Beiträge von Auszeit

    Ja das haben sie, meine Tochter sagt dass sie uns beide liebt und es ja eine Krankheit ist sie aber versteht wenn ich mich trenne.

    Mein Sohn sagt ich soll halt die guten Zeiten genießen und ihn wenn er getrunken hat aus dem Weg gehen.

    Es ist so schlimm seit er on Rente ist und ich das so massiv mitbekommen.

    Er hat ja auch immer trockene Phasen bei denen ich immer wieder Hoffnung schöpfe und dann um so schlimmer ins Loch falle

    Hallo lila-blau,

    Ich kann dich verstehen mit allem was du schreibst, mir ging es jungen Jahren ähnlich. Jetzt bin ich alt und es hat sich nichts geändert außer daß die Kinder schon lange erwachsen sind und ich 2 Hunde habe um die ich mich sorge.

    Ich hänge immer noch fest und weiß daß ich gehen muss um nicht ganz kaputt zu gehen.

    Mein Rat an dich wenn ich dir den geben darf, geh so schnell du kannst, vor allem deinen Kindern zu liebe und auch du hast ein besseres Leben verdient in dem du ohne Angst leben kannst (Angst dich zu fragen ist er wieder betrunken)

    Liebe Grüße Auszeit 🥰

    Eigentlich fing das alles vor ganz vielen Jahren an . Ich bin jetzt 67 Jahre und seit 37 Jahren verheiratet und habe 2 Erwachsene Kinder.

    In jungen Jahren haben wir beide viel Alkohol beim feiern getrunken.

    Es war normal zum essen Bier zu trinken, und oft einen Schnaps hinterher.

    Irgendwann fand ich aber versteckte Schnapsflaschen und war sauer darüber .

    Ich Kämpfe seit dieser Zeit mit meinem Mann dass er den Alkoholkonsum minimiert.

    Seit 5 Jahren ist er in Rente, seit 1 ,5 Jahren hat er Krebs, (im Moment krebsfrei nach chemo)

    In regelmäßigen Abständen kommt er morgens vom betrunken vom Hundegassi nach Hause. (Er trinkt nur Schnaps)

    Er belügt mich wenn ich ihn darauf anspreche. Ich habe einen Alkoholtester gekauft da ich dachte wenn ich ihn zeige dass er mich anlügt, was ich total mies finde, wacht er auf.

    Er hat 3x Entziehung hinter sich, 2x privat, was uns finanziell fast ruiniert hat, einmal während Corona., 9 Wochen.

    Aber das alles hat nix gebracht, kurz danach war alles beim alten.

    Er geht auch regelmäßig zur Selbsthilfegruppe. Das ändert auch nichts.

    Ich wollte ihn immer helfen, trocke zu werden. Aber ich kann und will nicht mehr.

    Aber es tut sooo weh weil ich weiß dass er sich dann zu Tode trinkt.

    So das war für den Moment ein grober Zusammenblick über meine Situation

    Liebe Grüße Auszeit

    Hallo, ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen weil ich in Internet nach Hilfe für Angehörige von Alkoholkranken suche. Mein Mann trinkt seit ewigen Zeiten, 2x private Entzugsklinik (sehr teuer) und 1x von der Kasse bezahlt.

    Ich dachte seine Krebserkrankung die er seit 1,5 Jahren hat lässt ihn endlich aufwachen, aber jetzt trinkt er wieder des öfteren 1 Flachmann morgens.

    Ich kann einfach nicht mehr

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir einen Rat geben