Moin, ist ja eine recht lange Disskusion über Depressionen (Bipolarität)geworden. Ich stimme euch in den meisten Punkten zu.Zeigt es mir doch wieder, das es sehr oft einen unseligen Zusammenhang zwischen Depression und Sucht gibt.(als ob eine stiegmatisierte schlimme Krankheit nicht reicht!!!)Allerdings haben alle Betroffenen eigene Erfahrungen und Glaubenssätze,was auch ganz normal ist.Ich werde mich jetzt erstmal rausnehmen aus dem Thema.IEs ist nachwievor ein interessantes Thema.Allerdings kann es passieren, (ich bin kein Arzt!),das dann irgendwann gefährliches Halbwissen kommuniziert wird. Also,wie Hartmut mal so schön geschrieben hat. Schuster bleib bei deinen Leisten. Schönen nüchternen Tag. Gruß BO
Beiträge von Bono59
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Danke für die Klarstellung, Kazik, das halte ich für sehr wichtig, das es da noch viel zu viele Vorbehalte gibt.
Hmmh, sagt mir nichts....inwiefern hochwirksam?
Ich weiß nur, dass ärztlich unbegleitetes, plötzliches Absetzen von Antidepressiva die Suizidgefahr massiv erhöhen kann und außerdem dazu führt, dass eine später neu gestartete Behandlung nicht mehr so wirkungsvoll ist. (Letzteres erlebt gerade ein Bekannter mit bipolarer Störung (früher: manisch-depressiv genannt).
Also ich kenne mich ganz gut.aus.Ich gebe dir recht Rennschnecke.Es ist meiner Meinung nach nicht einfach, mit diesen Medikamenten umzugehen und es ist auch wichtig ,gerade bei Bipolaren, die richtige Medikation zu finden. Natürlich sollte das mit dem Arzt immer genaustens abgestimmt werden Das bipolare Krankheitsbild wird meist spät entdeckt und vorher "nur " als Depression behandelt. So wie ich weiß, müssen sie ihr ganzes Leben Medikamente nehmen um bei richtiger Medikation ein relativ normales Leben führen zu können.Auch bei schweren Depressionen geht es auch
nicht ohne Medikamente! Allerdings ist es meist die einzige Möglichkeit, das Leiden erträglich zu machen. Deswegen sollten die Betroffenen Respekt vor diesen Medikamenten haben, aber keine Angst.Es wabern da auch viele Mythen durch die Welt.Bei den verschienenen Betroffenen, wirken die Medikamente natürlich auch nicht gleich.Ich bin kein Arzt! Das ist nur das, was ich darüber weiß.
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Hallo Kazik, das mit den Depressionen ging bei mir schon in frühester Jugend los. So mit 13/14. Mein Vater meinte zu mir dann, also ich solle mich zusammenreißen und es gäbe ja im Garten und am Haus genug zutun um mich abzulenken, Das Übliche halt.Diese Generation wuste es ja nicht besser.Mein Vater lebt seit 20 Jahren nicht mehr und ich habe meinen Frieden mit ihm gemacht! Also stand ich als Jugendicher allein mit meinem Problem da! Auf dem Dorf aufgewachsen und durch die Dorfjugend sehr zeitig mit Alkohol in Berührung gekommen! Damals merkte ich dann sehr schnell, daß ich mit Alkohol ganz gut meine Depressionen bekämpfen konnte.(Selbstmedikation).Also waren die Depressionen zuerst da und dann der Alkohol. Zu den Depressionen gibt es eine genetische Disposition in unserer Familie.Allerdings bin ich der Einzige, der dann Alkoholauffällig geworden ist! Ich hatte dann in den ganzen Jahren, bei schweren Depressionen, keinen Appetit auf Alkohol.Eher dann,wenn die Episoden nach Wochen oder Monaten wieder weggingen! Das war dann insofern ein Entlastungstrinken, diese schlimme Zeit wieder überstanden zu haben!! Ich sehe schon einen Vorteil darin Quartalstrinker zu sein,da ich nie körperlich abhängig war und bin!Deswegen bin ich kein besserer Alkoholiker als Alpha,Beta,Gamma und.s.w.Ich trinke nur anders! Dennoch haben mich die Alkoholabstürze in gefährliche Situationen gebracht! Da ich jetzt nichts mehr trinke und das bis zu meinem Ende auch nicht mehr tun werde (Depressionen,sind durch meine Ärzte gut im Griff )bin ich mit mir im Reinen.Eine bewusste Entscheidung! Mir fehlt nichts und ich glaube Alkohol hat mir in Form von Bier,Wein, Cocktail u.s.w. nie geschmeckt. Es ging einzig und allein um die Wirkung! Wenn mich ein Bekannter von früher fragt, warum ich nicht mehr trinke, sage ich.Ich vertrage keinen Alkohol und so ist es ja auch. Bisher haben das alle akzeptiert.Das habe ich auch so erwartet.Das zeigt mir dann doch,daß wir uns einen sehr guten kleinen Freundeskreis aufgebaut haben. Ausnahmen bestätigen die Regel.Sollte jemand damit nicht klarkommen, dann kann ich es nicht ändern.Sein Problem!
Natürlich muss ich aufpassen.Ich darf nicht leichtsinnig werden! Deswegen hat mich dein Satz, jetzt kommt was Neues angeregt, diese Zeilen zu schreiben.So sehe ich das auch! Ich möchte auf alle Fälle kein verbitterter trockener Alkoholiker werden,dem man sein liebstes Spielzeug weggenommen hat!Das Leben hat soviel zu bieten, gerade wenn man nüchtern ist! Ich kann auch ohne Alkohol Spaß haben! Das ist mir in den letzten Monaten bewußt gewordene!..... Ein paar Gedanken von mir zum Them Depressionen und Alkohol Gruß Bono
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Kann man unterschiedlich verstehen, denke ich.
Das ist jetzt eine Diskussion über Auslegungsbewertungen.Das könnte man jetzt genüsslich breittreten, wer,was wie gemeint hat.Das bringt nichts und ich schließe das jetzt für mich ab.
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Genau das ist es doch, die Nicht-Hilfe gibt dem Abhängigen doch die Entscheidung in die Hand! Entweder er will leben und sich ernsthaft helfen lassen, oder er will sich totsaufen und zieht den Co-Abhängige mit runter, weil er dann nicht einsam sterben muss! Rette sich wer kann!! Genau deshalb kann die Nicht-Hilfe zur Selbsthilfe führen.Für beide Seiten!!
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Ich denke, selbst der Gedanke "Hilfe durch Nicht-Hilfe" ist in dem Fall falsch.
Was du schreibst,irritiert mich , Obiger Satz (Hilfe durch Nichthilfe,sei falsch!).Darunter schreibst du dann aber....Ihn ernst nehmen,er will keine Hilfe,selbst wenn er verreckt! Wo siehst du da einen Unterschied? Nicht-Hilfe bedeutet ja, das er selbst entscheidet ob er sich helfen läst.Schlussendlich kann ein Außenstehender an der Entscheidung des Betroffenen nichts ändern! Jeder hat das Recht,zu verwahrlosen und/oder sich totzusaufen.Es geht dann nur darum, wie der Co-Abhängige damit klar kommt.Also Hilfe durch Nichthilfe!! Das ist das generelle Problem der Co-Abhängigen.Sie können oder wollen nicht loslassen, in der Hoffnung, das doch noch alles gut wird! Das verlängert nur das Leiden des Co-Abhängigen und mitunter, das des Abhängigen auch! Ich bin der Überzeugung,(sieht man auch hier im Forum), das dies zum größten Teil, ein Frauenproblem ist!
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Je mehr Du ihm vermeintlich hilfst in seiner nassen Phase , umso länger säuft er
So ist es! HILFE DURCH NICHTHILFE! Kann man nicht besser beschreiben! So schwer es auch fällt!
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Hallo Topfmann, ich finde deine Offenheit gut, wie du deine Probleme hier im Forum kommunizierst! Du kannst ja somit immer auf das Forum zugreifen.wenn du Probleme bekommst! Irgendwer wird immer Zeit haben, sich mit dir auszutauschen!.Das ist schon mal eine große Hilfe.Ansonsten geb ich keine Tipps mehr, ich denke es wurde alles gesagt! Kann noch mal was aus meinem Leben erzählen. Ich hatte damals,als meine damalige Partnerin an Krebs verstorben ist, nach der Beerdigung von ihr, ein großes Problem mit dem Alleinsein! Ich bin quasi in ein tiefes Loch gefallen lch habe Hilfe angeboten bekommen aber nicht angenommen! Ich hab mich in meinem Haus verkrochen und bin dann immer nach der Arbeit bei der Tanke ran,5 halbe Liter Bier und irgendwann auch Schnaps! (morgens dann oft Restalkohol, Führerschein in Gefahr, Arbeitsstelle in Gefahr!! Das ging eine ganze Zeit so. Ich war depressiv und der Alkohol hat das noch verstärkt!! Zum Glück war dann eine sehr liebe Freudin für mich da. Sie hat mir ins Gewissen geredet.Ich solle mein Leben nicht wegschmeißen. Das hat geholfen und ich bin wieder aus meinem Mauseloch gekommen. Was will ich damit sagen? Ungebremster Alkoholismus ist schleichender Selbstmord!! Da wäre es wohl besser gewesen, ich wäre mit ins Grab gestiegen!!
Nun gut, ich seh die 3 Wochen MuKiKu bei dir nicht so schlimm.3Wochen ist ja nicht sooo lange. Vielleicht auch mal gut für dich, den Kopf frei zu kriegen, wenn du den Geist in der Flasche läßt!! Du schaffst das! LG Bono
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Kann er nicht noch ein bisschen weg bleiben?‘


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Ne ich meinte wegen den einsamen Abenden, drei Wochen sind schon lang und in nassen Zeiten,du weißt ja...
Na klar, hatte ich gemerkt, als ich schon geschrieben hatte.Aber im Netz gibt es tatsächlich sicher auch noch Tipps gegen Einsamkeit
. Na und die Anderen haben ja auch schon tolle Vorschläge gemacht
!! Gruß Bono -
Hat jemand noch Tipps oder Warnungen
Oh je, ich dachte, du meinst E-Bike Tipps und Wartung! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!!

Eigenverantwortung und Grundbausteine! Ab und an mal durchlesen! Da stehen alle Tipps und Warnungen drin! GENAU!! Gruß Bono -
Hat jemand noch Tipps oder Warnungen
Moin Topfmann, e-bike Tipps.. ..Google weiß alles!

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alle mit dem Finger auf sie zeigen - ich kann sie verstehen. (Ich habe aber auch nicht alle Beiträge gelesen, also vielleicht gab es da
Nein, hier haben nicht alle mit dem Finger auf xy gezeigt,das stimmt so nicht.Eher war es so, daß zuviele User auf einmal was zu
dem Thema gesagt haben. Das war sicher nicht böse gemeint von den Usern, kann aber demjenigen den es betrifft, auch zuviel werden!! Außenstehende wissen eh immer alles besser! Bei eigenen Problemen sind sie dann jedoch selbst ratlos!
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Danke! Alles klar!

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MUKIKU
Was ist das? Übersetz mal!
Ist mir was entgangen
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Mit meiner Frau hab ich heute versucht zu reden aber es kam nicht viel konstruktives dabei raus, naja wenigstens war alles im rahmen, keine rumgeschreie usw.
Hi Topfmann, schön daß du hier weiter schreibst. Ich denke,es ist gut,wenn wir dich hier aus dem Forum etwas begleiten.Es gibt dir Halt und sicher hilft dir der eine oder andereTipp.Also möchte ich auch noch etwas schreiben.Das Sprechen mit deiner Frau, scheint ja tatsächlich ein Problem zu sein.Eine Meditation ist eine gute Idee, das geht allerdings sicher auch nicht von heute auf morgen!? Es wäre meiner Meinung nach deshalb wichtig, das ihr vorher ins Gespräch kommt. Eine Meditation kann auch nur dann helfen, wenn beide Seiten etwas ändern wollen,sonst bringt das nix.Bei deiner Frau bin ich da skeptisch. Wie wäre es mit der Variante, einen Brief zu schreiben? Hab ich gestern schon vorgeschlagen! Dann kommt ja zumindest eine Reaktion von ihr und ihr kommt dadurch endlich mal ins Gespräch 🗣. Wie gesagt, das ist nur eine Idee von mir.
Das mit dem Freund deiner Frau ist unterirdisch. Ist das Dummheit oder Respektlosigkeit? Ich kann das nicht nachvollziehen. Gott sei Dank ,gibt es sowas in meinem näheren oder weiteren Bekanntenkreis nicht und wenn,würde ich sie aus meinem Leben streichen.Mein Sohn wuste mit 9 Jahren schon, das Alkoholismus eine Krankheit ist! Ich war damals ganz überrascht, das von einem 9 jährigen zu hören.Mein Schwager war damals pitschnass.
Ja genau, wie geht's deinen Kids? Wie alt waren sie nochmal? 🤔 OK, das waren ein paar Gedanken von mir.Ich hoffe ,du kannst was anfangen damit.
Gruß Bono
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Ich habe mir immer die Frage gestellt oder auch stellen lassen. Wo fängt es an, wo hört es auf?
Wenn ich
Das ist eine interessante Frage. Ich bin jetzt durch das Forum sensibilisierter! Im Zweifeisfall greife ich auch gerne auf die Erfahrungen der Langjährigen zurück! Ich bin in meinem Leben öfter Risiken eingegangen und es ging immer gut! Ich hatte viel Glück! Das möchte ich aber genau bei meiner Abstinenz nicht überstrapazieren! Da die Erfahrungen der alten Hasen die Risiken aufzeigen, kann es mich für meine Abstinenz noch mehr sensibilieren! Das ist in meinem Fall schonmal die halbe Miete!! Schönen nüchternen Tag. Gruß Bono
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Hallo Topfmann. WIll mich auch nochmal melden.Ich hoffe das du nicht abgetaucht bist, weil das gester alles ein bißchen viel war.Thema Tir......! Wenn von allen Seiten etwas auf einen einprasselt, reicht es dann irgendwann! Das würde mir dann sicher auch so gehen! Wir alle müssen aufpassen, nicht zusehr in eine Wunde reinzubohren! Damit meine ich mich natürlich auch!! Nichts desto trotz, kann ich aus meinem Empfinden sagen, das es mit Sicherheit keiner böse meint. Wenn die Probleme einen erdrücken, ist man allerding besonder dünnhäutig! Also lass dich nicht runterziehen.Es wäre schön, wenn du dich weiter hier im Forum mitteilst. Das hilft mit Sicherheit!! Ich spreche aus eigener Erfahrung! Gruß Bono
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Frei, Nein, frei fühle ich mich nicht. Ich bin einfach nur Dankbar.
Aber du bist auf dem Weg dahin.Das ist doch ein lohnenswertes Ziel.LG Bono
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Gratulation zu 4 Monate und nicht 4 Wochen .
Ja, ja, alles schon korrigiert! 4 Monate ist ja auch ein super Erfolgserlebniss!!


Du hast recht, die Brille musste tatsächlich geputzt werden! Das ist ernst gemeint!!
Du hast mich wieder durchschaut!