Beiträge von Ichbinhaltich

    Danke für deine Worte Alexa.

    Ja ich bin sehr im negativen denken. Versuche aus dieser Spirale raus zu kommen, aber es klappt nicht.


    Ich merke das meine Sorgen und Ängste überhand nehmen. Er kann noch soviel tun um mir Sicherheit zu geben. Aber er muss nur alleine weg sein oder irgendwas machen, wo ich nicht dabei bin und schon spinne ich mir sachen im kopf zusammen, die bullshit sind.

    Also, binge eating hatte er vorher schon als Diagnose.

    Er meinte damals, sobald er mehr als normale Mengen ist, dann muss ich mir erst sorgen machen, dass er wieder anfangen würde zu trinken. Aber durch sein Binge eating ist es natürlich nun mehr.

    Tja was macht die Angst mit mir, dass ist eine gute Frage. Sehr viel unbehagen. Ich versuche ja einfach positiv zu denken. Aber man kann halt ja auch nicht in die Zukunft sehen.

    Hallo zusammen,


    Ich hatte mich vor langer langer Zeit hier schon angemeldet und wollte dann eigentlich wieder gelöscht werden.

    Ich musste dann erstmal mit mir und meinen Gefühlen und gedanken klar kommen .

    Ich habe 2023 über eine Internetseite meinen jetzigen Partner kennengelernt. Bei unserem 2. Date sagte er mir, dass er trockener alkoholiker ist. 3 Wochen später das er nass ist. Zu dem Zeitpunkt hatte ich ja null Ahnung was das wohl für meine Zukunft zu bedeuten hatte. Ich habe mich drauf eingelassen. Nach 3 Montane ging er in eine entzugsklinik. Dann nach 2 Wochen wieder getrunken. Im Sommer dann eigentlich langzeitreha. Da aber abgebrochen. Dann kam eine sehr anstrengend und schwere nasse Zeit. Ich war ziemlich am Ende. Im Oktober ist er dann in die Entzugsklinik und direkt daran, für 16 Wochen in Reha. Danach war alles gut und er ist auch bis heute trocken.

    Zudem hat er noch binge eating. Dafür war war er auch 7 Wochen in reha. Die hat aber nichts gebracht.


    Im Grunde komme ich damit klar, aber er hatte damals einen Satz gesagt. Solange ich nicht mehr als normal esse, brauche ich mir keine Gedanken machen, dass ich wieder trinke.

    Tja und das ist nun mein Problem. Er möchte nie wieder trinken sagt er, aber kann natürlich auch nicht versprechen, dass er es auch nicht tut.


    Meine Zukunftsängste plagen mich ehrlicherweise extrem und ich finde da keinen gesunden Umgang mit. Wir wohnen seit 8 Monaten zusammen.

    Wir macht ihr dass, wie geht ihr mit der Angst um?

    Liebe Mami1213


    Ich kann mich ein Stück weit in dich rein versetzen. Ich bin meinem Verlobten 9 Monate zusammen. Seit 2 Monaten verlobt. Er ist nun 4 Wochen in der Reha. Und ja auch mir erging es sie erste Zeit so, daß ich mich wie auf einen Abstellglei gestellt fühlte.


    Aber wie die anderen schon geschrieben haben, er macht da Therapie für sich und die macht was mit ihm. Er lernt gerade ganz viel. Die Gefühle springen von 0 auf 100 und wieder zurück. Das ist dort mit Sicherheit sehr harte Arbeit für ihn.


    Ich fühle mich auch alleine, hilflos und bin traurig. Aber ich freue mich unheimlich auf die Zeit danach, auch wenn die Zeit mit Sicherheit auch wieder eine herausfordeurng für ihn und auch für mich sein wird .


    In seinem letzten Brief den er mir geschrieben hat vor 2 Tagen schrieb er. Es tut mir leid das ich dir das Gefühl gebe, gerade nicht sonder unsere beziehung da zu sein, aber ich muss mich gerade viel auf mich konzentrieren.


    Du musst ihm einfach vertrauen und ihm keine Vorwürfe machen oder sagen, warum machst du nicht gleich mit mir Schluss.


    Bestärken in bei dem was er dort macht. Höre ihm zu was er dir erzählt. Und erzähle etwas was bei dir zuhause so positives passiert. Dann weiss er, das es dir auch gut geht.