Beiträge von Kazik

    Hallo Matrix,

    ich freu mich das Du hier wieder schreibst. Mir hilft es hier zu lesen und zu schreiben.

    Ich bin in Deinem Faden noch einmal ganz zu Anfang gegangen weil ich mir bezüglich einer Sache nicht mehr ganz sicher war. Es ist Deine Wohnung. Das heißt Du hast dort das Hausrecht. Wenn Du Deinen Partner aufforderst die Wohnung zu verlassen und er kommt dieser Aufforderung nicht nach begeht er Hausfriedensbruch. In diesem Fall kannst Du die Polizei rufen und die setzt das Hausrecht für Dich durch. Du musst der Polizei nicht mitteilen warum er die Wohnung verlassen soll. Das ist alleine Deine Sache. Du musst auch nicht dann oder Später keine Anzeige gegen ihn stellen. Auch wenn die Polizei Dich danach fragen sollte. Auch das ist Deine Sache. Aber Du kannst natürlich jederzeit eine Anzeige stellen. Und Du kannst Dich auch an die Polizei wenden ob es andere Schritte gibt die sicherstellen das Dein Partner sich an das Betretungsverbot hält. Aber auch hier musst Du nur mitteilen das Du nicht möchtest das er Deine Wohnung nicht betritt. Und Du kannst die Polizei zur Hilfe rufen auch wenn nichts anderes vorgefallen ist ausser das er Deine Wohnung nicht verlässt oder betritt wenn Du es nicht möchtest. Es ist Deine Wohnung.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi TM,

    ich freue mich das Du wieder schreibst! Denn ich hatte mir auch schon Gedanken gemacht.

    Zu allem was Du geschrieben hast schreibe ich erstmal nichts weil eigentlich alles schon geschrieben ist. Ich wünsche Dir das Du hier einen Weg findest wie Du Dich für Dich am Besten austauschen kannst.

    Ein Gedanke ist mir noch gekommen. Dein Faden hier im offenen Bereich bleibt doch. Es können sich also auch Alle aus dem offenen Bereich zu einem Thema aüssern, wenn Du hier Du das hier in Deinem Faden schreibst. Kann aber sein das ich das auch falsch verstanden habe.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Wichtelmama,

    ich bin Alkoholiker und auch EKA.

    Mein inneres Kind liest durch mich das erwachsene Ich hier im Forum immer mit und wird dann sehr sehr verzweifelt weil es sich dann plötzlich in selber in selber seinen eigenen schlimmsten Situationen mit meinen Eltern wiederfindet. Dafür kann mein inneres Kind nichts, genauso wenig wie es dafür konnte das es sich in diesen Situationen nicht verteidigen konnte.

    Ich schreibe mal auf was meine inneres Kind mein erwachsenes Ich fragt wenn es Deinen Faden liest.

    Warum schützt die Mama Ihre Kinder nicht jetzt sofort?

    Warum sieht die Mama wenn sie es schon nicht versteht das die Kinder mt dem Papa die Hölle erleben?

    Warum schützt die Mama den Täter Papa und redet seine Taten klein?

    Nun mein erwachsenes Ich weiß das mein inneres Kind ein absoluter Experte ist wenn es um Kinder geht. Ein größerer Experte als mein Erwachsenes Ich jemals sein wird. Deshalb stellt sich mein erwachsenes Ich dieselben Fragen.

    Das Verhalten des Täters ist für mich ohne jeglichen Zeifel körperliche und seelische Gewalt. Ich glaube Dir wenn Du schreibst das Du vollständig über das Verhalten des Vaters berichtest. Aber ich bezweifele das Du erkennst welches Verhalten schädlich ist und wie schädlich es ist. Zumal die Kinder ja auch mit dem Vater alleine waren und sind. Aber Du schreibst z.B. das Dein großes Kind bereits große Schwierigkeiten in der Schule hat. Und ich frage mich ob Du eigentlich weißt warum das so ist. Denn das können auch Experten oft nicht wirklich erkennen weil es sich eben um Kinder handelt.

    Dein Verhalten ist in meinen Augen auch schädlich nicht nur weil Du Deine Kinder jetzt nicht schützt und sie vor dem Täter in Sicherheit bringst. Sondern das Du sie bisher nicht geschützt hast und sie Dir einfach nicht vertrauen können. Den Grundvertrauen lernen Kinder von Ihren Eltern. Und Deine Kinder können Ihren beiden Eltern nicht vertrauen.

    Zu dem wie Deine Kinder sich verhalten oder was sie sagen wenn das gewaltätige des Täter Vaters zur Sprache kommt oder Du Zeuge von Taten wirst. Es sind Kinder! Kinder die nicht nur schlimme Taten erleben sondern sich in dem schwersten emotionalen Konflikt befinden. Wem können sie vertrauen? Können sie überhaupt jemals jemand trauen?

    Das einzige was Deine Kinder im Moment schützt ist Ihre innere und äußere Widerstandskraft. Und in einer solcher Situation sollen und dürfen sich Kinder nicht befinden. Niemals.

    Ich war das Opfer von körperlicher und seelischer Gewalt durch meine Eltern. Die schwerwiegensden Folgen waren, eine Angsterkrankung, mehrere schwere Depressionen, eine Persönlichkeitsstörung und Traumata die ich bis jetzt nicht bewältigt bekommen habe. Und diese Folgen habe ich bekommen ohne das mein erwachsenes Ich irgendetwas hätte anders machen können. Und es gibt auch eine Verbindung zu meiner Alkoholsucht.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi LK,

    danke für Deine Ideen wie ich mit meiner Vergangenheit abschliessen könnte oder an was ich jetzt nüchtern anschliessen könnte damit es mir gut geht.

    Ich habe mir in der Zeit seitdem ich nüchtern bin Luft verschafft. Und mein "Plan" ist diese Luft nicht gleich wieder zu verplanen. Sondern das ich etwas nachsichtiger mit mir bin. Den im planen bin ich sehr gut und da wo es drauf ankommt setze ich die Pläne auch um oder sorge dafür das sie umgesetzt werden. Und da ich im planen gut bin habe ich auch viele Pläne (in den Grundzügen) im Kopf oder anderweitig liegen. Und dann kommt es regelmässig vor das ich mit der Abarbeitung der notwendigen Pläne/Aufgaben so beschäftigt oder angestrengt bin, das die ganzen anderen Pläne (auch die die nur für mich ganz persönlich gut sind) zu einer Belastung und Anstrengung werden. Und das möchte ich ändern in dem ich lockerer und entspannter mit Plänen und deren Umsetzung umgehe und mich nicht so sehr unter Druck setze.

    Die Geschichte mit dem alten Mann, seinen Bauten und vor allem mit den ganzen Spänen fand ich schön. Ich würde mir wünschen das der Alte Mann auch seinen Frieden mit den Spänen gemacht hat. Den damit bin ich als Tischler sehr eigen. Deine Frau und Du scheinen eine besondere Art zu haben auf Menschen zu zu gehen. Den das der alte Mann Euch als einzige seine Tischlerei gezeigt hat sagt etwas aus. Und ich finde es auch schön das diese jetzt ein Museum ist. Denn dadurch wird ja nicht nur sein "Werk" erhalten sondern dient ja auch als Inspiration. Dich hat es ja schon mal inspiriert mir davon zu erzählen.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Ihr,

    nun bin ich doch hier weil das Wetter hier heute ungemütlich ist und obwohl ich frei habe ist es mir in meiner Bude heute am liebsten.

    Noch einmal auf Klinik und Urlaub. Ich glaube es hat sich in der Medizin inzwischen rumgesprochen das Krankheiten besser heilen wenn die Kranken in einer angenehmen Umgebung sind und oder Ihnen soweit das möglich ist erlaubt ist eine angenehme Umgebung auf zu suchen. Die Umsetzung dieser Erkenntnis scheitert dann oft an den Kosten, aber es hat sich etwas getan.

    Für mich waren die Klinikaufenthalte keine Urlaube nicht weil es mir dort nicht "gut" ging, sondern weil es mir in meinem Leben und in der Klinik nicht gut sondern schlecht ging. Und da meine Depressionen dazu führen könnten das sie schwerwiegend meine Gesundheit oder sogar mein Leben gefährden, habe ich mich in "Sicherheit" gebracht. Meine Ärztin hat mich zu Anfang gefragt was ich mit in "Sicherheit" meine und dann habe ich es ihr so erklärt. Und seitdem stellt sie eben nichts mehr Infrage, was sie sowieso nie getan hat, wenn ich mich bezüglich meiner Depressionen an Sie wende. Sondern sie berät mich so gut sie kann, was sie vorher auch getan hat.

    Meine Depressionen waren "anlassbezogen". Aber die "Anlässe" lagen bis auf einen Fall weit zurück. Und ich befand bis auf einen Fall auch nicht in einer besonders belastenden oder extremen Lebenssituation. Mir wurde die Diagnose PTSB nie "offiziell" gestellt. War aber für mich bis jetzt auch nicht notwendig weil ich die offizelle Diagnose nirgends gebraucht habe. Für mich war notwendig das meine Angsterkrankung behandelt wurde bis ich sie überwinden konnte. Und das meine Depressionen behandelt wurden bis ich sie "bewältigen" konnte oder sie auf ein Mass abgeklungen waren das ich weiterleben konnte.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi LK,

    auch ich war gestern müde, ich war genervt hauptsächlich von mir selbst und ich war dünnhäutig. Ich habe das gestern dann an Dir ausgelassen und das tut mir leid. Ich lese Dich gern.


    Hi LK und Ihr,

    Dein Vorschlag wie Du es machen willst ist für mich völlig okay. Mir ist es auch wichtig das Du und auch alle anderen Wissen das sie alles (na fast alles;)) in meinem Faden schreiben können was Ihnen zu meinen Themen einfällt. Ich bin schon lange Groß und nehme für mich dann wie Du schreibst mit was ich gebrauchen kann.;)

    Kurz zu meinen Klinikaufenthalten, ich war immer auf offenen Stationen. Ich war nur im Jahre 2005 zweimal ganz kurz zu Beginn auf einer geschlossenen weil auf der Station noch kein Bett frei war. Ansonsten konnte ich die Stationen bis auf Nachts jederzeit verlassen (und auch dafür gab es meistens Wege;)). Ansonsten konnte ich mich in und ausserhalb des Klinikgeländes frei bewegen und habe das auch gemacht. Am Anfang eines Aufenthaltes musste ich mich an und abmelden. Das hatte aber eigentlich den Hintergrund das die Klinik im Zweifelsfall nachweisen konnte das ich das freiwillig gemacht habe. Einige empfanden das als Überwachung ich hatte damit kein Problem. Auf den Stationen wo ich war wurden nur Patient*innen stärker eingeschränkt und überwacht die beispielsweise gerade am Anfang stark agiert waren und völlig ziel und planlos waren. Oder Patient*innen die eine wahnhafte Symptomatik hatten und auch agiert waren. Die Patient*innen die in Ihrer Depression erstarrt sind sind "freiwillig" auf Station oder der unmittelbaren Umgebung geblieben, weil sie eben einen sehr eingeschränkten Radius hatten. Ich hätte mich auch jederzeit selbst entlassen können. Ich war freiwillig gekommen und konnte freiwillig jederzeit gehen. Ich schreibe das so explizit weil ich nicht möchte das ein falscher Eindruck von Psychiatrien entsteht.

    Ich habe mich auf Stationen auch immer eingerichtet. Es war für mich kein Urlaub aber mir ging es dort gut.

    Ich werde mich jetzt mal wieder ein paar Tage hier rarer Machen und mein Leben leben.

    Bis dann Kazik

    Hi Ihr,

    in meinen Depressionen bin ich weder agiert heißt ich renne nicht die ganze Zeit auf der Station rum. Noch bin ich erstarrt und sitze oder liege die ganze Zeit herum. Bei mir ist es eher so das ich meistens das Gefühl habe ich könnte etwas machen aber nicht weiß was. Weil mir alles sinnlos erschien. Meistens habe ich mir dann irgendetwas gesucht. Ich bin dann beispielsweise stundenlang wie ein Roboter spazieren "gegangen". In vielen anderen Therapieangeboten besonders in denen ich die ganze Zeit rumsitzen musste war ich unruhig und ungeduldig. Besonders wenn es selbstbildendende waren die ich schon mehrmals gemacht hatte. Ich habe dann meistens abgesprochen das ich zu bestimmten Angeboten nicht mehr gegangen bin. Das war im System Krankenhaus nicht vorgesehen aber ich habe mich eigentlich fast immer verständlich machen können.

    Wie geschrieben hatte ich 2015 meine schwerste und längste Depression. Während dieser Zeit hatte ich zwei mehrmonatige Klinikaufenthalte. Das was diese Depression so schwer machte war das ich über Monate die Depression überhaupt nicht gespürt habe. Ich habe körperlich und seelisch nichts gespürt. Zero. Und ich war im Kopf "völlig" klar. Das hat mir zu Anfang echt Angst gemacht. Weil ich mir das ja noch weniger erklären konnte als die Symptome die ich sonst hatte. Dazu kam das ich von Zeit zu Zeit das Gefühl hatte innerlich auseinander zu fallen. Das machte auch Angst. Mir wurde dann zu Anfang erklärt das dies alles ein Sympton meiner Depression war. Mein Unterbewusstsein hatte alles nicht notwendige einfach abgeschaltet. In gewisser Weise war diese Depression die "angenehmste" meiner Depressionen.

    Als ich das erste Mal auf Station kam begann dort das übliche Programm, welches ich auch zu Anfang abgerissen habe. Aber so nach und nach wurde alles abgesetzt. Und die Ärzte waren so langsam ratlos was sie mit anfangen sollten. Raus lassen konnten sie mich nicht da wäre ich nicht zurecht gekommen. Im Keller der Klinik gab es eine Holzwerkstatt der Ergotherapie. Aus irgendeinem Grund war Ergotherapie auf meiner Depressionsstation nicht vorgesehen, vielleicht weil die Patient*innen dafür nicht genug motiviert werden konnten. Ich habe dann einen jungen Mitpatienten kennen gelernt der mir irgendwann die Holzwerkstatt gezeigt. Und da ich gelernter Tischler bin habe ich dann die Ergotherapeut*innen gefragt ob ich dort teilnehmen kann. Die waren es zwar nicht gewohnt das Patient*innen zu Ihnen kommen machten aber alles klar das ich teilnehmen konnte. Am Anfang zwei Stunden Vormittags. Sie hatten ein paar einfache Projekte, die auch in der Klinik verkauft wurden. Also ratterte ich die Projekte durch. Irgendwann konnte ich dann auch Nachmittags zwei Stunden kommen. Ich musste allerdings meinen Therapeuten davon überzeugen das alles gut bei mir war. Bei meinem zweiten Aufenthalt fing ich erst mit Vormittags wieder an und dann auch bald wieder Nachmittags. Mit den Ergotherapeut*innen hatte ich ein gutes Verhältnis. Aber sie hatten was mich anging auch nichts zu tun, außer Material heran zu schaffen. Ich setzte mich ab und zu in Ihr Büro und dann tranken wir Kaffee und ich erzählte ein wenig was bei mir los ist. Einer der Ergotherapeut*innen war auch Tischler. Und er hatte einige Projekte liegen die für die Klinik bestimmt waren und die er eigentlich selbst mit Patient*innen bauen wollte. Von denen gab er mir dann nach und nach welche und ich ratterte diese durch. Nach der Klinik war ich dann noch ambulant dort bis ich mich gesundschreiben liess.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi LK,

    auch ich war gestern müde, ich war genervt hauptsächlich von mir selbst und ich war dünnhäutig. Ich habe das gestern dann an Dir ausgelassen und das tut mir leid. Ich lese Dich gern.

    Ich will mich zur Zeit eigentlich nicht mit meinen Depressionen beschäftigen. Aber da ich sie schon oft hatte un das immer schwere Zeiten für mich waren triggert es mich wenn ich mich hier wieder erkenne. Und dann komme ich manchmal nicht so schnell wieder aus dem Thema raus.

    Ich will mich eigentlich nicht mit meiner Vergangenheit beschäftigen. Aber auch hier bin ich irgendwie dort gelandet, weil es immer ein sehr präsentes Thema bei mir ist. Und auch dort komme ich dann oft nicht so schnell wieder raus.

    Du hast in Deinem Faden das Du Dich von mir Deinem partner in crime verabschiedest. Das ist für mich okay. Und auch ich verabschiede mich von Dir partner in crime. Du warst eigentlich auch nie mein partner in crime. Es gibt in meinen Leben nur sehr wenige partner in crime. Und nur noch Eine mit der ich weiterhin in engen Kontakt bin. Mit einigen bin ich losen Kontakt. Aber es sind Menschen auf die ich mich in Zeiten tausend Prozent verlassen konnte. Und die Qualität dieser Menschen für mich war das wir alle unabhängig waren und wir uns manchmal zusammengespannt haben und so gemeinsam etwas erreicht haben was mir alleine unmöglich gewesen wäre. Und wir haben auch schwere Zeiten zusammen erlebt. Und alle vermisse ich hin und wieder sehr.

    Ich habe sonst alle crimes auch wenn ich in Gesellschaft war alleine gemacht, weil ich das am allerbesten kann.

    Aber die allermeisten Dinge in meinem Leben habe ich zusammen mit Menschen gemacht und erreicht. Den ich mag Menschen. Und das waren auch keine crimes. Den obwohl ich Dinge alleine am Besten kann, mache ich sie am liebsten zusammen.

    Liebe Grüße LK und Ihr

    Kazik

    Es werden ja heute diverse Experimente von wegen Traumabewältigung etc. gemacht und ihm wäre das zuzutrauen gewesen.

    Auch in diesem Fall keine Hilfe zur Selbsthilfe was meine Traumata angeht. Ich will nicht das eine Ärzt*in an mir Experimente zur Traumbewältigung durchführt. Schon gar nicht ohne mein Wissen. Dazu sind die Folgen dieser Traumata für mich zu schwerwiegend und der Preis den bis jetzt schon bezahlt habe zu hoch.

    Das heißt nicht das ich mich nicht darauf einlassen würde wenn eine Ärztin mir genau erklären würde warum sie genau dieses Experiment machen will und sichergestellt ist das ich behandelt werde wenn das ganze nach hinten losgeht. Diesen Preis würde ich möglicherweise dann bezahlen wenn ich soweit überzeugt bin das das Experiment auch klappen könnte.

    Wenn ich mich irre, sags mir.

    Wie sollte ich sagen das Du Dich irrst. Erstens weißt Du selbst nicht was Du da eingenommen hast. Zweitens bin ich nicht DEIN Arzt. Und drittens bin überhaupt kein Arzt noch ein Homöopath.

    Wie machst Du das, wenn Du keine Krankheitseinsicht hast? Gehst Du dann trotzdem in die Klinik? Heute hast Du geschrieben, dass Du nicht therapeutisch betreut wirst.

    Du fragst ich antworte,

    Ich halte was meine Depressionen und auch was den Alkohol angeht meinen "Notfallkoffer" so einfach wie möglich und nur so kompliziert wie nötig. Auf diese Weise stelle ich sicher das selbst die einfachste Massnahme mir auch wirklich hilft. Für mich reicht es eigentlich aus das ich weiß das ich einen Notfallkoffer habe.

    Wenn ich in einer Depression merke das ich instabil werde, das heißt wenn ich merke das das mir irgendetwas so massiv Schwierigkeiten bereitet und ich mir selbst nicht helfen kann und ich mir das nicht erklären kann dann gehe ich in eine Klinik. Und dort stellte sich dann bis jetzt immer raus das ich eine Depression habe.

    Ich habe geschrieben das ich nicht in einer depressionsspezifischen Therapie bin. Und das ist im Moment auch nicht notwendig weil ich im Moment stabil bin. Ich bin bei meiner Hausärztin die mir nachdem meine Neurologin vor Jahren in Rente gegangen ist meine Medikamente verschreibt. Und sie ist kompetent genug das ich mit Ihr auch Änderungen meiner Medikamente bespreche. Und ich bin von Ihr hervorragend beraten worden. Und wir werfen bei jedem Termin bei Ihr speziell jetzt nach meinen Entzug immer einen Blick auf meine Depressionen.

    Und wir haben von Beginn an vereinbart das wenn ich mich instabil fühle das ich mich sofort bei Ihr melde oder sofort in ein Krankenhaus gehe. Und das vereinbaren wir auch immer mal wieder erneut. Damit rückversichern wir uns Beide das diese Vereinbarung Bestand hat.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Das ist ganz sicher richtig. Der berühmte Spruch, sag mal zu einem Depressiven, lach mal.

    Ich weiss übrigens auch, dass ich meinen Gefühlen nicht immer glauben darf.

    Depressive können sich oft nicht selbst motivieren.

    Ansonsten auch mit meiner Schreibe nicht zu streng sein.

    Dann habe ich meinem Hausartzt genau das gesagt, ich kann mich nicht motivieren.
    Er gab mir dann irgendwas, wollte mir aber nicht verraten, was das ist, weil er der Meinung war, seine Worte an mich, gut informierte Patienen gehen sich manchmal selbst im Weg um und gefährden vor lauter Wissen den Therapieerfolg.

    Es war dann noch drei Monate zäh und plötzlich von einem Tag auf den Anderen war ich durch. So deutlich, dass ich mich noch an den Moment erinnern kann, irgendwas fiel von mir ab.

    Bis dahin bin ich trotzdem meinerArbeit und meinem Leben nachgegangen und habe nach dem Motto gehandelt "wozu brauche ich Lust, wenn ich muss?"

    Hallo Lk,

    ich habe die oben genannten Zitate in der Reihenfolge wie Du sie geschrieben hast einem anderen Faden entnommen. Ich verstehe was Du schreibst. Und ich bin mir sehr sicher Du verstehst auch was Du schreibst. Und ich glaube Dir auch alles was Du über Dich schreibst. Und ich freue mich das Du Deine Depression überwunden hast.

    Hätte ich jetzt selbst eine Depression dann bin ich mir sehr sicher würde ich mich zurecht fragen ob Du wirklich verstehst was das Du schreibst. Würdest Du das zitierte und vieles was Du sonst noch in diesen Beiträgen schreibst in meinen Faden schreiben würdest Du mir ziemlich auf den Sack gehen. Denn am Ende schreibst Du das Du Deine Depression letztendlich mit der richtigen Medikation überwunden hast. Und das deckt sich auch mit meiner Erfahrung und ist der Grund warum ich meine Medikation penibel einehme. Auch während ich gesoffen habe. Das ist aber auch der Grund warum das meiste was Du in den zitierten Beiträgen schreibst in meinem Faden völlig überflüssig ist. Du leistest damit was meine Depressionen angeht keine Hilfe zur Selbsthilfe.

    Ich bin im Jahr 2013 auf zwei wirklich brilliante Ideen gekommen. Zum einen habe ich von jetzt auf gleich meine Medikamente nicht mehr genommen. Der Grund war das ich es satt hatte sie zu nehmen, ich das Gefühl hatte das sie nicht mehr wirken und ich außerdem dachte das ich jetzt genug über meine Depressionen weiß und alles im Griff hätte. Das Ergebnis waren starke Absetzsymptome weil solche Medikamente eben nicht von jetzt auf gleich abgesetzt werden sollen. Diese Medikamente machen nicht abhängig aber verursachen Absetzsymptome. Übrigens eigentlich ein Grund mehr warum ich selbst heute keinen kalten Alkoholentzug mehr machen würde. Ein Absetzsympton war das meine Depression schlimmer wurden. Eigentlich ein Grund warum ich das Absetzen wirklich besser absetzen sollte. Aber nein. Denn ich hatte meine wirklich brilliante zweite Idee und begann ernsthaft zu saufen. Das Ergebnis war das ich 2015 in meiner mit Abstand in jeglicher Hinsicht schwersten und längsten Depression zweimal über Monate in einer Klinik gelandet bin. Einer Depression bei der ich mehrmals das Gefühl hatte, denken konnte ich zu der Zeit nicht, das ich dort nicht wieder rauskomme. Aber ich bin wieder wieder rausgekommen und es ging mir in meiner Welt ganz okay und ich war weitestgehend alkoholabstinent hatte bei Gelegenheiten allerdings einen riskanten Alkoholkonsum. Bis ich dann Ende 2016 meine dritte brilliante Idee hatte und wieder ernsthaft anfing zu saufen. Der Rest der Geschichte ist bekannt.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Wenn du aus deiner Ich-Sicht schreibst, ist das etwas anderes, als wenn versucht wird, Diagnosen zu stellen oder anzudeuten, dass andere betroffen sein könnten. Solche Dinge gehören in die Hände von Fachleuten.

    Depressionen treten oft zusammen mit Alkoholkrankheit auf, aber das betrifft nicht jeden. Deshalb empfehlen wir immer, bei sich zu bleiben und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn man an einer ernsthaften Krankheit wie Depression leidet.

    So vermeiden wir, dass jeder mit einer depressiven Verstimmung glaubt, depressiv zu sein, was denjenigen nicht gerecht wird, die wirklich unter Depressionen leiden. Wir nehmen das Thema hier sehr ernst und verhindern damit, dass aus einer Krankheit ein Trash wird.

    Hallo Hartmut,

    ich wollte Dir für diesen Beitrag und auch für andere Beiträge zu diesem Thema an mich danken. Ich verstehe was Du mir sagen willst und auch warum Du mir das gesagt hast, Und ich bemühe mich daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.

    Und ich möchte Dir auch als Depressionsbetroffener danken das Du das Thema Depressionen so ernst nimmst.

    Mir wurde die Diagnose schwere Depression von Ärzt*innen und Therapeut*innen während eines Klinikaufenthaltes im Jahr 1995 mitgeteilt. Und ich habe zu diesem Zeitpunkt und noch eine ganze Zeit danach nicht verstanden was das eigentlich für mich heißt. Hätte ich es verstanden wäre vieles während meiner Depressionen leichter gewesen. Glücklicherweise bin ich dort und auch später trotzdem behandelt worden. Ich hatte in Phasen keine Krankheitseinsicht. Und ich kann auch jetzt nicht sicher sagen ob ich diese in Zukunft haben werde. Deshalb ist Teil meines persönlichen Depressionsnotfallkoffers wenn ich mich zu instabil fühle das ich in eine Klinik gehe. Denn dort werde ich behandelt auch wenn ich keine Krankheitseinsicht habe.

    Ich habe während meiner Depressionen keine Selbstmordgedanken und - absichten. Wenn ich diese hatte dann wurde entweder meine Medikation geändert oder angepasst. Und zu diesem Zeitpunkten befand ich mich entweder in einer Klinik oder unter engmaschiger ambulanter ärztlicher Kontrolle.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi,

    dies ist nicht mein Faden. Ich bin zurecht darauf hingewiesen worden das ich über meine Depressionen am Besten nur in meinen Faden schreiben soll und daran versuche ich mich zu halten. Und ich bin auch zurecht darauf hingewiesen worden das dies keine Depressions SHG ist.

    Aber Du machst es auch nicht mit Dir selbst aus, sondern hast therapeutische Hilfe.

    Ich habe aus Gründen außer meiner Medikation keine depressionsspezifische therapeutische Hilfe.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Meine Depressionen verändern meine Gedanken, Gefühle und Verhalten und ich kann das nur schwer beeinflussen. Denn es ist eine Krankheit. Und ich kann das (mir) erst recht nicht erklären.

    Kurze Ergänzung. Weil das bei mir so ist kann ich wenn ich ich eine Depression hätte mit einigem was hier geschrieben wurde nichts anfangen geschweige denn die richtigen Konsequenzen daraus ziehen. Denn wenn ich das könnte hätte ich keine Depression.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Heuel,

    ich wollte Dir eigentlich gestern schon schreiben. Habe mich gestern dagegen entschieden und darüber nachgedacht was ich Dir eigentlich schreiben will und mich dann entschieden so kurz wie möglich zu schreiben. Nun habe ich gesehen das Dir heute ganz viele Leute schon geschrieben haben. Was mich darin bestärkt das ich versuche mich so kurz wie möglich zu halten.

    Der Grund warum ich Dir gestern schon schreiben wollte das ich mich in vielen was Du gestern und heute geschrieben hast wenn ich eine Depression habe wiederkannt habe. Und einiges was Du schreibst lässt meine Arlarmklingeln läuten weil wenn das bei mir so wäre dann würde das meine Abstinenz gefährden. Aber das weißt Du denke ich auch.

    Meine Depressionen verändern meine Gedanken, Gefühle und Verhalten und ich kann das nur schwer beeinflussen. Denn es ist eine Krankheit. Und ich kann das (mir) erst recht nicht erklären. Denn wenn ich das könnte hätte ich keine Depression. In meinen Depressionen werden aus den einfachsten Problemen, Probleme von gefühlt gigantischen Ausmassen. So gigantisch das ich sie nicht mehr lösen kann. Und bei mir kommt dazu das ich beim Nachdenken dann immer die allernegativste Option bevorzuge. Das heißt wenn mir in einer Depression die Frage nach dem für immer stellen. Dann würde mir mein Gehirn den Gedanken das schaffts Du nie anbieten oder besser aufdrängen. Und das ist in diesem Fall nicht mein Suchtgedächtnis welches mir den gleichen Gedanken aufdrängen will. Sondern mein Bewusstsein bekommt den gleichen Gedanken aus zwei unterschiedlichen "Quellen".

    Mir hift in einem solchen Fällen das ich gelernt habe das ich alles in einer Depression nicht für bare Münze nehme, sondern ich einfach nur etwas abwarten muss und dann sieht es fast immer schon ganz anders aus. Zusätzlich habe ich ein paar einfache Dinge die mir helfen wenn es mir sehr schlecht geht. Viele Dinge wurden hier schon geschrieben.

    Zusätzlich zu meiner antidepressiven normalen Medikation habe ich von meiner Ärtztin ein Bedarfmedikament. Und ich habe vorsorglich von Ihr eine Überweisung ins Krankenhaus bei mir zu Hause. All das habe ich gemacht um zu verhindern das meine andere Krankheit nicht meine Abstinenz gefährdet.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Nur eine kleine Ergänzung mit den Menschen mit denen ich mich nicht auseinandersetzen will meine ich niemanden aus dieser SHG. Damit meine ich eigentlich meine Eltern und andere Menschen aus meiner Vergangenheit.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Ihr,

    ich werde zu einem anderen Zeitpunkt etwas zu dem oben geschriebenen schreiben. Und ich danke Euch für das teilen. Aber ich habe gestern Abend gemerkt das ich mich dazu mit Menschen, Ereignissen und Zeiten auseinandersetzen muss für die ich Kraft brauche. Und diese Kraft will ich im Moment nicht aufwenden weil ich diese für anderes brauche.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi LK,

    ich mach es für heute ganz kurz. Nein es nervt mich überhaupt nicht Du schreibst von Dir und deshalb bin ich hier. Ich will von anderen über sie lesen.

    Und zu Therapieerfahrung ich habe dort im Prinzip nur gelernt wie ich es machen könnte wenn ich komplett gesund und ausgeglichen wäre. Und ich habe dann geschaut was ich mit meinen jeweiligen Möglichkeiten anders machen kann und behalten was ich später noch umsetzen kann wenn ich andere Möglichkeiten habe.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi LK,

    danke für Deine Nachricht und vielleicht werde ich dazu noch mal was schreiben.

    Meine Eltern sind beide tot. Meine Mutter ist gestorben als ich Ende Zwanzig war. Zu dieser Zeit lebte ich schon lange mein eigenes Leben. Ich bin dann in den letzten Monaten Ihres Lebens für längere Zeiten nach Hause zurückgekehrt um sie zusammen mit meinem Vater zu pflegen. Ich stand in dem Moment wo sie gestorben ist an Ihrem Bett und war sehr erleichtert das sie es hinter sich hat. Traurig war ich nicht so sehr. Die Zeiten wo ich wieder zu Hause waren nicht nur wegen Pflege sehr schlimm sondern eigentlich die Hölle weil das Verhältnis mit meinem Vater in dieser Zeit ein erbitterter Kampf war. Der letzte erbitterte Kampf zwei Männchen um das gleiche Weibchen. Und mir ist leider erst danach klargeworden das dies die letzte Inszenierung ihres familiären Kontrollsystems war. Das hätte ich mir nachhinein gerne erspart. Meine Mutter hatte als ich ungefähr 12 war versucht ihre Kontrolle nicht mehr mit Gewalt sondern mit "subtileren" Methoden aus zu üben. Doch nach der ganzen Gewalt war ich dagegen immun. Sie wusste das sie keine Macht mehr über mich hatte und das hat Ihr bis zu Ihrem Tod überhaupt nicht gefallen. Das wirkliche Problem zwischen uns war das sie sich nie bei mir entschuldigt hat noch das sie glaubhaft gemacht hat das sie Ihr Verhalten niemals wiederholen würde. Sie hat in meinen Augen nie Ihre Strafe erhalten. Ich habe Ihr nie verziehen. Und auch das wusste sie vor Ihrem Tod.

    Für meinem Vater der vor 15 Jahren gestorben ist gilt was das Verzeihen angeht das Gleiche auch er wusste das ich ihm nicht verziehen habe. Und da mein Vater abgesehen von seiner Körperkraft ein schwacher Mensch war. Habe ich nachdem ich ausgezogen bin jedes Mal den Kontakt sofort abgebrochen wenn er versuchte seine Autorität durchzusetzen. Körperlich bedrohen konnte er mich seit ich 14 war nicht mehr. In den letzten 10 Jahren seines Lebens versuchte er friedlich mit mir im Kontakt zu bleiben. Und er hatte auch den Wunsch das ich verzeihen könnte. Das wollte ich aus den oben genannten Gründen nicht. Wenn er in dieser Zeit nicht friedlich blieb bin ich ohne grosse Diskussion gegangen. Und ich habe Ihm auch auf seine Frage hin gesagt das ich Ihn niemals pflegen würde.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi LK,

    danke für Deine Nachricht. Es ist eigentlich egal ob ich weiß das es kein Verhör ist, weil ich mich im Zweifelsfall nicht verhören lasse. Ich bin sozu sagen Verhörresistent. Der Grund dafür ist das meine Eltern die Menschen denen ich am meisten vertrauen wollte mein Vertrauen gründlich missbraucht haben.

    Ich war und bin ein offener Mensch der auf Menschen zugeht weil ich Menschen mag. Aber meine Offenheit beruht auf meinem Selbstvertrauen was ich über die Jahre entwickelt habe. Heißt ich war immer nur so offen wie ich mit meinem Selbstvertrauen sein wollte und wo ich wusste das mich mein Gegenüber nicht verletzen kann. Und dann habe ich über die Jahrzehnte noch gelernt das mich eigentlich nichts verletzen kann und wenn doch dann kann ich das aushalten und mich wehren. Ich hatte gelernt das niemand die Macht meiner Eltern hat. Und wenn es heute etwas gibt was ich nicht erzählen möchte dann erzähle ich das auch nur wenn ich es erzählen möchte.;)

    Trinkerkategorien finde ich für mich schwierig aber ich war kein Belohnungstrinker. Mit Alkohol und Drogen wollte ich mich okay und gut fühlen. Das hat mir gereicht. Und als ich vor mehr als einem Jahrzehnt anfing ernsthaft zu saufen wollte ich meine Depressionen die latent immer da waren nicht mehr spüren. Obwohl ich wusste und spürte das dies niemals funktionieren wird. Das war auch der Grund warum ich die Menge mit der ich anfing nur in ganz seltenen Ausnahmefällen (z.B. Feier) veränderte. Und ich konnte als ich anfing ernsthaft zu saufen mein inneres Kind nicht sehen und deshalb keinen Kontakt zu Ihm aufnehmen. Das kann ich jetzt.

    Ich wusste schon lange bevor ich aufgehört habe zu saufen das ich einige fundamentale Dinge in meinem Leben und Verhalten ändern muss. Und der Zeitpunkt wo ich mit dem saufen aufgehört habe war der Zeitpunkt wo meine Leidensfähigkeit mit Alkohol am Ende war. Und ich habe im Laufe meines Lebens gelernt wann das Ende meiner Leidensfähigkeit erreicht ist und das war nie freiwillig.

    Anders als Du habe ich mir nicht die Frage gestellt wie lange ich es maximal ohne Alkohol aushalten kann. Mir hatt es gereicht das ich weiß das ich es nicht weiter mit Alkohol aushalten will. Und in den zwei Monaten seit ich trocken bin habe ich zwei fundamentale Dinge über die ich hier auch schon geschrieben habe entweder beendet oder sie sind zeitnah beendet. Ich habe ganz entgegengesetzt zu meiner Art keinen Plan A und mache mir bestimmt keine Gedanken um einen Plan B, den da sind wir möglicherweise gleich das habe ich bis jetzt gemacht. Und ich bin auch gut darin. Aber es war nicht gut für mich. Aber ich bin noch ganz am Anfang meines Weges und deshalb noch nicht stabil.

    Ich lese bei Dir und anderen mit was Sie in Ihrem Leben verändern oder verändert haben damit Sie zufrieden oder glücklich sind. Und davon nehme ich mit was für mich passt. Und ich habe auch vor darüber hier zu schreiben um Hilfe zu bekommen wie ich das was passt umsetzen kann.

    Zu der Frage ob ich mich alleine aushalten kann. Ja. Das kann ich sogar am allerbesten von allen Dingen die ich kann.;) Und das kann ich jetzt nüchtern sogar noch besser. Weil ich mich jetzt eben nüchtern allein mit all den Dingen die mir wichtig sind beschäftigen kann. Mir sind allerdings meine sozialen Kontakte auch genauso wichtig.Und es geht jetzt um eine gute Balance für mich.

    Zu meinen Depressionen. Nachdem ich aufgehört zu saufen sind Depressionen in meiner Welt zu vernachlässigen. Was auch meine Annahme bestätigt das ich speziell in den letzten zwei, drei Jahren nicht sicher war das ich eine "echte" Depression habe. Und falls ich tatsächlich wieder eine Depression bekommen sollte kann dieser nüchtern besser wiederstehen und kann mir effektiver selbst helfen.

    Liebe Grüße

    Kazik