Hallo ihr Lieben,
vielen lieben Dank für euer Feedback und Ratschläge. Es hilft mir schon mal sehr zu lesen, dass ich ,zumindest rational gesehen, nicht Schuld habe an seinem Alkoholkonsum. Es ist nicht immer leicht für mich das alles einzuschätzen. Auch die Situation selbst ist irgendwie so widersprüchlich, denn auf der einen Seite geht er geregelt und fleißig SEINEN Pflichten nach und auf der anderen Seite steht dieses immer wieder zum Bier greifen und es einfach nicht lassen können. Er lässt mich mit allen Belangen des Haushalts und der Kinder vollständig allein, sucht sich aber ständig Arbeit bei anderen oder halt Dinge die er für wichtig hält, z.b. Stunden lang Auto putzen , wobei er dann gern ein Bier nach dem nächsten Trinkt. Familiär zieht er sich sehr raus, beschwert sich wenn er getrunken hat aber gern an Abend bei mir darüber,dass ich die Kinder nicht richtig erziehe, das ich sie verhätschle. Ja, ich gebe zu, ich bin sehr weich mit meinen Kindern. Aber es gibt natürlich auch Regeln,die er aber nicht mitbekommt, da er wenig zu Hause ist. Ich denke ich Versuche mit meiner weichen und liebevollen Art die verbalen Ausbrüche meines Mannes gegenüber den Kindern zu kompensieren. Sie werden von ihm oft genug im militärischen Ton angesprochen oder angeranzt. So möchte ich nicht mit meinen Kindern umgehen. Dieses verbal ausfallende ist seine Art ab einem bestimmten Pegel ...kurz vorher kommt kurz "lustig" und dann" blöd und gereizt".
Ja ich weiß ich muss meine Kinder schützen und genau die Thematik belastet mich am meisten. Zu wissen meine Kinder möchten so gern eine intakte Familie und aber auch zu wissen, dass Sie unter dem Verhalten vom Papa unter Alkohol leiden. Er ist ja nicht immer so zu Ihnen. Wenn er noch nicht so viel getrunken hat tobt er auch mal mit Ihnen herum oder macht "Quatsch" mit Ihnen. Das genießen sie denn sehr, da er ja ohnehin selten zu Hause ist. Aber es ist so wie im letzten Beitrag von Hochfelln geschrieben....man weiß nie was auf einen zukommt. Hat er wieder bereits zu viel und ist schlecht gelaunt oder geht es noch... Wenn wir ohne hin weg gehen, weil er ja nie Zeit hat mir uns zu gehen, habe ich jedesmal schon Sorge wenn wir nach Hause kommen wie viel er schon getrunken hat. Manchmal geht es gut, oft nicht. Er hat allerdings ein paar Mal zwischendurch schon zugegeben,dass er zu viel trinkt und versprach immer jetzt dann mal eine Zeitlang kein Bier zu kaufen bzw zu trinken...aber das schafft er keine Woche und in dieser Woche holt er dann alkoholfreies Bier und dann schleichen sich wieder Tag für Tag die normalen Biere mit ein. So läuft es immer... spätestens nach einer Woche ist sein Versprechen nichtig. Er schafft es zwischendurch auch mal 1-2 Tage nichts zu trinken, aber es geht nicht mal längere Zeit ohne. Er sagt oft er kann ja ohne, will aber jetzt halt ein Bier trinken und er lasse sich von mir nichts vorschreiben. Dann wiederum gibt er manchmal zu, dass er was ändern muss und er weiß dass es zu viel ist.
Ich bin einfach irgendwie überfordert. Würde er nur noch trinkend in der Ecke sitzen, wäre die Sache klar für mich...nix wie weg...aber er funktioniert im Alltag ja... Es sind diese ewigen verbalen Ausbrüche und die Gereiztheit unter Alkohol, die es schwer machen und Natürlich, dass ich das ein ganz schlechtes Vorbild für meine Kinder finde und dass es mich ansich stört,dass er so viel trinkt.