Guten Morgen Zusammen und guten Morgen Alex_aufdemweg,
danke Rückmeldungen und Likes ![]()
Heute wollte ich zu den AAs hier vor Ort gehen. Während meines Klinikaufenthaltes habe ich schon telefonisch
Kontakt aufgenommen. Ich stelle aber fest, dass ich ein Problem damit habe.
Ich komme aus einer mittleren Kleinstadt, die Gruppe ist vor Ort.
Ich tue mich mit der Tatsache schwer, dass dieser Schritt zu den AAs zu gehen, das Risiko birgt,
dass ich das Wann und Wie, wie ich mein weiteres soziales Umfeld über die Tatsache, dass ich trockener Alkoholiker bin
nicht mehr selbst steuern kann, da es entweder die Runde macht oder ich jemanden treffe, den ich kenne under der/die
mich kennt. Die Haltung meines Therapeuten war: SHG ist enorm wichtig ! Er ist selbst Alkoholiker und seit 25 Jahren trocken.
Er hat nach dem Turnaround Psychologie studiert mit einem festen Ziel später in der Suchthilfe zu arbeiten.
Er sagte: ".... wen Du jemanden dort triffst hat er das gleiche Problem wie Du, alleine das sichert die Anonymität und (!)
und es gibt Menschen, die Fahren 40 km zu einem Gruppentreffen um möglichst anonym zu bleiben.
Und wen treffen sie dort ? Genau die Menschen, die sie nicht treffen wollten, den die hatten die gleiche Idee.
Hinzu kommt, dass ich mir im beruflichen Umfeld ein Outing nicht leisten kann und dies auch nicht möchte.
Mein meine Familie wusste, dass ich ein Alkoholproblem habe und meiner Frau und meinen 2 Kinder (schon erwachsen)
habe ich Ende Dez. meine Entscheidung zu einem stationären Alkoholentzug und Entwöhnung mitgeteilt.
Sie waren in dieser Zeit eine grosse Unterstützung.
Zunächste werde ich hier in diesem Forum weiter aktiv sein, da ich hier schon nach 2 Tagen gemerkt habe, dass es gut tut, Dinge von der Seele zu schreiben
und Rückmeldung zu bekommen auch wenn dies eine Online-Plattform ist. Die AAs laufen mir ja nicht weg.
Würde gerne Eure Meinungen dazu hören.
Einen schönen, trockenen Tag wünsche ich.
Nayouk, Alkoholiker, trocken seid 5 Wochen.