Beiträge von Jalina

    Vielen lieben Dank für eure Antworten, es tut so gut mit meinen Problemen nicht alleine zu sein und zu sehen das viele in ähnlichen Situationen sind wie ich.

    Ich bin noch auf der Suche was mir gut tut. Momentan genieße ich es alleine auf der Couch zu sitzen und an meinem Loop-Schal zu stricken...

    Schock

    ich bin noch total geschockt.....er trinkt wirklich wieder. Mein Sohn ist dieses Wochenende wieder bei ihm und ich hatte gestern das Gefühl bei ihm Alkohol gerochen zu haben( als ich meinen Sohn bei ihm abgegeben habe), dachte aber nur das ich mir das bestimmt nur einbilde.

    Heute war ich mit meinem Sohn beim Fussballtunier(er ist nicht mit, da er für für seine Umschulung lernen muss), als ich meinen Sohn dann wieder zu ihm gebracht habe, hatte ich wieder das Gefühl er hat was getrunken (auch auf Grund seines Verhaltens). Ich habe dann noch einen Kaffee dort getrunken, dann ergab sich die Gelegenheit und ich hatte in seinen Rucksack geschaut.....und tatsächlich habe ich dort eine 0,5 Liter Dose - edit - entdeckt(noch zu).

    Ich bin immer noch total geschockt, ich hätte nie gedacht, daß er nach 1 Jahr Abstinenz (MPU war am 2.06.)so schnell wieder anfängt.......ich verstehe das nicht . Es ging ihm doch sooo schlecht und er hat selbst gesagt es geht ihm ohne Alkohol so gut.

    Ich mache mir jetzt Sorgen wie sich das entwickelt und vor allem mache ich mir Sorgen um meinen Sohn!

    Hallo zusammen ,

    Seitdem ich das letzte Mal geschrieben habe ist viel passiert. Er machte im Mai 24 erneut eine Entgiftung. Ich habe damals in der Klinik angerufen und ihm den Platz vermittelt, er hatte mich so angefleht ihm zu helfen. Tatsächlich ist er zum Entzug und ist seitdem abstinend. Seine große Motivation und Ziel war die MPU , die er am 2.06.dieses Jahr positiv bestanden hat.

    Seit letztes Jahr November ist er in einer neuen Beziehung (hinter meinem Rücken hat er es verheimlicht, bis ich es gemerkt habe das da was nicht stimmt). Im Oktober wollte er mich noch heiraten , ich habe darauf aber nicht so reagiert wie er gehofft hatte. Ich war ausgelaugt, innerlich leer von den letzten Monaten und Jahren. Ich habe nur noch funktioniert ( arbeiten, Haushalt, Kind usw.)

    Jetzt habe ich was vor ein paar Tagen im Status seiner neuen gesehen , sie waren scheinbar ein paar Tage im Urlaub...im Status bei Facebook war ein Cocktail und ein Weizenbier (ich nehme an alkoholfrei)sichtbar. Ich denke mal selbst alkoholfreies Bier ist doch für jemanden wie ihn gefährlich, oder wie seht ihr das?

    Außerdem plagen mich so Schuldgefühle, wäre ich doch wieder eher auf ihn zugekommen....ich vermisse ihn so sehr. Jetzt wo er doch nüchtern ist hätten wir als Familie doch eine Chance, oder ?

    Ich fühle mich für alles schuldig...

    Ich hab mal ne Frage, wie ist eure Einschätzung?

    Als ich ihn gestern Abend (gegen 19 Uhr)schon angetrunken besucht habe, hat er bis zum nächsten Tag als ich wieder gekommen bin ( ich war gegen 9:30 wieder da) noch 2 Dosen 0,5 ml Bembel und 3 Dosen 0,33 ml Gorbatschow Lemon 10% getrunken. Er kam mir um 9:30 wieder nüchtern bzw. normal vor. Ich glaube das ist so seine tägliche, abendliche Dosis.

    Ist das viel? Ich kann das so schlecht einschätzen! Danke euch für Antworten....

    Hallo, ich bin Alina und neu hier.

    ich bin 43 Jahre und habe einen 8 jährigen Sohn gemeinsam mit meinem langjährigen, alkoholkranken Ex-Partner.....letztes Jahr im Juli war es dann soweit, er wurde von der Polizei angehalten mit 1,1 Promille, der Führerschein war weg. Das war erstmal der Wendepunkt bei ihm, er hat sich selbst eingestanden das er ein Problem hat und Hilfe braucht.

    Unsere Beziehung lag schon lange in Trümmern und ich war froh das es soweit gekommen ist( Führerschein weg und Einsicht, sonst hätte er mir nur Steine in den Weg gelegt und gedroht....), auch das er endlich eine Wohnung gefunden hat und zum 1.09.23 auszog. Ich war heilfroh und konnte endlich durchatmen.

    Es folgten Entzug und eine 3 monatige Reha-Maßnahme mit ganz viel Hoffnung seinerseits das jetzt alles besser wird. Natürlich hatte auch ich noch einen Funken Hoffnung zumal ich mir große Sorgen um meinen Sohn mache, er liebt seinen Papa.

    Nun ja, nach der Reha dauerte es jedenfalls nicht lange und ich merkte seine negative Veränderungen, es ging ihm sehr schlecht, er wurde depressiv, seine Schlafstörungen und Panikattacken nahmen wieder zu........er wurde rückfällig.

    Heute ist er nun wieder da, wo er aufgehört hatte und ich weiß einfach nicht mehr wie ich mich verhalten soll. Er weiß das ich es weiß das er wieder trinkt, er versucht es aber runterzuspielen, indem er behauptet, ja er trinkt hin und wieder mal, aber er hat es ganz gut unter Kontrolle und er gehe ja auch zu Nachsorge. Ich habe Phasen, da tut er mir so leid und ich möchte ihm so gerne helfen, werde aber letztendlich wieder enttäuscht und bin dann so richtig wütend, würde am liebsten den Kontakt ganz abbrechen, um nicht mit ansehen zu müssen wie er zu Grunde geht. Aber den Kontakt ganz abbrechen???, wie soll das gehen, da ist ja noch mein Sohn, wie verhalte ich mich da richtig? Ich bin so verzweifelt... ich danke euch schonmal für eure Antworten..