Beiträge von Geli

    Hallo,

    ich habe ähnliches hinter mir,ich bin seit 1983 verheiratet und kenne meinen Mann seit unserer gemeinsamen Schulzeit.

    Er trinkt seit über 40 Jahren, es fing nach der Bundeswehrzeit an.

    Habe es zunächst verdrängt, eine Familie gegründet und immer wieder gegen den Alkohol verloren. Ich habe mich Anfang Juni nach einem seiner totalen Abstürzen getrennt.....Mir geht es seitdem endlich wieder gut, kann wieder schlafen, lachen und habe seitdem keine Eßanfälle mehr. Ich genieße jetzt mein Leben und gehe nie mehr zurück. Ich ärgere mich nur, daß ich das nicht schon eher gewagt habe.

    Meine Kinder ,Familie und Freunde sind sehr stolz auf mich, daß ich es endlich geschafft habe, mich aus diesem Co Kreislauf zu befreien.

    Ich wünsche Dir alles Gute, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, wirst Du die richtige Entscheidung treffen

    Das Leben sollte vorwärts gelebt und rückwärts verstanden werden.

    Egal was vorher war. Jetzt hast du den Mut und die Energie und du klingst toll und lebensfroh.

    Herzlichen Glückwunsch zu deinen gesprengten Ketten :)

    Vielen ,vielen Dank ❤️❤️❤️

    Ich kann es selbst kaum glauben, es geht mir so gut,diese innere Ruhe ,nach der habe ich mich so gesehnt, diese ständige Anspannung vorbei.

    Ich fühle mich ,obwohl ich nicht so gläubig bin wie gesegnet 😀

    ich wünsche dir alles Gute im neuen Leben und freue mich mit dir.


    lg Morgenrot

    Hallo Morgenrot,

    Dankeschön für deine Antwort ❤️

    Ich bin jetzt ein glücklicher Mensch, innere Ruhe und Frieden, ein Gefühl, das mir völlig unbekannt ist für den Moment, ich höre Musik, und könnte den ganzen Tag lachen und weinen zugleich vor Freude...

    Endlich haben diese ganzen Schikanen ein Ende.

    Die kranke Macht ,die er hatte ist gebrochen.

    Übrigens er lebt noch....er hatte mir ja immer mit Suizid gedroht wenn ich gehe.....und das war der Trigger ,meine über alles geliebte Mama hat sich 1990 das Leben genommen, auch sie steckte in einer unglücklichen Ehe, sie hat den Weg gewählt, der mich für mein Leben geprägt hat 🥺

    Aber es ist nicht meiner ,ich will leben ,lachen und ja auch irgendwann vielleicht wieder vertrauen und lieben 💞

    Hallo Geli!

    Da freue ich mich aber mit dir. Ich bin nach 32 Ehe gegangen da ich seine Trinkerei und die Folgen daraus nicht mehr ertragen konnte.

    Ich war auch unglaublich erleichtert aber bis es mir psychisch wieder richtig besser ging hat noch gedauert. Aber ich geniesse mein Leben, schade finde ich nur daß ich nicht viel eher gegangen bin.

    Alles Gute wünsche ich dir!

    Hallo Marie,

    Ich danke dir sehr für deine Antwort.Ich denke auch bei mir wird es dauern,bis ich seelisch wieder gesunde.

    Bei mir fing das ganze Theater weit über 30 Jahre,das legt man nicht so schnell ab....

    Trotzdem fühle ich mich so leicht ,frei und glücklich und zufrieden wie so lang enicht mehr,eigentlich kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern..

    Meinen Kindern, engsten Freunden ist nur aufgefallen, ich jammere gar nicht mehr rum am Telefon oder in Gesprächen.....sondern sage es geht mir gut 😂😳💞


    Ich freue mich auch so sehr für dich,dass du es auch geschafft hast, und ich denke es ist ein bestimmter Zeitpunkt an dem es soweit ist, dass man bereit ist loszulassen ❤️

    Ja, Linde, da sitzt genau richtig beschrieben.

    Dieses Gefühl ist nicht zu beschreiben, der eiserne Ring um meinem Brustkorb ist gesprengt.

    Meine 4 Erwachsenen Kinder sind so froh und freuen sich für mich.

    Alle Freunde stehen mir zur Seite.

    Ich hätte viel eher den Mut haben sollen

    ..

    Hallo Alle Miteinander,

    Ich war lange abgetaucht und in meinem Dilemma gefangen, vor 2 Wochen dann die Wende .....nach einem totalen Absturz habe ich ihn nicht mehr zu Hause reingelassen

    Termin beim Anwalt ist gemacht,ich ziehe aus ,aus dem Haus und aus dem verdammten Leben mit ihm.

    Habe mich seit Jahren nicht mehr so gut gefühlt.

    Kann jetzt aus Erfahrung sprechen, der Zeitpunkt wann das Fass überläuft kommt,man erkennt ihn und ist plötzlich klar in seinem Handeln.

    Alle Ängste ,Zweifel, unterschwellig vorhandenes schlechtes Gewissen wie weg geblasen.

    Ich fühle mich wie neugeboren, wie ein Schmetterling ,den man aus der Streichholzschachtel befreit hat....Ich kehre nie mehr zurück.

    Mit 64 Jahren starte ich in ein neues, freies Leben.

    Danke an euch alle, ihr hattet allesamt Recht mit euren Kommentaren

    Ich fühle mich so frei...

    Bin mit meinen Hunden allein unterwegs,

    Keiner weißt mich zurecht, keiner meckert..

    Bald heiratet unser Sohn, er kommt nur für ein paar Tage, ich bin bis zum 8.8.alleine.....mir geht's einfach nur gut 👍

    Fragt er mich doch gerade ,ob ich ihm Wein vom einkaufen mitbringen kann...

    Der hat echt einen Knall,dann habe ich meine Litanei wieder runtergebetet und er sagt das stimmt nicht ich übertreibe.

    Er ist mal lauter geworden, hat nix mit Alkohol zu tun und ich würde hysterisch reagieren, er lässt sich von mir der großen Egoistin nicht alles verbieten.

    Das kann ja wieder lustig werden am Wochenende, gut ,dass icharbeiten darf 🤔

    Dann ist es bei dir ja auch alles anders gekommen als gedacht und gehofft.

    In unserem Bekanntenkreis hält man uns auch für ein glückliches Paar,was schon so lange zusammen ist 🤦‍♀️

    Ist ja schon irgendwie schräg,dass du ausgerechnet eine Pankreatitis bekommen hast ,wie selbsterfüllende Prophezeiung. Ich wünsche mir sehr oft ,dass er gesundheitliche Probleme bekommt und es dann endlich mal merkt. Seine Leberwerte sind natürlich nicht in Ordnung, aber das schiebt er weg ,und lässt es kontrollieren ohne daraus Konsequenzen zu ziehen. Ich freue mich aufs arbeiten am Wochenende, da bin ich raus hier ,unbeschwert und fröhlich, so wie ich eigentlich bin.

    Kochst du für ihn noch mit ?

    Wir haben ja seine Mama immer Abends zum Essen dabei,seit sein Papa vor 4 Jahren gestorben ist.

    Ich habe auch mein Leben so ca. 2 Jahre vor der Rente vorgeplant , war ganz euphorisch als ich aus der rentenberatung raus kam ja und kurz darauf hat sich alles geändert ,ich wurde schwer krank. ICH bekam die "Alkoholikerkrankheit " eine dramatische Form der Bauchspeicheldrüsenentzündung. Ich die nur wenig Alkohol im Leben getrunken habe und davor schon einige Jahre gar nichts mehr. Mein mann der viel mit seinem Kumpel im Ausland verbringen wollte um seine Rentnerzeit dort zuverbringen konnte es nicht weil der Freund erkrankte und starb somit lebt er ja weiter hier. Der freund hat dort 2 Ferienhäuser und mein Mann sollte da nach dem rechten sehen. Ich musste mich um mich kümmern und so konnte ich ganz gut damit zurecht kommen. Mein Tag ist heute so in etwa gplant für mich , heute Abend ist in einem verein dem wir beide angehören eine Sommerversammlung aber wir gehen in den allermeisten Fällen getrennt dahin, manchmal sitzen wir zusammen , ich sitze aber gerne auch woanders es gibt genug die alleine kommen, ich komme auf meine Kosten wie man soschön sagt. Ich kümmere mich auch nicht wie er nach Hause kommt. Dort habe ich meine eigene Persönlichkeit und nicht die Ehefrau von........ Wenn er dort schlecht redet über mich weisen die ihn schnell zurecht wohlgemerkt die meißten trinken. Die haben auch gemerkt dass ich zu mir stehe und es einiges gibt was ich nicht toleriere. Ich muss auch sagen mein mann ist eine Instution in unserer Gemeinde, hoch angesehen weil wie alle oder fast alle sagen nüchtern der beste, hilfsbereite usw.. Es gab auch eine Zeit ( wo ich ernsthaft überlegt habe wegen Scheidung ) dass er erzählt hat bei den leuten ich wäre Alkoholikerin und somit in den Augen der anderen die Schuldige . Einige haben es geglaubt , habe auch zeiit gebraucht darüber zustehen . Heute kann ich darüber fast lachen. Ich lerne mich zu lieben gerade heute.

    Mariexy

    Freut mich sehr für dich Momo ❤️ alles Liebe

    Es gibt tage da sehen wir uns kaum .Im Moment sind wir gerade viel morgens zusammen. Er ist zum glück eine nachteule und steht oft spät auf, so dass ich dann soweit bin schon wieder mit Hund raus oder andere Termine habe. Sprechen tue ich nur wenig mit ihm, nur Dinge wo ich weis sie sind unverfänglich. Urlaube machen wir gerade auch keine zusammen da das Geld fehlt und ich es auch nicht nachfrage weil die letzte Urlaubsfahrt vor ca 4 -6 Jahren ins Allgäu ging und er für mich das erste Mal mit viel Restalkohol im Blut gefahren ist und wenn ich den Mut gehabt hätte unterwegs ausgestiegen wäre, der Urlaub selbst ging dann , da hat er nur soviel getrunken um wahrscheinlich seinen Pegel zuhalten. Dann war unser alter Hund damals und dann Corona. Ich gehe manchmal auf christl. Frauenwochenenden oder letztes Jahr mit meinem Sohn und Enkel ein verlängertes Wochenende zu seiner Exfrau in die Nähe um auch die Enkelin zusehen. Er trinkt ganz selten Zuhause wenn mal dann wahrscheinlich um nicht in den Entzug zu kommen. Ich habe mein Leben auf meine Kinder und Enkel in der Nähe ausgerichtet, darf das geniesen habe auch einige sehr gute freundinnen mit denen ich reden kann. Er merkt natürliche dass ich mich verändert habe und manchmal kommen dann Vorwürfe aller möglichen Art die ich aber fast nur am Rand mitbekomme weil ich schon schlafe , in meinem Zimmer bin und fernsehe. Er weiß dass ich meine Prinzipien habe was alkoholisiert und Alkohol betrifft.

    Mariexy

    So könnte ich das auch noch ertragen, ertrinkt fast ausschließlich zu Hause, direkt wenn er vom der Arbeit kommt so gegen 16 Uhr geht es los.

    Auf Partys natürlich auch ,da trinkt er dann vorher schon einige Gläschen Wein.Sagt immer bei mir würde es sich ja nicht lohnendeas er fährt, trinke ja sowieso nur höchstens 2 Gläser.

    Im Oktober gehe ich in Rente, das bereue ich jetzt schon, will auf jeden Fall doch weiter arbeiten, damit ich hier raus komme

    Herzlichen Glückwunsch, ich hoffe,ich komme auch noch dahin . Sei froh ,dass es raus ist

    Sollte man meinen.

    Ich hab dreimal den Notarzt gerufen und es war kurz vor zwölf wie man so sagt. Einzelheiten will ich nicht näher beschreiben. Ich frag mich manchmal, was wäre gewesen, wäre er alleine gewesen? Wäre es nicht besser gewesen? Darf man so denken?

    Genau das habe ich mich auch schon öfter gefragt, ob es unterlassene Hilfeleistung ist, ihn einfach betrunken liegen zu lassen ?

    Ich gebe zu,die Gedanken sind da ..

    Nein ein Despot war er nicht aber geprägt durch seine Generation, er hat erst spät geheiratet, Ende 40 war davor lange in Kriegsgefangenschaft . Meine Mutter war auch schon ende 30 als sie geheiratet haben. Ja zuerst kam ich ein Mädchen da war er zwar glücklich aber als mein Bruder ( ein SOHN ) geboren wurde da war er noch glücklicher. Er war ein sehr lieber Vater aber mein Bruder war ein Unglücksrabe oft sehr schwer krank, Unfälle und wir waren am Anfang in keiner Krankenversicherung und so wurde ich zur Hüterin meines Bruders bestimmt. Einmal hatte er seine Mütze während des spielends runter getan ,es war schon etwas wärmer ,ich hatte die aufgabe darauf zu achten dass er sie auflässt ich war so ca. 6 Jahre alt dann hat er sie auch noch dort vergessen und dafür bekam ich Schläge mit einer weidenrute durch das halbe Dorf da wo sie die nackten Beine getroffen haben kannst du dir vorstellen wie ich ausgesehen habe aber das wurde von den Leuten toleriert. Es gab auch psychischen Missbrauch weil ich dadurch zum Hüter meines Bruders abgestellt wurde. Auch ich bin Linkshänderin, mußte in der schule noch lernen rechts zu schreiben. Meine Eltern haben das toleriert ,es war einfach so damals aber selber haben sie nichts gesagt meine Mutter war selbst Linkshänderin. Mein vater starb als ich 14 war und ich trauere heute noch manchmal . Ich heiße heute noch nicht gut was damals war aber ich habe ihm vergeben und das hlf mir los zu lassen. Ich bin früh aus dem Haus und selbstständig geworden . Mein vater hat mir aber auch vermittelt dass eine Frau einen Beruf braucht ,das war in der damaligen zeit schon was besonderes und meine Mutter wurde am Anfang schon angegangen dass sie mich nicht in die fabrik ans band schickte denn Mädchen heiraten ja eh. Man kan sich diese Zeit gar nicht mehr vorstellen, ich habe aber immer Frauen kennen gelernt die ihr Leben alleine gemeistert haben ,eigentlich hätte mich das hindern sollen in die CO- Abhängikeit zu rutschen aber ich bin voll in die Rolle in meiner Kindheit gerutscht. Ich lese heute noch gerne über Frauen die aus solchen Abhängikeiten raus kamen das gibt mir auch AHA Erlebnisse und Mut

    Mariexy

    Da hast du ja auch eine krasse Geschichte hinter dir, ich bewundere dich ,dass du verzeihen konntest .Dein Vater hat dir aber als Kind gezeigt das er dich liebt. Meiner ist erst milder geworden als er alt und krank war. Da war es für mich irgendwie zu spät. Er ist aber derjenige gewesen, der mich schon früh auf den Alkoholkonsum von meinem Mann aufmerksam gemacht hat, im Nachhinein denke ich ,da hat er sich mal um mich gesorgt.

    Jetzt aktuell hat er gestern nicht getrunken, dann ist er friedlich und freundlich. Mir ist klar das es nur für den Augenblick ist.

    Ich wünschte mir, dass ich es so hinbekommen könnte wie du,ich würde gerne in meinem zu Hause bleiben.... redet ihr noch viel miteinander? Im Urlaub war es echt schlimm,da hat er ja am ersten Tag wieder angefangen zu trinken nach 3 Monaten trocken ,weil ja Urlaub ist 🙅‍♀️habe jeden Tag gefeiert ,wenn es Abend war. Am liebsten würde ich nur noch alleine oder mit einer Freundin fahren. Werde jetzt meine alte Emma vorschieben und sagen sie packt es nicht mehr .Zu Hause habe ich einfach mehr Möglichkeiten auszuweichen

    auch ich muss meine eigene bedürfnisse mir selbst eingestehen und zulassen, sie wurden bei mir schon in der Kindheit unterdrückt ,ich habe gelernt man liebt mich nur wenn ich ein braves Mädchen bin das gehorsam ist wenn ich mir mal etwas Selbstliebe zugestand ging es für mich schlecht aus. Sowas sitzt tief und wenn ich für mich einen schönen tag hatte kommt manchmal abends die Angst vor bestrafung hoch. Aber wie gesagt das wird weniger und ich kann schöne Stunden geniessen. Ich komme gerade von einem Besuch zurück, von jemanden der im Moment total verbittert ist und da merke ich doch dass es sich gelohnt hat an sich zu arbeiten und wieviel Freunde ich doch selbst habe aber ich übe das jetzt auch schon gut einige Jahre. Mein Tiefpunkt war bei einem alten Ehepaar wo ich bei meiner Arbeit zur Pflege hin kam und mir bewußt wurde wie sich Coabhängikeit im Alter anfühlt dort war es zuspät aber ich habe angefangen für mich Sorge zutragen.

    Mariexy

    Das hört sich genauan wie bei mir,mein Vater war auch sehr despotisch .Ein Neisnvin uns Kindern wurde nicht akzeptiert, wir hätten es uns aber auch nicht getraut...Ich war sehr gut in der Schule, mit Ausnahme von Mathe,die sehr guten Leistungen in allen Fächern waren nichts Wert, nur die 4oder 5

    in Mathe kam aufs Tablett 🫣

    Ich bin Linkshänderin,das war ihm auch ein Dorn im Auge, er hat immer versucht das umzuändern.

    Deshalb habe ich mir einen Mann mit anderen Eigenschaften ausgesucht, und nun das

    Hallo Momo,

    in nassen Zeiten war ich sehr emotional und weit weg von der Realität. Ich habe in meiner eigenen, schlechten Welt gelebt und im Rückblick erschrecke ich so manches Mal noch über mich selbst, wie ich damals empfunden habe.

    Ein nasser Alkoholiker ist unberechenbar.

    Konsequentes Ignorieren ist das einzig Richtige, was Du tun kannst und tust!

    Schon krass wie du das formuliert.Ich habe auch das Gefühl, dass mein Mann weit weg von der Realität lebt.

    Sehr theatralische Reaktionen auf Nichtigkeit Anlässe, schlimm,was der Alkohol mit den betroffenen Menschen macht