*& hör auf ihn zu kontrollieren, es bringt einfach nichts. Das endet nur in Diskussionen und Streitereien, die zu nichts führen - nur das du dich miserabel fühlst. Lass ihn machen und fokussier dich auf dich, dann kannst du gucken ob und wie eure Lebenswege noch zusammen weiter gehen.
Beiträge von Lila77
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Ihm geht's mit der Sucht, dem Trinken einfach noch viel zu gut - er wird sein Verhalten erst anfangen wirklich zu reflektieren, wenn es Konsequenzen gibt, die ihm "weh tun", sonst bleibt alles wie gewohnt. Ihm geht es mit dem Alkohol nicht schlecht, damit funktioniert er bestens. Du bist die jenige die leidet, da du sein Suchtverhalten als erstes zu spüren bekommst und es täglich miterlebst, das was nicht mehr in Ordnung ist.
Du musst Grenzen für dich setzen und die einhalten, nur so kannst du was an der jetzigen Situation verändern.
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Hallo Vayana,
was ich an deinem Geschriebenem merke ist, das du seinen Alkoholkonsum, was, wann, wie viel... ganz schön im "Visier" hast und ihn unterbewusst dadutch ziemlich kontrollierst, was typisch für eine Co-Abhängigkeit ist.
Wie schon geschrieben, ist nicht jedes Problem auf den Alkohol zurück zuführen, jedoch kann Alkohol Probleme verstärken, anstatt sie zu lösen.
Wichtig ist, das du Abstand gewinnst, für dich. Momentan bist du ziemlich auf der Suche nach Lösungen, Bestätigung und willst etwas verändern, wozu er allerdings (noch) nicht bereit zu sein scheint und daran kannst du nichts ändern, es ist sein Leben und seine Entscheidungen, ob du das willst oder nicht.
Du bist unglücklich momentan und das ist nicht gut - dagegen solltest du dringend was für Gutes dich tun.
Inwieweit sein Alkoholproblem fortgeschritten ist, kann dir keiner sagen. Du wirst es nur merken, wenn er sich in Verbindung mit Alkohol im Verhalten verändert und der Alkohol ihm Wichtiger wird als andere Dinge.
Du solltest aufhören ihn kontrollieren zu müssen und ihn machen lassen. Es gibt einen schönen Spruch, wenn man wissen will was jemand tut oder wie jemand ist, muss man ihn einfach frei machen lassen, dann kann man sehen was passiert und sich selbst fragen, ist das mein Leben? Kann und will der andere etwas verändern? Oder sollte ich mich auf mich konzentrieren und dafür sorgen, das es mir wieder besser geht?
Liebe Grüße an dich
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*Du kannst ihm nur den Hinweis bzw sagen, zeigen wo er sich Hilfe suchen kann bezüglich seiner Alkoholkrankheit, wenn du noch etwas für ihn tun willst. Ob er das animmt sei ihm überlassen. Wenn du dich bedroht fühlst, machtlos und der ganzen Situation nicht mehr standhälst, rufe die Polizei, auch wenn es weh tut. Wenn er nicht endlich einsichtig ist, dann hat er in deinem Leben nichts mehr verloren.
"Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende."
Mehr kannst du aber nicht für ihn tun. Die andere Option, so wie du es beschreibst ist doch, das er sich in deiner Wohnung noch tot säuft.
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Hey,
du darfst dich an aller erster Stelle niemals in Gefahr durch deinen Partner bringen und musst klare Grenzen in Bezug auf ihn setzen. So geht das nicht weiter und du hast keine andere Chance als ihn aus deiner Wohnung, deinem sicheren Bereich zu entfernen. Er ist Alkoholkrank und braucht dringend andere Hilfen. Was ist wenn er in deiner Wohnung so schwer zusammenbricht, das es lebensgefährlich für ihn ist oder dir noch etwas passiert? Das kannst du dir selbst nicht länger antun, du willst es doch auch gar nicht mehr.
Er wird schon andere Wege finden mit der Situation umzugehen, auch wenn du ihm deine Sicherheit nicht mehr gibst. Du musst ihn loslassen, damit es dir wieder besser geht! Sei mutig und fange an etwas zu verändern, sonst kommst du da so nie raus, was dich niemals glücklich macht.
Deine Aufgabe besteht darin dir das nicht mehr anzutun, mit einem Menschen der eine für ihn uneinsichtige Erkrankung hat und dir damit auf der Nase rumtanzt und du dir alles einfach gefallen lässt und nichts tust, obwohl du leidest. Du musst für dich einstehen, was nicht egoistisch ist, das hier ist dein Leben und jemand anderes macht es momentan sehr schwer, was du nicht verdient hast, wozu er auch kein Recht hat und da er krank ist gehört er nicht in deine Wohnung, sondern in einen betreuten Entzug, wenn er gesund sein will. Mehr Selbstliebe und Selbstachtung sind für dich die Antwort.
Liebe Grüße!
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Für die Umgänge ist wichtig, das er nüchtern ist und bleibt. Wünschenswert wäre ein Entzug, Therapie & eine Abstinenz. Wenn du merkst, das er nicht nüchtern sein kann und er uneinsichtig bleibt, zögere nicht dich beim zuständigen Jugendamt zu informieren, falls ihr keine gute Elternbasis wegen seiner Erkrankung aufbauen könnt und ihr nicht einig werdet. Wichtig ist, das er seine Krankheit in den Griff bekommt, für sich selbst an erster Stelle und natürlich auch für sein Kind, das keinen nassen Alkoholiker zum Vater habe soll und diesen Zustand als normal und akzeptabel miterlebt - darauf musst du jetzt achten, da du die volle Verantwortung für dein Kind hast, das ihm nichts passiert. Es ist wichtig, das du deinem Ex Grenzen setzt und ihr klare Absprachen bezüglich eures Kindes trefft. Er muss Verantwortung übernehmen und für euer Kind da sein, sonst macht es keinen Sinn. Halbherzige Versprechungen und in irgendeinerweise betrunken aufzutauchen oder in der Nähe des Kindes zu trinken, sind absolute No-Go's. Wenn du dein Kind nicht mit ihm alleine lassen kannst, dann tu das bitte auch nicht und pass auf. Beratungsstellen sind auch gute Anlaufstellen, in denen du gute Hilfestellungen bekommen kannst und sonst eben durch das Jugendamt, die dann beim vermitteln helfen können.
Dein Ex muss sich entscheiden was er will, weiter trinken oder Vater sein. Beides passt nicht gut zusammen und du solltest ihm das auch klar und deutlich sagen. Du kannst ihm keinen Umgang verwähren, aber du musst dein Kind schützen, wenn er nicht bei Sinnen ist.
Für dein Kind ist wichtig, das Sucht nicht normal und gesund und das dein Ex alkoholkrank ist, allerdings nur er selbst sich Unterstüzung und Hilfe suchen kann. Ihr übernehmt keine Verantwortung für sein Handeln und lebt euer leben und gestaltet es positiv. Du selbst kannst für dich nur einen gesunden Abstand halten und jetzt an dich denken und natürlich an dein Baby.

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Herzlich Willkommen im Forum!
Du hast absolut das Richtige mit der Trennung getan. So soll kein Kind aufwachsen Zuhause und du als junge Mama brauchst auch ein gutes, gesundes Umfeld um stark für euch und die Zukunft zu sein. Hier kannst du alles schreiben, was dich bedrückt, verarbeiten und weiter nach vorne schauen, hier bist du nicht allein!
Fühle dich gedrückt und was mir hilft sind neue Dinge, also neue Erlebnisse, die nichts mit der Vergangenheit zu tun haben, zu erleben, also mein Leben weiter zu leben und mir meine Zukunft positiv gestalten, mit meinen ganz persönlichen Träumen, die nichts mit einem Partner zu tun haben. Mit kleinem Kind ist die Welt plötzlich wieder ganz neu und groß, da sind die einfachsten Dinge schon große Abenteuer - das Gefühl beflügelt mich auch sehr als Mama und macht die Schwere plötzlich ganz leicht.
Liebe Grüße!
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Huhu,
das selbe habe ich in dieser Woche auch von meinem Ex gehört. Es ginge ihm super und in seinem Leben läuft alles. In der Woche habe ich ihn sogar im Vorbeifahren gesehen... Furchtbar. Ich denke er hat mich auch gesehen und da gingen bei mir alle Alarmglocken in alle Richtungen an, er ist ein Pulverfass und das bleibt er für mich auch, nach dem was ich erlebt habe.
Ich habe mir danach Zeit genommen meine Gedanken, Gefühle zu sortieren. Und mir ging es mies, gleich wieder alles mögliche im Kopf und kreuz und quer, zwischen verletzt, Trotz, Hoffnungslosigkeit, Hass und Trauer... Die Info das es ihm gut geht, war mir im Nachhinein aber ziemlich "egal" emotional - habe mir gedacht, das es sogar gut ist, wenn es ihm tatsächlich gut ginge - denn dann trennen sich die Wege noch mehr und ich komme näher zu mir. Ich bin selbst für mich verantwortlich und nicht mehr für ihn und das niemals wieder. Klar, ist es furchtbar wenn man selbst noch so darunter leidet und dann hört das es dem anderen toll geht ohne einen und das auch noch mit so tief angreifenden Worten. Ich habe es diesmal aber als Chance gesehen, das es jetzt nur noch um mein Leben geht, was ich daraus mache und weiter an meinen eigenen Punkten heilen/arbeiten kann, ohne das er mich irgendwie weiter emotional angreift. Ich stelle mir die Frage: Wenn es ihm gut geht, wieso geht es mir dann nicht doppelt so gut? Ich habe keinen Alkoholiker mehr an meiner Seite, brauche mich nie mehr im Außen schämen, Angst haben, Gedanken machen, Lügen anhören mich unterdrücken, beleidigen lassen, ekelhaftem Psychoterror aussetzen und seine extreme Aggressiviät miterleben. Ich bin frei und habe alles selbst in der Hand. Ich bin ich und ich bin grade da in meinem Leben wo ich bin - ich bin auf meinem Weg.
Wenn er weiter konsumiert und weiter lebt ohne "die" Veränderung, wird auf lange Sicht es nicht mehr besser mit ihm werden - in seiner Haut mag ich nicht stecken. Und Alkoholiker können nach einer Trennung gut "Party" machen um Gefühle zu verbergen und nach Außen hin den Saubermann spielen, meiner Erfahrung nach. Wie's innen drin aussieht kann man nur vermuten und wenn er guten Grund hat, sein Leben "zu feiern", dann ist das ein weiterer guter Grund Abstand zu gewinnen, von einem Menschen mit dem es keine gemeinsame Zukunft gibt. Schließlich würde jemand mit dem man eine Zukunft hat, niemals über Ecken in Erfahrung bringen wie gut es ihm geht, denn das ist verletzend und jemand mit dem ich eine Zukunft habe, verletzt mich nicht.
Es hilft immer sich was Gutes zu tun und wieder lockerer zu werden, wieder im Hier und Jetzt anzukommen. Manchmal denke ich, wenn ich etwas von ihm höre oder ihn sogar sehe, was wirklich übel für mich ist, da auch große Angst mitspielt, das ich immer mal wieder getestet werde wie ich darauf reagiere. Und nach all der Zeit merke ich, das sich meine Haltung stetig verändert und ich mich selbst verändere und das ist gut so, ich baue mir ein anderes Leben auf, schaffe immer mehr Distanz, auch wenn es Tage gibt, die unschön sind und wo ich mich wieder gefangen in meinen eigenen Gedanken und Emotionen und in der Vergangenheit fühle, nur um nach einer Zeit wieder neu nach Außen zu schauen, neu in die Realität.
Ich wünsche dir alles Liebe und tu dir was Gutes! Ich finde dich unglaublich stark, reflektiert und auch wie du mit Situationen umgehst, wie mit dem Mann auf der Straße total bemerkenswert! Und du scheinst einen tollen Sohn zu haben, darauf kannst du mehr als stolz sein. Lass dich von deinem Ex nicht unterkriegen - er ist es nicht wert, das es dir wegen ihm schlecht geht, er ist Vergangenheit. Und jemand der so negative Gefühle in dir auslöst, hat nichts mehr in deinem Leben verloren, der kann bleiben wo er will und leben wie er will - ohne Dich, denn du hast in der Zukunft etwas viel Besseres vor als jemals mit ihm. Kämpfe dafür und baue dich weiter auf, du bist auf einem richtig guten Weg und lass die Leute reden, das werden sie sowieso immer tun und du kannst nichts an der Situation ändern, nur für dich selbst kannst du gut zu dir sein und wenn die Wunden schmerzen, dann erst recht.
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Und ich finde es sehr mutig und stark von dir, das du das jetzt alles für dich planst und das es dir gut geht, wo du Abstand bekommst. Das kann für dich ein wunderbarer Start sein und raus aus der ganzen Belastung.
Alles Liebe!
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Das hört sich wunderbar an mit eurer Reise!
Ja, vielleicht wird er durch die Therapie anders und reflektierter - aber es kann ein langer Weg sein. Ich hoffe das ihr wieder eine bessere Basis haben könnt.
Ist es euer gemeinsames Haus? In dem Fall würde ich mich rechtlich beraten lassen, wie du die Trennung gut hinbekommst ohne plötzlich mit Ärger und Streit konfrontiert zu werden. Stelle dich gut auf, dadurch erhälst du eine zutzliche Stärke und bleibst selbstbestimmt - und bist auch rechtlich auf der sicheren Seite.
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Bau eine gesunde Stärke für euch auf und zieh gesunde Grenzen. Wenn er sich auch allem raus zieht und dich mit allem alleine lässt, geht das einfach nicht. Er ist alkoholabhängig, das gibt im aber kein Recht nicht mehr normal zu sein und euch komisch zu behandeln. Du solltest dich klar distanzieren von seinem Verhalten und jetzt sehen wie ihr euch eine positive Zukunft aufbauen könnt. Er lebt grade in einer ganz anderen Realität als ihr. Vielleicht braucht er grade Zeit für sich, ohne Verantwortung, ohne euch, wozu auch immer, aber lass dich davon nicht mehr runter ziehen oder so leiden lassen. Für dich muss klar sein, das es jetzt um dich und die Kinder geht und nicht um sein Verhalten.
Ich wünsche dir alles Gute!
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Du trägst die Verantwortung für deinen Sohn und der Vater muss das auch tun. Von daher machst du das mit dem Unterhalt nicht für dich, sondern für euer gemeinsames Kind, damit er weiterhin durch eine gute Laufbahn gehen kann und es ihm an nichts fehlt.
Was dein Mann da mit euch macht, zeigt das er keine Verantwortung übernehmen will und gegen euch geht. Lass dir das nicht gefallen, sonst bist du / seit ihr in der Opferrolle. Und das brauchst du / ihr absolut nicht sein. Es geht um eure Zukunft und da benötigt es auch die finanzielle Sicherheit, damit ihr ohne ihn leben könnt und auf eigenen Beinen steht. Und das ist euer Recht, da kann dein Mann sich umdrehen wie er will.
Liebe Grüße
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Das ist sehr gut, das er jetzt im Krankenhaus ist. 4. Promille ist heftig.
Mit dem Alkoholtester fällt eher unter Kontrolle. Meines Erachtens sollte dein Mann ehrlich mit dir über das Thema reden können, vorallem wenn es ihm schlecht geht. Er sollte lieber offen darüber kommunizieren, als wieder zur Flasche zu greifen, aber das ist vielleicht auch nur eine gute Vorstellung von mir. Ich denke nur das auf Dauer einfach wichtig ist, das du nicht kontrollieren oder aufpassen musst was er tut, sonst rutscht du extrem die Co-Abhängigkeit. Ich denke dein Mann hat einen guten Willen und es ist sehr gut das er jetzt auch die Therapie machen will. Drücke euch als Familie fest die Daumen, das er gesund wird & bleibt.
Weißt du, für mich als Co-Abhängige und als früheres Kind eines Alkoholikers (das habe ich zuvor nie thematisiert), ist es schwierig das Thema positiv zu sehen oder einen guten Ausgang, weil die eigenen Erfahrungen einfach schwer wiegen und egal wie sehr man vertraut hat, der Alkohol doch immer vorrangig war, durch ihn zu viel zerstört wurde und unschöne Dinge passiert sind. Da rät man jemandem leicht, "pack bloß deine Sachen und renn, vorallen mit Kind". Es ist einfach nicht leicht für Betroffene.
Du kennst deinen Mann am besten, ich hoffe nur sehr das er es wirklich schafft aus dem Teufelskreis heraus zu kommen und das er für euer Kind gesund da ist.
Und fokussiere dich weiterhin auf dich und dein Leben, damit du immer stark für dich selbst bleibst.
Liebe Grüße
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Niemand greift hier jemanden an oder hat das vor.
Es ist furchtbar Angehöriger eines Alkoholikers zu sein. Man hofft, kämpft, betet, tut alles undenkare, geht über seine Grenzen, nur um jemaden am Leben zu halten. Für Co-Abhängige ist es so wichtig aus dem Sumpf rauszukommen, in dem man unfreiwilig landet und Gehör findet, für all das was man erlebt und auch ertragen hat. Für Co's ist die unschöne Wahrheit wichtig.
Und für trockene Alkoholiker zählt jeder Tag und jeder der es schafft ist ein Held, für sich, für sein Leben. Aus einer Sucht rauszukommen, den Mut, die Kraft und die Stärke zu besitzen ist etwas Großes. Das auch dauerhaft aufrecht zu erhalten, ist die Kunst und es ist toll welche Unterstützung hier beide Seiten bekommen. Es geht doch darum das Alkoholiker und Co's ein gesundes, positives Leben führen können ohne die endlos Spiralle Alkohol und alles schlechte was dazu gehört.
Offen und ehrlich sein ist wichtig, aber bitte auch vernünftig bleiben. Es gibt immer mehr Seiten zu betrachten, das stimmt und deshalb ist der Ausstausch hier so wunderbar. Und ja, es tut auch sehr weh mal andere Meinungen zu lesen oder nicht die Hilfe/ Antwort zu bekommen, die man sich wünscht, wir sind alle nur Menschen.
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Hey! Ich habe mich ein bisschen durch gelesen und sehe 2. Punkte.
Auf der einen Seite geht es um dein Kind und sein Wohl. Es ist und wird für dein Kind nicht schön sein mit einem süchtigen Elternteil aufzuwachsen. Dieses Hin und Her mitzuerleben und auch das dein Mann den Alkohol vor dein Kind schiebt. Und es ist sehr wichtig das Du jetzt für dein Kind entscheidest, wie es weiter gehen kann.
Der 2. Punkt ist dein Mann, den du schon lange begleitest, durch gute und schlechte Zeiten. Ich finde es toll, das er 3. Jahre trocken war und sehr traurig, das er diesen enormen Rückfall bekommen hat. Leider können wir als Angehörige da echt nichts machen und sind immer der Krankheit sozusagen "ausgeliefert", genauso wie der Betroffene selbst, deshalb spricht man ja von Sucht, die niemals endet.
Deinem Mann geht es zur Zeit nicht gut und ich verstehe sehr gut, das du jetzt sehr verzweifelt und traurig bist über den Rückfall und natürlich nicht von Heute auf Morgen alles aufgibst, es ging ja 3. Jahre gut. Wichtig wäre, das er sich berappelt und schnellst möglich Hilfe sucht und das Thema erneut professionell angeht.
Deinem Kind das zu verheimlichen bringt nichts. Auch ein Kind spürt und versteht alles, das ist Fakt. Natürlich weiß er das Papa in der Nähe ist, da kannst du nichts vorspielen. Du musst dir bewusst machen, das dein Mann krank ist und was den Alkohol betrifft immer krank bleiben wird. Deshalb ist es sehr bedauerlich, das er wieder zum Alkohol gegriffen hat. Gab es einen ausschlag gebenden Punkt oder warum ist er rückfällig geworden? (Falls du es erwähnst, habe ich das überlesen.)
Dein Mann sollte vernüftigkeitshalber euch da raus lassen, doch das tut er zur Zeit nicht und das ist sehr schlecht. Er scheint wohl in ein Loch gefallen zu sein und da musst du jetzt für dich und dein Kind entscheiden, wie du zeitig durchgreifst. So geht es schließlich nicht weiter und du leidest sehr darunter. Es ist gut, das du dein Kind daraus halten willst und dich viel mit ihm beschäftigst, das gibt zumindest etwas Halt in der Situation und das du da bist, ist wichtig. Allerdings musst du ehrlich deinem Kind über bleiben und ihm schon erklähren was mit seinem Papa los ist, kindgerecht. Ein offener Umgang ist im Nachhinein immer besser, auch wenn es sehr schlimm ist.
Ich denke das jetzt zählt ob dein Mann sich wieder in den Griff bekommt oder nicht. Du weißt, das er das nur für sich entscheiden kann und du nur für dein Kind und dich selbst, welche Schritte ihr jetzt geht. Ich hoffe sehr für euch, das dein Mann die Kurve bekommt und er Unterstützung in Anspruch nimmt. Und gleichzeitig hoffe ich, das du für dein Kind und dich eine positive Zukunft aufbaust, ohne einen nassen Alkoholiker zu Hause.
Auch wenn momentan vieles zusammen bricht und wirklich furchtbar ist, bleib stark für dein Kind und wenn du es für richitg hälst und dein Mann deine Unterstützung annimmt, begleite ihn. Aber nur so lange du spürst das es der richtige Weg ist und er einsichtig ist, euch nicht noch mehr Schaden zugefügt wird! - sonst kannst du da nicht viel tun, er selbst entscheidet wie viel Raum er der Sucht erneut gibt.
Ich wünsche dir alles Gute und fühl dich hier nicht angegriffen, wir alle haben unsere Erfahrungen mit der Sucht gemacht und es ist sehr schade was grade bei euch passiert und dein Kind soll einfach nicht einen nassen Alkoholiker um sich haben, das weißt du selbst.
Liebe Grüße
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Dein Fall ist meinem sehr ähnlich und es ist der Albtraum. Sei du die Verantwortungsbewusste und starke Mama, nimm jede Hilfe die du kriegen kannst und bau massive Grenzen gegen ihn auf.
Mein Ex hat mir oft gedroht, uns, meinen Sohn und mich angegriffen, wir sind dann wegen ihm vor Gericht gelandet, weil er mit seinem Psychterror nicht aufhört(e) und er ist extrem Suchtkrank, hat sein Leben überhaupt nicht im Griff, ist psychisch und körperlich am abbauen und gehört in professionelle Hände.
So jemand kann wirklich eine Gefahr werden und ich hoffe sehr das deiner nicht weiter durch dreht und wünsche dir ganz viel Kraft, fühl dich gedrückt!
Und geh du zum Jugendamt, schildere denen sein Verhalten und warte nicht ab, bis er was tut. Natürlich hat ein Vater Rechte und Pflichten, aber nicht wenn er eine Gefahr darstellt. Aufhören wird das leider nicht mit ihm, jetzt musst du sehr stark sein und bleiben. Du bist aber nicht allein!

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Carli, geh zu Beratungsstellen und melde dich beim Jugendamt, wenn er nicht aufhört. Du schützt dein Kind, du machst alles richtig, er ist momentan in seinem Zustand unberechenbar, verletzt in seinem Stolz, total süchtig und absolut nicht im Stande normale Aussagen zu treffen. Such dir Hilfe und bau dich gegen ihn auf, nehm auch deine Familie mit ins Boot, das die dir bei stehen. Es geht jetzt um den Schutz deines Kindes und dir, er ist momentan nicht normal und mitunter gefährlich - Drohungen gehen gar nicht.
Sei stark!
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Hallo & willkommen im Forum!
Du hast das mit deinem Vater nie verarbeitet und die Wunden von früher sind noch in dir present, unterbewusst immer da. Das bleiben sie auch immer, weil sie ein Teil deiner Geschichte sind.
Du hast dich damals für deinen Vater sicher aus guten Gründen geschämt. Schämst du dich noch heute für ihn oder wie betrachtest du ihn aus heutiger Sicht, haben sich die Gefühle geändert oder sind es noch die Selben?
Es hilft sehr sich über das Thema Alkoholismus zu informieren und was das mit einem Süchtigen und den Angehörigen auf Dauer macht. Unverarbeitetes aus der Kindheit nehmen wir im späteren Leben mit, es sind ja erlernte Verhaltensmuster und entstandene Gefühle, die uns prägen und auf die wirunterbewusst zurück greifen oder die uns immer wieder begegnen und an denen wir uns festhalten, sozusagen als Leitlinie.
Ganz wichtig wäre, das du dir bewusst machst, das dein Vater an einer Krankheit litt, die nichts mit dir zu tun hatte - du hattest keine Schuld daran, sondern warst zwangsläufig als Kind involviert und hast Dinge erlebt, die nicht gut und sehr ungesund waren. Du bist heute ein eigenständiger, erwachsener Mensch und kannst anders als früher, mit mehr Abstand zurück blicken. Wie hat denn deine Familie, deine Mutter, evtl Geschwister und andere damals deinen Vater gesehen oder sich ihm gegenüber verhalten? Oft armt man auch als Kind / Jugendlicher das Verhalten anderer Angehöriger nach, um mit der Situation zurecht zu kommen, die man so noch nicht versteht. Wichtig ist, das du dir aus heutiger Sicht ein neues Bild von früher machst und dich darauf einlässt, deine Gefühle wahr und ernst zu nehmen, sie zu hinter fragen. Ein Alkoholiker hat oft Probleme mit sich selbst und irgendwann führt alles zu einem Kontrollverlust, der nach Außen hin sichtbar wird oder die Angst besteht das andere davon mit bekommen, wie schlimm es wirklich ist. Du hast viel erlebt und mit gemacht mit deinem Vater, aber du darfst nie vergessen das er zwar dein Vater ist, jedoch eine eigenständige Person war und du selbst auch ein Individuum und eigenständiger Mensch bist. Auch deine Mutter oder andere Angehörige deiner Familie sind jeder für sich andere Menschen, auch wenn man eine familiäre Zugehörigkeit hat. Blicke auf deine Gefühle und Empfindungen und wie du heute mit der Situation umgehen würdest, was würdest du vielleicht anders als damals machen, wie würdest du mit dem Problem aus heutiger Sicht umgehen? Wo sind deine Grenzen? Musst du immer stark sein, perfekt sein und warum? Wieso kannst du nicht eine glückliche Beziehung führen ohne das du dich schämst und viel zu lange an einem Punkt stehen bleibst, der dir nicht gut tut? Und hast du wirklich die Verantwortung für Menschen, die dir sogar unangenehm sind oder bist du nur für dich und dein Leben verantwortlich, das es dir gut geht und es sich gut anfühlt? Tust du dir selbst genug Gutes?
Es ist verständlich das du dich schämst oder andere negative Gefühle hochkommen, wenn du in dein Heimatort zurück kehrst, es war schlimm für dich und keiner konnte damals die Situation ändern. Gehe offen damit um was du fühlst und sehe es nicht als Problem, sondern als Lernweg für dich an, der dir in der Zukunft viel Belastendes abnehmen kann.
Ich finde es super, das du professionelle Unterstützung an deiner Seite hast und dich mit deinem Vater und der Vergangenheit beschäftigst. Wichtig ist, das du in Frieden eines Tages abschließen kannst und nicht mit all den negativen Gefühlen im Gepäck, das kann ich dir aus eigener Erfahrung mit geben.
Liebe Grüße

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Super das du standfest bist!
Nur den Abbau mit anzusehen ist nicht gut, mir fiel dadurch das Loslassen schwerer, emotional. Ich kam damals gar nicht klar, meinem Ex in furchtbaren Zuständen zu sehen, das hat mich sehr mitgenommen und mir Kraft geraubt. Vielleicht hilft es dir ja auch, zu sehen was mit ihr passiert - für mich war es aber furchtbar, weil er zwar schrecklich aussah, aber immer noch felsenfest nichts ändern wollte und sich nie als soooo krank betrachtete. Als ich sah, wie tief er drinne steckt und wie die Krankheit ihm zusetzt, hat mir das das Herz gebrochen, ganz ehrlich. Ich empfinde das bis heute auch als sehr großen Schmerz, jemanden den man liebt oder geliebt hat, so zu sehen. Mich hat das zusammen mit seiner Ignoranz und seinem manipulativen Verhalten total verletzt und lange verfolgt, weil man keinem Menschen so eine Erkrankung wünscht und es einfach nicht begreift, warum jemand den man so liebt, für den man gekämpft, mitgelitten und selbst so viel von sich selbst gegeben hat, einen so großen Teil vom eigenen Leben so abrutschen kann, ohne Besserung, ohne Einsicht, ohne Hoffnung.
Schau da bitte das du damit zurecht kommst, wenn du Kontakt zu ihr hast. Ich konnte das nicht lange mit ansehen und mir ging es schrecklich mit der Hilflosigkeit. Ich empfinde es, als würde man auf ein "Ende" warten, was nicht kommt oder noch nicht kommt, obwohl man doch ganz genau weiß, das der Mensch entweder gesund wird oder es furchtbar für ihn enden wird. Das kann einen ziemlich kaputt machen, vorallem wenn man den Verfall sieht.
Wünsche dir und deiner Familie auch ruhige, schöne Pfingsten!
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Tagebuch bedeutet das du alles was du denkst und fühlst in dieser schweren Zeit aufschreibst, anstatt es im Kopf zu behalten und zu viel darüber nachdenkst.
Für deine Kinder wäre es später vllt schön, wenn sie durch ehrliche Aufzeichnungen das Ganze verstehen können und auch lesen wie es für dich persönlich war und welche Wege du gegangen bist.