Danke dir Momo, auch für deine lieben Worte. habe mir gestern deine Geschichte durchgelesen, war erschüttert, aber toll wie gut du dich von dieser Sache inzwischen gelöst hast. Da bin ich echt noch weit entfernt. Er ist jetzt den 6. Tag weg und ich dachte ich hab in eienr Woche das Schlimmste geschafft, auch wegen der Vorgeschichte, aber das war wohl nie realistisch
Beiträge von Jana
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Vielen Dank, Lütte, dass du das mit mir teilst, ich finde das sehr hilfreich! Wie denkst du denn nun über die 12 Jahre, in denen du nicht gehen konntest? Glaubst du, du hast deine Zeit verschwendet oder war es einfach jetzt erst der richtige Zeitpunkt für dich? In mir ist so viel Schmerz, den ich wahnsinnig schwer aushalte. Und ich möchte das durchhalte, ich will mich nicht melden bei jemandem, der seine Ehe per Whatsapp beendet völlig grundlos. Also es gibt natürlich einen Grund, ich meine damit, dass ich nichts getan hab, dass so eine Reaktion verdient.
Ich glaube dass wir Frauen uns immer noch viel zu sehr über eine Ehe definieren. Erziehung, Sozialisierung, da spielt vieles eine Rolle, aber wie du sagst auch der eigene Selbstwert. Aber auch die Sicht von außen, dass eine Scheidung immer auch irgendwie als Versagen betrachtet wird. Ich habe so schreckliche Angst vor dem Alleinsein, dass ich lieber einen Mann habe, der ab und an auszuckt, statt alleine zu sein. Das ist echt äußerst bedenklich. Ich habe auch Angst davor, dass meine Erkrankung wiederkommt und ich dann ganz alleine da stehe. Es ist einfach zu viel für mich grade.
Ich beneide dich, Lütte, um das was du geschafft hast und den kraftvollen Weg, den du jetzt gehst.
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Vermögen ist zur Hälfte dein Eigentum, sofern es während der gemeinsamen Ehe erwirtschaftet wurde und nicht von einer Person in die Ehe eingebracht oder geerbt wurde. Und damit meinte ich insbesondere das Haus, das ja den Großteil des Vermögens darzustellen scheint. Ich mein ja nur, auf Nummer Sicher zu gehen kann nicht schaden.
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Vielen Dank, Lütte, für deine Nachricht. Ich bewundere sehr, was du geschafft hast! Ich dachte, weil das mit dem Alkohol eh so schlimm war, dass ich mich mit jedem Tag besser fühlen würde. War wohl etwas unrealistisch. Mir gehts mit jedem Tag immer schlechter und ich hatte gestern 3x das Handy in der Hand und wollte ihn anrufen. Ich bin froh, dass ich es nicht getan habe, aber der Impuls ist da. Ich kann mir das Allein Sein überhaupt nicht vorstellen, ich wünschte es ginge mir wie dir und ich könnte mich darauf freuen. So wie du dachte ich auch, ich könne mir die Rosinen rauspicken und bin ihm aus dem Weg gegangen, wenn er getrunken hat und hab versucht, den feinen Kerl zu sehen, der er ist wenn er nichts trinkt.
Ich kann einfach nicht glauben, dass der Mann mit dem ich seit so langer Zeit zusammen bin, mir im Suff fremdgehen unterstellt, einfach gegangen ist, völlig grundlos und mir per Whatsapp die Trennung erklärt, weil ER MICH nicht mehr erträgt. Ich zweifle so sehr an meinem Verstand, fühle mich hilflos.
Bin eigentlich eine sehr eigenständige Frau, bin selbständig, habe ein gutes soziales Umfeld. Warum lasse ich mir so ein Verhalten gefallen? Warum habe ich ihn immer wieder zurückgenommen? Warum fühle ich mich nach wie vor gefährdet ihm zu verzeihen obwohl ich weiß, dass alles wieder von vorne losgeht. Natürlich ist da auch die Hoffnung, dass er doch noch einsieht, was er für ein Depp ist und das Trinken lässt, aber da gebe ich mich wohl einer Illusion hin.
Letzte Nach habe ich von ihm geträumt, dass er mir einen Heiratsantrag macht (was null Sinn macht, sind ja verheiratet), und dass er geweint hat und ich Mitleid hatte und ihn zurück genommen habe, im gleichen Moment aber schon wusste, dass es keine gute Idee ist.
Ich merke, dass ich den Trennungsschmerz wahnsinnig schwer aushalte, dass es mir schwerfällt, loszulassen und mir ein Leben alleine vorzustellen. Ich fühle mich so unvollständig ohne Mann an meiner Seite. Wenn ich zu niemandem gehöre, wenn da niemand da ist der mich liebt.
Ich bin vor 4 Jahren schwer erkrankt, hatte als selbständige finanzielle Sorgen, als ich wieder gesund war habe ich knapp nacheinander meine Eltern verloren und jetzt das. Ich verkrafte einfach keinen Verlust mehr
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Liebe Mare,
ich habe gerade all deine Beiträge gelesen und auch die Antworten und bin echt erschüttert, in welchen Zustand dich diese Beziehung gebracht hat und was du weiterhin alles auf dich nimmst. Wie viele andere hier hoffe ich sehr, dass du auch zwischendurch ein wenig auf dich schaust und nicht nur auf deinen Mann sonst brichst du zusammen. Ein Wunder, dass das nicht schon passiert ist. Diese Krebserkrankung deines Mannes ist natürlich wirklich heftig, aber so richtig viel scheint er zu seiner Genesung nicht beizutragen. Der Alkohol wird sich nicht besonders gut mit der Chemo vertragen. Ich habe selbst ein Jahr Chemotherapie hinter mir und das fordert echt alles.
Es mag vielleicht nicht nett deinem Mann gegenüber klingen, aber seine Lebenszeit scheint definitiv begrenzt und ich hoffe, er hat alles geregelt für nach seinem Tod. Du schreibst, er hat Kinder und sofern er es nicht testamentarisch geregelt hat, werden diese das Meiste bekommen. Nicht dass du dich jahrelang für ihn aufgeopfert hast und dann mit nichts da stehst.
Jedenfalls wünsche ich dir wirklich von Herzen das Allerbeste und dass du es schaffst, dir Zeiten für dich zu nehmen, denn die wirst du brauchen. Bitte nimm alle Hilfsangebote, die du bekommen kannst, in Anspruch, sodass du auch Zeit für dich hast. Alleine deine psychischen Erkrankungen sind schon nicht ohne - nimmst du Medikamente für Depression und Angst? Aber dann kommen noch all deine körperlichen Zustände hinzu und wenn du nicht auf dich acht gibst, kannst du auch für niemand anderen mehr da sein.
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An den ersten 3 Tagen war ich so kämpferisch und dachte mir, dass ich mir das nicht mehr bieten lasse, jetzt an Tag 5 merke ich wie mein Kampfgeist zu bröckeln beginnt, wie ich unser gemeinsames Leben vermisse (die Tage ohne Alkohol natürlich) und wie groß meine Angst davor ist, alleine zu sein und nie wieder wen zu finden. Bin halt schon ü50, da wartet die große Liebe nicht mehr um die Ecke
Wie lange ist deine Trennung her und wie hast du es letztlich geschafft?
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Danke, Aurora, für deine Worte! Mir hilft grade jeder Zuspruch so sehr. Ich hab auch solche Angst, dass ich ihn zurücknehme, wenn er mich wieder einlullt und versichert, dass alles wieder gut wird und dass er aufhört. Man hat ja doch so viele gemeinsame Jahre und die meisten davon gut. ich glaube er hat immer shcon viel getrunken aber es hatte keinen Einfluss auf seine Persönlichkeit. Vor 4 Jahren bin ich an Krebs erkrankt, das war eine sehr schlimme Zeit, da es ein Krebs war mit wenig Aussicht auf Heilung, da wurde es mit seinem Trinken schlimmer. Da habe ich es auch noch verstanden, obwohl ich ihn da auch nüchtern gebraucht hätte, aber er war nicht so ein Arsch wie er es seit ca 3 Jahren ist. Wie schaffe ich es standhaft zu bleiben, wenn er angekrochen kommt. Er hat jetzt bei seiner Mutter Unterschlupf gefunden, die nimmt ihn immer zurück, trinkt auch selbst gerne und der wird er wohl auch von seiner bösen fremdgehenden Ehefrau berichtet haben... und , ich traue mich kaum zu fragen, es ist nicht davon auszugehen, dass er wieder so wird wie früher?
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Ich habe solche Angst. Ich habe einerseits Angst, ihn zu verlieren und meine Ehe zu verlieren und andererseits Angst ein solches Leben weiterzuleben. Immer dieses mulmige Gefühl, wie er wohl abends drauf ist. Immer meine Frage, hast du getrunken, wenn ich eh schon merke dass er getrunken hat und die ständigen Lügen. Ich habe das Gefühl bald wahnsinnig zu werden
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Hallo, ich bin derzeit sehr verzweifelt. Bin mit meinem Mann seit 15 Jahren zusammen. Er hat immer getrunken, aber in den erssten Jahren unserer Beziehung war das kein Problem, weil es seine Persönlichkeit nicht so stark verändert hat. In den letzten 4 Jahren wird es zunehmend schlimmer. Wenn er getrunken hat kommt es wegen irgend einer Kleinigkeit zur Eskalation, er schreit herum und verlässt Türen knallend das Haus "ich gehe und komme nie wieder". Bisher kam er immer wieder. Reuig und entschuldigend. Ich hab ihm immer wieder eine Chance gegeben, weil er ohne Alkohol wirklich ein guter Mann ist. Vor zwei Monaten wieder eine Eskalation, da hat er dann im Auto geschlafen und hat am nächsten Tag erstmals zugegeben, dass er ein Problem hat und sich Hilfe suchen will. Hat er dann auch gemacht und er hat aufgehört zu trinken und ich dachte, super, das wars jetzt. Letzte Woche dann, ich kam nach Hause, merke schon, er hat wieder getrunken, unterstellt er mir, ich würde fremdgehen und er hätte Beweise, völlig im Wahn verhaftet, ich ging dann in ein anderes Zimmer, führte er weiter eine halbe Stunde Selbstgespräche udn schrie herum und drohte zu gehen, wenn ich nicht herkomme und nicht zugebe, dass ich ihn betrüge. Letztlich ging er, Türen knallend, wieder mit ich gehe und komme nie wieder. Dann ging es weiter mit whatsapp, dass er mich verlässt, dass er mich nicht mehr erträgt, dass er mich nicht mehr aushält, das kann niemand aushalten und und und. Habe nicht reagiert, weil ich inzwischen weiß, dass mit ihm zu reden wenn er alkoholisiert ist, gar nix bringt. dann ist er die ganze Nacht nicht gekommen, ist zu seiner Mutter, hat der wohl auch von seiner fremdgehenden Ehefrau berichtet und ist seither nicht mehr nach hause gekommen. Am nächsten Tag kam noch eine Whatsapp, dass er jetzt mehrere Stunden nachgedacht hat und wir eh nicht zusammenpasen udn dass er nicht mehr wiederkommt weil er das mit mir nicht mehr aushält. habe das Gefühl im falschen Film zu sein: ER hält es nicht mehr mit MIR aus? Ich bin verzweifelt und ein Teil von mir hofft, dass er wirklich nicht mehr kommt, damit ich gar nicht in Versuchung komme ihn wieder zurückzunehmen, wenn er wieder reuig dasteht und verspricht alles zu tun wenn ich nur bei ihm bleibe... Was nun?