Beiträge von Kopffuessler

    Danke für deine lieben Grüße.

    Sicher muss man sich große Sorgen um die weitere Entwicklung mit dem Jetstream machen und dass dieser nicht abreißt. Der viele Regen wird hier allerdings mit unterschiedlichen Augen gesehen.

    Spanien hat die letzten Jahre sehr unter der Trockenheit gelitten. Nachts wurde sogar manchmal das Wasser abgestellt. Ich habe zur Sicherheit immer einen extra Eimer Wasser "gehortet". Jetzt sind die Wasser Reserven angeblich für nächste drei Jahre gesichert.

    Mir geht es gut, bin seit einigen Tagen wieder in Spanien. Spanien ersaüft, nein nicht im Alkohol, im Regen.

    Ah, und ich trinke natürlich auch nicht, aber weil es soviel regnet bin ich nicht immer trocken geblieben. Spaß beiseite, mir geht es wirklich gut. Keinen Alkohol zu trinken fällt mir nicht schwer.

    Jetzt seit über einem Jahr habe ich eine weitere tolle Veränderung festgestellt. In der Bürste sind viel weniger Haare nach dem Waschen.

    Ich bin allerdings auch traurig weil die kleine Straßenkatze nicht mehr kommt. Leider mag nicht jeder hier die Streuner. Hoffentlich hat sie ein anderes Zuhause gefunden.

    Ich habe deine Anfrage erst heute gesehen, deshalb antworte ich erst jetzt. Ich schaue nur gelegentlich ins Forum, da ich die wenigsten noch vom letztem Jahr kenne.

    Im blauen Bereich sind die meisten Mitglieder neu.

    Vielen Dank Elly und Koda. Und lieber Stern, nein da ist kein Kreisen. Ich freue mich, dass da keine Leerraum entstanden ist. Ich hätte mir damals nicht vorstellen können was ich abends mit mir selbst anfangen sollte. Aber die Tage und Abende vergehen manchmal sogar zu schnell.

    Guten Tagan alle die mich noch kennen. Ich habe gestern festgestellt, daß ich nicht gesperrt oder nicht mehr gesperrt bin. Wie auch immer.

    Auf jeden Fall möchte ich das zum Anlass nehmen und kurz von meinen aktuellen Stand berichten. Mir geht es gut! Am 14.Feb 2024 habe ich seit einem Jahr keinen Alkohol mehr getrunken. Es funktioniert nach wie vor gut, und ich möchte es mir auch nicht mehr anders vorstellen.

    Ich bin mittlerweile seit zwei Monaten in Deutschland. Nach der langen Abwesenheit ist hier natürlich viel angelaufen. Es gibt somit viel zu tun. Sobald alles erledigt ist, geht es wieder ab in den Süden.

    Ich habe gesehen daß es inzwischen viele neue Namen gibt, hoffentlich sind vor allem noch viele von den alten Namen noch dabei.

    Freue mich von Euch zu hören, bin leider auf blau geschaltet worden, und werde daher nicht öffentlich ins Detail gehen.

    Ich überlege gerade was mir leichter gefallen ist. Mit dem Rauchen ( vor ca. 4 Jahren) oder mit dem Trinken (vor 8 Monaten) aufzuhören.

    Ich weiß es nicht, ich kann es irgendwie nicht vergleichen.

    Eines weiß ich aber, hört man mit dem Trinken auf, stellt sich sofort ein positiver Effekt ein. Man spürt somit den Vorteil sehr schnell.

    Bis man einen echten körperliche Vorteil spürt, nachdem man nicht mehr raucht, dauert eher lang. Somit hat man die Entzugserscheinungen aber die "Belohnung" lässt auf sich warten.

    Einfach durchhalten, es lohnt sich!

    Hallo NovaSol , das alles ist neu für euch beide. Versuche erstmal ruhig zu bleiben. Wenn du denkst, er denkt, dann denkst du nur...

    Das tut dir im Moment nicht gut. Ich habe auch erst vor einigen Monaten aufgehört. Oberste Priorität hat bei mir mein eigenes Wohlbefinden.

    Wenn er kontrolliert, dann kontrolliert er eben. Wenn er sich nur Sorgen macht, dann eben das.

    Ziehe du dein Ziel durch, vieles ergibt sich von selbst.

    Und wenn du wissen willst was er denkt, frage ihn.

    Manche Geschichten führen einem nur schonungslos vor Augen, wie es hätte werden können und das ist hilfreich.

    Ich denke auch, dass es hilfreich ist von den Geschichten manch einer Beziehung hier zu lesen.

    Glaubst du Nayouk, dass du es hättest so extrem weit kommen lassen. Oder denkst du, dass du rechtzeitig für dich den Weg aus der Sucht gesucht hättest.

    Man liest hier von Menschen die alles verlieren, manche sogar ihr Leben. Wäre dir das auch passiert wenn du nicht indirekt durch deine Frau den Weg hinaus gesucht hättest.

    Ich lese die CO Beiträge quer. Manchmal interessiert es mich, dann auch mal gründlicher.

    Belasten tun sie mich eher nicht.

    Viel schlimmer ist es wie heute von einem Menschen zu lesen, der mit 18 Jahren schon abhängig und gesundheitlich angegriffen ist.

    Bei dir denke ich mir, dass du mal ein guter Moderator sein wirst. Ich mag deine klugen Beiträge.

    Wenn ich die ganzen Geschichten der COs und ihren alkoholkranken Partnern lese, dann habe ich mir schon oft die Frage gestellt, warum hat es ausgerechnet bei uns geklappt.

    Es hat nicht nur bei euch geklappt. Die Paare bei denen der Partner nur bedingt unter dem Alkoholismus des anderen leidet, erscheint hier im Forum nicht als Co. Es muss ein gewisser Leidensdruck vorhanden sein, um sich hier als Co Hilfe und Zuspruch zu suchen. Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild.

    Schon gar nicht sehen sich Angehörige veranlasst hier aufzutreten deren Partner es geschafft haben ohne Alkohol weiter zu leben.

    Das lässt mich nicht los. Meiner Meinung nach verletzt jeder Alkoholiker sein Umfeld sowie auch jeder Co-Abhängige sein Umfeld verletzt, da eine Sache über Allem steht.

    Momo, ich glaube nicht, daß bei JEDEM Alkoholiker die "eine Sache" über Allem steht. Ich denke diese Aussage ist widerlegbar.

    Auch ein Alkoholiker ist ein Mensch mit guten und mit schlechten Eigenschaften. Wie sehr dieser süchtige Mensch andere verletzt ist individuell von vielen Umständen abhängig. Ein Faktor ist der Charakter, ein anderer ist wie weit man schon in der Sucht abgerutscht ist.

    Und wenn du glaubst, dass nur ein Eremit keinen anderen Menschen verletzt, dann mag das sein. Aber das gilt nicht nur für Alkoholiker sondern für jeden Menschen.

    Stromer ich bin auch überzeugt davon, dass es viele Alkoholiker gibt, die durch ihren Konsum niemanden, ausser sich selbst geschadet haben. Und wenn das jemand nicht nachvollziehen kann, möchte ich aufführen, dass jeder Mensch, natürlich unabhängig ob süchtig oder nicht, einen anderen schaden kann oder es sogar absichtlich will.

    Wer hier als Co Hilfe sucht, dann deshalb weil er unter einem nassen Alkoholiker leidet.

    Wer hier eher nicht erscheint, ist der Mensch, der trotz zusammen Leben mit einem Alkoholiker, zurecht kommt. Diese Stimmen hören wir demnach nicht.

    Alkohol kann die unterschiedlichen Auswirkungen auf einen Menschen habe. Manche werden müde, andere albern und dämlich, viele übermütig, aber leider auch viele bösartig, gehässig und gewalttätig.

    Leidet man als Co, sollte man auch den Menschen hinterfragen.

    Ich denke ich kenne dich nicht gut genug um zu beurteilen was das Richtige für dich ist.

    Wenn du es alleine schaffst o.k., wenn du mehr Unterstützung benötigst, dann ist eine Verhaltenstherapie bestimmt gut.

    Ich kann mir vorstellen, dass bei dir auch so Gedanken mitspielen wie, was erzähle Arbeitgeber und Partner.

    Hier wird immer wieder gesagt, einfach ganz normal weitermachen nur eben ohne Alkohol funktioniert nicht.

    Ich habe mir eine Auszeit genommen und bin für inzwischen einige Monate nach Spanien geflüchtet. Daß das nicht jedem möglich ist ist mir klar.

    Bespreche es nochmal ausführlich mit deiner Ärztin.

    Danke Novasol.

    Ich habe deine kurze Zeit hier sehr aufmerksam verfolgt. Am Besten hat mir gefallen zu beobachten, dass das Forum wirklich schon konkretes bei dir bewirkt hat. Du bist nicht zum Geburtstagsfest! Ich glaube du weißt selbst wie gut diese Entscheidung für dich war. Und du konntest dich nach der kleinen Scham Attacke gestern Abend beruhigen.

    Ich hoffe sehr für dich, dass du es schaffst für immer nüchtern zu bleiben.

    Mir fällt es viel leichter als ich gedacht habe. Ich habe einen starken Willen und kann sehr diszipliniert sein. Trotzdem hatte ich Angst dass der Drang zu trinken stärker ist als meine Kraft. Ich habe mir oft am Morgen beim Aufwachen vorgenommen, heute Abend nicht! Hat aber nie funktioniert. Warum war es dann plötzlich möglich, und das noch recht einfach?

    Es sind bei mir viele Faktoren, am wichtigsten ist jedoch die Gewissheit wirklich aufhören zu wollen.