Guten Abend liebes Forum
Ich muss mir mal wieder etwas von der Seele schreiben: heute war ich am ehemaligen Wohnort. Meine Tochter war zu Besuch bei einer Freundin. Ich habe sie dann abgeholt und mit der Mutter einen Kaffee getrunken. Sie meinte dann sie hätte niemals den Wohnort gewechselt da das Kind ja dann noch mehr leidet wenn es zur Trennung obendrauf noch die Schule wechseln muss. Sie wäre an meiner Stelle im gleichen Dorf geblieben. Ich habe ihr gesagt ich hätte Bedenken gehabt, dass mein ExPartner in seinen zahlreichen Räuschen Nachts vorbeigekommen wäre. Ich bin mir sogar sicher. Sie meinte dann, der hat ja schnell eine neue Freundin gehabt. Das kann man ja vorher nicht wissen hab ich dann zu ihr gesagt.
Ich habe sowieso schon Gewissensbisse weil ich ins nächste Dorf gezogen bin. Meine Tochter hat immer wieder das Gefühl am "alten" Ort sei alles viel besser gewesen. Ich kenne zwei Paare die dich getrennt und im gleichen Ort geblieben sind. Die hatten aber eine andere Situation als wir. Ich wollte in der Wohnung bleiben, mein Ex bestand darauf dass ich ausziehen weil ICH ja die Beziehung beenden wollte.
Das ganze heute hat mich so dermassen aufgewühlt. Das schlechte Gewissen nagt richtig an mir. Ich war total am Ende und überfordert. Ich glaube dafür, dass ich mich in einer (für mich) Notsituation befand habe ich es nicht schlecht gemeistert. Es könnte immer besser sein-vorallem als Aussenstehender ist das sicher schwierig zu verstehen. Ich versuche mich jetzt mal zu beruhigen und hoffe auf eine ruhige Nacht.