Hallo zusammen,
Danke das ich mich an euch wenden kann. Ich werde die Beiträge gleich mal lesen.
Schreib doch mal auf warum Du diesen Entschluß gefasst hat. Das war ja ein Prozess der auch mit innerem Leidensdruck zu tun hat. Du brauchst Dich da nicht zurückhalten, wir haben hier alles schonmal gelesen.
Wenn Du an das Weitertrinken denkst, sagt Dir die Stimme evtl. auch etwas über kontrolliertes Weniger trinken? Falls ja : Vergiss es. Lass die Erfahrung einfach aus, es funktioniert nicht in der Alkoholkrankheit. Du landest innerhalb kürzester Zeit wieder bei der alten Menge und mehr. Der einzige Weg ist tatsächlich die absolute Abstinenz.
Es gibt eigentlich mehrere Entschlüsse warum ich aufhören will. Zum einen leide ich seit 12 Jahren an Depressionen. Die habe ich nicht dauerhaft aber Sientauchen immer wieder auf. Vorallek habe ich negative Gedanken an den Tagen nachdem ich getrunken habe. Deswegen habe ich auch wahrscheinlich am nächsten Tag wieder getrunken. Es wurde mir erst besser mit Alkohol aber im laufe des Abends wieder schlimmer und ich habe seltsame emails an Bekannte geschickt oder mich irgendwo angemeldet. Desweiteren ist natürlich auch der Punkt das Sachen die ich gerne gemacht habe wie kochen oder spazieren gehen oder basteln nicht mehr gerne gemacht habe weil die Tage immer kaputt waren. Ich habe gemerkt wie ich nach der Arbeit nur noch auf der Couch lag und mich auf die nächsten Tage mit Alkohol gefreut habe.
Ich denke nicht an das weiter trinken. Ich kenne meinen Körper und weis auch das es nichts bringt weniger zu trinken. Ich würde immer mehr trinken da ich die Kontrolle sehr schnell wieder verlieren würde
Liebe Grüße