Beiträge von Lila-blau

    Hallo Ulf,

    als Co oder ehemalige Co kann ich deine Freundin gut verstehen, wenn sie sagt, dass sie keine Kraft mehr hat und dass sie sich Unterstützung von dir wünscht. ABER

    Genau wie ihr Bruder muss sie evtl an ihren Tiefpunkt kommen, um zu sagen:Jetzt kann ich nicht mehr. Ich steige aus dem kranken Familienleben aus. Wie die anderen schon geschrieben haben, hilfst du nicht nur dir am meisten, sondern auch ihr, wenn du aus dem System aussteigst.

    Alles Gute!

    So ein Posting sieht nicht nach Frieden aus.

    Will er evtl. genau das erreichen, dass du dich bei ihm meldest?

    Wenn ja warum? Ist \ war seine Freundschaft ehrlich? Oder braucht er eine Co, die ihn tröstet und zu Ärzten begleitet..... im Suff für ihn da ist?

    Wenn er "richtige" Freunde hat, ist doch gut. Dann kannst du dich auf deine Familie konzentrieren und seine Nachrichten nicht mehr lesen....

    Meine Worte klingen hart, aber du musst dich schützen!

    Ich wünsch dir viel Kraft!

    Wenn er es jetzt immer noch nicht nicht verstanden hat, war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung! Wenn er erst mal ausgezogen ist, könnt ihr euch sortieren und erholen. Das braucht bestimmt Zeit. Vielleicht kommt ja irgendwann noch der Klick Moment bei deinem Mann auch wenn es danach nicht aussieht.

    Alles Gute und liebe Grüße!

    Ich musste trotz des Ernstes der Lage ein wenig schmunzeln. Ließ nochmal deinen Text durch und stell dir vor, dass es um ein Kind geht. Dein Mann ist erwachsen. Sprich mit ihm und erkläre ihm was Sache ist.
    Vielleicht fällt ihm selbst eine Lösung ein wo er hin kann?

    Ja das stimmt 🙈. Ich möchte natürlich dass er schnell auszieht und dass es trotz allem akzeptabel ist. Dabei ist es sein Problem und er wird da vermutlich gar nicht mit mir darüber reden, da er ja nicht ausziehen möchte...

    Von meiner Seite aus definitiv Nein! Das ist keine richtige Trennung. Auch für die Kinder ist es besser, wenn eindeutige Verhältnisse da sind. Ich hatte mit meinem Exmann ein Jahr lang ein Nestmodell. Für die Kinder und mich die Hölle!!! Sowas geht nur wenn die Eltern sich super verstehen, kein Liebespaar sind und es auch kein Problem wäre wenn neue Partner dazu kämen (die die Situation auch ok finden). Ist das bei euch so?

    Wir sind kein Liebespaar mehr, daher ginge es. Aber das Problem ist der Alkohol und daher zu eng und zu nah. Da habt ihr alle recht die geschrieben haben.

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Wenn ich sie dann lese ist es mir auch klar, dass es zu dicht, zu nah ist um wirklich zur Ruhe zu kommen. Ich habe irgendwie ein Brett vor dem Kopf und kann keinen klaren Gedanken fassen.

    Daher habe ich schon wieder eine Frage:

    Wenn ich ihm nun definitiv sage dass er ausziehen muss, wie mach ich das: Wenn er ausziehen muss, wenn er eine Wohnung gefunden hat wird er vermutlich nie eine finden. Es ist auch wirklich schwierig hier.

    Von heute auf morgen kann ich ihn nicht vor die Tür setzen. Das einzige was ich mir vorstellen kann, dass er ab nächstem Wochenende 2 Nächte (und auch an allen zukünftigen WE) in einer Pension oder Juhe oder so schläft aber wochenweise ist das nicht bezahlbar. Ich weiß das ist nicht mein Problem ist und im Enddeffekt muss ich schauen dass es den Kindern gut bzw. besser geht langfristig. Aber welche Frist würdet ihr ihm geben? Er hat keine Freunde oder Angehörigen in der Nähe bei denen er schlafen könnte...

    Ihr habt natürlich recht dass es ein Fehler war so spontan und planlos mit den Kindern zu sprechen. In dem Moment wollte ich vermutlich tatsächlich hören was sie darüber denken, auch wenn sie die Entscheidung nicht treffen können und auch wenn sie es natürlich sch.... finden wenn ihr Vater ausziehen muss. Ich habe sie damit natürlich überfordert und das tut mir auch sehr leid.

    Trotzdem finde ich es richtig, dass ich mit den Kindern darüber spreche bevor mein Mann auszieht.

    Ich habe noch eine letzte Frage. Bei uns im Mehrfamilienhaus ist eine Wohnung frei. Da meine Kinder ihren Vater auch sehr vermissen werden, war eine Überlegung, ob das eine gute Idee ist, dass er da einzieht (kann ich ihm natürlich nicht vorschreiben und eigentlich auch nicht verbieten).

    Denkt ihr dass dann der Abstand zu klein ist und die Kinder immer noch leiden? (Er ist ein funktionierender Alkoholiker, den man nie Alkohol trinken sieht. Aber natürlich könnte ich nicht dafür garantieren dass die ihn im Treppenhaus nie betrunken sehen werden....)

    Vielen Dank nochmal für alle Antworten!

    Ich konnte trotzdem noch keinen Entschluss fassen, obwohl ihr (ja auch) der Meinung seid, dass es für uns alle das beste ist, wenn er ausziehen würde.

    Ich habe mit den Kindern gesprochen, dass es so nicht ok ist wie der Papa am Wochenende ist und dass es eventuell besser wäre, wenn er ausziehen würde. War vielleicht falsch so spontan mit den Jungs zu sprechen. Der Große hat angefangen zu weinen. Er will keine Trennung.

    Meint ihr es wäre ein erster Schritt wenn ich meinem Mann sage dass er am Wochenende nicht mehr zu Hause sein kann?

    Trennung????

    Hallo,

    ich hab lange nicht mehr geschrieben.

    Mein Mann hat von letzten Mai (da hatte ich das letzte Mal geschrieben) bis August eine Trinkpause gemacht. Sogar eine Kur war kurz im Gespräch. In der Zeit als er nichts getrunken hat,meinte er dass es überhaupt kein Problem wäre und dass er auch nichts trinken möchte. Dann hat er an seiner kleinen Geburtstagsfeier ein Bier getrunken und so fing im Prinzip alles wieder an. Er trinkt am Wochenende, unter der Woche trinkt er nichts oder nur so wenig dass es mich nicht stört.

    Nun frage ich mich die ganze Zeit was für meine Kinder schlimmer ist

    Jedes Wochenende einen betrunkenen Vater zu sehen. (Er trinkt keine harten Sachen, ist nicht aggressiv und da ich inzwischen weiß dass es keinen Sinn macht sich über ihn aufzuregen oder mit ihm zu diskutieren, gehe ich ihm aus dem Weg und wir streiten nicht mehr.)

    Oder ist es besser sich zu TRENNEN? Das würde bedeuten mein Mann müsste ausziehen, meine Kinder (11 und 13) hätten evtl keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater und würden ihn vermissen und sich Sorgen machen. Unter der Woche unterstützt mich mein Mann und er nimmt am Familienleben teil.

    Ich finde die Vorstellung einer Trennung fürchterlich. Auf der anderen Seite ist es furchtbar meinen Mann am Wochenende betrunken zu sehen. An manchen Wochenenden ist es erträglich, so dass ich denke es fällt nur mir auf dass er was getrunken hat. An anderen Tagen benimmt er sich so doof dass ich den Kindern schon vor längerer Zeit erklären musste warum er sich so verhält.

    Was denkt ihr?

    Ich habe hier schon viel gelesen und bin erschrocken über die ähnlichen Geschichten und weiß nun auch was ich tun muss... Ich bin 46J, verheiratet und wir haben 2 Kinder 10 & 12.

    Dass mein Mann ein Problem mit dem Alkohol hat ist mir seit 10 Jahren klar. Es gab allerdings in den letzten Jahren zum Glück immer nur einzelne Tage an denen er so viel getrunken hat dass er richtig betrunken war bzw. dass es zu einem Streit kam. Seit einem halben Jahr trinkt er am Wochenende zu viel und ist depressiv. Er hat in 2,5 Wochen einen Termin bei einem Psychotherapeuten, weil es ihm ja nicht gut geht. Wir haben auch schon über das Thema Entziehungskur gesprochen. Ich hoffe so sehr dass der Arzt ihm eine Kur verschreibt und er auch wirklich hingeht.... Ansonsten weiß ich dass ich mich trennen muss, da es nicht besser werden wird. Aber ich fürchte mich davor, da die Kinder vermutlich keine Trennung wollen. Sie wollen eine friedliche und glückliche Familie, die ich Ihnen nicht bieten kann😢