Beiträge von foxi58

    Guten Morgen, wieder ein Tag der für mich um 3 Uhr beginnt, wieder ein Tag wo ich überlege wie ich mit der Situation umgehe....

    Ich versuche es kurz… im Teenie Alter begann unser Kind zu trinken, es folgten später 3 Auto Crashs unter Alkoholeinfluss, 3x in der Probezeit Führerschein weg, 3x MPU und natürlich auch 3x Therapien, die man dann ja nachweisen muss. Jedesmal habe ich als Elternteil natürlich geholfen, zur Urinabgabe gefahren, zu den Schule und Ausbildungsorten gefahren damit das Leben erstmal normal weitergeht .....Immer wieder Diskussionen, Vorhaltungen, Bitte es endlich aufzuhören usw.

    Im Normalzustand ist unser Kind nett, empathisch , zuvorkommend, aber sobad Alkohol getrunken wird erfolgt eine Art Mutation, anders kann ich es nicht erklären.

    Die Arbeit täglich läuft, es wird sich um alles gekümmert was anliegt und vor kurzem wurde geheiratet. Ich oder eben wir haben gedacht mittlerweile wäre das Trinken unter Kontrolle, aber jetzt haben wir selber erlebt und dann auch vom Ehepartner gehört dass es nicht so ist, das Problem mit dem Trinken besteht weiterhin...

    Zu mir: Ich habe früher auch ein paar Jahre zu viel Alkohol getrunken, habe dann vor 24 Jahren von heute auf morgen aufgehört weil ich mir immer bewusst war dass ich ein Alkoholproblem habe und seitdem nicht mehr getrunken. Ich weiss also dass es zu schaffen ist ,das sage ich auch immer aber es nützt natürlich nix.....

    Mitbekommen hat das Kind das damals nicht, da hatten wir schonmal drüber gesprochen, zumal ich entweder in der Damenrunde oder nur am Abend zu Haus Soft Drinks konsumiert habe, Sekt oder Wein, sonst nichts anderes.....

    Ja und jetzt merken wir , mein Mann und ich, wir können nicht mehr helfen....ich könnte stundenlang schreiben was ich alles versucht habe und wie wir geholfen haben, egal, hat nicht gefruchtet.

    Vorgestern habe ich das auch in einem Gespräch klargemacht: Wir können nicht mehr, und wir sind am Ende....ich schlafe kaum noch, es gibt noch einen Sohn mit Down-Syndrom der bei uns lebt, er arbeitet täglich in einer Werkstatt für Behinderte und ist geistig nicht so sehr fit als dass er mitbekommt was los ist....

    Und ich kümmere mich noch um meinen Vater, der ist 93…}}} Ach ja und arbeiten gehe ich auch halbtags, aber das bringt mir eher Entspannung weil ich meine Arbeit liebe....Viel um die Ohren und das Alkoholproblem des Kindes steht mittendrin seit Jahren....

    Die Ansage steht, wir können nicht mehr helfen, ich habe auch gesagt dass ich vielleicht früher zu viel geholfen habe und zu viel abgenommen habe, meine/unsere Befindlichkeit habe ich dargelegt ohne zu beschuldigen.......das Gespräch war ok und der Wille besteht es selber , also alleine hinzubekommen ....Emotional ist es ganz schlimm für uns, das kann man glaube ich nicht ändern..... Was soll ich sagen, ich muss jetzt überlegen wie ich mich schützen kann........wir sind mit den beiden eng verbandelt, wir verwahren ihren Hund täglich weil beide Vollzeit arbeiten und wir wohnen um die Ecke.......Daher bin ich auf der Suche nach Strategien und Ideen, wie ich vorgehe und wie wir uns jetzt verhalten, darum habe ich mich angemeldet...vielleicht kann ich auch lesen wie andere damit umgehen, mal abwarten.....


    Soweit, so siehts aus...ich versuche mal ich hier zurechtzufinden, leider finde ich über die Suchmaske nicht viel zu Eltern alkoholkranker Kinder.... aber ich schau mal

    Hallo, habe mich angemeldet um für mich einen Weg zu finden mit der Alkoholkrankheit unseres Kindes umzugehen..

    Ich merke wie schwer es ist darüber zu schreiben, obwohl mich das Thema ja seit ca 15 Jahren begleitet, früh ging es lo, im Alter von 15 Jahren.

    Alles haben wir (mein Mann und ich) versucht um zu helfen, seitenfüllend......alles ist passiert was dazugehört.....,nix nützt was....

    Ich merke ich bin psychisch angeschlagen und muss mich positionieren...

    Ich werde mich hier umschauen und lesen....

    Danke für das Forum