Schöne Grüße, bin auch noch im Nachthemd, liebe das am WE...
Beiträge von Rennschnecke
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Liebe Leute, zum Wochenende mal wieder ein Gruß von mir, denke immer wieder mit schlechtem Gewissen daran, dass ich nicht auf all die lieben Beiträge eingehen konnte, die hier kamen, als ich Anfang Juli von meinen zeitweiligen Verzichtsgedanken berichtet hatte. Es erfüllt mich gleichzeitig auch mit großer Freude, wer alles "aus seinen Löchern" kam, um mir beizustehen. 😍
Da hab ich für mich wieder einmal festgestellt: Ja, die Abstinenz ist nicht immer ein Selbstläufer, aber dieses Forum ist mein wichtigster Stützpfeiler, ergänzt um meine Gruppe vor Ort (auch sehr liebe Menschen, die ich aber nur einmal die Woche sehe und nicht 24/7 erreichen kann und möchte). Und das gibt mir einfach ein gutes Gefühl...
Ich bin zwar seit meinem letzten Urlaub auch im geschlossenen Bereich zu finden (ich sage lieber: im Grünen), aber dort nicht aktiver als hier, lese und schreibe eher mal bei anderen als bei mir, weil bei mir gerade so viel los ist, dass ich es nicht mal eben chatmäßig in Worte fassen kann. Stichwort: plötzliche Pflegebedürftigkeit in der Familie. Das und meine eigenen Baustellen erschöpft mich gerade sehr. Irgendwann werde ich aber näher berichten.
Nur so viel: Die starke nervliche Belastung hat bei mir keine Suchtgedanken gefördert, im Gegenteil, bin einfach nur froh, dass mein Koof wenigstens alkmäßig klar ist ...das Thema anstehende Pflegebedürftigkeit war letztes Jahr auch eine der vielen Motivationen für mich, meine Sucht endlich anzugehen und zu stoppen. Und da bin ich auch ein bisschen stolz auf mich, dass ich das umgesetzt habe - wenn auch in meinem Rennschneckentempo 😉
Liebe Grüße, schönes WE und auf Wiederlesen!
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Vielleicht doch Lotto spielen? 😉
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Ich habe gerade sehr gute Erfahrungen mit dem Sozialen Dienst gemacht. Der hat einen Pflegeeilantrag für eine plötzlich verunfalltecl Person gestellt und auf der Grundlage einen Platz in der Kurzzeitpflege organisiert. In der Zwischenzeit können die Angehörigen die nächsten Schritte organisieren..
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Meinst Du vielleicht 1,5 Monate?
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Noch ein Tipp: Hab mir vorhin Tomaten-Tassensuppen für den Büronotfall besorgt, wenn nichts anderes da ist, tut mir das gut ...
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Genau, wenn Du nicht auf Deine Grundbedürfnisse achtest, schlägt die Suchtstimme gern ihre "bewährte" Lösung vor. Darum schreiben wir hier viel von Selbstfürsorge ...
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Ein Arztbesuch führt nicht automatisch zu einer stationären Entgiftung, auch eine ambulante Entgiftung mit regelmäßiger Vorstellung beim Arzt ist u.U. möglich. Und nur weil kalte Entzüge in der Vergangenheit gutgegangen sind, ist das keine Garantie, dass Du den nächsten überlebst, sorry.
Du musst Dir kein Alkoholiker-Schild um den Hals hängen, aber Dich zumindest einem Arzt anvertrauen.
Ich sag mal aus eigener Erfahrung: Abstinent werden ist nichts für Feiglinge ...
Alles Gute!
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Sehr schön geschrieben, Nayouk, Glückwunsch!
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Ein Wohnmobil, wie cool, davon träume ich auch gerade ...
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Mir gibt die Abnahme von 40 kg vor 4 Jahren zu denken. Kann es sein, dass er schon vorher (ess-)süchtig war und die Sucht nur verlagert hat, durch Wechsel des Suchtmittels? Darüber sollte allerdings er sich Gedanken machen ...
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Das ist zwar traurig für Deine Tochter, aber auch sicherer.
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Am WE muss ich leider bei ihm schlafen da meine Tochter immer Besuch hat und ich ihr Leben nicht weiter einschränken möchte.
Wie alt ist denn deine Tochter? Ist ihr die Krankheit des Vaters bewusst? Inwiefern schränkst DU ihr Leben ein?
PS: Wir fragen und antworten hier ziemlich direkt, aber nicht, um jemanden anzugreifen, sondern weil Drumherumreden nicht weiterhilft ...
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Wenn Du Dich durch Alkohol in deiner Gegenwart noch gefährdet fühlst, musst Du Dich dem doch nicht aussetzen? S. Grundbausteine ...Würden Mann und Freundin Dir zuliebe nicht in Deiner Gegenwart verzichten?
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Super, die Lösung mit dem Online-Einkauf. Ansonsten könnte es auch helfen, erst mal bewusst woanders und zu anderen Zeiten einzukaufen, um die alten Gewohnheiten auszutricksen. Auch eine räumliche Ungestaltung deiner häuslichen Sauforte kann da unterstützen. S. Grundbausteine, unsere "Bibel"!
Freu Dich weiter über die jetzt schon spürbaren Vorteile, auch das wird Dir helfen, den in unserer Gesellschaft leider allgegenwärtigen Alkohol zu ignorieren, wenn nicht anders machbar.
Und noch eins: Am Anfang überwiegt die Scham, aber mit der Zeit kommt mehr und mehr Stolz dazu, dass wir uns dem Säuferschicksal nicht ergeben, sondern alle nötigen Schritte gehen und einen neuen, abstinenten Lebensabschnitt einleiten. 🌞 Das wird auch Dein Mann zu schätzen wissen, gerade wenn er selbst gar nichts trinkt. Vertrau der Zeit ...
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Das Wichtigste hast Du schon mal geschafft, Novasol, und alles andere kommt nach und nach, in Deinem Tempo. Komm erst mal hier an, lies Dich ein, schreibe... Herzlich willkommen!
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Lies noch mal Deinen Fsden von Anfang an durch, Silberstreifen, dann sieht Deine Welt schon wieder anders aus ...