Beiträge von Bertabeige

    Da habe ich mich falsch ausgedrückt. Verzicht ist ja etwas, was ich als Verlust sehe. Im Gegenteil, ich sehe es als Bereicherung an, nicht mehr trinken zu müssen.

    Von dem anfänglichen kurz "ich darf nichts mehr trinken" ist ein "ich muss nichts mehr trinken " geworden.

    Und damit geht es mir sehr gut.

    Was meine ich damit, dass sich das schnell ändern kann?

    Ich denke, dass ich mir als Alkoholiker nie zu sicher sein darf oder kann. Das Suchtgedächtnis wird ja immer da sein. Und in der Klinik und in den SHG habe ich viele Menschen kennengelernt, bei denen der Rückfall plötzlich da war.

    Bei manchen nach vielen, vielen Jahren.

    Hey....

    Mein Name ist Bertabeige und ich bin seit fast 2 Jahren trocken.

    Auf Alkohol zu verzichten fällt mir bisher nicht sonderlich schwer, ich weiß natürlich, dass sich sowas ganz schnell ändern kann.

    Mein momentanes Problem ist, dass ich seit meiner Abstinenz unheimlich viel Süßes esse, und das bekomme ich nicht so wirklich in den Griff. Stichwort Suchtverlagerung, schätze ich.

    Ich wäre wirklich froh über ein paar hilfreiche Tipps...

    Liebe Grüße.