Oh Mann....
kaum ist Stress da, greif ich zur Ziggi. Wie schwer muss die Alkohlabstinenz erst sein......
ich fange an etwas zu verstehen... ![]()
Oh Mann....
kaum ist Stress da, greif ich zur Ziggi. Wie schwer muss die Alkohlabstinenz erst sein......
ich fange an etwas zu verstehen... ![]()
Ja, ich fühle mich gut- ge,- und be -stärkt. Ich werde nun mit den Rauchen aufhören...jedem seine Suchtbekämpung! Nein, Quatsch- aber es wird höchste Zeit für mich, ich huste .....
Ein Mini im Gegensatz zur Alkoholabstinenz.....aber vielleicht ein Hauch mehr an Verstehen....Solidarität
Hallo Morgenrot,
dir und Cadda wollte ich auch von heute berichten, ihr wart so hilfsbereit gestern. Danke nochmal. Kann man hier eigentlich, wie bei WhatsApp, eine Nachricht an mehrere Personen verschicken ?
Hallo Hope,
heute war ja das Angehörigenseminar.....ich bin noch ganz, weiß gar nicht das passende Wort für dieses Gefühl, berührt, könnte zutreffen....es war so, wie du sagtest....die Psychologin fing jede Aussage auf. Es war zeitweise sehr emotional aber es gab keine Scham, keine Hemmungen. Eine Gemeinschaft, ein Verstehen ohne erklären zu müssen.....es kam ALLES zur Sprache, sowohl von den Rehabillitanten als auch von den Angehörigen- auch ich habe sprechen können und gemerkt, dass meine Gefühle keinesfalls einmalig sind....die Psychologin hat keinen bedrängt, es war wirklich ein freies Reden, jeder wollte sprechen. Auch in der Schlussrunde...in der mein Mann mich um Verzeihung bat....mein Mann, der es hasste über seine Gefühle zu reden und dann auch noch vor allen Anderen.. ![]()
Veränderungen sind möglich- wir bleiben dran
Ich musste das jetzt erzählen sonst wäre ich geplatzt
.....es könnte auch an meinem Horizont liegen....doch wer gibt das schon zu ![]()
Lieber Brettman !
Das war kein Geschwafel von dir( bis auf die Story deiner Namengebung....
)
Danke für deine Offenheit und deine Tipps, ich bin den ersten Tag hier im Forum und überwältigt von der Anteilnahme, der Herzlichkeit und der Offenheit---der Hilfsbereitschaft eben.
Vielen lieben Dank dafür, das hat mir sehr geholfen und stärkt mich ![]()
Da hast du Recht, da hab ich gar nicht dran gedacht!!!! Dankeschön, auch für diesen Hinweis ![]()
Danke Hope, ich dachte aber zuerst auch an irgendwas mit Hoffnung....war aber so gar nicht in "zarter" Stimmung.....
Hoffe sehr, dass ich morgen meine Klappe aufkrieg, die richtigen Worte finde und mich "wohlfühle". Hier kann ich schreiben, ist etwas leichter für mich. Es ist absolutes Neuland und ich fange jetzt erst wieder an meinen Empfindungen wieder Glauben zu schenken.....
Hallo Cadda,
nein, ich leide nicht an einem Helfersyndrom, da hast du völlig Recht.
Es ist viel kaputt gegangen aber ich glaube nicht alles....ich werde es merken....
Hallo Brettman,
was für ein Name.....woher?
ESMI bedeutet----> Einen Scheiß Muss Ich....tolles Buch, handelt von auferlegten Zwängen und wie man sich davon befreien kann...in der Theorie alles soooo einfach....
Nein, ich bin nicht Deine Frau
Ich denk mal, dass sich die Gefühlswelten der suchtkranken Partner sehr ähneln, machen wir doch so ziemlich das Gleiche durch- Hin und Her , Auf und Ab, Hoffnung, Enttäuschung, Hilflosigkeit, Wut, Trauer uvm.
Man schaut zu wie der geliebte Partner verfällt. So schmerzlich.... ![]()
Ich glaube, dass ich einen Fehler gemacht habe, zu lange zugeschaut habe und es somit passiert ist, dass soviel in mir kaputt gegangen ist, vielleicht wäre es für meinen Mann auch besser gewesen, HÄTTE ich früher STOP gesagt.....da ist sooooo viel was mich abgehalten hat- eigentlich die ganze Palette durch-Angst vor'm Alleinsein, ich bin schon alt, bin 60 geworden, habe meinen ersten Mann durch einen Unfall verloren und stand mit meinen, damals noch kleine Jungs, ALLEINE da. Das war eine sehr harte Zeit, die mir a er zeigte, wieviel Kraft man entwickeln kann, WENN man MUSS....Ich wollte aber nicht mehr müssen. So viele Gedanken, Erlebnisse und Gegebenheiten die eine große Rolle spielen bei so schweren, weitreichenden Entscheidungen. Ich bin lange Karussell gefahren. Ich habe noch 2 Familienmitglieder die meiner Meinung nach Suchtkrank sind und habe das auch angesprochen....es tut mir leid, dass ich hier so rumheule, doch es tut mal gut. Dauert alles schon so lange. Ich habe mich dazu entschlossen zu leben, es ist nur sehr schwer das durchzuziehen wenn man die Menschen die man liebt nicht mitnehmen kann. Das holt mich immer wieder ein.
Ich erkläre mich meinen Lieben ohne Vorwürfe, nur mit den Ausführungen wie es mir geht und was ich fühle, was ich WILL und was NICHT. Das ist nicht das erste Mal aber das letzte Mal.Der Rest wird sich zeigen. Ich habe Angst aber ich weiß, dass ich kaputt gehe wenn ich es nicht mache. ![]()
Hallo Mercedes,
Natürlich ist das Okay. Vielen Dank für die Info ![]()
Hallo Cadda,
vielen Dank für Deine Antwort und Verstehen...
Ich kann es noch gar nicht so richtig fassen und es tut so gut...
Hier wird tatsächlich zugehört
D A N K E
Hallo Morgenrot, Danke für Deine Antwort. Wie meinst du das, mit der "Ich-Form", wie hast Du formuliert?
Vielen Dank für die Freischaltung!!
Mit dieser Frage hast Du mich voll erwischt.
Ich habe meinem Mann nichts von meinen Zweifeln erzählt, weil ich mir manchmal meiner selbst nicht sicher bin....
Ich höre zu wenn er von seiner LZT erzählt, ich hinterfrage und ermutige und ab und zu sage ich, dass er in erster Linie ALLES für SICH-nicht für UNS machen muss....es ist soviel passiert, diese vielen dunklen Täler und schwarzen Gedanken....irgendwann, hat man auch keine Tränen mehr und ist soooo leer.
ABER wir wissen ja, dass Alkoholismus eine Krankheit ist....mein Mann hat sich ihr gestellt, er spricht nun über seine Gefühle!!!!! Das ist so unglaublich!!! Er fühlt sich seit er drüber offen reden kann befreit und dadurch motiviert
Wie kann ich dann von meinen Zweifeln sprechen. Das bringe ich nicht übers Herz.
Morgen ist Angehörigenseminar, vielleicht spreche ich da mein Problem an
Am liebsten würde ich es herausschreien, mich mal so richtig auskotzen, vielleicht könnte ich dann wieder weinen und fühlte mich besser....ich bin ein großer Befürworter von Gesprächen. Sie sind das A und O im Zwischenmenschlichen...doch ich halte mich zurück weil ich nicht weiß ob ich es darf. Auf der anderen Seite merk ich aber, dass es raus will.....
Mein Mann ist noch für 6 Wochen auf LZT, der Weg bis dahin war lang und schwer. Gespickt von Selbstzweifeln, Vertrauensbrüchen und Ängsten, Selbstbetrug und Oscarreife, schauspielerische Leistungen von uns beiden an den Rest der Welt. Ich liebte meinen Mann aufrichtig und von ganzem Herzen, er ist ein sehr herzlicher, hilfsbereiter und gütiger Mensch. Zum Alkohol griff er wenn etwas schief gelaufen war oder wenn etwas höchst Erfreuliches passierte- also immer wenn es sehr emotional wurde...Durch gesundheitliche Probleme, die sich anbahnten aber nicht berücksichtigt wurden, auf mich wurde leider nicht gehört, kam der 1.Herzinfarkt und 2 Bandscheibenvorfälle...Langzeitkrank, Verlust des Selbstbewusstsein, Selbstmitleid, Existenzangst, Alkohol, Alkohol, Alkohol!!!!
Soooo oft versuchte ich ihm Mut zu machen- gemeinsam sind wir stark, es gibt immer einen Weg usw, usw. Er hat nicht mitgemacht, oder konnte es nicht mehr...? Ich wollte mit ihm zur Suchtberatung, Psychologen- er schafft das alleine, meinte er. Die Lügen wurden mehr, ich war alleine...so oft
Es ist viel in mir kaputt gegangen und ich weiß nicht ob die Gefühle die ich noch habe ausreichen für den Erhalt unserer Ehe. Ich merke wie gut es mir tut, dass ich mich nur mal auf mich konzentrieten kann. Ich weiß, dass ich diese furchtbare Zeit seines Trinkens NICHT nochmal durchleben will...ich weiß nicht ob ich es schaffen kann nochmal Vertrauen zu fassen. Aber ich will es versuchen, doch ich werde mich nicht mehr verbiegen ![]()