt und es bleibt.

    Mit den Mund aufbekommen ist schwierig. Aber morgen wäre ja sogar jemand dabei, der hinterfragen kann und beim „übersetzen“ helfen, wenn du nicht die richtigen Worte findest oder er nicht das richtige versteht.

    Wie ein Netz unter dem Drahtseil 😁

    Hallo ESMI

    ich mag deinen Namen 😁

    Vielleicht ist das Gespräch genau der richtige Zeitpunkt. Ihr seid nicht allein, er in einem geschützten Rahmen, wo er im Anschluss seine Gedanken oder Gefühle mit jemandem teilen kann. Auch wenn Suchtdruck auftritt.

    Das nur mal als Gedanke von mir.

    Ansonsten wünsche ich dir für das Gespräch morgen viel Kraft.

    Lieben Gruß

    Hope

    Ich glaube unter den Umständen darf man auch müde sein. Viel Input möchte verarbeitet werden und das kostet nunmal Energie.

    Und das Wetter trägt bestimmt auch hier und da dazu bei. Falls es bei euch auch so heiß ist.

    Ein langes Wochenende hört sich da doch super an, um die Akkus wieder aufzutanken.

    Du wirst bestimmt etwas finden und bis dahin kannst du versuchen ihm so viel wie möglich aus dem Weg zu gehen.

    Keine einfache Situation. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du bald eine Lösung hast.

    Und bis dahin versuche dir immer vor Augen zu halten, dass es seine Entscheidung ist zu trinken. Du bist nicht schuld.

    Lass dir auch sonst nichts einreden. Wenn du angeblich so schlimm bist wie er behauptet und der Auslöser für sein Trinkverhalten bist, warum ist er dann noch nicht gegangen?

    Er weiß einfach womit er dich bekommt und dafür sorgt, dass du aus Schuldgefühlen die Verantwortung für die Situation übernimmst und dich nicht traust ihn fallen zu lassen.

    Konzentriere dich auf dich und sorge dafür, dass es dir bald wieder gut geht. Bleib im jetzt. Es bringt dir nichts dir Sorgen über Sachen zu machen, von denen du a nicht weist ob sie eintreten und die du b nicht beeinflussen kannst.

    Hast du evtl. die Möglichkeit vorerst bei einer Freundin unter zu kommen?

    Ich habe damals wirklich nur meine persönlichen Sachen / Unterlagen mit genommen. Hat alles in ein Auto gepasst.

    Alles andere kannst du später günstig oder umsonst gebraucht bzw das was dir wirklich wichtig ist neu kaufen.

    Ich an deiner Stelle würde jetzt seine Trennung wirklich als Anlass nehmen es durch zu ziehen und sofort das Feld zu räumen.

    Liebe Indiana,

    schön, dass du so weit bist, die Wohnung für dich zu beanspruchen.

    Den nächsten Schritt, ihn nicht mehr dort rein zu lassen, schaffst du sicher auch noch in Kürze.

    Ich sehe es wie Twizzler und halte es für keine gute Idee.

    Die Wohnung sollte ja dein geschützter Raum sein und daher würde ich ihn dort nicht mehr rein lassen. Schon gar nicht, wenn ich nicht sehen würde was er dort macht.

    Ich denke, dass ihm die Notunterkunft und die Sozialarbeiter dieser sicherlich auch bei der Wohnungssuche unterstützen würden, wenn er das wirklich möchte.

    Also trau dich, dich da aus der Verantwortung zu nehmen. Es ist nicht deine Baustelle. Er hatte die Wahl.

    LG

    Hope

    Ich für mich habe mich extrem mit dem Thema glücklich sein auseinander gesetzt und kam zu dem Entschluss.

    Glück ist nichts dauerhaftes. Glück und Glücksgefühle sind IMMER (wenn nicht künstlich zum Nachteil des eigenen Körpers erzeugt) nur eine Momentaufnahme.

    Das was wichtig für mich ist, das ist Dankbarkeit und Zufriedenheit.

    Jeden Tag mache ich mir bewusst wofür ich dankbar bin. Vom Sonneneinfall auf das Feld, dem besonders leckeren Kaffee, ein gutes Gespräch bis hin zu einer Umarmung kann es alles sein. Also nicht nur die Großen sondern auch die kleinen Dinge des Lebens.

    Je mehr Dankbarkeit ich in mein Leben lasse, um so zufriedener werde ich.

    Und wenn ich zufrieden bin, dann kann ich tatsächlich Momente des Glücks wahr nehmen.

    Natürlich sind es weniger Momente als es mir damals der Alkohol vorgegaukelt hat zu sein. ABER sie sind dafür echt und mit keinen Nebenwirkungen behaftet.

    Durch meine Depression ist das eh ein schwieriges Thema für mich. Aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen….

    Je länger du nüchtern bleibst lieber Brettman, je weniger Macht hat dieses Drecksding. Alkohol ist die beste Nahrung für Depressionen und je länger ich ihr diese entziehe, um so schwächer wird sie.

    Es lohnt sich durch zu halten. Habe jetzt 16 Monate keinen mehr getrunken und es geht mir so gut wie lange nicht mehr.

    Ja natürlich haben auch Therapie usw ihren Teil dazu beigetragen. Aber ich sehe das alles als ein Gesamtpaket, welches nur zusammen bei mir funktioniert hat. Weil Therapien hatte ich früher auch schon. Erst die Kombination der Veränderungen hat zum Erfolg geführt.

    LG

    Hope

    Hallo Brettman,

    diese Gespräche aller, nichts hebt das Glücksgefühl so wie der Konsum, kenne ich.

    Bei mir ist es tatsächlich die Natur und mein Hund geworden.

    Ich war früher ne ganz extreme Partymaus. Mittlerweile ist mir allerdings klar, dass ich das nur bin, wenn ich voll genug bin. Habe dann hier irgendwo was gelesen, was ich total plausibel fand und darauf angewandt habe… vielleicht war ich ja noch nie eine Partymaus und hab mir das alles nur schön gesoffen um zu sein, was ich sein wollte.

    Würde das zu mir gehören, würde es doch auch nüchtern Spaß machen oder ….???

    Vielleicht kannst du mit meinen Gedanken was anfangen

    Lieben Gruß und du kannst stolz sein

    Guten Morgen Iwona,

    manchmal hat man echt das Gefühl alles und jeder ist gegen einen. Aber lass dich davon nicht runter ziehen.

    Du hast doch auf deinem Lebensweg sicherlich auch viele schöne Sachen erlebt und oft Glück gehabt.

    Auch jetzt. Ja du „musst“ 8 Std die Woche arbeiten. Aber die Arbeit hat dich gefunden und wer weiß was dir dank dieser Arbeit noch alles schönes widerfährt.

    Klar muss der Schock mit der Rente erst einmal verarbeitet werden, aber Versuch dich wieder auf die schönen Sachen am Tag zu konzentrieren.

    Ich wünsche dir einen wunderbaren Start in die Woche

    Lieben Gruß

    Hope

    Ja das Urlaubsphänomen kenne ich 🙈 Das habe ich auch öfters, dass ich krank werde, sobald der Körper zur Ruhe kommt.

    Schön, dass es dir heute wieder besser geht.

    Viel Erfolg bei deiner ersten Fahrt. Das wird schon schief gehen.

    Hab einen schönen Urlaub und genieße die Zeit.

    Ich stecke auch noch mitten drinnen 🥰 Urlaub ist schon was tolles.

    Nabend,

    ich habe es meinem Partner auch erzählt. Er fand es gut. Allerdings hat er auch eine SHG und weiß wie viel einem das bringt.

    Daher ist es glaube ich individuell, ob es gut oder schlecht ist davon zu erzählen. Und selbst wenn er dem Forum oder den Mitgliedern jetzt die Schuld für deine neue Einstellung gibt, ich könnte mir trotzdem vorstellen, dass es wieder ein kleiner Schritt ist, wodurch ihm klar wird, wie ernst es dir ist.

    Aber am besten bleiben wir bei dir ☺️. Dir tut es gut hier zu sein und das ist das wichtigste. Was er davon hält und warum er das doof findet ist ja eigentlich irrelevant.

    LG

    Hallo Aurora,

    schön, dass deine Mutter sich da gut eingelebt hat. Kann mir vorstellen, dass dieser Schritt nicht leicht für dich war. Aber jetzt kannst du dein schlechtes Gewissen ablegen und die Zeit mit ihr ganz anders nutzen / genießen. Denke das ist für alle das Beste.

    Das mit deiner Enkelin ist traurig. Ich bin auch Mama und finde so Situationen immer besonders schlimm. Schön, dass sie so mutig war.

    Mensch da kommt ja jetzt noch mal richtig Stimmung bei euch ins Haus 🙈 Wird sicherlich auch eine riesengroße Umstellung.

    Ich wünsche euch alles Gute für die kommende Zeit.

    Lieben Gruß

    Hope

    Einen Gedanken von mir…

    ja eine Trennung ist nicht schön und es tut weh Menschen zu verlieren ABER so lernen die Kinder auch, dass es normal ist.

    Es wird ja ihr ganzes Leben so sein, dass Menschen in ihr Leben treten und wieder gehen.

    Auch lernen sie dadurch, dass man manchmal gehen muss, damit es einem selber wieder gut geht. Wenn du bleibst bekommt sie ein falsches Bild von Beziehung und von dem was normal und okay ist.

    Ich habe auch lange für meine Kinder versucht die Ehe zu retten. Aber irgendwann war es mir wichtiger, dass sie nicht denken dass das was wir vorleben normal sei. Ich wollte das sie ein anderes Bild von Beziehung haben.

    Lieben Gruß

    Ich habe da bisher noch keine Erfahrung mit gemacht, kann dir die Frage daher nicht beantworten.

    Weiß auch nicht, ob es einen Unterschied macht, ob man ein Alkoholproblem mit oder ohne körperliche Abhängigkeit hatte.

    Am Anfang, als ich aufgehört habe, habe ich oft Alkoholfreies Bier oder Sekt getrunken. Nachdem ich mich dann ausgetauscht habe und mir alle trocknen gesagt haben, man solle es besser lassen, habe ich es eingestellt.

    Ich habe einfach Angst mich zu überschätzen. Ich extremes Glück, dass meine Depression dafür gesorgt hat, dass ich vor einer körperlichen Abhängigkeit aufgehört habe zu trinken und dabei möchte ich es gerne belassen. Also mache ich alles so, wie es empfohlen wird. Sicher ist sicher 😁