Dankeschön!
Okay, ich dachte so wäre es vielleicht einfacher. Aber dann mache ich hier mal weiter.
Oben habe ich ja schon so den kleinen Hintergrund geschrieben.
Mein Problem im Moment ist folgendes:
Der Mann in meinem Leben bewegt sich aktuell immer wieder zwischen Krankenhaus und fast unmittelbaren Rückfällen wenn er Zuhause ist. Therapien hat er schon gemacht usw... er will schon lange davon wegkommen und so... aber ich persönlich würde es so beschreiben - der Kopf will, aber auf der emotionalen Ebene ist der Griff zum Gift immer noch der "beste Gehilfe". Aber das ist nur meine Einschätzung.
Inzwischen ist es so, dass er eben unmittelbar davor steht alles zu verlieren... Job, Familie, Kind... überspitzt gesagt bin da nur noch ich im Moment, der trotzdem bleibt... Dass seine Situation auf emotionaler Ebene sehr schlimm sein muss liegt ja auf der Hand... aber er sagt er hat aufgeben, er kann nicht mehr. Naja, ich will ihm zwar gerne Hoffnung geben, aber mehr als es ihm sagen und ihn "motivieren" kann ich nicht. Ich sage ihm auch immer wieder, dass ich für ihn da sein kann, aber laufen muss er selbst.
Im Moment ist er mitten im Rückfall, geht schon ein paar Tage. Zu Beginn habe ich ihm noch gesagt er kann noch aufhören, es ist seine Entscheidung und ich bleibe bei ihm (wohnen getrennt). Er hat nicht aufgehört,dann habe ich ihm gesagt, dass ich dieses mal nirgendwo anrufe (Sanitäter o.ä.), nur wenn es lebensbedrohlich ist. Also im Sinne von, wenn er es möchte muss er selbst anrufen - außer er ist nicht mehr in der Lage. Ich habe ihn auch an nichts mehr erinnert... weil ich zu dem Entschluss gekommen bin, da sein und unterstützen ja... aber er muss ansonsten alleine die Verantwortung tragen. Früher habe ich ihn schon mal noch erinnert bzw gefragt ob er xy abgesagt hat. Dieses Mal nicht mehr, weil eben es ist nicht meine Verantwortung.
Jetzt ist es aber so, dass er immer wieder davon spricht am besten schläft er einfach ein und wacht nicht mehr auf. Den Alkohol der da ist, trinkt er aber nicht einfach leer (um so an das "Ziel" zu kommen), sondern trinkt so, dass sich der Pegel hält.
Natürlich bin ich jetzt etwas überfordert... was mache ich? Also mir ist absolut klar, wenn jemand trinken "will" oder auch solche Gedanken wie oben ausspricht, dann kann ich es nicht verhindern. Das liegt nicht in meiner Hand. Aber lass ich es jetzt weiter laufen oder rufe ich von selbst einfach irgendwo an? Der Alkohol ist fast leer, selbst wenn er es schaffen sollte nochmal loszugehen hat er kein Geld mehr... ich werde nichts kaufen oder bezahlen. Spätestens wenn der Pegel entsprechend sinkt und Entzugserscheinungen, sollte ja was "passieren".
Ich weiß gerade einfach nicht was richtig ist. Mit ihm habe ich schon gesprochen, normal wollte er immer Hilfe (professionelle)... aber dieses Mal ist es einfach anders. Daher weiß ich nicht einfach nicht weiter.
Kann mir jemand einen Tipp/Ratschlag geben? Dafür wäre ich sehr dankbar!
Und ich würde euch bitten mir jetzt nicht zu sagen, dass ich allgemein die Beziehung beenden soll oder so. Weil darum geht es mir jetzt einfach nicht.
Danke vorab 