Oje ...Da hast Du ja gerade einiges, was Dir durch den Kopf geht - und nichts davon wird durch Alk wirklich besser ...
Beiträge von Rennschnecke
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Ih kenne nur die ungesunde Variante: solche Gefühle solange als "gerade nicht passend" wegdrücken, bis ich irgendwann gar nicht mehr heulen konnte, selbst, wenn ich es mir zwecks Erleichterung dringend wünsche.
Nicht nachahmenswert, aber so bin ich aufgewachsen und empathiefreie Partner hatte ich auch ...
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Frauenfeindlich? Ist mir hier zu allgemein.
Auf jeden Fall übetschreitet sie massiv Deine Grenzen - und die Deines Mannes gleich mit, denn damit versucht sie ihn in die Co- Rolle zu drängen. Ist sie selbst Co?
Und wie hat Dein Mann reagiert?
Und wie gehst Du nun mit dem Oma-Geburtstag um?
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Den letzten Absatz vetstehe ich nicht. Wer sagt das? Und was bedeutet das?
Deine Familie würde doch an jedem Ort ordentlich bechern, oder?
Dann können sue auch ins Brauhaus gehen. Aber lieber nicht mitgehen und Deine Oma mal allein zum Kaffee besuchen, s. Grundbausteine.
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Lieber live am Lagerfeuer... 😉
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Was genau treibt Dich denn an, ein Buch über Deine Sucht zu schreiben Thomson?
Hier schreibst Du ja bisher eher wenig. Und Du bist auch noch ziemlich am Anfang Deiber Abstinenz, oder?
Klar, das Schreiben hier ist anstrengender - dauernd gibt es Widerworte oder "nervige" Nachfragen, so wie jetzt. 😉
Ich sehe aber genau darin auch meinen Schutz: um mich nicht in der Vergangenheit zu verlieren (und womöglich einen logischen Zusammenhang zwischen Erlebtem/Erlittenem und Suchtentstehung zu konstruieren: "da musste ich ja süchtig werden..."), sondern hier und jetzt meine Abstinenz im kritisch-konstruktiven Austausch weiter zu festigen und rechtzeitig auf mögliche Irrwege aufmerksam gemacht zu werden.
Deswegen war ich auch zwiegespalten, als in meiner Suchtreha die (freiwillige) Aufgabe anstand, meine Suchtgeschichte nicht nur in der Einzeltherapie auzudröseln, sondern auch in der Gruppe vorzutragen.
Ich fing an, mir Notizen zu machen, kam vom Hölzchen aufs Stöckchen und landete gedanklich/gefühlsmäßig mal wieder knietief im Sumpf der bereits mehrfach und m.E. ausreichend therapeutisch beleuchteten) Vergangenheit. Tat mir nicht gut.
Mich hat es zu dem Zeitpunkt eigentlich nur noch in Hinblick auf mögliche Lehren für die Suchtprävention (in der ich mich gern mal engagieren würde) interessiert.
Aber auch da bin ich zu keinem echten Ergebnis gekommen. Es gab gute und vereinzelt abschreckende Beispiele in meinem engsten Kreis, ob beim Trinken oder Essen, daraus abgeleitete und von mir aus Überzeugung angenommene Regeln (Fast Food nur zu besonderen Anlässen, Trinken ab 16 bei Feierlichkeiten ok - aber ohne Peinlichkeiten und Kontrollverlust.)
Bin trotzdem (auf wenig öffentlichkeitswirksame Art) Alkoholikerin geworden und gerade in Sorge, auch noch eine Essstörung zu entwickeln.
Und wenn ich schon mit dem Gedanken an die gewünschte Veröffentlichung etwas aufschreibe, besteht die Gefahr, dass ich nicht hundertprozentig ehrlich zu mir selbst bin - und darauf kommt es m. E. an.
PS: Möchte Dir nicht den Spaß an Deinem Projekt nehmen - nur sensibilisieren.
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Wie geschrieben, der von Dir zitierten Passage lag eine Verwechslung meinerseits vor.
Dein Partner muss ja wegen Dir nicht auch abstinent werden - nur einen ausnahmslos alkfreien Haushalt mittragen, dich nicht in eine alklastige Umgebung "mitschleppen" und zumindest im ersten Jahr auch im Restaurant möglichst nicht neben Dir trinken.
Vor allen Dingen aber - gerade vor dem Hintergrund deiner PTBS - sollte er Dich in der Wahrnehmung und Einhaltung Deiner Grenzen bestärken, statt Dich zu überreden, sie "mal" zu ignorieren.
Mehr braucht er gar nicht zu tun, der Rest liegt in Deiner Verantwortung.
Worauf genau ist er jetzt wütend? Und wie äußert sich das? Du warst ja auch wütend auf ihn. Habt Ihr darüber mal offen gesprochen? Und versteht er, dass Deine Sucht und Deine PTBS schwere psychische Erkrankungen sind, keine persönliche Schwäche?
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Huhu, Evelin, wie geht es Dir?
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Hallo Kathrin,
wie ist es Dir in der Zwischenzeit ergangen?
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Da ich mitbekommen habe, dass Du sehr regelmäßig zur Vorsorge gehst, Carl Friedrich, bin ich hoffnungsvoll, dass der Knoten noch klein und auch im schlimmsten Fall gut zu behandeln ist. Alles Gute für Dich! 🍀🍀🍀
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Dann wird sie es ja sicher begrüßen, dass sie bei Dir keinen Alk mehr bekommt. 😉
Respekt, dass Du es aussprechen komntest. Wie kam es dazu?
Kann sein, dass ihr mit der Zeit noch einige Lichter in Bezug auf sich selbst aufgehen, kann aber auch sein, dass sie dir trotzdem irgendwann wieder was anbietet, weil sie es nicht gänzlich versteht oder verstehen will.
Egal - hier geht es mal nur um Dich!
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Entschuldige, JEB, ich glaube, ich war bei meiner letzten Antwort gedanklich im falschen Faden, als ich nach Deinem Partner fragte - weil Dein Haushalt anscheinend noch nicht alkfrei ist.
Hab jetzt noch mal Deinen Faden überflogen: Zu seinem eigenen Verhältnis zum Alk hattest Du noch gar nichts geschrieben. Ist er denn einverstanden, dass Euer Haushalt komplett alkfrei wird, auch bei Besuch? Und wie hat er reagiert, als Du im Biergarten irgendwann Bier bestellt hast?
Die Grundbausteine sind Dir wohl noch nicht verlinkt worden. Vielleicht kann das jemand nachholen? Danke!
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Die Gläser habe ich auch entsorgt/gespendet - da ich nicht nur eine Trinkpause einlegen und auch anderen keinen Alk mehr anbieten möchte.
Wie steht denn Dein Partner dazu? Trinkt und bunkert er den Alk jetzt heimlich? Will er noch Gästen bei Euch Alk anbieten oder sich Dir zuliebe woanders zum Saufen treffen?
Zum Umdekorieren: Je nach Vorlieben und Sammelleidenschaft: z. B. Geschirr, Bücher, Fotos im Rahmen, Selbstgebasteltes ...
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Hallo Hannah,
Du musst gar nichts - außer gut für Dich sorgen, und da bist du gerade dran. Respekt!
Was das "Outen" vor Fremden (also weder Partner/engste Freunde/Ärzte) angeht, wirst Du hier ganz unterschiedliche Herangehensweisen finden.
Wichtig ist, dass DU Dich damit wohlfühlst - und dass Du ruhig, bestimmt und unmissverständlich deutlich machst: Ich trinke keinen Alkohol mehr - Punkt.
(Ausflüchte wie " ich nehme gerade Medikamente", mache "Dry January" sind dagegen gefährlich für Dich, weil Dir dann bei nächstbester Gelegenheit wieder was angeboten wird und du dann erst recht ein Problem hast.)
Ganz zu Anfang, als das für mein Umfeld,(das mich als "Gernetrinkerin" kannte, die einiges verträgt) noch neu und unerwartet war, habe ich auf Nachfrage wie folgt (und übrigens ohne zu lügen) erläutert: "Ich habe so viele gesundheitliche Baustellen, da möchte ich mich nicht noch zusätzlich mit Alkohol belasten, denn der macht nichts besser."
Und wenn man mir dann anfangs in bester Absicht alkfreies Bier angeboten hat: "Danke, trinke ich auch nicht mehr, sonst hab ich irgendwann Lust auf richtiges Bier, und das möchte ich ja nicht mehr."
(Inzwischen setze ich mein Nichtmehrtrinken als bekannt voraus und erkläre mich nicht mehr, schon gar nicht gegenüber neuen Kontakten.)
Natürlich werden sich die lieben Mitmenschen dazu so ihre Gedanken machen und sich je nach Naturell auch das Maul zerreißen.
Das kann ich, wie bei allen anderen Themen, nicht verhindern. Aber: Ich muss es ihnen nicht noch "schriftlich" geben, gerade weil ich noch einige Jahre Berufstätigkeit vor mir habe.
Hinzu kommt, dass der Begriff "Alkoholikerin" für Nichteingeweihte nicht selbsterklärend ist. Dass es keine Heilung gibt, nichts mit Willenskraft zu tun hat, keine "Ausnahme" und auch "Alk ohne Alk" nicht mehr geht - das müsste ich anfangs trotzdem erläutern.
Dazu die Gefahr (selbst erlebt, sogar in der Sucht-Reha, und hier unzählige Male gelesen), dass andere Vieltrinker Deine Selbstzuschreibung infrage stellen, weil sie sich sonst selbst infrage stellen müssten. Das brauche ich nicht.
Aus dem Grund habe ich den Begriff seinerzeit auch meinen alten Eltern gegenüber nicht verwendet und bin nach wie vor froh darüber.
Fühle Dich bestärkt, auf Dein Bauchgefühl zu hören. Das hat Dich doch auch hierhergeführt, oder?
PS: Wäre es möglich, dass auch Dein Mann beruflich was ändert, um mehr Zeit für die Familie zu haben und dich so entlasten?
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Solange Du eine damit verbundene Therapie nicht als Strafe siehst, sondern als Chance, Gaarder - nimm es am besten, wie es kommt. Hauptsache, Du wirst nicht nur für den Lappen abstinent...
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Geht mir auch so. Mir kam in den Sinn, dass das Suchthirn dich von bloßer Pflichterfüllung und Funktionieren abgehalten und stattdessen motiviert hat, innezuhalten und etwas ganz "Unproduktives" nur für Dich zu tun.
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Ja, eine goldene Regel hier im Forum lautet "Nur nicht trinken reicht nicht." (Um dauerhaft zufrieden trocken zu werden und zu bleiben.)
D. h. im Namen der Selbstfürsorge einmal alles in der persönlichen Situation auf den Prüfstand stellen und ggf. Hie und da die Weichen neu stellen, etwa durch Abschied von reinen Saufkumpanen und -anlässen.
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Toll gemacht, Aennie!
Genau darum gehts: Nicht gegenan kämpfen, nicht mit dem Suchthirn diskutieren, "nur" ablenken und darauf vertrauen, dass so ein Suchtdruck früher (oft schon nach einer halben Stunde) oder später wieder abflaut.
Die Fokussierung und Bewegung beim Putzen hätte theoretisch schon helfen können - wars aber nicht für Dich, dann hast Du eben was anderes ausprobiert. Super!
Waren die Papierfigürchen eine spontane Idee oder schon Teil Deines Notfallkoffers?
Und wenn Du dann noch ohne Geldbörse rausgegangen bist, noch besser (der Impuls für den Spaziergang hätte ja auch ein weiterer Trick von Suchthirn sein können, um Dich doch noch rumzukriegen.)
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Gut, dass Du Dich hier direkt wieder gemeldet hast, JEB. Bleib dran und nimm alle Hilfe, die Du bekommen kannst.
Lies Dir auch ruhig Deinen Faden noch mal in Ruhe durch und verfolge Deine eigene Entwicklung, auch vor dem Hintergrund der letzten Beiträge von erfahrenen Trockenen.
Alles Gute für Deinen Neustart in ein zufriedenes trockenes Leben!