Beiträge von Ruth Clean

    Hallo Nayouk, danke für Deine Frage!

    Das habe ich getan für mein herrliches nüchternes, gemütliches neues Leben:

    1) Anlässe vermieden, wo Alkohol ausgeschenkt wird

    2) innerliche Vorbereitung auf Einladungen, wo Alkohol angeboten wurde: was ich sage und was ich für mich selbst als Getränk mitbringe.

    3) Enge Freundinnen und Familie ins Vertrauen gezogen, dass ich ohne Alkohol zu leben lerne.

    4) Meine Familiengeschichte und Alkoholikerin-Geschichte überdacht, mehrmals, immer wieder. Wann hab ich getrunken? Warum? Mit wem?

    4)Rückbesinnung auf Lebensfreuden: in der Natur sein, musizieren, lesen, mit Menschen reden.

    5) Entschleunigung, den inneren Leistungsdruck abbauen, Stresssituationen identifizieren

    6) Im Forum Selbsthilfe online (von den Salus-Kliniken) Lebensgeschichten lesen, mit anderen Alkoliker"innen sprechen.

    7)Ich hatte einen Rückfall an Weihnachten 2022 beim Besuch bei meiner Schwester, hab bei ihr an einem Abend Wein getrunken und war danach so deprimiert, beschämt, mutlos. - Im Selbsthilfeforum haben Mitstreiter"innen mir dann Mut gemacht und mir gezeigt, was ich daraus lernen kann. Das war so einschneidend, heilsam und mir eine Lehre. Danach hab ich meine Beschäftigung mit meiner Sucht intensiviert. Jeden Tag im Forum, jeden Tag Tagebuch führen, das hats gebracht. Ich bin mega erleichtert, so froh und voller Lebensfreude.

    Der Weg in die Abstinen ist das Beste für mich in den letzten Jahren.

    Der NullPromilleWeg ist das Ziel, das ist ein toller Weg, es gibt Wegweiser, Verkehrsmittel, Lotsen und vieles zu entdecken.

    Alles Gute für Dich, für alle und Gruß von Ruth

    Ich bin Alkoholangeboten sehr oft ausgesetzt, in meiner Altersklasse (bin sehr alt) wurde und wird in Gesellschaf sehr viel getrunken. - Ich habe (aufgrund meines Alkoholismus') für mich selbst entschieden meinen Weg der Abstinenz zu gehen und erwarte, dass meine Freund"innen für sich selbst entscheiden, was sie konsumieren. Da halte ich mich zurück. Ich habe auch Freundinnen, die noch nie im Leben Alkohol angerührt haben, meine späten Vorbilder! Gruss von Ruth

    Hi Stern, das sag ich auch manchmal, klar! Dies je länger desto öfter, denn ich finde, die Akzeptanz für Menschen, die keinen Alkohol trinken, wächst. - Von meinen 3 erwachsenen Kindern trinken 2 gar keinen Alkohol, mit der jüngsten bin ich im Gespräch und erzähle ihr meine Geschichte. Ich wäre froh gewesen, wenn früher jemand mit mir gesprochen hätte. Ich will andere nich missionieren, aber wenn ich auf offene Ohren treffe, find ich das ein wichtiges Thema. Ich bin allen dankbar , die hier mitmachen

    Liebe alle!

    Im Forum der Salus-Klinik gibt es auch ein Forum, da war ich seit September 2021, das war so intensiv und nutzbringend. Ich bin dort clean geworde .

    Leider funktioniert das Forum dort nicht mehr , deshalb hab ich noch mal gesucht und dieses Forum hier gefunden. Die Möglichkeit, sich hier in diesem geschützten Rahmen auszutauschen ist einfach fabelhaft: von anderen lernen, zuhören, zu Gedanken und neuem Verhalten kommen. Super. - Grüße an alle.


    Ich will nie mehr Alkohol trinken in meinem Leben, in diese gefährliche Falle will ich nicht mehr rein dappen. Wir müssen uns wappnen gegen Druck und Versuchung, die überall lauern, und uns wechselseitig stärken. -


    Gefährdet bin ich bei Anlässen, wo Sekt angeboten wird, da gilt es lustig zu sein. Ich hab auch schon mal ein volles Glas Sekt in einen Blumentopf gegossen, als ich mir nicht anders zu helfen wusste. Meine Freundin hat gequiekst vor Lachen. - Oder ich hab ne Antibiotika- Behandlung simuliert und jeden Alkohol abgelehnt.


    Meine neueste Taktik ist, wenn mein Mann Wein trinkt und ich daneben sitze: ich fülle Pfefferminztee in ein Weinglas und sage: :prosit, mein Tee beschwingt mich total". Mittlerweile findet er es lustig und lässt mich in Ruhe meine Abstinenz genießen. Gruss an alle von Ruth

    Hi Momo, danke für deinen Post, - ja es ist krass, wie Druck ausgeübt wird auf vernünftige Menschen, die keinen Alkohol zu sich nehmen möchten. Verrückt! Dem aus dem Weg gehen oder fröhlich sagen, "mir schmeckt Sekt nicht, Sprudel schmeckt mir wirklich und löscht super meinen Durst", Es hat meist wenig Sinn, sich auf Diskussionen einzulassen. Wozu auch? Selbstsorge ist angesagt und wenn andere sich wirklich interessieren für mich und warum ich Alkohol ablehne, dann läuft das Gespräch anders. Aber meistens wird nur Druck ausgeübt. - prima dass Du die Situation gestern gut überstanden hast! Gruss von Ruth

    Hi Elly, ich hab nicht ganz verstanden, wie es funktioniert.

    Hier noch was:

    Um clean zu bleiben, brauche ich die Auseinandersetzung und das Gespräch mit Menschen! Das stabilisiert meine Situation und festigt die neuen Gewohnheiten: die Abende fröhlich verbringen mit Menschen und mit gesunden Getränken. Mich nicht verführen lassen durch Aufforderungen zum Giftkonsum. - Deshalb hab ich mich hier angemeldet.

    Gruss von Ruth

    Ich bin Alkoholikerin und trinke deshalb nichts mehr, denn früher kam es immer zum Kontrollverlust, ich konnte nicht mehr aufhören. So fang ich lieber gar nicht mehr an. Es ist wunderbar ohne Alkohol. Manchmal wache ich nachts auf und bin glücklich, weil ich gemütlich und ohne Alkohol im Körper das Rauschen der Bäume höre. -

    Hi Alex, vor 3 Jahren hab ich so gelitten unter dem Alkkonsum, es ging mir am nächsten Tag so schlecht, dass ich ins online Forum der Salus-kliniken ging( das funktioniert grad nicht mehr), dort hab ich mit vielen gechattet, und vor allem nachgedacht über mein Verhalten: warum muss ich saufen? Wie kam es dazu? - Weniger trinken war auch noch blöd, weil ich gemerkt hab, dass ich nicht gut schlafen kann, nix vertrage, dass es einfach Quatsch ist, Alkohol zu trinken, und jetzt ist aus die Maus, einfach nichts mehr. Wie ist es bei Dir?

    Danke Arminius, yees es ist cool, nüchtern zu sein, ich genieße es sehr. Wie ist es bei Dir? Ich bin neu hier im Forum und cheq noch nicht ganz, wie es funktioniert. Also Geduld angesagt. - Ich bin wild entschlossen, hier zu sein und die Abstinenz zu verteidigen. Gruss an Dich und alle.

    Langzeitprojekt: Abstinenz. Seit 3 Jahren beschäftige ich mich mit meinem Alkoholkonsum. Alle um mich rum trinken weiter, ich will nicht mehr und überlege mir Strategien, wie ich Alkohol vermeide. Und immer die Frage: warum hab ich das Zeug so lange gebraucht? Ich hab mein Leben nur im Rausch ertragen, dazu alle Nebenwirkungen: schlechter Schlaf, Kopfschmerzen, KATER. Jetzt trinke ich nicht mehr, aber ich schaffe das nur,

    wenn ich mich damit beschäftige, Strategien entwickle, wachsam bleibe und im Austausch mit Menschen, die auch Alkoholproblem haben. Darum bin ich hier. Gruss an Alle!