Beiträge von Momo2006

    Lass Dich nicht einschüchtern und auch nicht unsicher machen, mit Fragen warum Du nicht früher gegangen bist. Das verstehen nur Menschen, welche selbst mal in so einer ungesunden Beziehung waren.

    Du weißt was war, Du kennst Deine Gründe und das reicht völlig aus.

    Ich habe am Anfang oder eigentlich bis vor kurzem noch viel diskutiert, weil ich unbedingt aufzeigen wollte was war und Zuspruch gesucht habe. Ich mache das gar nicht mehr. Es ist einfach egal was Andere denken oder mein Ex sagt.

    Es ist egal.

    Bleibe bei Dir.

    LG Momo

    Liebe Matrix,

    Ich hoffe auch für Dich ,dass Du Dich endlich auf die Hinterbeine stellst und für Dich und Dein Kind einstehst. Ich verstehe nicht wie eine Wohnung nicht bewohnbar sein kann. Das wäre für mich nur, wenn die Heizung, das Wasser nicht funktioniert oder wenn es reinregnet. Und selbst dann ist das sein Problem, nicht Dein Problem.

    LG Momo

    Hi Anonyma,

    Ich steige gleich mal hart in Deinem Thread ein. Ist aber nicht böse gemeint.

    Noch eine banale Frage: Ich selbst würde sagen, dass ich einen unproblematischen Alkoholkonsum habe (ab und zu 1 - 2 Gläser Wein). Würde ich zukünftig in seiner Gegenwart darauf verzichten? Das wäre grundsätzlich möglich, nur irgendwie frustrierend, da ich das Problem nicht habe und ich seine Abhängigkeit nicht zu meiner machen möchte.

    Also er soll aufhören zu trinken, aber Du selbst bist dazu nicht bereit...

    Das ist schon strange....Welchen Stellenwert hat denn der Alkohol bei Dir? Auch höher als der Deines Partners.

    Wenn ich meinen Partner liebe und das Beste für ihn möchte, dann steht das doch außer Frage.

    Er soll sich ändern, Du aber nicht.

    Sorry, wenn das hart klingt, aber das waren meine Gedanken beim lesen.

    LG Momo

    Liebe SummerSun,

    Ich habe viel mit anderen Müttern, aber auch alleine unternommen. Ich war viel draußen mit meinem Sohn oder schwimmen. Im Moment fühlst Du Dich vielleicht alleine, aber Du wirst sehen, wenn Du Dich öffnest, kannst Du Dir einen neuen Bekanntenkreis aufbauen. Ich war nicht jedes Wochenende alleine mit Kind. Oder ich habe Freundinnen zu mir eingeladen. Es gibt so viele Möglichkeiten. Wenn Du erstmal wieder Ruhe hast, wirst Du das Alles sehen.

    Schritt für Schritt.

    LG Momo

    Hey SummerSun,

    Alleinerziehend ist besser entspannt, ohne Streit, Stress und angespannten Gefühlen, als alleinerziehende mit Partner der ein Suchtproblem hat. Und ich habe meinen Sohn auch alleine groß gezogen. Das geht. Gibt nämlich mehr von unserer Sorte. Und Du wirst sehen, dass sich für Dich ganz neue Möglichkeiten eröffnen, wenn Du wieder bei Dir angekommen bist. Da strahlt man nämlich was anderes aus.

    LG Momo

    Lieber Stu,

    Wenn eine Mutter sich so besäuft, wenn sie mit Ihrem Kind alleine zu Hause ist

    sie mit dem kleinen alleine 1h später waren wir zurück, sie wieder voll und schläft in der Küche

    Dann würde ich ihr nicht trauen, wenn Du arbeiten bist. Wieso sollte es da dann nicht passieren?

    Mir wäre es nie eingefallen mich zu betrinken als Mutter. Selbst als mein Sohn älter war, weil ich immer in der Lage sein will, mich um ihn zu kümmern, falls etwas ist.

    Bitte überlege Dir wie Du an Hilfe kommst. Auch wenn es bedeutet das Jugendamt zu Rate zu ziehen. Du hast eine Verantwortung Deinen Kindern gegenüber. Sie kann sie anscheinend nicht tragen. Fange an Dich um die Kinder und Dich zu kümmern. Sie ist erwachsen.

    LG Momo

    Hey Stu,

    Hast Du noch Familie, Freunde in der Nähe, welche sich um die Kinder kümmern können? Ich empfinde es als Kindswohlgefährdung, so wie Du die derzeitige Situation schilderst. Eigentlich kannst Du sie mit den Kindern nicht mehr alleine lassen. Stell Dir mal vor, es passiert dann was. Und dann? Kannst Du kurzfristig frei nehmen, um die Lage zu Hause zu klären?

    LG Momo

    Liebe Calista,

    Es ist wie eine Sucht. Ich kann Dir nur sagen, dass mir irgendwann bewusst war, dass ich eine Illusion geliebt habe. Also eine Vorstellung, die aber nicht real war. Durch die krasse Achterbahnfahrt der Gefühle in der Beziehung, konnte ich gar nicht mehr klar sehen.

    Was hat mir geholfen? No-contact. Egal wo. Telefonnummer geblockt, WhatsApp geblockt, Soziale Medien entfreundet.

    Das Du Trauer oder Liebeskummer hast, ist normal. Du musst Dich ja von Deiner Vorstellung einer Zukunft mit ihm verabschieden. Aber irgendwann wird Dir bewusst werden, dass es keine schöne Zukunft gewesen wäre.

    LG Momo

    Liebe Calista,

    Ich habe mal ein paar Zeilen von Dir raus

    er hat mir das erste Jahr verheimlicht, dass er eigentlich noch bei seiner Frau wohnt

    Scheint bei ihm ja ein Charakterzug zu sein. Das zeugt ehrlich gesagt nicht von einem ehrlichen und herzlichen Menschen...

    Er hat 4 x in den Jahren mit mir Schluss gemacht -

    Alkohol hin oder her. Aber das ist doch keine gesunde Beziehung.

    Er ist trotzdem ein herzlicher Mensch

    Trotzdem? Wann ist er herzlich? Wenn es gerade für ihn passt? Einen Mensch gibt es nur im Gesamtpaket.

    Er war wochenlang betrunken und stank.

    Prima. Und Du meinst er hat es jetzt so mal einfach im Griff?

    Ich habe ihn bei 2 Abstürzen pro Jahr (komplett mehrere Tage durchtrinken), danach Entzug bei sich zu Hause, ein Klinikaufenthalt (er sagte, er gehört dort nicht hin) immer unterstützt ..

    Sei froh, dass Du aus dem Kreislauf draußen bist.

    ich habe erstmal meine Tochter zu ihrer Oma gebracht und jetzt beendet er unsere Beziehung,

    Das ist für mich der schlimmste Satz! Willst Du Deiner Tochter so eine Beziehung vorleben? Heißt, er war wichtiger als Deine Tochter für Dich. Finde ich ganz schlimm. Du hättest ihn aus der Wohnung schmeißen müssen.

    Ist das die Zukunft die Du Dir vorstellst für Dich und Deine Tochter. Immer mit dem Kopf bei ihm und nicht wirklich für sie da?

    Eine Freundin sagte mal zu mir, dass man durch die ständigen Gedanken an jemanden, auf Grund seines bescheidenen Verhalten, das mit Liebe verwechselt. Versuche mal runter zu fahren und Abstand zu bekommen, bis Dein System wieder klar sieht.

    LG Momo

    Liebe Jump,

    Ich denke es ist doch völlig normal, dass Du diese Trauer jetzt hast. Ich wollte auch keinen Druck aufDich ausüben, sondern wollte versuchen Dir etwas Positives in dieser traurigen Situation mitzugeben. Ich entschuldige mich aufrichtig bei Dir, dass es nicht so gut ankam.

    Ich umarme Dich mal virtuell und sende Dir ein bisschen Kraft und Mut für Dich.

    Ganz liebe Grüße Momo

    Ich möchte auch noch kurz meine 5 Cent dazu geben. Am Ende des Tages ist es für Dich egal, ob sie süchtig ist oder nicht. Es gibt einen Grund warum Du Dich hier für Dich angemeldet hast. Du hast Schwierigkeiten mit Ihrem Alkoholkonsum. Die Frage ist doch, was Du für Dich tust.

    P.s.: Ich verstehe Dich schon, weil ich am Anfang meiner Reise auch an diesem Punkt stand. Ich habe in meinem Thread darüber mal eine kurze Zusammenfassung gemacht. Über meinen Weg, meine Gedanken am Anfang, meine Wut über das gefühlte "Nichtverständnis" hier. Weil ich immer der Meinung war, bei uns ist das anders. Die Leute hier verstehen mich nicht, etc. Aber genau die Antworten, welche mich getriggert haben, waren die Antworten welche mich auf meinen Weg gebracht haben.

    LG Momo

    Du kannst hier nur kampflos aufgegeben, wenn der alkoholkranke Partner keine Einsicht hat. Du hast hier keine Möglichkeiten.

    Es heißt doch: Kapitulation vor dem Alkohol. Das zählt auch für Dich.

    Du kannst für Dich Grenzen setzen mit den entsprechenden Konsequenzen, um Dich zu schützen.

    Du wirst hier keine Anleitung finden, wie Du gemeinsam mit ihr aus der Sucht kommst.

    Du kannst diesen Weg nicht für sie gehen, wenn sie sich gar nicht auf den Weg gemacht hat.

    LG Momo

    Ich kann Sir auch nur empfehlen anzufangen Dich um Dich zu drehen. Hier geht es um Dich. Ich verstehe, dass man gerade am Anfang jeden Strohhalm greift. So ging es mir auch. Ich habe Alles was ich finden konnte über Alkoholsucht verschlungen. Neuste Therapieansätze etc. So hart das jetzt für Duch klingen mag. Du kannst noch soviel lesen darüber und im Kreis rennen, es wird nichts bringen. Versuche den Fokus auf Dich zu lenken. Für mich war das schwierigste wieder zu lernen auf meine Bedürfnisse zu hören, gesunde Grenzen zu setzen. Da habe ich für mich angefangen. Und das ist auch ein Prozess. Was kannst Du für Dich tun? Völlig losgelöst davon, was mit ihr ist. Ich kann es Dir nur ans Herz legen.

    LG Momo