Hallo Iwona,
schön von Dir zu lesen und schön was Du schreibst.
Komm wieder gut zu Hause an.
Hallo Iwona,
schön von Dir zu lesen und schön was Du schreibst.
Komm wieder gut zu Hause an.
Hi Michl,
finde ich gut, dass Du Dich um Deine Hilfe kümmerst. Und Du kannst dann ja schauen, was für Dich passt. Heißt, es steht Dir ja frei auch nicht mehr teilzunehmen, wenn es Dir nicht hilft.
Mir wurde hier auch am Anfang geraten, jede Hilfe anzunehmen, die ich kriegen kann. Mein Hilfesystem besteht allen voran aus dieser SHG, meiner Hausärztin und der Suchtberatung.
Hi DTH,
herzlichen Glückwunsch zu Deinen ersten nüchternen Geburtstag seit langem. Stay strong.
Hi Mattie,
eine Alkoholiker*in trinkt ja nur aus einem Grund, weil Sie süchtig ist. Es gibt keinen weiteren Grund. Aber es gibt natürlich Umstände, die trinken begünstigen. Und ich frage mich, ob es diese Umstände bei Dir gibt? Du schreibst einmal von einem Sumpf. Aber darüber hinaus klingt bei Dir alles geschmeidig. So geschmeidig, dass Du scheinbar überhaupt nichts in Deinem Leben ändern möchtest. Das wiederum finde ich sehr ungewöhnlich, denn ich wäre nicht mehr abstinent, wenn ich nicht einiges in meinem Leben geändert hätte. Und ich lese hier auch bei keiner Anderen das Sie abstinent bleiben, ohne einiges in Ihrem Leben zu ändern. Und die, bei denen ich das Gleiche wie bei Dir gelesen habe, sind eher früher als später in Schwierigkeiten geraten.
Hi Janine,
warum wirfst Du jetzt gleich die Flinte ins Korn. Du hast offenbar die richtigen Schlüsse aus den Antworten gezogen und fährst nicht zu dem Freund. Aller Anfang ist schwer. Also ruhig Blut und einen Schritt nach dem anderen. Mir hat diese SHG mit Abstand am meisten geholfen abstinent zu werden und zu bleiben. Und es kann Dir auch helfen.
Dieser Freund ist Alkoholiker vom Feinsten, keine Diskussion, er bekennt sich auch dazz.
Nun, das ist eine Flasche Jägermeister, die ich hier, wo ich bin, billig , im duty free, besorgen kann. Das ist ok, kann ich machen Schnaps hat mich hie interessiert.
Was tue ich an seinem Geburtstag?? Nichts trinken fällt schwer, wie Ihr wisst. Nicht kommen, geht gar nicht.
Hi Janine,
Du musst jetzt ganz stark sein, aber meine Antwort ist, dass hinfahren gar nicht geht. Schon gar nicht, wenn ich das alles zusammen lese. Hier wird aus guten Grund mindestens innerhalb des ersten Jahres von Urlauben und alkohollastigen Feiern abgeraten. Ziel ist es im ersten Jahr erst mal die Abstinenz zu stabilisieren. Ich fürchte, Du wirst jetzt gleich Gründe und Erklärungen vortragen, warum Du doch fahren musst. Aber es ist und bleibt ein großes Risiko, egal was Du schreibst und Dir selbst erzählen möchtest.
Hi Janine ,
ja ich habe auch in Deinem Faden gelesen. Ich bezweifele allerdings, dass Du meinen letzten Beitrag hier in diesem Faden hier verstanden hast. Denn der eigentlich für Dich wichtige Teil steht nach dem Auslachen.
Haha du gibst keine Tipps und ich soll dich nicht ernst nehmen. Nicht böse sein und bitte keine Tipps mehr für mich. :')
Hi Janine ,
ich weiß nicht, wie Du dazu kommst, hier einen anderen Nutzer auszulachen? Und es ist bestimmt keine besonders erfolgreiche Strategie, wenn Du etwas von einem anderen Nutzer nicht mitnehmen möchtest, gleich noch jede weitere Hilfe von diesem Nutzer auch abzulehnen. Riskant.
Hi Janine,
steile These, in Anbetracht der Tatsache, dass viele Destinationen weltweit in der Hauptsache deswegen bekannt geworden sind, weil dort, was auch immer, gut konsumiert werden kann.
Und der Preis ist für Bewohner*innen der Industrienationen in der Regel kein Problem.
Aber Du hast bestimmt damit Recht das Alkoholiker*innen auch in Deutschland billig saufen können.
Irgendwo muss das Ranking ja ersoffen werden.
In Kerala oder überhaupt in Indien (ich war überall in Indien) kann man sehr sehr leicht an Alkohol kommen, nicht zuletzt an den fürchterlichen TODDY, der alle blind macht.
Es gibt Alkohlshops, die jeden Abend offen haben. Das Zeug ist etwas teuer, jedenfalls mehr als in
Hi Janine,
das ist doch mal ein echt guter Reisetipp für alle abstinenten Alkoholiker*innen. Gut zu Wissen.![]()
Ich möchte dauerhaft abstinent leben. Der größte Hinderungsgrund dabei ist: sobald während der Abstinenz der Saufdruck aufkommt, blinkt in meinem Kopf DU KANNST JA JEDERZEIT WIEDER AUFHÖREN auf. Und dann ziehe ich los und besorge mir die nächste Flasche Wein.
die Mauer zwischen mir und dem Alk ist einfach schon zu undurchdringlich geworden.
Hi Mattie,
immer wieder schön von einer Blitztrocknung zu lesen.
Ironie aus.
Abgesehen davon das ich mir relativ sicher bin, das es eine solche nicht gibt. Sollte Dir das erste Zitat zu denken geben.
Zum zweiten Zitat. Ich persönlich gehe davon aus, dass es zwischen mir und Alkohol, seit ich Alkoholiker bin, keine Mauer gibt. Nie wieder gibt. Insofern mache ich das, was ich sicher tun kann, ich sorge dafür, dass ich mich nicht geistig, seelisch und körperlich auf Armlänge Alkohol nähere. Wenn ich das mache, brauche ich mir überhaupt keine Gedanken um einen Mauerbau zu machen, der nicht funktionieren wird.
abgesehen von tropischer Umgebung und viel Abenteuer kommt man hier fast schwerer an Stoff als am Golf.....ich meine nur - da ja hier von Reisen im Anfangsstadium oft abgeraten wird.
Hi 45,
nun am Ende des Tages ist für einen Alkoholiker mit Saufdruck im Urlaub egal, ob er schwer an Alk herankommt und dann säuft. Oder ob er mit Saufdruck aus dem Urlaub kommt und dann bei der erstbesten Gelegenheit säuft. Das Ergebnis ist das gleiche, ein Rückfall. Insofern behält das Abraten von einem Urlaub innerhalb des ersten Jahres durchaus seine Berechtigung
Guten Abend @all. Gestern waren es 4 Wochen, heute ist es ein Monat daß ich wieder nüchtern bin.
Hi ST,
meinen Glückwunsch und Respekt zu einem Monat Abstinenz. Stay strong.
Ich finde Deine Bilanz liest sich gut. Viel Erfolg weiterhin. Und weiterhin gute Wiedereingewöhnung in die Arbeit.
Hi Janine,
wie Du das für hältst, ist Dein Ding. Und auch ob Du daran festhält das Harald böse ist. Ich persönlich weiß, dass dem nicht so ist.
Und Du kannst Dich auch weiter daran aufhalten das die hier dieses und jenes nicht passt. Anstatt mal in die Puschen zu kommen und Dich darüber auszutauschen, wie Du abstinent bleiben willst. Wenn Du die Zeit dafür hast. Ich hätte und habe sie nicht gehabt. Und ich bezweifele auch, dass ich heute noch abstinent wäre, wenn ich mir diese genommen hätte. Meine Sucht verzeiht nichts. Und soweit ich verstanden habe, hat dieses Vorgehen von Dir bis jetzt auch nicht geholfen abstinent zu werden. Aber vielleicht brauchst Du einfach auch noch ein paar Anläufe. Auch diesen Luxus habe ich mir nicht gegönnt.
Sorry hat sich mit maibisjuni überschnitten.
Gerne möchte ich wieder an diesem Forum teilnehmen. Ich erhoffe mir hier gute Gespräche und Kontakte (online).
Denn dann tausche ich gerne gegen das Pub am Strand aus, wohin ich letztenlich auch wegen guter Gespräche hin gegangen bin, nicht wegen dem teuren Bier.
Hi Janine,
zunächst einmal willkommen von mir hier in dieser SHG. Für mich ist diese SHG meine Haupthilfe für meinen jetzt abstinenten Weg. Nachdem ich die Grundbausteine konsequent umgesetzt habe, habe ich hier einen schlichten und einfachen Weg gelernt und lerne ihn weiter. Der Weg ist maximale Risikominimierung. Das war für mich zunächst das allerwichtigste im Austausch hier. Erstmal stabil abstinent werden. Und das sollte zunächst einmal auch Dein Ziel sein. Nicht gute Gespräche und Kontakte.
Ich habe mich allerdings auch über alles andere ausgetauscht, was mich jetzt abstinent beschäftigt. Und das sind dann so etwas wie gute Gespräche. Und ja, es gibt Einige hier, mit denen ich "in Kontakt" bin. Aber unsere gemeinsame Sucht bzw. der Erhalt unserer Abstinenz hat oberste Priorität. Ohne die wäre alles andere nichts.
Warum schreibe ich das. Vielleicht schreibst Du erstmal, wie Du denn Deine Abstinenz ganz konkret angehst. Was gut und was schlecht läuft. Dann können Andere hier Dir von Ihren Erfahrungen berichten und schon entsteht ein Austausch. Hier will Dich niemand runtermachen. Wir haben alle irgendwann mit unserer Abstinenz angefangen. Wie Du.
Hi KaDett ,
für mich wären Anzeichen für einen Rückfall im Kopf, wenn ich mich geistig und emotional wieder Alkohol nähere. "Gute" Erinnerungen und Gefühle im Zusammenhang mit Alkohol anfangen sich wieder festzusetzen. Und natürlich, wenn ich anfange, meine Risikovermeidung zu vernachlässigen.
Hi ST,
danke für Dein Vertrauen. Wie es zu Deinem Rückfall klingt für mich "nachvollziehbar". Für mich nehme ich mit, dass ich für den Rest meines Lebens an dem Thema dranbleiben muss. Idealerweise hier in der SHG. Und das in Zeiten in denen mir aus irgendwelchen Gründen nicht gut geht, besonders aufpassen muss.
Die Geschichte mit Deinem EX in dem anderen Forum, macht mich wütend beim Lesen. Was für ein A....loch.
Hi Mattie,
Eine weitere Vorsichtsmaßnahme ist übrigens, dass ich hier im Forum von der Angelegenheit erzähle, obwohl mir klar war, dass es Warnungen hageln würde und ihr zur Vermeidung des Risikos raten würdet.
mir ist Deine "Logik" unverständlich. Was ist denn die "Vorsichtsmaßnahme" genau? Du weißt jetzt, dass Dir zur Vermeidung des Risikos geraten wird und gehst es trotzdem ein. Das wusstest Du auch schon vorher, wie Deiner langen Schilderung zu entnehmen ist, wie solche Veranststaltungen bis vor zwei(!) Monaten abgelaufen sind. Dass Du weißt, dass diese Hochzeit ein Risiko ist, schützt Dich überhaupt nicht. Im Gegenteil, es besteht eine sehr gute Wahrscheinlichkeit, dass Du dort zur Flasche greifst. Risikovermeidung findet nicht im Kopf statt, sondern praktisch. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Ein altes Sprichwort. Aber wenn Du hier in den anderen Fäden liest, dann wirst sehen, dass es eben nicht "nur" ein Sprichwort ist.
Wie schon an anderer Stelle erwähnt, stärkt mich der Austausch hier sehr und schafft mir ein sehr klares Bewusstsein.
Wie schon geschrieben, Stärke und ein klares Bewusstsein werden Dir in einer riskanten Situation mit einer guten Wahrscheinlichkeit nicht helfen. Das Einzige, was Dir sicher hilft, ist jedes Risiko konsequent zu vermeiden.
Und ganz zum Schluß Du solltest nicht dem Irrtum erliegen, dass Hinweise und Warnungen sich nur an Dich richten. Es ist Dein Leben und ob Du rückfällig wirst ist Dein Problem. Wir alle hier haben über uns selbst hinaus die Verantwortung, dass wir nur sichere Erfahrungen und Wege weitergeben, um dauerhaft abstinent zu sein. Und deshalb richten sich diese Hinweise und Warnungen in erster Linie an uns, damit niemand auf die Idee kommt, Deinen riskanten Weg nachzuahmen.
Für mich gehört dazu, mich mit meiner nassen Zeit zu beschäftigen, wenn Gedanken dazu aufkommen. Diese Gedanken sind quasi immer negativ (der einzige "positive" Gedanke, eher ein Gefühl ist "Entspannung - aber ich kann mich auch nüchtern gut entspannen und tu das auch). Die negativen Gedanken und Gefühle drücke ich nicht weg, sondern lasse sie zu. Das hab ich in der LTZ Mitte der 90er so gelernt und für mich macht es Sinn.
Hi ST,
nur zur Sicherheit. Ich habe nicht geschrieben, dass es keinen Sinn ergibt, mich an meine nasse Zeit zu erinnern. Ich habe geschrieben, dass es für mich keinen Sinn macht, mich aktiv mit meiner nassen Zeit zu beschäftigen. Ich werde mich auch weiterhin daran erinnern, wie grenzwertig schlecht im Wortsinn es mir in den letzten Jahren meiner Sauferei ging. Aber es gibt eine sehr gute Wahrscheinlichkeit, dass mich diese Erinnerung nicht davon abhalten wird, doch wieder zur Buddel zu greifen. Das meinte ich damit, wenn ich schrieb, dass ich nichts aus meiner nassen Zeit für meinen jetzt abstinenten Weg lernen kann.