Beiträge von Jibrail

    Hallo und lieben Dank für das willkommen heißen, mir erging es bis heute ganz gut. Ich war am Mittwoch noch in der neuen Gruppe, wo ich letzte Woche auch gewesen bin. Es war eine Sichtreferentin dort. Gestern war ich Arbeitstechnisch hinter Rostock und erst ziemlich spät Zuhause und heute habe ich nach der Arbeit, meine Kinder zum Eis essen und einen kleinen Spielplatz Gang abgeholt. Nun fahre ich nach Hause. Morgen bin ich auf einer Teeverkostung eingeladen, darauf freue ich mich schon sehr. Mir geht es gut, bin ziemlich erschöpft und müde.


    VG, Jibrail

    Vielen lieben Dank für die herzliche Aufnahme und Freischaltung! Okay, alles klar.


    Also, heute ist der achte Tag in der Abstinenz. Jetzt nochmal zu meiner letzten Woche, also ab dem Mittwoch Abend, alles vorherige steht ja da.


    Ich bin ja am Dienstag in meiner SHG von jemandem zu einer anderen Gruppe am Mittwoch eingeladen wurden, die sitzen im anderen Nebenraum, die haben auch nichts mit Alkohol zu tun, die singen, machen Ausflüge usw. Gehört aber zu dem SHG-Verein. Morgen kommt dort eine Sichtreferentin hin. Mir hat das dort sehr gut gefallen und bin sehr herzlich aufgenommen worden.

    Mein Ritual am Morgen ,,30 Minuten Zeit für mich'' um meine Krankheit nicht aus den Augen zu verlieren, klappt super. Das hätte ich früher schon machen sollen. Ich melde derzeit Umgebungen/Plätze, wo ich getrunken habe. Am Wochenende war sehr entspannt, da war ich mit meinem Sohnemann. Am Montag habe ich mein neuen Arbeitsvertrag unterschrieben, hatte ein Termin bei der Suchtberatung und am Abend hatte meine Partnerin noch eine Überraschung für mich, wir waren essen :). Ich bin jetzt gerade auf dem Weg zur Selbsthilfegruppe und freue mich schon darauf.

    Bis jetzt läuft alles ganz gut und ich komme super klar!!

    Ich warte noch auf einen Anruf von der ambulanten Nachsorge. Da habe ich dann auch ein Gruppengespräch und ein Einzelgespräch in der Woche und im Anschluss ist eine Therapie geplant um die Kindheit mal zu bearbeiten, da steckt mehr drinnen, als ich je gedacht habe.


    Viele Grüße, Jibrail

    Hallo, danke für die Antwort und den Ratschlag. Ich denke, ich kann es für mich selbst ganz gut einschätzen. Selbstverständlich sollte ich es nicht unterschätzen.


    Heute ist Tag 3 der Abstinenz und ich gehe selbstkritischer mit den letzten beiden Rückfällen um. Heute ist der zweite Tag, an dem ich mich morgens für eine halbe Stunde hingesetzt habe und mich bewusst mit meiner Krankheit auseinandergesetzt habe. Ich darf es nicht mehr auf die leichte Schulter nehmen und es sollte mir täglich bewusst sein. Gestern war ich ja am Abend bei meiner Selbsthilfegruppe und habe dort die Rückfälle geschildert. Ich bin heute Abend zu einer Chorgruppe eingeladen worden wo ich gleich bin und mir die mal anschaue. Ich habe zum 01.04.25 einen neuen Job und warte auf einen freien Platz in der ambulanten Nachsorge. Ich bin zweimal wöchentlich in der Selbsthilfegruppe, wobei ich es jetzt auf dreimal erhöhen möchte. Als Hintergrundbild habe ich einen Zettel den meine Tochter mit geschrieben hat, um mir immer klar zu machen, ich bin krank. Ich schaffe das!!!!

    Danke für die Antwort.


    Also, ich bin nicht ins Krankenhaus zur Entgiftung gegangen, sondern habe es so geschafft. Ich habe gestern bei meiner Suchtberatungsstelle einen Termin gehabt wegen der beiden Rückfälle und der Kostenzusage einer ambulanten Nachsorge. Es besteht der Wunsch auf eine lebenslangen Abstinenz. Ich mache mir derzeit Sorgen weil die Rückfälle meiner Meinung nach passiert sind, wenn es mir zu gut geht und ich damit nicht umgehen kann, weil es mir nicht gut gehen soll. Liegt in der Kindheit. Ich bin eben auch aus meiner Selbsthilfegruppe gegangen und habe die Situation geschildert.

    Hallo zusammen, ich bin 40 Jahre alt und Alkoholkrank. Ich habe mit 16 Jahren angefangen zu trinken,meist nur an den Wochenenden. Durch das trinken war meine Schüchternheit weg und schnell wurde es zur Routine mit dem trinken. Ich habe Wodka und Bier getrunken gehabt. Als ich 18 Jahre alt war, war es meist auch in der Woche und mit Anfang 20 Jahre dann schon jeden Tag, selbst in der Nacht zum schlafen. Ich habe als ich 28 Jahre alt war, versucht kalt zu entziehen, hat ja sonst auch meistens geklappt gehabt. Da habe ich dann einen Epileptischen Anfall bekommen und bin in Krankenhaus geliefert worden, ich habe mich schnell selbst entlassen weil ich nicht wahr haben wollte, dass ich ALKOHOLIKER bin. Im Nachhinein habe ich dann einen Entzug gemacht und würde schnell wieder Rückfällig, dann noch einen QE von 21 Tage, anschließend 16 Wochen stationäre Therapie, dann 20 Monate Nachsorge. Ende 2019 bin ich dann nach 7 Jahren rückfällig geworden und es war der typische schlechende Prozess zum damaligen Trinkverhalten. 2023 habe ich dann nochmals eine Langzeittherapie gemacht und viel über mich gelernt, leider nach der Entlastung sehr schnell Rückfällig geworden wegen Privater Probleme. Ich habe dann im Dezember 2024 meine Kündigung erhalten wegen eines Vorfalls und war bis letzte Woche Fi nstag trocken, gehe zur Selbsthilfe-Gruppr zweimal wöchentlich und eine ambulante Nachsorge ist genehmigt worden. Der Rückfall am Dienstag hatte die Konsequenzen dass ich letzten Sonntag, also vorgestern noch einen Rückfall gehabt habe. Ich tue mich sehr schwer zu verstehen wie es passiert ist, mittlerweile komme ich aber mehr und mehr dahinter. So viel zu mir.


    Falls Fragen sind, gerne stellen.


    Viele Grüße