Beiträge von DanyHerz

    Ich hab ihn heute die Pistole auf die Brust gesetzt

    Entweder Therapie oder ich gehe.

    Wo oder was wäre denn die erste Anlaufstelle für eine begleitende, nicht Stationäre, Therapie? Einen kalten Entzug haben wir am Anfang unserer Beziehung schon mal gemacht. Mir fehlt allerdings der psychische Aspekt. Das verstehen seiner Seits das er ein Problem hat. Ganz hart, und nie wieder in seinem Leben Alkohol anfassen darf.

    Habt ihr da hilfreiche Tips für Anlaufstellen?

    Hallöchen. Ja wie geht es mir. Momentan tut er eigentlich alles dafür dass er aus meinem Leben verschwindet. Jetzt fangen auch schon die Lügen und ausreden an, warum er plötzlich wieder in ner Kneipe sitzt und /oder sich mit Kumpels trifft, die ich nie akzeptiert habe, da ihr Leben sich nur um Alkohol dreht. Ich habe aber heute auch einen schönen Spruch gefunden : Und jedes mal wenn ich etwas angesprochen habe was mich gestört habe, wurde ich zum Problem ". Zum Problem deshalb, weil ich einen seiner Freunde mal vor versammelte Mannschaft zur sau gemacht habe, weil er sich jedes Mal als Führsorglicher Vater hingestellt hat und seine Frau wegen ihrem Alkoholproblem runter gemacht hat, dass er selber hat und regelmäßig deren Tochter zu Sauftouren mitgenommen hat. Ich hab den Spruch aber noch mit :"... Und damit beginnt das Schweigen. So ist mein momentaner Stand auch. Ich kenne mich und weiß das dass schon der Beginn vom Ende ist. Ich hab auch keine Lust mehr immer und immer wieder das selbe zu erzählen, bzw. süchte zu meinem Thema zu machen in dem Fall Alkohol. So der Stand der Dinge. Ich merke aber auch das ich die zwei Tage jetzt ohne ihn, viel entspannter bin und langsam wieder ich selbst werde. Ich bin halt generell eher der Einzelgänger und komme allein besser klar.

    Hallo ihr Lieben. Ich bin neu in diesem Forum und muss ehrlich gestehen das ich mich unwohl in meiner Rolle als Co fühle und mich mit dem Thema Süchten nie wieder beschäftigen wollte. Zumal mir das Thema Alkoholsucht schon sein frühester Kindheit (Vater) ein Graus ist. Ich bin sehr selbstreflektiert und mir war zu Beginn meiner Beziehung zu meinem jetzigen Partner (Alkoholiker) klar, dass unsere Beziehung unter keinem guten Stern steht und ich aus vergangenen Beziehungen gelernt habe auf mein Bauchgefühl zu hören und meine Erfahrungen mit einzubringen. Wie sind noch nicht lange zusammen, noch nicht mal ein Jahr. Ich kenne ihn vom sehen, weil er regelmäßig vor der Kaufhalle stand, mit einem Bier in der Hand. War schon für mich abturner genug und ich habe durch ihn einfach nur durchgeschaut. Er existierte für mich einfach nicht. Nun kam es wie das Leben nun manchmal spielt. Und man anscheinend auch gewisse Wege immer und immer wieder durchleben muss um an den Punkt zu kommen und jetzt hier zu sein. Ich gerade frisch getrennt, räumlich, geistig war meine ex Beziehung schon Jahre früher beendet. Er schreibt mich bei FB an wir treffen uns spontan am See an meinem Geburtstag. Irgendwie hat es total gefunkt, er absolut Gentleman, einmal in der Woche min. Blumen oder süßes, fürsorglich, hilfsbereit, ( Putzzwang aber damit habe ich gelernt zu leben und ist mir auch lieber als jemanden alles hinterher zu räumen ). Und jetzt kommt das große aber, ein extremes Alkoholproblem. Von morgends bis abends damit beschäftigt auf seinen Pegel zu kommen. Ich hab ihn dann direkt am Anfang der Beziehung die Pistole auf die Brust gesetzt, der Alkohol oder ich. "Für mich würde er mit dem Alkohol aufhören", klang für mich eher wie eine Drohung. Also wenn du bleibst, dann höre ich für DICH auf. Nein, ich will das du für dich aufhört, weil du ein toller Mensch bist und DU es dir wert sein solltest. Er hat dann auch gut 4 Monate nichts mehr getrunken. Hat das ganze aber anhängig von mir gemacht. Dann schlich sich, wie bei fast jeder Sucht dann wieder das ab und an ein und nun sind wir wieder am Urzustand. Gut er rennt nicht mehr regelmäßig in irgendwelche Spilunken oder zu seinen "Freunden" aber wenn ich mal Zeit für mich brauche, dann sind diese doch wieder die ersten Ziele. HEUTE, und gestern gehe ich schon gar nicht mehr an mein Handy, weil er mich gestern noch auf doof gefragt hat was er denn falsch gemacht hat. Ich hab nur kurz gesagt :" wenn du das nicht weißt, dann hast du jetzt genug Zeit darüber nach zu denken. Kurz zu meiner Situation. Nach Trennung von meinem Ex, konnte ich die Wohnung nicht übernehmen, und wollte auch in der Wohnung nicht wirklich bleiben. Der Wohnungsmarkt ist allerdings dermaßen angespannt das es schwierig wurde. So hab ich schon mehr oder weniger bei ihm gewohnt, wollte mich aber mit dem Gedanken nicht anfreunden von ihm abhängig zu sein und mich in seinen Sog aus falschen Freunden nicht rein ziehen lassen und auch nicht von seiner Sucht mein Leben bestimmen lassen. Hab durch viel Glück meinen langjährigen Traum, ein kleines Haus am See, gefunden und möchte auch gar nicht mehr in die Stadt zurück. Trotz das ich mir meine kleine heile Welt geschaffen habe, schwingt immer so ein ungutes Bauchgefühl mit, was sich Partner und Suchtproblem nennt. Und wahrscheinlich führte mich die Hoffnung auf Einsicht und Änderung von sich aus, in dieses Forum.

    Das soll es bis hier erstmal von mir gewesen sein. Ich werd sicherlich hier nicht ganz so aktiv sein wie manch ein/eine ander/er, aber sicherlich hier und da mal rein schauen. Ich möchte mich von dem Thema nicht so sehr kontrollieren lassen. Bin auch noch nicht so lange mit meinem Partner zusammen, wie andere hier, aber weiß gut wie sich eine Co - Abhängigkeit anfühlt und wie schwer der Weg aus dieser Abhängigkeit ist. Und auch nur deswegen stehe ich dem Thema etwas entspannter gegenüber und geb dem ganzen auch nicht zu viel Raum. Denn wenn ich eins gelernt habe dann ist es das nur wenn es mir gut geht, geht es auch meinem Umfeld gut. Liebe Grüße und bis dahin ☺️