Beiträge von Luffi

    Vielen Dank. Ja das er sich für den Alkohol entschieden hat ist wohl so. Hab ihm letzten Sommer nach dem Entzug versucht ins Gewissen zu reden als er wieder anfing...brachte nichts. Und jetzt.. außer mein Ultimatum mit Trennung wirkt vielleicht doch. Und das habe ich ihm nicht einfach so gesagt - ich werde es tun. Es reicht mir. Liebe macht blind.. Aber ich bin aufgewacht.. auch wenn ich ihn wirklich liebe und wahrscheinlich so oder so in den Abgrund stürzen werde.

    Wir sind seit über 10 Jahren zusammen, verheiratet und nur ich arbeite. Dann kommt bei einer Trennung/Scheidung ja noch das finanzielle dazu... negativ für mich gesehen..Ich bin dann die die dann zahlt...

    Danke. Das tut gut das du sagst wenn ich ihn liebe ist das ok. ( es ist was es ist sagt die Liebe- er ist auch ein sehr lieber Mensch. Er würde mir nie etwas tun) Denke immer die Außenstehenden würden mich für verrückt erklären.

    Und Abstand... oh ja ich würde so gerne einfach weg. Geht aber nicht. Und hier daheim hängt er auch wie ne Klette an mir. Immer in dem Zimmer wo ich auch bin- ausser er schläft. Und das dann mit einer Trauermiene ( klar ich weiß es geht im Bescheiden). Ich könnte schreien. Ich kann mich ja nicht den ganzen Tag draußen aufhalten. Ich hab keine Ahnung wie ich das bis Juni durchhalten soll. Das ist noch so lange... wenn es gesundheitlich nicht eh schon zu lange ist.

    Ich habe nächste Woche einen Termin zur Beratung für Angehörige.

    Und ja... es gibt einen großen Grund warum ich ihn nicht verlassen möchte. Ich liebe ihn. So blöd das auch klingen mag. Er ist mir gegenüber ja auch nicht grob oder so was.

    Aber es beibt komplett alles an mir hängen . Seit Jahren. Arbeit, Haushalt etc. sobald er dann wieder anfängt. Und dann die ganze lügerei wieso und weshalb grad xy ist usw. gegenüber der Ausenwelt. Und er hat 3 Entzüge hinter sich. Ich mach jetzt den 4. mit. Es änderte sich bis jetzt nichts und ich kann einfach nimmer zugucken wie es immer wieder bergab geht. Und dann jammern, von mir medizinische Meinungen hören die ich ja nicht geben kann usw.Aber selber mal zum Arzt- nö. Und wenn, muss ich da auch mit. Er kann inzwischen nichts mehr allein machen.

    Irgendwie muss ich auch endlich mal an mich selber denken. Ich merke wie ich immer weiter kaputt gehe. Bin durch meine eigene Krankheit ja eigentlich schon belastet genug.

    So geht es mir gerade. Ich bin am Ende. Habe ich ihm auch schon gesagt. Wir haben diese Woch viel und ehrlich geredet. Und wie ich am Anfang schon schrieb - ich hatte vor mich zu trennen. Aber bevor ich es durchgezogen habe hatte er in den letzten 2 Wochen so einen Absturz ( gesundheitlich nicht mal alkoholisch da trinkt er sogar grade weniger weil der Körper nicht mehr kann). Ich kann ihn so doch nicht alleine lassen? Ich hab zu lange gewartet. Ist mir jetzt auch klar.

    Ob andere wirklich was wissen? Großartig Freunde haben wir nicht. Meine Eltern könnten etwas ahnen, das stimmt. Aber reden kann man nicht mit ihnen. Sie verstehen sowas nicht. Bin selbst seit über 10 Jahren an Depressionen erkrankt (zum glück hab ich da grad ne ruhige Episode). Sie hams bis heute nicht verstanden.

    Zum Arzt muss er selber...ich hab ihm gesagt das da dann auch kurzfristig was geht. Notfall. Aber er weigert sich strikt. Hintragen geht nicht...

    Ich könnt nur noch heulen grad.

    Oh weh. Das tut mir sehr leid.

    Das ist es genau was ich auch befürchte. Das Problem - er weigert sich strikt zum Arzt zu gehen. Tragen (zwingen) kann ich ihn ja nicht. Hab ihm das auch schon alles gesagt. Ich hab in den letzten Tagen Dinge gesagt(also zur Gesundheit und was passieren kann) die ich vorher nicht auszusprechen gewagt hab. Das der Entzug erst im Juni ist liegt am Krankenhaus. Da gab es keinen früheren Termin. Und mit Psyche im allgemeinen (ob Arzt oder Krankhaus) brauch ich gar nicht erst zu kommen. Da wird komplett abgeblockt.

    Hallo. Ich hab mich hier angemeldet da mein Mann Alkoholiker ist. Schon lange. Er hat auch schon länger Leberzirrhose und so wie es ihm gerade geht (extrem schlecht)befürchte ich langsam das schlimmste. Er weigert sich zum Arzt zu gehen. Ob er nun einen Kreislaufkollaps hat. Oder irgendwelche Entzündungen (fast jeden Tag aufs neue was anderes). Im.Juni hat er einen Entzugstermin bekommen, nur ich weiß nicht ob er es bis dahin überhaupt schafft (bzw. ich). Ich hatte vor mich zu trennen... in den letzten 2 Wochen hab ich mich aber nochmals unentschieden. Gerade weil es ihm so extrem schlecht geht. Ich bin absolut verzweifelt. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll und wie lange ich das selbst noch durchhalte. Bin am Ende. Immer daran zu denken das was schlimmes passiert..und doch nichts tun zu können. Im normalen Leben habe ich auch niemanden mit dem ich über dieses Thema reden könnte. Es muss geheim bleiben (bin mittlerweile Weltmeister im Lügen);(. Ich hoffe das ich mich hier ein bisschen austauschen kann. Danke Luffi