Beiträge von Bono59

    Hallo Alex, du fragst was ich anders machen will. Ich habe mir Hilfe gesucht. Suchtberatung. Auch das Forum hier ist eine große Hife.

    Bedeutet das ich mich endlich mit dem Thema ernsthaft auseinander setze. Bisher hab ich das immer verdrängt.Also ich schau jetzt,was ich

    mit meinem Suchtdruck machen kann.(Werkzeugkoffer).Ich werde mir mein trikendes Umfeld mal genauer anschauen.Ich weiß,das es ein steiniger

    Weg wird und die Fallstricke überall lauern! Ich gebe zum erstenmal zu, das ich Alkoholiker bin!

    Ich hatte vor 14 Tagen meinen letzten Totalabsturz. Seit ich beschlossenen habe nicht mehr zu trinken, geht es mir mental richtig gut.

    Das ist schon fast verdächtig.So einfach ist es sicherlich nicht! Aber mir geht es jetzt besser. Na gut, schaun wir mal. Aber vor 10Jahren

    hab ich mit dem Rauchen aufgehört. Das selbe Muster 3Monate Nichtraucher, dann wieder angefangen.In diesem Rhythmus etliche Jahre. Und dann kam

    auf einmal der Entschluss aufzuhören. Von einem Tag zum Anderen.Das hat bis jetzt funktioniert! Heute kannst du mich damit jagen.Einfach

    eklig das Zeug. Mit dem Alkohol ist das ganz klar eine ganz andere Hausnummer! Das Prinzip ist ähnlich.Die Arbeit beginnt jetzt. Warum

    kippt man soviel Gift in seinen Körper?? Der Nikotin ist langsam geächtet mit schrecklichen Bildern auf den Schachteln.Warum ist auf den Schnapsflaschen kein Totenkopf drauf und doppelt so teuer! Die Politik ist gefragt.Das mußte jetzt mal raus! LG

    Hallo Alex, mein letzter Alkoholabsturz ist jetzt schon wieder 15Tage her.Im Moment interessiert mich Alkohol absolut nicht.

    Ich war im Supermarkt, Spirituosenregal vollkommen uninteressant. Eher eine Abneigung gegen Alkohol.Abstinenz kein Problem.

    Der letzte Absturz vor 15 Tagen war so peinlich,gefährlich und für meine Frau einfach unterirdisch! Der Schreck sitzt mir immernoch

    In den Knochen! Wie gesagt ich bin jetzt 65 Jahre alt musste noch nie zur Entgiftung, habe noch ein intaktes Familienleben,keine finanziellen

    Sorgen! Fakt ist mein Verhalten bei einem Absturz oder Blackout ist für mich nicht mehr akzeptabel. Das Problem bei Quartalstrinkern ist halt ,das es keine körperlichen Entzugserscheinungen gibt.(jedenfalls bei mir nicht) sondern es ist halt eine psychische Abhängigkeit! Wenn ich dann nach einem Absturz wieder Tage,Wochen oder Monate problemlos abstinent sein kann besteht halt die Gefahr, das der Qurtalstrinker denkt, was solls ich bin ja nicht abhängig! Das ist hochgefährlich, zumal ich ja jahrelang damit durchgekommen bin.Sicherlich hatte ich auch Glück , das nichts ganz Schlimmes passiert ist! Also

    Ich bin ALKOHOLIKER , ohne wenn und aber, auch wenn wir Quartalstrinker anders trinken als die meisten anderen. Ok ,ich habe mir jetzt einen Termin bei

    der Suchtberatung geholt und finde auch dieses Forum für mich echt super.Naja der Kampf geht jetzt erst los! Wie gesagt, ich habe echt Probleme , wie ich das mit meinem Umfeld hinkriegen soll,Das ist dann für mich die größte Hürde.Allerdings habt ihr mir hier im Forum schon tolle Tipps gegeben, das tut einfach gut.

    Hallo Panama,also in meinem Freundeskreis ist Alkohol schon ein Thema. Wir sind eine lustige Clique.Aber bei eins,zwei Bekannten

    liegt eindeutig auch ein Alkoholproblem vor.Ich bin gespannt,wenn ich mich zu erkennen gebe! Das ist bei euch dann ja eine gute Sache, wenn

    das so abläuft. Ich muss da einen Weg finden mit der Sache umzugehen. Wir werden sehen.

    Nun noch was zur Bipolarität.Ich erzähl mal meine Geschichte. Ich bin den klassischen Weg eines Bipolaren gegangen(dabei gibt es verschiedene Abstufungen dieser Krankheit).Also als Jugendlicher hatte ich zuerst recht schlimme Depressionen. In den 80'ziger Jahren war das noch kein Thema

    Es hat sich schon vieles verbessert. Zum Glück.Ja ich wusste das mit mir was nicht stimmt. Habe mich dann schlau gemacht und den Weg zum

    Psychiater gefunden.Hab Medikamente gegen Depressionen bekommen.Hab unter ziemlicher Überwindung meine Ausbildung abgeschlossen. Hab

    Mit 24 geheiratet und zwei Jahre später ist unserSohn geboren. So mit 16 fing meine Alkoholkarriere an.Der Alkohol half mir über meine Depressionen weg

    In dieser Zeit kamen dann Phasen gehobener Stimmung dazu.Ich wurde aber nach wie vor nur wegen Depressionen behandelt. Ab da war auch der Alkohol

    mein Begleiter.Ich bin Quartalstrinker, bedeutet ich kann problemlos Tage,Wochen oder auch Monate ohne Alkohol auskommen, bis zum Tag X! Dann folgt

    ein totaler Alkohol Absturz und dann ist es wieder gut.Das ist allerdings gefährlich, peinlich und für die Angehörigen schrecklich.Die Bipolarität

    wurde bei mir vor ca 30 Jahren diagnostiziert. Bin jetzt medikamentös gut eingestellt.Da ich eine abgemilderte Form der Bipolarität habe ich eine 47jähriges

    Berufsbiografie,eine intakte Familie und keine finanziellen Probleme .Ich weis nicht,wie ich das hinbekommen habe.Manche Bipolare setzen in Hochphasen

    Ihr ganzes Leben in den Sand Geld weg,Familie weg,Job weg.So ähnlich wie beim Alkohol. Bipolarität ist nicht heilbar, sondern kann nur abgemildert(Therapie Medikamente lebensläng!Ich weis nicht wie es bei deiner Mutter ist .Ich kann dir dazu sicher was sagen,wenn du magst. Oh Mann,das ist ja jetzt ein Roman

    geworden. Ich hoffe,ich habe dich mit meiner Geschichte nicht gelangweilt. LG und bis bald,wenn du magst.Die Geschichte deiner Mutter würde mich

    interessieren.

    Hallo Panama, wollte mal fragen, wie du das gemacht hast,mit mit Leuten in deinem Umfeld, welche noch trinken.

    Du bist schon so lange trocken. Du kannst mir sicher Tipps geben, wie ich mit meinem Umfeld umgehen kann.

    Ich habe Bekannte,die trinken und die ich auch nicht verlieren möchte.LG