Am besten gar nicht so viel darüber nachdenken, Sunny, sondern in Hier und Jetzt bleiben und Dich an den positiven Auswirkungen der Abstinenz erfreuen, dann verselbständigt sich das irgendwann.
Gerade am Anfang ist das Suchthirn noch sehr präsent und redet dem frisch Abstinenten immer mal wieder Verzichtsgedanken ein.
Es will uns wieder konsumieren sehen, das ist sein Daseinszweck, der persönliche Dealer steht nicht um die Ecke, sondern ist (und bleibt) in uns.
Am Anfang habe ich (in solchen Fällen)noch diskutiert (" ich hab doch weiß Gott genug getrunken, am Ende schmeckte es doch gar nicht mehr und war entwürdigend ..), bis ich hier gelernt habe, dass das nichts bringt. Mit Dealern diskutiert man nicht, sagt nur : Halt die Klappe" und geht weiter seines Weges, bis der Dealer vor lauter Nichtstun einschläft.
Und was die Zukunftsängste (und auch aktuelle Probleme) angeht: Da bin ich immer wieder heilfroh, mich denen ohne Einfluss von Nervengift stellen zu können.
Nur Geduld!