Beiträge von Ratlos24

    Ich brauche jemanden, der dieses Problem auch sieht und mir immer wieder sagt, dass ich davon weg muss. Ich habe das Gefühl, dass jeder sein Trinken unterstützt und das als normal sieht. Ich bin die Doofe, weil ich etwas dazu sage. Ich brauche Unterstützung, dass ich wieder das Gefühl habe, mehr wert zu sein. Eigentlich brauche ich wen, der mich da raus holt. Ich bin nicht mehr stark genug.

    Ich wünsche mir jemanden, der mir zur Seite steht und mir dabei hilft, da raus zu kommen. Aus irgendeinem Grund schaffe ich das nicht. Ich habe es nach 19 Jahren Beziehung geschafft, mich von meinem Ex-Mann zu trennen, aber das schaffe ich nicht. Und bin in dieser Endlosschleife.

    Ich habe nochmal eine Bewerbung geschickt. Ich hoffe, es hat geklappt.

    Die Tag vor Weihnachten und an Weihnachten ging es mit ihm. Er hat in Maßen Bier getrunken und war einigermaßen normal. Den heutigen Nachmittag hat er mit seinem Bruder verbracht. Ich habe gleich gemerkt, dass er wieder zu viel getrunken hat. Er ist mich ohne Grund verbal angegangen. Ich habe ihn mehrmals gefragt, was ich ihm getan habe, warum er so zu mir ist. Irgendwann habe ich gesagt, ob er mich wieder so angeht, weil er den ganzen Nachmittag getrunken hat. Er antwortete, dass ich ihm nicht mit dem Scheiß kommen soll und hat mich stehen gelassen.

    Ich weiß nicht mehr, was eigentlich los ist.

    Es ist wirklich die Hoffnung, dass ich ihm so viel bedeute, dass die Beziehung doch noch ausfüllend wird, dass er ohne den Alkohol sieht, dass wir es wert sind. Aber ich weiß nicht wie man jemandem von diesem Verhalten herunter bekommt.

    Wenn ich mich getrennt habe, hat er genauso weiter gemacht und getrunken mit den Besuchern und geschraubt.

    Wenn ich sage, dass ich das so nicht mehr möchte, dann diskutiert er, dass er immer schon trinkt, dass das Leben viel zu kurz ist, um drauf zu verzichten usw. Dann zählt er alle auf, die er ja so hasst, dass die ja auch so reden würden, wie ich, z.B. seine Mutter. Ich weiß eben nicht, ob da der Alkohol aus ihm spricht, da er ja fast immer schon getrunken hat, wenn ichbihn abends treffe.

    Wie mache ich ihm klar, warum ich das wegen des Alkohols nicht mehr will. Er versteht das scheinbar nicht und diskutiert dann immer gegen an.

    Ich kann ihm auch nichts erzählen, da er dann darauf irgendeinen Quatsch erzählt und dann so von seiner Meinung überzeugt ist. Er hat keinen angenehmen Charakter, wenn er trinkt.

    Ich weiß nicht, ob er Alkoholiker ist, denn es geht ja auch ab und zu ohne. Dann ist er ganz normal und umgänglich.

    Um die Beziehung mit ihm. Aber wahrscheinlich um die in meiner Vorstellung, wie es sein könnte. Ich möchte aber auch nicht, dass er so weiter macht. Ich habe das Gefühl, dass ich die einzige bin, die sich Gedanken um sein Trinkverhalten macht. Alle anderen befeuern es, mit denen er zusammen ist.

    Hallo!

    Ich bin neu hier. Seit 4,5 Jahren bin ich mit einem Partner zusammen, der in meinen Augen alkoholkrank ist. Ich habe ihn so kennengelernt. Irgendwie war er damals trotzdem charmant. Heute komme ich nicht mehr damit klar und bin sehr einsam und unglücklich in dieser Beziehung.

    Wir wohnen 1 Straße auseinander und sehen uns abends nach der Arbeit evtl. für 30 Minuten, wenn ich zu ihm gehe. Am Wochenende gehe ich abends zu ihm und übernachte dort. Jeder lebt irgendwie sein eigenes Leben.

    Sein Tag gestaltet sich so, dass er morgens zur Arbeit fährt. Am Nachmittag nach der Arbeit geht er direkt in die Werkstatt. Dort sind Bierkisten aufgereiht. Ab dem Moment trinkt er Bier wie Wasser. Alleine, aber es kommen auch etliche vorbei, um dort ihr Feierabendbier zu trinken. Er natürlich bei jedem mit.

    Zum einen ertrage ich den Geruch nicht mehr und zum anderen seine Art. Er ist sehr einfach gestrickt, ist mir intellektuell unterlegen. Er lässt aber raushängen, dass ich doof sei und er der einzig wahre und tollste und fähigste Mensch der Welt. Wenn er getrunken hat, dann ist er über jeden und alles am schimpfen. Benutzt nur Fäkal-Ausdrücke. Es ist schwierig, ihm immer und immer zuzuhören. Ich kann ihm nichts erzählen. Von meiner anspruchsvollen Arbeit möchte er nichts wissen und auch hat er wenig Ahnung,was im wirklichen Leben abgeht. Ich muss z.B. ankündigen, wenn er mich mal fahren muss, damit er dann nicht trinkt. Ohne Ankündigung kann ich nicht auf seine Hilfe zählen. Er hat immer getrunken. Bier ist so ein großes Thema für ihn.

    Ich habe ihm gesagt, dass sein Verhalten das eines Alkoholikers ist. Dann vergleicht er noch mit seiner verhassten Familie, die das auch sagen. Wenn ich mich trennen, weil ich das so nicht mehr aushalte, dann ist es ihm egal.

    Er ist ein sehr unzufriedener Mensch. Er betont, dass er immer schon trinkt. Irgendwie wirkt er stolz darauf. Er ist bestens informiert, wo es Bier im Angebot gibt. Dieses wird dann in großen Mengen gekauft.

    Er kann auch ohne. Am Wochenende vielleich für 1 Tag. Dann ist er ein ruhiger Mensch. Er ist so viel angenehmer. Er hat dann keine Entzugserscheinungen.

    Ich habe ruhig mit ihm gesprochen. Er sieht kein Problem. Er beschimpft mich dann. Er wird dann unlogisch.

    Ich weiß einfach nicht mehr wie ich das weitermachen soll. Ich glaube, ich will das auch gar nicht mehr. Die Beziehung gibt mir nicht viel. Keine Zukunftsaussichten. Ich bin einsam mit ihm.

    Ich kann ihm nicht helfen. Er sieht kein Problem. Ohne mich macht er genauso weiter.

    Ich wüsste einfach gerne, wie ich da raus komme. Ich schaffe das nie endgültig.

    Ganz viele liebe Grüße.