Liebe Elara, puh, wie ich das kenne, da bekomme ich Gänsehaut.
Ich denke dein Mann ist tatsächlich todkrank, aber im Kopf. Obwohl es organisch ja auch nicht mehr lange gut gehen kann.
Vielleicht sollte er mal objektiv darüber nachdenken
Objektiv nachdenken wird er nicht mehr können, schätze ich. Ich habe damals auch immer versucht rational und vernünftig mit Argumenten zu überzeugen, aber das ist ja völlig absurd bei jemandem, der komplett suchtgesteuert ist.
Du liest dich, als brauchst du ganz ganz viele Argumente und Beispiele, um deine Trennung zu rechtfertigen. Obwohl das schon so viel ist, dass es auf keine Kuhhaut mehr geht. "Rette dich so schnell du kannst" - will ich dir zurufen.
Ich bin ja jetzt schon eine Weile hier dabei und werde daher sehr hellhörig, bei diesem Muster mit Eifersuchtswahn, Drohungen, So-tun-als-war-nix, Opfer-Gejammer... Da baut sich ein Tsunami auf, da solltest du unbedingt auf dich aufpassen.
Du erwähnst im Nebensatz er hatte einen Krampfanfall und du dachtest er stirbt. Ich hab das auch erlebt. Daher wundere ich mich, dass das quasi bedeutungslos geblieben ist. Auch für dich anscheinend nix mehr, was dich schockt? Das zeigt wie sehr du schon dauerhaft im Notfallmodus läufst, denke ich. Ich war damals komplett am Ende und das war der Auslöser mich hier anzumelden.
Mein Gefühl ist, dass du nicht mehr in euer Zuhause zurück gehen solltest. Auch nicht kurz. Dass du dich in Sicherheit bringst. Wenn er in die Klinik geht, kannst du vielleicht deine Dokumente, Sachen etc. sichern.
Pass' gut auf dich auf, Jump! 🏵️