Beiträge von Luffi

    Danke.

    Ich befasse mich grad echt mit dem Gedanken - dann soll er machen was er will. Es ist nicht mein Leben.

    Ich habe ja jetzt etwas offizielles für seine Famile. Der Arzt war da, wenn was passiern sollte können sie sich an den wenden. Ich hab mein Möglichstest getan. Mehr geht nicht.

    Ist zwar für meinen Kopf nicht leicht... ich wollte mein Leben mit ihm verbringen... Aber was soll ich nur tun? Ausser die Mauer, die ich inzwischen zwischen uns erbaut habe noch zu erweitern? Ich hab ja eh keine Chance. Warten bis zum Entzug ( davon bekommt mich keiner ab) und danach weiter schauen. Hab mir inzwischen sogar nen Anwaltstermin geholt damit ich weiß was auf mich zukommen sollte.

    Ich muss leider nochmal schreiben. Heute hatten wir tatsächlich den Hausarzt daheim. Wow er hats zugelassen. Immerhin.

    Aber ich bin absolut entsetzt was der Hausarzt getan hat. Nämlich NICHTS. Keine Untersuchung, gar nix. Nur ja er ruft im Krankenhaus an ob er früher zum Entzug kommen kann ( das ist ja schon mal etwas). Und er soll zur Blutabnahme kommen. Wozu?- ist ja eh klar was dabei herauskommt. Aber sonst? Er hat seine Flecken der geplatzten Äderchen, seine gelbe Haut, sein Bauch etc.... nicht gesehen. Nicht mal zu nem Ultraschall hat er ihn aufgefordert. Klar mein Mann hatte bis oben hin Klamotten an. Ein Arzt muss doch wenigstens mal untersuchen wenn man schon alles sagt was los ist. Dachte ich zumindest....:/

    Lieg grad echt am Boden;(;(;(...und was sagt mein Mann? Na siehste...

    Danke für eure Meinungen.

    Ja. Genau so fühlt sich das an. Verrat. Sie wissen es nicht und wundern sich immer wieder. Und mir ist das so peinlich. In ein paar Tagen bin ich nochmal bei der Suchtberatung. Vielleicht gibt es ja dort eine Idee wie man es möglichst schonend rüberbringt. Ich bin inzwischen auch soweit, ich möchte es nicht mehr verstecken, ich kann nicht mehr. Aber ich hab echt schiss... Meine Mutter ist ein Narzist... inzwischen klappt das bei uns ja weil ich sag mach du deins ich mach meins..ohren zu und durch..Aber bei sowas...oh weh

    Bis jetzt ist nur Entzug geplant. Ob er sich auf was anderes einlässt weiß ich nicht. Bis jetzt sträubt er sich. Aber; er weiß genau was zu tun wäre. Und was passiert wenn er danach wieder anfängt zu trinken. Dann wars das. Hab ich ihm mehrmals mehr als deutlich gesagt. Ich habs satt... 4x hab ichs jetzt mitgemacht. Ein 5. Mal gibt's nicht..und so schlimm wie diesmal wars noch nie. Da hat ers geschafft einen Entzug zu machen bevor er ein körperliches Wrack war.

    Danke für dein Erfahrungsbericht. Ich grübel mal weiter ob ich was sagen soll... ein Ausgang wie bei dir wäre mein sehnlichst Wunsch. Sie wüsste was los ist, würde nichts mehr verlangen was halt nicht geht. Bzw. Zu Zeiten wo ich es machen kann ( daran solls ja nicht scheitern bin aber halt berufstätig) und uns jetzt einfach mal bis nachm Entzug machen lassen. Danach treffe ich dann eh meine Entscheidung wies und obs mit uns weitergeht. Er hat einfach zu viel kaputt gemacht...

    Ja genau darum geht es mir. Ich will keine Lösung. Das mach ich schon selber. Ich will Luft zum atmen haben. Ich hab schon privat genug Probleme und jetzt kommt das Familienproblem auch noch dazu.

    Ich würde ja gerne...Aber ob meine Mutter da in Richtung Verständnisvoll reagiert? Ich bezweifel es stärkstens. Selbst bei mir kommt sie bis heute nicht über ein stell dich nicht so an raus. Und jetzt ein Alkoholiker als Schwiegersohn? Sie macht mir/uns da glaub eher die Hölle heiß...

    Hallo. Ich mal wieder.

    Das mit meinem Mann hab ich glaube ich inzwischen kapiert. Ich sage zu ihm auch nicht mehr als " ich habs dir tausendmal gesagt du weißt was du tun musst- wenn du nicht willst dann heul nicht rum". Klar tut mir das immer weh...Aber es ist so.

    Mein neues Problem ist meine Familie. Die weiß nichts und soll es auch nicht wissen da sie in solchen Sachen ( auch meine Depression was ja was völlig normales ist) auch nix verstehen, nur be-bzw. Verurteilen.

    Jetzt ist es so. Sie sind alle über 80 und brauchen immer wieder Hilfe. Was ja auch in Ordnung ist. Theoretisch. Nur das sie dauernd fragen ob mein Mann nicht mal xy könnte. Er hat das ja auch immer gemacht. Jetzt geht's halt nicht mehr...sein Körper is so kaputt...

    Ich fühle mich inzwischen von den 3 so in die Ecke getrieben. Ich weiß nicht vor noch zurück...dauernd andere ausreden finden. Die Krankheit allein ist ja schon schlimm genug. Aber das, das treibt mich wirklich in den Wahnsinn...bin nur noch am weinen.

    Ich sag ja inzwischen wir müssen es sagen...dann hätten wir da ruhe.. ich hab nur so wahnsinnig angst davor. Grad vor meinen Eltern. Angst das sie uns aus der Wohnung werfen (is ihre und ich kann mir grad mal ne 1-zimmer wohnung leisten). Bzw. das sie mich zwingen wollen mich sofort zu trennen ( auch wieder mit Wohnung etc).

    Das möchte aber am Ende immer noch ich entscheiden. Je nachdem wie es nach dem Entzug weitergeht.

    Ich Kämpfe gerade an allen Fronten...

    War mal wieder lang... Danke fürs zuhören

    Danke euch beiden.

    Ja ich muss jetzt nach mir schauen... fragt sich jetzt nur noch wie ich das am besten anstelle.

    Für wenn das Wetter wieder gut ist hab ich Ideen. Hundi schnappen und in den Wald- Stundenlang, Cafe etc.

    Muss ich wohl üben...

    Du hattest Recht Morgenrot.

    Mehr kann ich dazu nicht sagen. Alkohol ist wohl doch immer noch die 1. Wahl. Statt seinen komplett kaputten Körper zum Arzt zu schleifen. Würde er ja wahrscheinlich ins Krankenhaus eingeliefert werden.. und da gibt's kein Alkohol....

    Ich geb einfach auf. Soll er machen was er will... vergebliche Liebesmühe...

    Danke Morgenrot. Vielleicht brauche ich solche Worte um endlich wirklich zu kapieren was da alles hintendran steckt. Auch wenn ich immer noch Hoffnung habe. Aber so langsam, durch das hier Querlesen, weiß ich eigentlich das das vergebens ist.

    Und ja ich habs ihm zwar mal wieder in die Richtung geschubst, aber nur weil er gejammert hat das es ihm so schlecht geht. Ich hab dazu dann gesagt ich sag nichts mehr du weißt was du tun musst... dann kam nach ein paar Stunden dann das er jetzt nen Termin (geht online) ausmacht.

    Danke für deine Worte.

    Ja ich weiß das es nicht früher als Juni geht. Ich hab bei dem Gespräch mitgehört.

    Aber ich habs insofern geschafft. Er (wir- er will das ich mitgeh) hat am Dienstag nen Arzttermin. Er blickt inzwischen auch das das so nicht noch 2 Monate weitergehen kann. Mal schauen was dabei rauskommt. Vielleicht kann der Arzt das mit dem Entzug beschleunigen oder er weißt ihn gleich ins Krankenhaus ein. Wir selber können das nicht beschleunigen. Ist ja nicht sein erster Entzug dort...ich kenn die Abläufe dort inzwischen.

    Ja. Am liebsten würde ich es erzählen...auch das meine Familie nicht immer irgendwas von mir will was ich im Moment nur sehr schwer leisten kann. Ich bekomm schon Schreikrämpfe... die ganze heimlichtuerei macht es ja noch schlimmer. Aber ne... Wir können es beiden Familien nicht sagen. Außer das Kind fällt am Dienstag dann komplett in den Brunnen... dann vielleicht...

    Drückt mir bitte die Daumen das er am Dienstag wirklich mitgeht...

    Ich war inzwischen bei der Suchtberatung. War sehr gut und ich habe noch mal nen Termin.

    Aber ich befinde mich gefühlt gerade in einem wahrgewordenen Alptraum.

    Mein Mann... das ist ja schon schlimm genug. Jetzt ist mein Onkel aus dem Ausland zurück und versucht ihn für alle mögliche Sachen einzuspannen (war schon immer so er ist da sehr besitzergreifend- meiner ganzen Familie gegenüber. Er ruft und irgendeiner muss rennen. Ok er ist über 90 aber trotzdem). Gestern z.b gings meinem Mann gar nicht gut..Hab mich um ihn gekümmert und in dem Moment hat der Onkel angerufen...so lange und penetrant bis ich zornglühend ans telefon gegangen bin.

    Mein Mann kann ja nun nicht...also mach ichs halt...und es wird gebohrt und gebohrt wieso weshalb warum. Und jedes bisschen an meine Eltern weitergegeben. Hab ja schon geschrieben das ich ihnen das nicht erzählen kann. Hat sogar die Suchtberaterin zugestimmt das das richtig blöd wäre.

    Ich weiß inzwischen nicht mehr in welche Richtung ich mich drehen soll, was ich machen soll... ich fühle mich das ich die ganze Zeit gegen Mauern renn und nicht rauskomm... blöde Geheimhaltung. Am liebsten würde ich es in die Welt hinausschreien....Aber geht ja nicht...

    Es ist ein einziger Alptraum ;(;(;(


    - Und kurze Moderatoren Frage- Wie kann ich den Namen des Threads ändern? Bin da nicht so bewandert. Danke.

    Danke Aurora. Du hast ja eigentlich so recht. Ich steh mir selbst im Weg. Den Sozialpsychiatrischen Dienst kannte ich gar nicht. War immer gut in Therapie eingebunden. Bis auf jetzt. Jetzt geh ich zur Suchtberatung und dann wahrscheinlich wirklich noch da hin. Hört sich gut an.

    Weil wir ein sehr kleines Team sind. Und ich schon so oft krank war. Ja ich hab inzwischen GDB 50 und bekomme Teilrente. ( das alles wegen meiner Krankheit nicht wegen dem Alkohol).So schnell kann ich gar nicht gekündigt werden. Es ist mir nur so wahnsinnig peinlich vor den Kollegen.....

    Ihr habt recht. Jetzt wo ich eure Antworten lese geht mir so langsam ein Licht auf. Ja jetzt muss ich mich um mich kümmern. Fragt sich nur wie. Therapie geht nicht weil ich grad ne Sperrzeit habe. Mal schauen was die mir in der Beratung sagen können.

    Hab aber ein Urlaub nur für mich gebucht nach dem Entzug... ich brauch dringend ne Auszeit für mich allein. Da kann ich dann hoffentlich mal abschalten und richtig nachdenken. Is aber halt noch lange hin..Aber immerhin etwas.

    Krankschreiben hab ich mir auch schon überlegt um mal Kraft zu sammeln. Das blöde is nur ich war letztes Jahr wegen meiner eigenen Sache 3 Monate krankgeschrieben. Und jetzt schon wieder? Trau mich das grad irgendwie nicht.

    Ja ums Leergut darf ich mich kümmern, wenn ich nicht überall Flaschen rumstehen haben will. Und leider sinds keine Pfandflaschen... wäre ja zu einfach die einfach in den Supermarkt zurückzubringen.

    Muss/will bis Juni irgendwie durchhalten...Aber wenns dann weiter gehen sollte bin ich weg...

    Wollte nochmal schreiben. Es ist wieder soweit- die leeren Flaschen müssen entsorgt werden. Wir sammeln sie immer und bringen sie dann zu nem Altglascontainer. Im Haus- Glas Abfall geht das nicht mehr. Zu viel- zu auffällig.

    Ich bin grad so am Ende... ich habe keine Ahnung wie ich die Tüten mit den Flaschen ins Auto bringen soll ( nein er kann sie grad nicht mehr selber tragen)...Mir geht's grad so bescheiden. Aber in der Wohnung will ich sie auch nicht mehr. Und dann nächste Woche wieder arbeiten und sich nichts anmerken lassen...ich kann und will nicht mehr. Würde mich am liebsten im Bett verkriechen... kennt ihr das auch?