Beiträge von Fertig

    Ich habe ihn vorhin zur Arbeit gefahren und ihm gesagt, dass ich das Gefühl habe er braucht Hilfe, keine Antwort 🥲, erst auf meine Frage ob er sich einen neuen Fahrradschlauch besorgt, damit er ab morgen selber fahren kann kam eine Reaktion

    Es tut soooooo verdammt weh, ihn so zu sehen. Am liebsten hätte ich ihn ganz doll gedrückt, festgehalten und auf ihn eingeredet, aber das es falsch ist und gar nichts bringt weiß ich ja auch, aus früheren Erfahrungen mit meinem verstorbenen Mann. Er war Quartalstrinker und anfangs zwischendurch immer längere Zeiten trocken. Meine Kinder haben immer alles mitbekommen und ich hätte nicht gedacht, dass einer von beiden auch Alkoholiker werden würde.
    Ich hoffe so sehr, dass er zur Einsicht kommt und sich Hilfe sucht .

    Guten Morgen

    Ich fühle mich so hilflos, so fassungslos , traurig und habe solche Angst, dass er sich etwas antut, weiterhin so voller Wut ist und den anderen die Schuld für seine Fehler gibt. Heute fahre ich ihn zur Arbeit, weil sein Vorderrad kaputt ist und er sich erst ein neues besorgen muss, ab morgen muss er dann selber fahren. Wenn er nichts getrunken hat, kann man mit ihm reden und ich hoffe sehr, dass ich nachher ggf zu ihm durchkomme

    Ich weiß es nicht, die Situation macht mich so fertig

    Ich weiß, das er sich nur alleine helfen kann, er es aber auch wollen muss, aber mir tut das soooooo verdammt weh.

    Ich weiß nicht, ob das jetzt richtig war, aber ich musste meine Gedanken aufschreiben, ich habe das Gefühl zu ersticken.

    Vielen Dank

    Hallo, mein erwachsener Sohn hat ein großes Problem mit dem Alkohol, aber er ist sehr uneinsichtig, spielt es herunter, meint er braucht keine Hilfe. Er lebt allein und geht einer Arbeit nach. Gestern wurde ihm der Führerschein wegen Trunkenheit 1,7 Promille am Steuer, pusten und Blutentnahme, entzogen. Der Vorfall hat ihn völlig aus der Bahn geworfen, hat in seiner Wohnung randaliert, sich selber verletzt, aber er ist voller Wut den anderen gegenüber ( Polizei), denkt wenn er jetzt mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt das seine Kollegen ihn auslachen. Ich rede viel mit ihm, mal ist er einsichtig, dann schlägt es plötzlich wieder um. Sein Vater war auch Alkoholiker, er ist mit 38. gestorben, hatte viele Entzüge und Langzeittherapien. Ich hatte viele Jahre vergeblich versucht ihm zu helfen und bin jetzt so verzweifelt dass mein Sohn auch so uneinsichtig ist, ich fühle mich so hilflos. Ich weiß auch, wenn er keine Hilfe will, ich machtlos bin, es muss von ihm kommen. Ich habe solche Angst um ihn.