Beiträge von Korli

    Hallo Whitewolf,

    Ich suche keinen Kontakt und frage schon gar nicht nach.

    Keine Antwort auf mein Schreiben dass ich sie in Liebe loslasse und mich vom Alkohol distanziere war auch eine Antwort.

    Als ich danach nochmal Kontakt für ein Gespräch gesucht habe kamen nur Beschuldigungen wie Kontrolle, 24/7, und lauter so Scheisse. Klare Ansage für mich.

    Sie hat sich für Alk und gegen mich entschieden.

    Ich halte am Kontaktabbruch fest.

    Auch wenn sie mir irgendwas versprechen würde, wäre alles gelogen.

    Ich mag nicht mehr zurück ins Hamsterrad.

    Ich will mein Leben zurück!

    "Nein" ist der kürzeste Satz.

    Den sage ich mir täglich selber laut vor.

    Liebe Zotti,


    Wir sind Leidengenossen.

    Auch ich möchte mich endgültig lösen und glaube schon lange nicht mehr an Wunder.

    Wir wünschen uns alle so sehr die Abstinenz des Partners und verlieren uns selbst aus den Augen.

    Was wäre wenn abstinent? Ein Leben in ständiger Sorge, vor Unheil bewahren....

    Irgendetwas kommt der Punkt wo man nicht mehr glauben und hoffen kann.

    In Liebe loslassen ist sehr schwer.

    Das Herz sagt ja, der Verstand sagt nein.

    Verinnerlichen Dir dass er alle Entscheidungen nüchtern trifft und die waren für Alk und gegen Dich, so wie bei mir.

    Liebe Aurora,


    Ja, ich erkenne einiges an mir.

    Ich bin nahezu unfähig zu streiten.

    Gebe lieber allem nach , obwohl ich ein hohes Selbstwertgefühl habe.

    In meiner Arbeit delegieren ich 35 MA. Da klappts super. Nur privat bin ich zu nachgebildet. Ich bin EKA,

    wahrscheinlich hat es mit dem zu tun.

    Nach wie vor starre ich auf mein Handy und warte auf eine Nachricht von ihr.

    Dabei geht's mir gar nicht gut.

    Warten auf was, ich weiss es nicht.

    Ich denke immer wenn sie nicht trinkt wird alles gut.

    Wann hört das auf? Sie spielt mit mir, weiss genau welche Register sie ziehen muss.

    Ich glaube ein Co wie ich es bin lebt von Hoffnung.

    Wenn auch nur ein klitzekleiner Lichtblick da ist keimt sie. Die Alkoholikerin versteht es meisterlich zu manipulieren.

    Durch Ignoranz schürt sie Hoffnung während sie ungestört saufen kann.

    Alles wahre Worte ihr lieben Menschen.

    Die Beziehung ruht aus ihrer Sicht momentan und ich denke Sie überlegt wie sie Schluß macht um mein Abschiedsschreiben so quasi auf ihre Entscheidung zu lenken.

    Leider bin ich letzten Freitag bei einer Aussprache mit lauter Vorwürfen von ihr zurückgerudert und hab eine Option für eine Beziehung mit Akzeptanz für den Alkohol und ohne Zukunftsperspektive angeboten.

    Und das obwohl ich sie beim Trinken erwischt habe.

    Wie bescheuert und krank bin ich eigentlich?

    Seitdem herrscht wieder Funkstille.

    Es kostet jeden Tag viel Kraft.

    Ich habe vor 2 Wochen mit meiner Trinkerin Schluß gemacht.

    Per WhatsApp. Geredet habe ich jahrelang genug. Es kam Gegenwehr, Aggression...das ganze Programm.

    Jetzt ignoriert sie mich, schweigt und trinkt natürlich.

    Ich möchte das Ganze mit Respekt und auf Augenhöhe abschliessen. Geht das überhaupt?

    Was meint ihr, wird sie sich nochmal melden?

    Hallo Becca,

    anderen Schuld zu geben ist Teil dieser Krankheit und hält das Erklärungssystem aufrecht.

    Der Alkoholiker braucht Rechtfertigung für das Fehlverhalten. Wenn man anderen die Schuld gibt braucht man selber nichts zu ändern.

    Ich bin an alldem fast zerbrochen.

    Ich muss akzeptieren dass nur konsequente Schritte mich vor Schaden bewahren können.

    Hallo Jump,


    Hast Du Dir schon mal Gedanken drüber gemacht wie ein Leben nach dem Alk ausschauen könnte?

    Womöglich lebst Du mit einem Menschen der komplett anders ist.

    Und ein Leben in ständiger Sorge vor Rückfällen.

    Also ich kann das nicht.

    Hallo Esther,

    Wir reden immer davon was der Alkoholiker soll oder nicht soll.

    Und was ist mit uns,wann schauen wir auf uns. Ich will und kann auf keinen Fall weiterhin mit den Lügen, den Beschuldigungen und der Manipulation so weiterleben.

    Mein Selbstwertgefühl hat gelitten bis ich erkannt habe dass es nie meine Entscheidung zu Trinken ist.

    Sie trifft alle Entscheidungen nüchtern, niemand flösst den Alk ein.

    Hallo Aurora,


    Ja, stimmt es ist andauernd verletzt zu werden. Wahrscheinlich braucht man das als Co.

    Hab mir sagen lassen dass auch bei den Cos Glückshormone wie auch beim Alkoholiker freigesetzt werden.

    Ich schaffe es bisher nicht mich um mich zu kümmern. Ich warte und warte auf etwas wo mir mein Verstand sagt dass es nicht kommt. Meine Lebenszeit rinnt dahin.

    Es sollte heissen ich bin zurückgerudert. Ich bin immer wieder zurück zu ihr wenn ich Schluss gemacht habe.

    Wahrscheinlich habe ich dadurch auch den Konsum unterstützt. Wenn es keine Konsequenzen spürt kann ja alles so weitergehen wie bisher.

    Mir wurde immer vorgeworfen 24/7 zu kontrollieren. Wir wohnen gar nicht zusammen.

    Die Beziehung war von Donnertag Abend, Freitag Abend, Samstag bis Sonntag NM beschränkt.

    Sie wollte das so.

    Heute erkenne ich dass ich Teil u d Unterstützer des Systems geworden bin.

    Momentan bin ich sehr traurig und weiss nicht weiter.

    Es fällt mir schwer loszulassen.

    Habe die Beziehung vor 2 Wochen beendet. Bin aber wieder zurückgerufen.

    War am Freitag bei ihr und hab sie am Mittag beim Trinken überrascht.