Beiträge von Frau3003

    Hallo Bernie,

    Die 3 Varianten. Hm, die ersten beiden fallen wohl weg. An Besserung glaube ich nicht mehr. Der Abstand ist schon zu groß und meine Gefühle sind abgestumpft. Ich kann es irgendwie auch gar nicht mehr vergessen, was in den Jahren alles kaputt gegangen ist. Ich selbst hhabe mi h ja schon seit Langem abgegrenzt und lebe ein eigenes Leben. Ich habe Freunde, Kollegen, Hobbies. An all dem hat er keinen Anteil mehr. Uns verbindet nur die Adresse. Scheidung. Das ist ja aktuell das Dilemma. Es würde mich finanziell wirklich um viele Jahre zurückwerfen und alles, wofür ich gearbeitet hatte, wäre umsonst gewesen. Ich habe einfach für ein sorgenfreies Leben gesorgt, Das wäre dann wieder vorbei und ich müsste jeden Cent umdrehen. Mich macht das so wütend. Tatsächlich werde ich die 3. Möglichkeit wählen müssen, wenn sich kein anderer Weg findet. Ich wünschte, er würde sich besinnen und sein Leben ordnen. Dazu wird es aber nicht mehr kommen

    Ein Rat der Anwältin war, zu versuchen, dass er eine EU Rente erhält. Er hätte somit ein anrechenfähiges Einkommen. Ich kann den Antrag über die Anwältin stellen und einreichen lassen. Das Problem aber besteht darin, dass er zu einem Arzt zur Begutachtung müsste. Da bekomme ich ihn niemals hin. Den Antrag soll ich ihn unterschreiben lassen, wenn er genug intus hat und sich am nächsten Tag nicht mehr erinnert. Was sind das für Tipps? Das klappt niemals.

    Oh Freddy, du hast seine Gangart sehr treffend beschrieben. Ich habe nun so viel über die Begleiterscheinungen erfahren, dass mir ganz pbel wird. Wie viel habe ich denn nicht bemerkt!? Es kam schleichend oder vielleicht habe ich hier vieles verdrängt. Ja, essen erfolgt unregelmäßig. Darum gibt es bei ins seit vielen Jahren keine gemeinsamen Mahlzeiten mehr. Er hatte entweder gerade keinen Appetit oder wollte später essen. Ich hhAbe dann aber beobachtet, dasser entweder gar nichts aß und an manchen Tagen nur eine Svheibe Wurst. Erst war ich noch besorgt, dann wollte ich helfen, dann habe ich es ignoriert. Jetzt habe ich gelesen, dass Erbrechen, Durchfall und ständige Ermüdung auch zu dieser Sucht gehören. Und ich habe immer gedacht, dass er wegen einer " normalen" Erkrankung soetwas hat. Magenverstimmung oder so. Wie konnte ich soblind und dumm sein?!

    Hallo Freddy,

    Stimmt,umgerechnet auf Wodka ist das erschreckend. Das wird mir jetzt gerade bewusst. Endstadium? Wie meinst du das? Ja, er ist wirklich am Ende. Extreme Vergesslichkeit, Hautausschlag, Zähne fallen aus, keine Hygiene mehr. Er wiegt nur noch geschätzte 60 kg bei 1,76m. Also wirklich klapprig. Sein Gang wirkt auch komisch, irgendwie unsicher. Es ist kein Anblick mehr. Er sitzt ca. 10 Tage in den den gleichen Klamotten in seiner Garage. Wenn er arbeiten muss und Kollegen anwesend sind, macht er sich notdürftig frisch, mit viel Glück duscht er und wechselt die Kleidung. Heute ist er um 12 Uhr aufgestanden, sofort in die Garage gegangen und ein Bier aufgemacht. So ist es jeden Tag, nur die Zeiten variieren. Er sitzt in der Garage, weil er dort ohne mein Gemecker in Ruhe zocken, trinken und rauchen kann. Ich rauche selbst, gehe dafür aber in den Garten. Wir hatten das vor 7 Jahren nach einer großen Renovierung vereinbart. Klar ist das kalt im Winter. Er hat die Lösung für sich in der Garage gefunden. Seine Schwester hatte über viele Jahre das gleiche Problem, Bier und auch noch Tabletten. Sie ist mit 62 Jahren daran verstorben. Bei ihr gab es um 8 ein Frühstücksbier.

    Ja, das hatte ich auch so im Netz gefunden. Aber dem ist wohl nicht so. Hier wird unterschieden zwischen Alkoholiker und alkoholkrank. So hat es mir die Anwältin erklärt. Bei einem Kranken schlagen u.U. mehrere Therapien nicht an. Er kann dann quasi nichts dafür und ist somit dauerhaft bedürftig. Das zahlt dann auch kein Amt, solange ich zahlungsfähig bin. das kann bis zu meiner Rente in 12 Jahren zu gehen

    Hallo Panama,

    Wir haben ein Haus zur Miete, allerdings nur 1 Schlafzimmer und Büro oben, unten ist alles offen, also Wohnzimmer, Küche Esszimmer. Dort haust mein Mann. Das Sofa ist verdreckt, weil er dort mit gammeliger Kleidung auch schläft. Ich lasse auch niemanden mehr rein. Ich muss also oben leben auf 40m2 mit 2 großen Hunden. Dort arbeite ich auch im Homeoffice den ganzen Tag. Miete Strom und Heizung zahle ich aber für ein ganzes Haus. Sorry, ich weiß gerade nicht, ob ich traurig, wütend oder sarkastisch sein soll.

    Hallo zusammen,

    gestern war ich nun bei einer Anwältin, um mich über eine Trennung zu informieren. Sie hat mir jegliche Hoffnung genommen. Ich suche hier nach Erfahrungen und Tipps, wieich aus meiner Situation rauskommen kann. Eine Trennung ist leider seit den gestrigen Informationen nicht möglich. Zumindest nicht, ohne dass ich mich finanziell ruiniere.

    Mein Mann, mit dem ich seit 20 Jahren verheiratet bin, trinkt täglich seinen hhAlben Kasten Bier, manchmal noch Stärkeres dazu. Er hat sich körperlich total runtergesoffen. Ihm fallen die Zähne aus, Körperpflege gibt es auch nicht mehr. Seit 15 Jahren arbeitet er nur sporadisch im Minijob. Aktuell im Ort für 380 Euro, 3 Std pro Woche. Das ist sein Taschengeld. Ich habe in den ganzenJahren viel gearbeitet, Schulden bezahlt, 3 Kinder großgezogen. Es war oft sehr schwer, die Rechnungen und Schulden hhaben mich fertig gemacht. Mein Mann hat den Kopf in den Sand gesteckt und getrunken. Inzwischen habe ich mich beruflich sehr weit entwickelt, verdiene sehr gut. Leider haben wir uns dadurch noch mehr entfremdet. Es gibt nicht mal mehr gemeinsame Mahlzeiten. Kein gemeinsamer Freundeskreis, getrennte Schlafzimmer. Als Frau bin ich auf Grund seiner körperlichen Verfassung für ihn seit 7 Jahren kein Thema mehr. Ich bin aber treu und habe immer brav alle meine Verpflichtungen erfüllt. Jetzt will ich das aber nicht mehr und habe in den letzten Monaten mein derzeitiges Leben hinterfragt. Mein Entschluss, zu gehen, stand fest. Darum im ersten Schritt zum Anwalt. Aber da ist mein Traum vom eigenen neuen Leben geplatzt, Die Anwältin fasst es so zusammen. Mein Mann ist krank, somit bedürftig und ich bin für die nächsten Jahre ( etwa 10) unterhaltspflichtig. Sie hat berechnet, dass ich etwa 1500 Euro zahlen muss. Das ist für mich nicht zu ertragen. Ich habe immer extrem vvIel gearbeitet, aktuell 50-60 Std in der Woche. Damit habe ich ein gutes Auskommen. Ich bin 55 Jahre alt undhabe mir verdient, dass es nun leichter wird und ich ohne Sorgen leben kann. Aber jetzt bekomme ich die Strafe für meine Treue, für meinen Fleiß und für die ganze Verantwortung, die ich getragen Gehabe. Und er darf mit meinem Geld dann nur rumsitzen und weiterhin trinken? Ich verstehe gerade die Welt nicht mehr und bin völlig verzweifelt. Ich muss jetzt auf Rat der Anwältin noch freundlich zu ihm sein, bevor er auf den Gedanken kommt, sich zu trennen und das zu erwartende Geld wittert.

    Bitte, wer hat hier eine Idee?