Beiträge von Sarina

    Hallo Sorrowful,

    ja, ich erinnere mich an einem Zitat, was ich hier schon oft gelesen habe:

    Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe!

    Das sagt eigentlich alles.
    Die Frage ist nur, ob man sich dann selbst eingesteht, dass man Alkoholiker ist und Wege da draus findet. Er sagt schonmal, dass er Alkoholiker ist. Ob er Trocken bleibt, dass kann nur die Zukunft zeigen, was ich leider nicht vorhersehen kann.

    Es gibt zum Glück auch hier im Forum viele Trockene. Was mir etwas Hoffnung macht.

    Vielleicht gibt es hier auch jemand, der in der ,,Beziehung’‘ Trocken geworden ist und die Partnerschaft auch das überstanden hat???

    Das würde mich sehr interessieren!

    Nicht desto trotz, wenn meine persönliche Grenze erreicht ist, muss und werde ich die Beziehung beenden.

    Guten Morgen Euch allen,

    wollte mal über die Paarberatung vom Dienstag berichten.

    Die Beraterin sagte, da er schon eine Verlängerung (ambulante Beratung)beantragt hat, sollte ich dies erstmal abwarten und leider ein Rückfall bei diesem Prozess dazu gehört. Mein Mann zieht momentan auch nicht die stationäre Behandlung in Betracht.

    Er hat sich aber nach Ihrem Vorschlag damit einverstanden gegeben, zum Urintest zu gehen. Die werden ihn dann zwei bis drei Mal die Woche unangemeldet auffordern, diese Untersuchung zu machen. So wird er quasi kontrolliert, ob er abstinent ist bzw. bleibt.
    Auf dem Rückweg hat er mir noch erzählt, wann das ganze angefangen hat. Einerseits bin ich froh, dass er sich mir geöffnet hat. (War vor meiner Zeit mit ihm, als die Mutter erkrankte, in Pflege kam und dann verstorben ist)

    Anderseits war ich erschrocken, dass ich so lange nichts mitbekommen habe.

    Im Moment reden wir nur das Nötigste miteinander. Ich kann nicht einfach diese Enttäuschung vergessen und weitermachen, weil der Rückfall dazu gehört.

    Liebe Grüße

    Sarina

    Guten Morgen,

    gestern hat er mir erzählt, dass er sich am Mittwoch der Gruppe gegenüber offenbart hat. Die haben mit ihm über die Gründe gesprochen und ihm Ratschläge gegeben.

    Er solle sich eine andere Arbeitsstelle suchen(weil Nachtschicht ihn fertig macht), sich vielleicht krankschreiben lassen, wenn es ihm nicht gut geht und bei einer bestehende Versuchung sich bei Hilfestellen melden.

    Die Therapeutin würde mich auch gerne bei dem nächsten Einzelgespräch dabei haben.

    Er solle auch die ambulante Therapie durchführen. Keine Ahnung ob die für die stationäre, bestimmte/andere Voraussetzungen haben müssen.
    Ich werde mir für die nächste Woche(sein Einzelgespräch) freinehmen. Und dann sehe ich weiter.

    Jetzt habe ich den Koffer gepackt und fahre mit den Kindern übers Wochenende zur meinen Eltern. Ich brauche etwas Abstand und hat DIE ZEIT sich wo anders zu bewerben.

    Ja, das ist richtig so. Das mit der Deadline ist eine gute Idee.

    Ich habe gestern und heute mit ihm über eine Stationäre Behandlung gesprochen.
    Gestern sagte er, dass das für ihn nicht in Frage kommt, weil er dann die Kinder mehrere Wochen lang nicht sehen kann. Da sagte ich, dass ist deine Entscheidung, ob du diesen Schritt gehen willst. Denn wenn nicht, dann wirst du den Kindern unfreiwillig mehrere Wochen nicht mehr sehen.

    Heute aber sagte er nichts mehr dazu. Nur dass er heute bei dem AA sich offenbaren wird und mit seiner Therapeutin darüber sprechen will. Da er danach arbeiten ist, weil Nachtschicht, weiß ich nicht wie das gelaufen ist.

    Liebe BuyMyselfFlowers,


    ich weiß, dass ich so nicht mehr eine Beziehung führen möchte, es sei denn er unternimmt wieder was dagegen. Im Moment sehe ich nur eine Stationäre Behandlung als die einzige Lösung. Dass er danach wieder rückfällig werden kann, kann ich leider nicht ausschließen. Schön wäre es, wenn ich in der Zukunft sehen könnte. Dann muss ich wie du sagst, mit den Konsequenzen leben.

    Ich denke und hoffe, eine räumliche Trennung auf Zeit würde ihn wacher rütteln. Wenn es nicht der Fall ist, dann folgt eine endgültige Trennung.

    Ja, meine Familie wird auf jeden Fall für mich da sein, so oder so. Nur die hoffen im Moment auch auf eine Besserung und sehen das als DIE SCHLECHTE ZEITEN in der Ehe, wo ich für ihn da sein sollte.

    Er erzählt mir des Öfteren von der AA und was da besprochen wird. Dass wenn Alkohol zur Regelmäßigkeit wird, dann ist es schon eine Sucht (von wegen auch WE Trinker) und sagte mir auch, dass er jetzt weiß, dass er eine Sucht hat. Bei einer Erkältung früher, hat er immer Wick-Medi genommen. Nach seiner Therapie wollte er das von alleine nicht mehr nehmen, wegen dem Alkohol drin. Deswegen gibt er mir auch das Gefühl, dass er einsichtig ist.

    Nach der Trennung von meinem Ex-Freund(nach 13 Jahre Beziehung, Fremdgegangen) habe ich mir selber versprochen, das ICH als erste Stelle stehe. Mein Mann ist mir wichtig, aber ich und unsere Kinder sind mir am Wichtigsten.
    Es tut mir sehr leid, wie es dir und deiner Tochter gegangen ist, aber wir hoffen ja immer auf das Beste, was in deinem Falle nicht eingetreten ist, und vielleicht in meinem Fall auch nicht.
    Nur meine Ex-Beziehung, was auch im Nachhinein einen Zeitverschwendung war, hat mich trotzdem gelehrt mich als erstes zu lieben und für mich selber zu sorgen.

    Trotzdem diese Ungewissheit im Moment, ob ich doch nicht ihm beistehen soll, wie gesagt falls er auch ein Schritt nach Vorne macht…

    Liebe/r Buymyself,

    ja, einerseits schon. Ich denke nur, ob er jetzt doch die Tage von alleine auf die Idee kommt sich Stationär therapieren zu lassen. Dann wäre ich bereit, den Weg mit Ihm zu gehen( nur im Sinne von Beistehen und Beihilfen)
    Ich weiß schon lange, dass ich nicht für ihn entscheiden soll, will das auch nicht. Er muss sich selber was die Therapie angeht, drum kümmern.

    Wie schon gesagt, meine Familie(Schwester, Schwager und Eltern) sind alle der Meinung, dass ich noch diesen letzten Schritt abwarten soll, weil er ein toller Mensch, liebevoller und hilfsbereiter Ehemann und ein guter Vater ist.

    Auch wenn er getrunken hat, hat sich nichts daran geändert.
    Aber wie erwähnt, die vielleicht bevorstehende Enttäuschung macht mir Angst.
    Ich weiß nicht, ob ich doch nicht etwas abwarten soll.

    Liebe Grüße

    Hallo Zusammen,
    ich möchte nicht viel drum herum reden.

    Mein Mann geht seit ca. 6 Monaten zum AA.
    Anfangs nicht einsichtig, aber vor ca. drei Wochen meinte er von alleine, dass er die Therapie verlängern will, was mich sehr gefreut hat.

    Nun hatte ich seit Paar Tagen ein komisches Gefühl und siehe da, ich habe heute nachgesucht und eine Glas-Wasserflasche gefüllt mit Wodka in seinem Auto gefunden( fast leer).

    Ich habe ihm beim ersten Rauskommen gesagt, dass ich für ihn da bin, falls er eine Therapie anfängt, aber bei einem Rückfall nur eine stationäre Behandlung als Lösung sehe.

    Aber eigentlich habe ich keine Lust mehr darauf wieder betrogen zu werden.

    Er ist ein lieber Mensch und ein toller Vater. Meine Familie (die wissen Bescheid) meint, dass ich ihm doch erst weiter beistehen soll.

    Aber ich weiß wirklich nicht mehr weiter, ob ich mir diese ganze Vertrauensbruch weiter antun will.