Beiträge von Lusi

    Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe heute mit dem Herrn Nachbar gesprochen, leider ist es eskaliert weil ich mich in der Situation nicht leise verhalten habe können. Anfangs wollte er von nichts wissen und als zweite Antwort habe ich bekommen er kennt viele Leute die viel Alkohol trinken. Leider. Aber nun ist meine mutter unter ihrem Alkoholeinfluss schwer gestürzt und befindet sich nun im Krankenhaus.

    Ich selbst suche je nach meinen Bedarf eine beratungsstelle auf, dort kann ich all meine Belastungen loswerden und kann über alles reden. Das tut mir gut. Ich fahre heute hin um mit den Nachbarn zu reden. Obwohl eine Chance sehe ich nicht dabei. Innerlich habe ich leider schon mich damit abgefunden, dass alles zusammen bald kein gutes Ende nehmen wird.

    Hallo,

    Meine Mutter ist schwere alkoholikerin, seit über 20 Jahren. Ich wohne nicht mehr zu Hause. Mein Vater lebt bei ihr aber ihm lässt mittlerweile das Thema schon kalt weil er keine Energie mehr hat. Es gab schon eine Entgiftung, mehrere krankenhausaufenthalte weil sie sich aufgrund des alkoholkonsum verletzt hat (stürze). Nun aber ist mein Vater draufgekommen, das der unmittelbare Nachbar ihr regelmäßig große Mengen an Alkohol bringt, wenn niemand zu Hause ist. Fragt man den Nachbarn warum er sie unterstützt obwohl sie krank ist lautet seine Antwort: "Was soll ich machen wenn sie so bettelt" ein sinnvolles Gespräch ist nicht tu führen. Was kann man da sonst noch unternehmen? Weiß jemand Rat?

    Herzlichen Dank

    Hallo Whitewolf,

    Also zu mir... wo soll ich anfangen...

    Also ich bin 34 Jahre alt und wohne seit dem ich 22 bin nicht mehr zu Hause. Mein Vater berichtet mir in den letzten paar Jahren fast täglich wie viele leere Flaschen er wieder gefunden hat. Der Kontakt zu meiner Mutter ist in den letzten Monaten weniger geworden. Eigentlich war es üblich dass man sich zumindest einmal am Tag geschrieben hat, in den letzten Wochen, glaube ich schafft sie es nicht mehr. Ich besuche meine eltern dennoch regelmäßig, jedoch nur wenn ich weiß, dass mein Vater auch zu Hause ist.

    Lg

    Danke der Nachfrage. Ich war inzwischen bei 2 Beratungsstellen, eine war nichts für mich und die andere hat mir fürs erste gut getan und ich kann da jederzeit zum reden wieder einen Termin vereinbaren. Die haben mir geraten eine Psychologie Betreuung zu suchen um all die Bilder welche ich in meinem Kopf habe zu verarbeiten. Ich sehe leider wie es mit meiner Mutter immer weiter bergab geht. Ein normales Gespräch mit ihr kann ich mit ihr nicht mehr führen, sie wirkt teilweise verwirrt bzw sie hat eine eigene Sichtweise für gewisse Dinge.

    Bezüglich der zwangseinweisung habe ich mich schon schlau gemacht, leider funktioniert das nicht so einfach. Solange sie keine Drohungen von sich gibt z.b. sich selbst was antun zu wollen hat man da keine chance. Wenn sie trinkt dann verhält sie sich komplett ruhig.

    Mit dem Gedanken eine Beratung für Angehörige habe ich auch gespielt, nur momentan weiß ich nicht wie und was mir da gut tun würde. Vielleicht hat jemand eine Idee.

    LG

    Hallo, ich bin neu hier und habe große Sorgen um meine Mutter. Sie trinkt schon seit dem ich ein Kind bin, also jetzt schon gute 25 Jahre. Anfangs gabs ein paar tage in der woche, so 3 bis 4 wo sie sich vollaufen hat lassen, in den letzten jahren hat es sich massiv gesteigert und sie trinkt tag und nacht. Sie war in den letzten 3 Wochen 2x im Krankenhaus, ich sah den tot schon in ihr, der notarzt kam weil sie schwarz erbrochen hat und auch schwarzen Durchfall hatte. Blutdruck lag bei 60 zu 50! Nach 5 Tagen Krankenhaus wurde sie entlassen, 2 Tage später trank sie wieder. Vor ein paar Tagen ist sie wieder zusammengebrochen. Ich habe ihr schon so oft hilfe angeboten, sie lehnt alles ab. Habe auch mit dem behandeln Arzt gesprochen: leberzirrhose, wenn sie weiter so trinkt hat sie vielleicht noch ein paar Monate. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll, einerseits bin ich so wütend, weil sie keine Hilfe annimmt und andererseits bin ich unendlich traurig weil ich weiß ich habe sie nicht mehr lange. Ich bin überfordert mit meinen Gedanken.