Beiträge von Iphigenie

    Hallo Elly,

    Danke für Deine Nachfragen., da hatte ich mich vertippt: 18.01. war die Entscheidung (gemeinsam mit meinem Mann, der kein Alkoholproblem hat, aber bereit war, gar nichts mehr zu trinken), dann am 8.02. bis 9.2. Rückfall. Nun eben seit dem 10.02. abstinent. Ohne ärztliche Begleitung, jedoch führe ich seit 2 1/2 Jahren (anl. damals Führerscheinentzug wg. Trunkenheit am Steuer) regelmäßig, ca. alle 6 Wochen ein Telefonat mit einer Suchtberaterin.

    Guten Tag,

    ich trinke seit 10 Tagen keinen Alkohol. Der bewusste Entschluss zur dauerhaften Abstinenz kam schon am 18.02. allerdings hatte ich nach 3 Wochen einen Rückfall. Der Hangover war so schrecklich (Angstattacke), dass er mich in gewisser Weise in dem Abstinenz-Willen bestärkt hat. Im Grunde bin ich seit 2 1/2 Jahren damit befasst, zu einer dauerhaften Abstinenz zu kommen. Von Außen ausgelöste Abstinenzphasen (Führerscheinentzug wg. Trunkenheit) 2 Monate Abstinenz und Klinikaufenthalt wg. Depression 1 1/2 Monate Abstinenz, waren psychisch viel leichter zu ertragen. Jetzt ist es an den meisten Tagen so, dass die Angst in jedem Winkel lauert und ich total erschöpft und überfordert bin von Menschen und Situationen. Ich habe den Eindruck, ich muss mir selbst beweisen, dass ich ohne Hilfe (sprich: Alkohol) aus diesem selbstgezimmerten Gefängnis wieder heraus komme. Kennt jemand diese extreme Labilität am Anfang eines Entzugs?

    Danke für die Aufmerksamkeit