Beiträge von Kazik

    Wie machst Du das, wenn Du keine Krankheitseinsicht hast? Gehst Du dann trotzdem in die Klinik? Heute hast Du geschrieben, dass Du nicht therapeutisch betreut wirst.

    Du fragst ich antworte,

    Ich halte was meine Depressionen und auch was den Alkohol angeht meinen "Notfallkoffer" so einfach wie möglich und nur so kompliziert wie nötig. Auf diese Weise stelle ich sicher das selbst die einfachste Massnahme mir auch wirklich hilft. Für mich reicht es eigentlich aus das ich weiß das ich einen Notfallkoffer habe.

    Wenn ich in einer Depression merke das ich instabil werde, das heißt wenn ich merke das das mir irgendetwas so massiv Schwierigkeiten bereitet und ich mir selbst nicht helfen kann und ich mir das nicht erklären kann dann gehe ich in eine Klinik. Und dort stellte sich dann bis jetzt immer raus das ich eine Depression habe.

    Ich habe geschrieben das ich nicht in einer depressionsspezifischen Therapie bin. Und das ist im Moment auch nicht notwendig weil ich im Moment stabil bin. Ich bin bei meiner Hausärztin die mir nachdem meine Neurologin vor Jahren in Rente gegangen ist meine Medikamente verschreibt. Und sie ist kompetent genug das ich mit Ihr auch Änderungen meiner Medikamente bespreche. Und ich bin von Ihr hervorragend beraten worden. Und wir werfen bei jedem Termin bei Ihr speziell jetzt nach meinen Entzug immer einen Blick auf meine Depressionen.

    Und wir haben von Beginn an vereinbart das wenn ich mich instabil fühle das ich mich sofort bei Ihr melde oder sofort in ein Krankenhaus gehe. Und das vereinbaren wir auch immer mal wieder erneut. Damit rückversichern wir uns Beide das diese Vereinbarung Bestand hat.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Das ist ganz sicher richtig. Der berühmte Spruch, sag mal zu einem Depressiven, lach mal.

    Ich weiss übrigens auch, dass ich meinen Gefühlen nicht immer glauben darf.

    Depressive können sich oft nicht selbst motivieren.

    Ansonsten auch mit meiner Schreibe nicht zu streng sein.

    Dann habe ich meinem Hausartzt genau das gesagt, ich kann mich nicht motivieren.
    Er gab mir dann irgendwas, wollte mir aber nicht verraten, was das ist, weil er der Meinung war, seine Worte an mich, gut informierte Patienen gehen sich manchmal selbst im Weg um und gefährden vor lauter Wissen den Therapieerfolg.

    Es war dann noch drei Monate zäh und plötzlich von einem Tag auf den Anderen war ich durch. So deutlich, dass ich mich noch an den Moment erinnern kann, irgendwas fiel von mir ab.

    Bis dahin bin ich trotzdem meinerArbeit und meinem Leben nachgegangen und habe nach dem Motto gehandelt "wozu brauche ich Lust, wenn ich muss?"

    Hallo Lk,

    ich habe die oben genannten Zitate in der Reihenfolge wie Du sie geschrieben hast einem anderen Faden entnommen. Ich verstehe was Du schreibst. Und ich bin mir sehr sicher Du verstehst auch was Du schreibst. Und ich glaube Dir auch alles was Du über Dich schreibst. Und ich freue mich das Du Deine Depression überwunden hast.

    Hätte ich jetzt selbst eine Depression dann bin ich mir sehr sicher würde ich mich zurecht fragen ob Du wirklich verstehst was das Du schreibst. Würdest Du das zitierte und vieles was Du sonst noch in diesen Beiträgen schreibst in meinen Faden schreiben würdest Du mir ziemlich auf den Sack gehen. Denn am Ende schreibst Du das Du Deine Depression letztendlich mit der richtigen Medikation überwunden hast. Und das deckt sich auch mit meiner Erfahrung und ist der Grund warum ich meine Medikation penibel einehme. Auch während ich gesoffen habe. Das ist aber auch der Grund warum das meiste was Du in den zitierten Beiträgen schreibst in meinem Faden völlig überflüssig ist. Du leistest damit was meine Depressionen angeht keine Hilfe zur Selbsthilfe.

    Ich bin im Jahr 2013 auf zwei wirklich brilliante Ideen gekommen. Zum einen habe ich von jetzt auf gleich meine Medikamente nicht mehr genommen. Der Grund war das ich es satt hatte sie zu nehmen, ich das Gefühl hatte das sie nicht mehr wirken und ich außerdem dachte das ich jetzt genug über meine Depressionen weiß und alles im Griff hätte. Das Ergebnis waren starke Absetzsymptome weil solche Medikamente eben nicht von jetzt auf gleich abgesetzt werden sollen. Diese Medikamente machen nicht abhängig aber verursachen Absetzsymptome. Übrigens eigentlich ein Grund mehr warum ich selbst heute keinen kalten Alkoholentzug mehr machen würde. Ein Absetzsympton war das meine Depression schlimmer wurden. Eigentlich ein Grund warum ich das Absetzen wirklich besser absetzen sollte. Aber nein. Denn ich hatte meine wirklich brilliante zweite Idee und begann ernsthaft zu saufen. Das Ergebnis war das ich 2015 in meiner mit Abstand in jeglicher Hinsicht schwersten und längsten Depression zweimal über Monate in einer Klinik gelandet bin. Einer Depression bei der ich mehrmals das Gefühl hatte, denken konnte ich zu der Zeit nicht, das ich dort nicht wieder rauskomme. Aber ich bin wieder wieder rausgekommen und es ging mir in meiner Welt ganz okay und ich war weitestgehend alkoholabstinent hatte bei Gelegenheiten allerdings einen riskanten Alkoholkonsum. Bis ich dann Ende 2016 meine dritte brilliante Idee hatte und wieder ernsthaft anfing zu saufen. Der Rest der Geschichte ist bekannt.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Wenn du aus deiner Ich-Sicht schreibst, ist das etwas anderes, als wenn versucht wird, Diagnosen zu stellen oder anzudeuten, dass andere betroffen sein könnten. Solche Dinge gehören in die Hände von Fachleuten.

    Depressionen treten oft zusammen mit Alkoholkrankheit auf, aber das betrifft nicht jeden. Deshalb empfehlen wir immer, bei sich zu bleiben und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn man an einer ernsthaften Krankheit wie Depression leidet.

    So vermeiden wir, dass jeder mit einer depressiven Verstimmung glaubt, depressiv zu sein, was denjenigen nicht gerecht wird, die wirklich unter Depressionen leiden. Wir nehmen das Thema hier sehr ernst und verhindern damit, dass aus einer Krankheit ein Trash wird.

    Hallo Hartmut,

    ich wollte Dir für diesen Beitrag und auch für andere Beiträge zu diesem Thema an mich danken. Ich verstehe was Du mir sagen willst und auch warum Du mir das gesagt hast, Und ich bemühe mich daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.

    Und ich möchte Dir auch als Depressionsbetroffener danken das Du das Thema Depressionen so ernst nimmst.

    Mir wurde die Diagnose schwere Depression von Ärzt*innen und Therapeut*innen während eines Klinikaufenthaltes im Jahr 1995 mitgeteilt. Und ich habe zu diesem Zeitpunkt und noch eine ganze Zeit danach nicht verstanden was das eigentlich für mich heißt. Hätte ich es verstanden wäre vieles während meiner Depressionen leichter gewesen. Glücklicherweise bin ich dort und auch später trotzdem behandelt worden. Ich hatte in Phasen keine Krankheitseinsicht. Und ich kann auch jetzt nicht sicher sagen ob ich diese in Zukunft haben werde. Deshalb ist Teil meines persönlichen Depressionsnotfallkoffers wenn ich mich zu instabil fühle das ich in eine Klinik gehe. Denn dort werde ich behandelt auch wenn ich keine Krankheitseinsicht habe.

    Ich habe während meiner Depressionen keine Selbstmordgedanken und - absichten. Wenn ich diese hatte dann wurde entweder meine Medikation geändert oder angepasst. Und zu diesem Zeitpunkten befand ich mich entweder in einer Klinik oder unter engmaschiger ambulanter ärztlicher Kontrolle.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi,

    dies ist nicht mein Faden. Ich bin zurecht darauf hingewiesen worden das ich über meine Depressionen am Besten nur in meinen Faden schreiben soll und daran versuche ich mich zu halten. Und ich bin auch zurecht darauf hingewiesen worden das dies keine Depressions SHG ist.

    Aber Du machst es auch nicht mit Dir selbst aus, sondern hast therapeutische Hilfe.

    Ich habe aus Gründen außer meiner Medikation keine depressionsspezifische therapeutische Hilfe.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Meine Depressionen verändern meine Gedanken, Gefühle und Verhalten und ich kann das nur schwer beeinflussen. Denn es ist eine Krankheit. Und ich kann das (mir) erst recht nicht erklären.

    Kurze Ergänzung. Weil das bei mir so ist kann ich wenn ich ich eine Depression hätte mit einigem was hier geschrieben wurde nichts anfangen geschweige denn die richtigen Konsequenzen daraus ziehen. Denn wenn ich das könnte hätte ich keine Depression.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Heuel,

    ich wollte Dir eigentlich gestern schon schreiben. Habe mich gestern dagegen entschieden und darüber nachgedacht was ich Dir eigentlich schreiben will und mich dann entschieden so kurz wie möglich zu schreiben. Nun habe ich gesehen das Dir heute ganz viele Leute schon geschrieben haben. Was mich darin bestärkt das ich versuche mich so kurz wie möglich zu halten.

    Der Grund warum ich Dir gestern schon schreiben wollte das ich mich in vielen was Du gestern und heute geschrieben hast wenn ich eine Depression habe wiederkannt habe. Und einiges was Du schreibst lässt meine Arlarmklingeln läuten weil wenn das bei mir so wäre dann würde das meine Abstinenz gefährden. Aber das weißt Du denke ich auch.

    Meine Depressionen verändern meine Gedanken, Gefühle und Verhalten und ich kann das nur schwer beeinflussen. Denn es ist eine Krankheit. Und ich kann das (mir) erst recht nicht erklären. Denn wenn ich das könnte hätte ich keine Depression. In meinen Depressionen werden aus den einfachsten Problemen, Probleme von gefühlt gigantischen Ausmassen. So gigantisch das ich sie nicht mehr lösen kann. Und bei mir kommt dazu das ich beim Nachdenken dann immer die allernegativste Option bevorzuge. Das heißt wenn mir in einer Depression die Frage nach dem für immer stellen. Dann würde mir mein Gehirn den Gedanken das schaffts Du nie anbieten oder besser aufdrängen. Und das ist in diesem Fall nicht mein Suchtgedächtnis welches mir den gleichen Gedanken aufdrängen will. Sondern mein Bewusstsein bekommt den gleichen Gedanken aus zwei unterschiedlichen "Quellen".

    Mir hift in einem solchen Fällen das ich gelernt habe das ich alles in einer Depression nicht für bare Münze nehme, sondern ich einfach nur etwas abwarten muss und dann sieht es fast immer schon ganz anders aus. Zusätzlich habe ich ein paar einfache Dinge die mir helfen wenn es mir sehr schlecht geht. Viele Dinge wurden hier schon geschrieben.

    Zusätzlich zu meiner antidepressiven normalen Medikation habe ich von meiner Ärtztin ein Bedarfmedikament. Und ich habe vorsorglich von Ihr eine Überweisung ins Krankenhaus bei mir zu Hause. All das habe ich gemacht um zu verhindern das meine andere Krankheit nicht meine Abstinenz gefährdet.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Nur eine kleine Ergänzung mit den Menschen mit denen ich mich nicht auseinandersetzen will meine ich niemanden aus dieser SHG. Damit meine ich eigentlich meine Eltern und andere Menschen aus meiner Vergangenheit.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Ihr,

    ich werde zu einem anderen Zeitpunkt etwas zu dem oben geschriebenen schreiben. Und ich danke Euch für das teilen. Aber ich habe gestern Abend gemerkt das ich mich dazu mit Menschen, Ereignissen und Zeiten auseinandersetzen muss für die ich Kraft brauche. Und diese Kraft will ich im Moment nicht aufwenden weil ich diese für anderes brauche.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi LK,

    ich mach es für heute ganz kurz. Nein es nervt mich überhaupt nicht Du schreibst von Dir und deshalb bin ich hier. Ich will von anderen über sie lesen.

    Und zu Therapieerfahrung ich habe dort im Prinzip nur gelernt wie ich es machen könnte wenn ich komplett gesund und ausgeglichen wäre. Und ich habe dann geschaut was ich mit meinen jeweiligen Möglichkeiten anders machen kann und behalten was ich später noch umsetzen kann wenn ich andere Möglichkeiten habe.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi LK,

    danke für Deine Nachricht und vielleicht werde ich dazu noch mal was schreiben.

    Meine Eltern sind beide tot. Meine Mutter ist gestorben als ich Ende Zwanzig war. Zu dieser Zeit lebte ich schon lange mein eigenes Leben. Ich bin dann in den letzten Monaten Ihres Lebens für längere Zeiten nach Hause zurückgekehrt um sie zusammen mit meinem Vater zu pflegen. Ich stand in dem Moment wo sie gestorben ist an Ihrem Bett und war sehr erleichtert das sie es hinter sich hat. Traurig war ich nicht so sehr. Die Zeiten wo ich wieder zu Hause waren nicht nur wegen Pflege sehr schlimm sondern eigentlich die Hölle weil das Verhältnis mit meinem Vater in dieser Zeit ein erbitterter Kampf war. Der letzte erbitterte Kampf zwei Männchen um das gleiche Weibchen. Und mir ist leider erst danach klargeworden das dies die letzte Inszenierung ihres familiären Kontrollsystems war. Das hätte ich mir nachhinein gerne erspart. Meine Mutter hatte als ich ungefähr 12 war versucht ihre Kontrolle nicht mehr mit Gewalt sondern mit "subtileren" Methoden aus zu üben. Doch nach der ganzen Gewalt war ich dagegen immun. Sie wusste das sie keine Macht mehr über mich hatte und das hat Ihr bis zu Ihrem Tod überhaupt nicht gefallen. Das wirkliche Problem zwischen uns war das sie sich nie bei mir entschuldigt hat noch das sie glaubhaft gemacht hat das sie Ihr Verhalten niemals wiederholen würde. Sie hat in meinen Augen nie Ihre Strafe erhalten. Ich habe Ihr nie verziehen. Und auch das wusste sie vor Ihrem Tod.

    Für meinem Vater der vor 15 Jahren gestorben ist gilt was das Verzeihen angeht das Gleiche auch er wusste das ich ihm nicht verziehen habe. Und da mein Vater abgesehen von seiner Körperkraft ein schwacher Mensch war. Habe ich nachdem ich ausgezogen bin jedes Mal den Kontakt sofort abgebrochen wenn er versuchte seine Autorität durchzusetzen. Körperlich bedrohen konnte er mich seit ich 14 war nicht mehr. In den letzten 10 Jahren seines Lebens versuchte er friedlich mit mir im Kontakt zu bleiben. Und er hatte auch den Wunsch das ich verzeihen könnte. Das wollte ich aus den oben genannten Gründen nicht. Wenn er in dieser Zeit nicht friedlich blieb bin ich ohne grosse Diskussion gegangen. Und ich habe Ihm auch auf seine Frage hin gesagt das ich Ihn niemals pflegen würde.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi LK,

    danke für Deine Nachricht. Es ist eigentlich egal ob ich weiß das es kein Verhör ist, weil ich mich im Zweifelsfall nicht verhören lasse. Ich bin sozu sagen Verhörresistent. Der Grund dafür ist das meine Eltern die Menschen denen ich am meisten vertrauen wollte mein Vertrauen gründlich missbraucht haben.

    Ich war und bin ein offener Mensch der auf Menschen zugeht weil ich Menschen mag. Aber meine Offenheit beruht auf meinem Selbstvertrauen was ich über die Jahre entwickelt habe. Heißt ich war immer nur so offen wie ich mit meinem Selbstvertrauen sein wollte und wo ich wusste das mich mein Gegenüber nicht verletzen kann. Und dann habe ich über die Jahrzehnte noch gelernt das mich eigentlich nichts verletzen kann und wenn doch dann kann ich das aushalten und mich wehren. Ich hatte gelernt das niemand die Macht meiner Eltern hat. Und wenn es heute etwas gibt was ich nicht erzählen möchte dann erzähle ich das auch nur wenn ich es erzählen möchte.;)

    Trinkerkategorien finde ich für mich schwierig aber ich war kein Belohnungstrinker. Mit Alkohol und Drogen wollte ich mich okay und gut fühlen. Das hat mir gereicht. Und als ich vor mehr als einem Jahrzehnt anfing ernsthaft zu saufen wollte ich meine Depressionen die latent immer da waren nicht mehr spüren. Obwohl ich wusste und spürte das dies niemals funktionieren wird. Das war auch der Grund warum ich die Menge mit der ich anfing nur in ganz seltenen Ausnahmefällen (z.B. Feier) veränderte. Und ich konnte als ich anfing ernsthaft zu saufen mein inneres Kind nicht sehen und deshalb keinen Kontakt zu Ihm aufnehmen. Das kann ich jetzt.

    Ich wusste schon lange bevor ich aufgehört habe zu saufen das ich einige fundamentale Dinge in meinem Leben und Verhalten ändern muss. Und der Zeitpunkt wo ich mit dem saufen aufgehört habe war der Zeitpunkt wo meine Leidensfähigkeit mit Alkohol am Ende war. Und ich habe im Laufe meines Lebens gelernt wann das Ende meiner Leidensfähigkeit erreicht ist und das war nie freiwillig.

    Anders als Du habe ich mir nicht die Frage gestellt wie lange ich es maximal ohne Alkohol aushalten kann. Mir hatt es gereicht das ich weiß das ich es nicht weiter mit Alkohol aushalten will. Und in den zwei Monaten seit ich trocken bin habe ich zwei fundamentale Dinge über die ich hier auch schon geschrieben habe entweder beendet oder sie sind zeitnah beendet. Ich habe ganz entgegengesetzt zu meiner Art keinen Plan A und mache mir bestimmt keine Gedanken um einen Plan B, den da sind wir möglicherweise gleich das habe ich bis jetzt gemacht. Und ich bin auch gut darin. Aber es war nicht gut für mich. Aber ich bin noch ganz am Anfang meines Weges und deshalb noch nicht stabil.

    Ich lese bei Dir und anderen mit was Sie in Ihrem Leben verändern oder verändert haben damit Sie zufrieden oder glücklich sind. Und davon nehme ich mit was für mich passt. Und ich habe auch vor darüber hier zu schreiben um Hilfe zu bekommen wie ich das was passt umsetzen kann.

    Zu der Frage ob ich mich alleine aushalten kann. Ja. Das kann ich sogar am allerbesten von allen Dingen die ich kann.;) Und das kann ich jetzt nüchtern sogar noch besser. Weil ich mich jetzt eben nüchtern allein mit all den Dingen die mir wichtig sind beschäftigen kann. Mir sind allerdings meine sozialen Kontakte auch genauso wichtig.Und es geht jetzt um eine gute Balance für mich.

    Zu meinen Depressionen. Nachdem ich aufgehört zu saufen sind Depressionen in meiner Welt zu vernachlässigen. Was auch meine Annahme bestätigt das ich speziell in den letzten zwei, drei Jahren nicht sicher war das ich eine "echte" Depression habe. Und falls ich tatsächlich wieder eine Depression bekommen sollte kann dieser nüchtern besser wiederstehen und kann mir effektiver selbst helfen.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Ihr,

    ich wollte nur kurz schreiben das ich das Forentreffen und alles was ich hier darüber lese nicht nur eine Superidee finde sondern das sich alles auch super liest. Und ich Danke den Organisator*innen.

    Für mich ist ein Forentreffen in verschiedener Hinsicht zu früh.

    Danke und liebe Grüße

    Kazik

    Koda! Ich habe mich vorhin über Deine Einleitung (!) und Deine Nachricht gefreut. Danke und Grüße zurück. Ich komme gerade von einer Baustelle zurück. Und nachdem ich festgestellt hatte das alles gut vorbereitet war und nachdem ich festgestellt hatte das nachdem die Leute eingewiesen warenalles sehr geschmeidig läuft, habe ich beschlossen den Leuten und mir etwas Gutes zu tun und nach Hause zu gehen. Ich bin zu ungeduldg und kann einfach nicht neben der Arbeit stehen. Dann werde ich unruhig und will die Arbeit selbst machen. Und weil ich die Leute nicht nerven will, tiger ich dann immer um sie rum und mache all die Sachen die kurzfristig liegen geblieben sind.:roll: Und nun bin ich zuhause und übe mich in Geduld.:oops:

    Ja die letzte Woche war mehr als einen Hauch turbulent. Und ich bin einfach noch nicht stabil. Aber jetzt habe ich tatsächlich für eine ganze Zeit nix Großes und eigentlich auch nichts Kleines vor mir liegen und es wird ruhiger.

    Liebe Grüße auch an Alle anderen

    Kazik

    Hi Leonie,

    natürlich kannst und solltest Du mit akuten Schmerzen in eine Notaufnahme gehen. Oder wenn Du garnicht mehr krabbeln kannst dann rufst Du die 112 und die fahren Dich dahin. Eine Notaufnahme ist für so etwas da. Und die sollten bei akuten Schmerzen auch zumindestens abklären ob hier alles ernsthafte ausgeschlossen werden kann. Und die sollten Dir auch eine Schmerzmedikation mitgeben und/oder aufschreiben. Denn auch wenn die Schmerzen psychisch sind hast Du sie ja. Gibt es bei Dir in der Nähe vielleicht eine Schmerzambulanz?

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Ihr,

    kurze Meldung. Ich habe diese Tage mein gelebt, weil das Leben manchmal die Angewohnheit hat gelebt werden zu wollen. ;) Ich hatte die Tage sehr gut zu tun. Ich habe versucht so gut ich konnte auf mich zu achten. Und hoffe nach diesem WE in ruhigere Fahrwasser ein zu laufen. Aber jetzt bin ich erschöpft und werde heute sehr low machen. Ich habe die Tage immer mal mit gelesen um innerlich auf dem "Laufen" zu bleiben. So weit so gut.

    Körperlich und seelisch erschöpft. Stimmung okay. Kein Blues. Kein Saufdruck.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Selbst mit diesen Erfahrungen qualifiziert es mich nicht zum Therapeuten oder Arzt. Deshalb bin ich auch vorsichtig mit solchen Meinungen. Meiner Ansicht nach wird der Begriff "Depression" heutzutage zu inflationär verwendet.

    Hi Hartmut,

    ich wage es Mal Dir zu wiedersprechen. Ich habe von Dir das eine oder Mal gelesen das eine Ärztin oder Therapeutin die nicht selber eine Alkoholsucht hat letztendlich nur erlerntes Wissen zur Anwendung bringt. Und diese Ansicht teile ich. Und ich bis jetzt nur zwei Therapeutinnen kennengelernt die selber Depressionen haben oder hatten. Bei einer habe ich eine komplette Therapie abgeschlossen. Ich habe nicht behauptet das mich meine Erfahrungen zu irgendetwas qualifizieren. Aber ich kann mit Sicherheit hier schreiben das ich mich mit meinen Depressionen am Besten auskenne. Und ich habe in den letzten 15 Jahren auch keine Ärztin oder Therapeutin getroffen die das in Zweifel gezogen hätte. Im Gegenteil ich habe in Kliniken auch ältere Ärztinnen und Therapeutinnen getroffen die mich gebeten haben das ich ihnen meine Depressionen oder Teile davon erkläre. Das ging soweit das ein Oberarzt mich gefragt hat ob er mir Studentinnen schicken kann die mich zu einem speziellen Symptom befragen sollten. Was dann auch passierte. Und meine Ärztinnen und Therapeutinnen haben es auch nicht in Frage gestellt wenn ich etwas an meiner Medikation oder an therapeutischen Massnahmen anders haben wollte.

    Zu der "Inflation" von Depression sage ich nichts. Ich hatte Depressionen und die Menschen die ich kenengelernt habe auch. Daran gab es keinen Zweifel. Und ich habe das hier schon geschrieben mir ist es aus todernstem Eigeninteresse lieber das sich ein Mensch in Behandlung begibt der keine Depression hat, als das sich einziger Mensch mit einer Depression nicht in Behandlung begibt. Den das führt zu vermeidbaren Selbsttötungen und da verstehe ich keinen Spass.

    Mittlerweile scheint es, als würde jeder im Alltag davon sprechen. Dabei handelt es sich um eine ernsthafte Krankheit, die nur von Fachleuten behandelt und diagnostiziert werden sollte.

    Kein Widerspruch.

    Zudem ist dieses Forum auch nicht explizit für Depressionen gedacht, auch wenn es hin und wieder Hand in Hand läuft.

    Nun bei mir läuft es Hand in Hand und deshalb werde ich hier etwas zu Depressionen schreiben.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Noch eine kurze Ergänzung zu Kaziken. Ich habe diesbezüglich meine Bildungslücke nicht geschlossen. Und dachte nur die ganze Zeit wtf meint er mit Indianerhäuptling. Ich dachte schon will er jetzt mit der ollen Kamelle "Indianerherz kennt kein Schmerz" kommen. Das hätte aber zu Dir in meiner Wahrnehmung nicht gepasst. Danke für die Aufklärung.

    LG

    Kazik