Beiträge von DSE

    Jetzt meldet er sich plötzlich wieder, schickt mir Herzchen und Küsschen und tut, als wäre nichts gewesen…

    Ich hab noch nicht geantwortet. Ich will natürlich nicht, dass er sich was antut. Aber ich möchte auch nicht, dass jetzt alles vom Tisch gefegt wird. Ich bin ja froh, dass ER gesagt hat, dass er die Trennung möchte. Ich hab das auch schon 2 mal gesagt. Und zwar nach reiflicher Überlegung. Er hat das immer einfach ignoriert und ein paar Tage später kam dann ein seltsamer Unfall unter Alkoholeinfluss und es stand immer auch Suizid um Raum……

    Hallo zusammen, bei mir überschlagen sich gerade die Ereignisse.. ich hab meinen Mann nochmal gesprochen und ihm deutlich gesagt, dass ich mich von ihm nicht mehr manipulieren lassen werde. Immer bin ja ich an allem schuld. Er lässt keine Gelegenheit aus mir zu sagen, dass ich an seinem Alkoholproblem ( was er, wie ich heute weiß, schon lange vor meiner Zeit hatte) schuld bin. Er hatte ja zum Jahreswechsel die Therapie und hat mir dann kürzlich gesagt, dass er wegen mir im März wieder angefangen hat zu trinken, weil ich ihn mit Nachdruck darauf hingewiesen hatte, dass ausgemacht war, dass er mit einer Therapie startet und er während der Wartezeit ambulante Gespräche in der Psychiatrie wahrnimmt. Ich wollte, dass er das auch macht. Hab ihm gesagt, dass das auch für uns der einzige Weg ist.

    Jetzt hat er mir gestern plötzlich erklärt, dass er im Dezember angefangen hätte, weil es ihm nicht gut ging. Auf meine Verwunderung, dass er doch gesagt hatte, er hätte wegen MIR im März wieder angefangen, ist das ganze eskaliert.

    Er hat mir jetzt gesagt, dass er sich von mir trennen will. Man könnte mit mir nicht reden und wir würden uns gegenseitig nicht gut tun.

    Da ich ja schon geschrieben hab, dass er auch depressiv ist, frage ich euch jetzt, wie ich seine Aussage nutzen kann. Ich hab Angst, dass er wieder versucht sichtend anzutun. Es ist so seltsam still am Telefon.

    Ich möchte aber auch, dass wir uns trennen. Weil ich das ehrlich gesagt auch als den einzig gangbaren Weg sehe.

    Wie würdet ihr das jetzt an meiner Stelle machen? Heute Abend bin ich nicht da. Ich hab da einen wichtigen Termin.

    Hallo Hyrophania,

    Ich sehe das wie schon einige Andere vor mir. Auf gar keinen Fall darf da noch ein weiteres Kind hineingezogen werden. Es ist gut, dass du diesen Plan auf Eis gelegt hast. Ich denke du wirst deine ganze Kraft brauchen um für Dich und eventuell auch die Tochter eine gute Lösung zu finden.

    Dabei wünsche ich Dir ganz viel Kraft und gute Erkenntnisse. Leicht wird es nicht, aber Du kannst das schaffen

    Du lieberLuna46!!! Es tut mir sehr sehr leid, was du da erleben musstest!!! Wahnsinn, dass er danach wieder getrunken hat. Man sieht daran, wie unglaublich schwer das alles ist…..

    ich wünsche Dir, dass du Dich von diesem Erlebnis ganz gut erholen kannst und dass Du nie wieder so etwas erleben musst.

    Danke fürs teilen. Mein Mann will auch immer alles am liebsten alleine hinbekommen!!! Dein Bericht macht mich vorsichtiger!!!!!

    Liebe Panama, vielen Dank für deine ausführliche Nachricht. Ja was du schreibst klingt alles schlüssig. Ich hab mich innerlich auf den Weg gemacht mich von ihm zu trennen. Es fällt mir sehr schwer und ich hab viele Schuldgefühle… auch wenn mir mein Verstand immer wieder sagt, dass ich das nicht haben muss und soll. Vermutlich manipuliert er mich doch um einiges besser als ich das jemals gedacht hätte………

    Es tut mir gut von euch zu lesen. Und ich hab das Gefühl, dass mich eure Antworten auf meinem Weg weg von ihm gut unterstützen. Trotzdem ist es ein Weg den ich gehen muss…. Und da kommt einfach ein Schritt nach dem anderen…….

    Vielen Dank Dir für deine Worte!!!

    Liebe Whitewolf, echt, vielen Dank, dass Du so ausführlich antwortest. Bei mir ist es im Moment so, dass Ich glaube ich vom Verstand her inzwischen einiges weiß, aber einfach noch oft meine Emotionen hinterher hinken. Ich bin noch mitten drin in einer Zeit in der immer wieder Hoffnung aufkeimt…. Und dann haut es mich natürlich regelmäßig auf den Boden der Tatsachen und ich bin so traurig. Und auch wütend!! Ganz besonders auch auf mich selbst, weil ich mich immer wieder täuschen lasse. Ich weiß manchmal selbst nicht, warum ich nicht einfach gehen kann….. mal abgesehen von der Angst, er könnte sich dann was antun. Aber das wird ja auch nicht besser. Und das weiß ich auch eigentlich……..

    Es ist wirklich verrückt, würde mir jemand meine Eigene Geschichte erzählen, ich würde ihn für verrückt halten, dass er bei diesem Mann bleibt…….

    Twizzler, er hat eine schwierige Kindheit gehabt und ich hab oft sehr Mitleid mit ihm. Gepaart von Wut, weil ich immer wieder auch so denken kann wie Du.

    Oft weiß ich einfach nicht mehr weiter. Ich hab mich schon sehr zurückgezogen. Hoffe, dass ich es irgendwie schaffe zu gehen.

    Lieber Twizzler,

    Vielen Dank für Deine offenen Worte!! Ich weiß, dass Du recht hast. Ich hab in letzter Zeit viele gute Gespräche gehabt und ich merke, dass ich auch Deine Antwort mir wirklich hilft, alles mit etwas mehr Abstand zu sehen. Ich bin auf dem Weg in die richtige Richtung. Und ich hoffe, dass ich den Absprung schaffen kann.

    Einfach ist es halt wirklich nicht. Die Vorstellung am Tod eines Menschen ursächlich beteiligt zu sein ist für mich kaum zu ertragen.

    Aber Du hast recht. Er weiß das natürlich und setzt das gezielt ein.

    Vielen Dank nochmal!!!

    Vielen Dank, dass du mir das so deutlich sagst. Ehrlich gesagt hab ich schon oft mit dem Gedanken gespielt zu gehen. Ich weiß auch, dass das für mich das Beste wäre. Mein Problem ist, dass mein Mann zusätzlich zum Alkohol auch noch das Problem hat, dass er schwer depressiv ist. Ich hab schon 2 mal Anlauf genommen und wollte mich von ihm trennen. Zumindest auf Zeit. Beide Male hat er daraufhin Unfälle gebaut unter Einfluss von Alkohol und es war immer nicht eindeutig, ob es nicht auch Absicht von ihm gewesen ist. Suizid stand immer im Raum….

    Angeblich hat er wieder angefangen zu trinken, weil ich ihm gesagt hatte, dass ich mich von ihm trennen werde, wenn er sich nicht endlich Hilfe holt. Mit der Therapeutin der Suchtklinik war ausgemacht, dass er im Anschluss eine Therapie machen muss. Er hat das jetzt auch angefangen.

    Ich glaube schon, dass er es gerne schaffen möchte. Aber er braucht mehr Hilfe dabei als er selbst denkt. Und ich weiß nicht, wie man sich von jemandem trennen kann, der dann jedesmal, wenn man das in den Raum stellt, mit dem Auto gegen einen Baum fährt……

    Nein bin ich eben leider nicht. Ich hab schon lange große Schwierigkeiten ihm überhaupt noch irgend etwas zu glauben…..

    Verstehe ich Dich richtig, dass du ihm das auch nicht glauben würdest? Und wie würdest Du an meiner Stelle jetzt reagieren?

    Ihr Lieben Lanananana, Aurora, Morgenrot und Whitewolf,

    Vielen Dank für eure schnellen Antworten!! Es tut mir jetzt schon gut, dass ich das Gefühl hab, da draußen ist jemand, der mich verstehst!!!!!

    Ich hab es heute Morgen nun endlich geschafft mit meinem Mann über den gefundenen Alkohol zu sprechen. Er hat es gleich zugegeben und war selbst über seinen Rückfall vor 2 Monaten sehr traurig. Er trinkt wohl nicht regelmäßig aber immer wieder. Angeblich weiß das seine Therapeutin. Und möchte ihm nun helfen herausfinden wie es auch ohne Alkohol geht.

    Sagt mir, kann das wahr sein?? Die Voraussetzungen für die Therapie war seine Abstinenz… das ist im Moment das einzige was ich sicher weiß, weil ich das in den Unterlagen gelesen hab. Außerdem hab ich beim aufräumen vorgestern einen Bericht der Therapeutin gelesen in dem sie davon spricht, dass mein Mann seit c.a. 6 Monaten trocken ist…… Er hatte den Bericht offen rumliegen lassen und er war von vor 2 Wochen……

    Schon im Voraus tausend Dank für eure Einschätzungen!! Ich bin im Moment sehr eingespannt und kann nicht immer schnell zurück schreiben, aber ich lese alles was ihr mir schreibt und bin euch echt dankbar!! Und wenn ich die Ruhe finde, schreibe ich natürlich auch zurück!!

    Schönes Wochenende euch noch

    Hallo zusammen, ich bin ganz neu hier. Ich bin seit 4 Jahren mit einem Alkoholiker verheiratet. Seit 8 Jahren sind wir ein Paar. Nennt mich verrückt, aber ich hab wirklich lange einfach nichts gemerkt. Dachte immer mein Freund ist einfach etwas verpeilt. Dann wurde er aber immer verletzender und für mich in seinen Reaktionen überhaupt nicht mehr einschätzbar. Ich hatte dann natürlich auch irgendwann einen Verdacht. Der wurde dann auch bestätigt als er 2 Unfälle gebaut hat. Bei beiden war Alkohol im spiel, beim 2. hat er dann auch seinen Führerschein verloren. Von seiner Exfrau hab ich zu diesem Zeitpunkt erfahren, dass deren Ehe wegen Alkoholproblemen von meinem Mann kaputt gegangen ist. Mir hatte er immer erzählt, sie hatte sich neu verliebt…….

    Naja . Anfang des Jahres war mein Mann 3 Wochen stationär und dann sporadisch immer wieder mal in der Psychiatrie für Gespräche. Er hat sich um eine Therapie bemüht und hatte jetzt auch schon 3 Termine bei einer Therapeutin. Nach den Sommerferien soll die Therapie intensiver werden. Er hat den Platz nur bekommen, weil er trocken ist.

    Jetzt hab ich aber gestern zufällig Alkohol in seiner Tasche gefunden. Ich bin so traurig, weiß aber natürlich auch, dass das nicht gleich heißen muss, dass jetzt alles wieder von vorne los geht. Reden konnte ich mit ihm darüber leider nicht. Er ist wieder total genervt und leider nach einer sehr unfreundlichen Begrüßung direkt auf dem Sofa eingeschlafen. Das kenne ich nur zu gut………

    Was soll ich tun ? Ich hab Angst, dass es wieder bergab geht!!! Die Gespräche bei der Therapeutin wühlen ihn natürlich auch auf. Er hält diesem Druck glaube ich nicht stand. Sprechen will er mit mir aber halt auch nicht….

    Über Antworten wäre ich dankbar. Bin total durcheinander