So, harter Aufprall. Für alle, die mein Fädchen nicht mehr vor Augen haben oder auch nur für mich zum sortieren: mein Partner ist in meinen Augen Alkoholiker, er ist nur bedingt einsichtig, ich habe das aber für mich nach dem letzten Exzess Ende Juni/ Anfang Juli entschieden. Seitdem bin ich hier, lese täglich und setze mich mit mir und meiner Co-Rolle auseinander. Bin auf dem Weg. Langsam. In meinem Tempo wenn möglich. Krafttier: Schildkröte. Jetzt gerade nicht mein Tempo. Seit dem letzten Exzess trinkt er alkfrei. 1-2 Ausnahmen gab es, vermutlich. Aber nicht offiziell bestätigt. Daraufhin habe ich ihm gesagt: Ich kann das nicht mehr ertragen, wenn Du Alkohol trinkst. Ich werde mich von Dir trennen wenn Du wieder trinkst. Auch nur ein „Bierchen“ertrage ich nicht. Es macht mich krank. (Er wollte mir versprechen, dass es keine Extesse mehr gibt. Aber auf mal ein normales Bierchen wird er nicht verzichten. Und er lässt sich nicht erpressen). Meine Antwort-gestärkt aus der SHG war: Es geht nicht um Dich. Es geht um mich! Mich macht es krank! Vielleicht überlegst Du sonst, ob es nicht die Möglichkeit gibt, dass Du es lässt für mich. Weil ich nicht damit nicht zurecht komme. (Ich trinke ja auch - nicht nur für ihn aber auch kein Alkohol mehr ). Weil mir die Beziehung wichtiger ist, auch wenn ich das: ich menno, wie schade -auch kenne. Beziehungsmäßig arbeiten wir im Moment effektiver als sonst. So Ausgangslage!
Dann heute Abend kam er vom Kindergartenelternabend vom Lagerfeuer zurück. Er war vielleicht davon ausgegangen, dass ich dann nicht wach bin(liege seit Sonntag mit Fieber im Bett und bekomme seit heute Antibiotikum und Kortison, weil es meiner Lunge nicht so gut geht). Ist ja auch egal. Bei mir waren schon vorher plötzlich wieder diese Gedanken eingeschossen: wird er da was trinken? Die Unruhe kennt ihr vielleicht, CO‘s. Ich habe ihn dann einfach gefragt, als er zurück war. Ja, es gab Bier. Auch für ihn! So.