Beiträge von Beysah

    Hallo ihr Lieben,

    Es ist lange her das ich hier war und es ist relativ viel passiert in mir.

    Die Situation hat sich leider nicht geändert und nach meinen Gängen zu sämtlichen Institutionen bin ich mir nun völlig sicher, ich muss weiter aushalten.

    Wie schon gesagt hat sich die Sicht darauf bei mir verändert.

    Nun kam es zu folgender Situation und ich würde gerne eure Einschätzung wissen.

    Mein Mann hatte bereits seine 3.MPU, zuletzt 2016.

    Seitdem fährt er nicht mehr wenn er trinkt.

    Dachte ich zumindest.

    Mittlerweile trinkt er nicht mehr zuhause, bedeutet er verlässt das Haus und kommt betrunken wieder. Meistens wenn die Kinder schlafen. Nun kam heraus er fährt doch betrunken, wie lange schon weiß ich nicht. Ich möchte unbedingt verhindern das er irgendwann eines unserer Kinder mit ins Auto nimmt ohne das ich dabei bin um es zu verhindern. Wie mache ich es jetzt am schlauesten. Wenn er erfahren würde dass ich ihn bei der polizei verpfiffen habe, würde er mit hoher Wahrscheinlichkeit ausrasten und sogar mehr. Und ich bin nicht direkt Zeuge des Geschehens. Er geht hier immer nüchtern raus. Ich weiß es von Bekannten. Er fährt sogar zur Arbeit mit Bier im Schoß.

    Am besten wäre, er würde von der Polizei ertappt werden. Hab ich dann Chancen auf das alleinige Sorgerecht und was ist mit dem Umgangsrecht?

    Er würde definitiv außer Kontrolle geraten wenn er die Kinder alleine hätte.

    Hatte jemand von euch eine Situation wie diese?

    Ich war beim Jugendamt habe die Situation angesprochen aber nun stehe ich da als wolle ich den Kontakt zum Vater im Wege stehen, da ich keine beweise habe.

    Liebe Grüße

    Ja den hat er jedesmal wieder bekommen.

    In den Berichten die ich auch gelesen habe stand aber jedesmal, daß die Gefahr besteht das er noch einmal unter Alkohol und oder Drogeneinfluss fährt.

    Also zumindest hat er daraus gelernt und ist bisher nicht mehr gefahren oder aber nicht erwischt worden. Das kann ich so nicht sagen da ich ihn dahingehend nicht kontrolliere.

    LG

    Hallo Linde,

    nüchtern unternimmt er nichts mit den Kindern. Da liegt er auf der Couch und guckt seine Serien, spielt am Handy oder hat draußen was zu erledigen. Betrunken gibt es immer zwei Szenarien im Wechsel. Entweder liegt er in seinem Zimmer und verlässt es nur um auf Toilette zu gehen oder er bekommt nach dem 6. Bier Lust darauf mit den Kindern raus zu gehen, mit ihnen zu spielen oder zu kochen. Dies unterbinde ich immer, da ich nicht möchte das die Kinder dann Umgang mit ihm haben und er sie zu lallt, geschweige denn mit ihnen draußen ist. Seit Jahren bin ich in dieser Hab - Acht Stellung.

    Ich bin mir zu 100 Prozent sicher das er, wenn ich mich auch räumlich trenne, dies nicht verändern sondern sogar steigern wird, denn dann hat er einen Grund gefunden. Dieser Gefahr kann ich meinen Kindern nicht aussetzen.

    Lieben Gruß

    Ich danke dir, Volka.

    Vor zwei Jahren habe ich mit einer Anwältin für Familienrecht ein Gespräch gehabt. Leider war es nicht so wie ich es mir erhofft habe, denn sie meinte leider kann ich nichts machen solange keine Kindeswohlgefährdung und auch keine häusliche Gewalt vorliegt.

    Mit anderen Worten erst wenn was passiert.

    Das kann ich einfach nicht verantworten. Aber ich hatte damals tatsächlich nicht die MPUs erwähnt.

    Ich weiß auch sobald ich alle Schritte gehe, wird mein Mann so in seinem Stolz gekränkt sein das er fies wird. Er kann sehr gut manipulieren. Also muss das alles sehr gut durchdacht und geplant werden. Nur habe ich das Gefühl keine Kraft zu haben, ich bin so ausgelaugt.

    Du meintest du bist in ähnlicher Situation?


    Lieben Gruß

    Guten Morgen,

    Volka er hat seitdem wir zusammen sind 4 MPUs machen müssen.

    Die letzte war 2018.

    Seitdem ist er schlauer und fährt Bus oder geht besoffen zu Fuß. Was aber nicht bedeutet das ich ihm da vertraue. Ich würde ihm sogar zutrauen mit den Kindern besoffen Auto zu fahren da er ein bisschen Größenwahnsinnig ist und meint er ist der einzige der sogar besoffen Auto fahren kann.

    Ansonsten wurde er nicht auffällig. Trinkt er ja meistens in seinem Zimmerlein oder wenn er mal eben einkaufen muss. Dokumentiert ist es einzig und alleine in meinem Kopf.

    Und halt beim Verkersamt.

    Liebe Grüße

    Guten Abend ihr Lieben,

    Ich heiße Beysah. Mein Ehemann ist Alkoholiker. Die ersten Jahre hatte ich noch die kindliche Vorstellungen mit Liebe, Geduld und reden wird es sich geben.

    Zu einem Problem wurde es nach der Geburt unseres erstes Kindes vor 12 Jahren.

    Ich habe mich verändert schließlich hat man eine Verantwortung. Er blieb wie er war. Es folgten Jahre die zermürbend waren.

    Mittlerweile bin ich an dem Punkt ihm nicht mehr helfen zu wollen und habe eingesehen, dass ich es auch nicht kann. Der Grund wieso ich mich nicht trenne ist Angst.

    Bisher hatte ich eine Art Kontrolle über das ganze, vorallem was die Kinder betrifft. Er ist nicht die Art Vater die man sich wünscht.

    Er ist nicht gewalttätig sondern eher abwesend, mental und auch physisch und verantwortungslos. Und wenn er dann noch trinkt.....

    Die Kinder und ich leben unser Leben seit Jahren alleine und ihm ist das recht.

    Nun will er aber Umgang wenn ich mich trenne und da ist das Problem. Ich kann die Kinder nicht mit ihm alleine lassen und dürfte ihm aber auch den Umgang alleine nicht verwehren.

    Nach außen hin geht er arbeiten, bezahlt seine Dinge und alles läuft. Er hat überhaupt kein Problem.

    Diese Angst hindert mich nun schon seit drei Jahren mir eine eigene Wohnung zu suchen.

    Alleine der Gedanke wenn er die Kinder hat und ich habe nicht die Kontrolle, er betrinkt sich .. Ich bin mit einer alleinerziehenden alkoholkranken Mutter aufgewachsen und weiß welch Schaden man davon trägt.

    Mit meiner Kontrolle über das ganze habe ich versucht eine sichere Konstante für meine Kinder zu sein. Aber ich gehe hier zu Grunde und kann mit ihm nicht mehr leben.

    Ich finde einfach keine Lösung.

    Lieben Gruß