Nix und… kennt ihr das denn? Diese Unsicherheit? Dieses: übertreibe ich? Ist vielleicht gar nicht schlimm? Sehe ich das zu eng?
Beiträge von Vayana
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Wow! Herzlichen Glückwunsch! (Auch zur Hochzeit;-)
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Danke für die Nachrichten, ich habe ordentlich was zum nachdenken…
Hier ist seit Tagen 7 Tagen alkoholfreies Bier angesagt und er hat beste Laune… ich kann mich nicht freuen…
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Er ist ein toller Mensch, er ist sehr intelligent, steht zu seinen Fehlern. Und deswegen verunsichert es mich zutiefst, dass ich empfinde, dass er ein ausgewachsenes Problem hat, er das zwar nicht abstreitet, aber auch nicht soooo ernst nimmt. Ich weiß, dass das typisch ist. Es wäre so hilfreich für mich, wenn er sagen würde: ja! Ich bin Alkoholiker! Ich denke dann wieder: ich übertreibe, ich sehe das zu eng. Gestern fragte er mich was ich will? Dass er nie wieder auch nur ein Bier trinken würde? Das könne ich vergessen…
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Danke, für eure Antworten. Ich bin selbst so hin-und hergerissen. Das hatten wir alles schon ein paar mal. Da war mir immer ganz klar, es ist ein mega Problem, dann hörte er auf, (guck mal, doch alles gar nicht so dramatisch)trank alkoholfreies, mal 1 Bier. Dann irgendwann auch mal 2 Bier, irgendwann wieder ein bisschen mehr. Bis dann die Exzesse kommen, die ich nur vermute, weil ich dann nicht zu Hause bin. Oder schlafe. Ich glaube, dass unsere Beziehungsprobleme auch daraus resultieren, dass ich mich nicht wirklich auf ihn einlassen kann, weil ich immer auf halb-acht-Stellung stehe.
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Vielen Dank! Mich würde eure Einschätzung interessieren: ist das Alkoholismus?
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Achso: und arbeiten etc schafft er gut, nur dass er psychisch ziemlich angeknackst ist, aber wer Henne und wer Ei ist, weiß ich nicht…
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Also meisten jeden Abend 2-4 halbe l Bier, mal deutlich mehr, dann mal 1-3 Abende nix.
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Liebes Forum,
Wie schätzt ihr das ein: …
Ich kenne meinen Mann seit 9 Jahren. Alkohol war schon ganz am Anfang Thema(er lallte wütend am Telefon: ich bin nich betrunken, warum sagst du das? 🤔 Wir hatten eine Fernbeziehung, er trank zu bestimmen Anlässen so viel, dass gar nichts mehr ging, dann oft 1-3 Bier, dann auch gar nicht. Irgendwann war mir klar, dass ich das nicht ertrage. Er gab zu, dass es schon länger ein Problem sein könnte, er aufhört, Hilfe sucht… etc. Hat er dann auch, aufgehört, irgendwann dann wieder mal ein Bier, dann regelmäßig 2-3 , dieser Ablauf regelmäßig, dann wie Freitag Nacht 12 Halbe. Zwischendurch immer mal gar nix, dann alkoholfrei, dann Abschuss. (Ich war nicht da, hab hinterher die Flaschen gezählt.) Wir haben seit langer Zeit massive Beziehungsprobleme, kurz vor Trennung. Alles probiert, nix hilft wirklich. Heute dämmerte mir dann: Ich glaube , wir können unsere Beziehung erst retten, wenn er anfängt, Therapie zu machen und nicht mehr der Alk zwischen uns steht. Er sieht es einseitig. Nur er soll jetzt was machen? Alkohol ist doch „nur“ ein Problem neben vielen anderen. Er hilft sich gerade doch selbst (also ohne Therapie). Ich habe gesagt: ohne Alktherapie macht Beziehungsarbeit keinen Sinn. Siehtcer Anders. Fühlt sich unter Druck gesetzt. Ich bin heute so erschrocken aber auch total erleichtert, weil es mir wie Schuppen von den Augen gefallen ist, dass es ein großes Problem ist und ich gar nicht so viel mapksnn, dass Alk der Gegner ist. Und jetzt zweifel ich schon wieder. Bin ich co-abhängig und mach mit?