Beiträge von Chris52

    Hallo zusammen,


    Danke das ich mich an euch wenden kann. Ich werde die Beiträge gleich mal lesen.

    Schreib doch mal auf warum Du diesen Entschluß gefasst hat. Das war ja ein Prozess der auch mit innerem Leidensdruck zu tun hat. Du brauchst Dich da nicht zurückhalten, wir haben hier alles schonmal gelesen.

    Wenn Du an das Weitertrinken denkst, sagt Dir die Stimme evtl. auch etwas über kontrolliertes Weniger trinken? Falls ja : Vergiss es. Lass die Erfahrung einfach aus, es funktioniert nicht in der Alkoholkrankheit. Du landest innerhalb kürzester Zeit wieder bei der alten Menge und mehr. Der einzige Weg ist tatsächlich die absolute Abstinenz.

    Es gibt eigentlich mehrere Entschlüsse warum ich aufhören will. Zum einen leide ich seit 12 Jahren an Depressionen. Die habe ich nicht dauerhaft aber Sientauchen immer wieder auf. Vorallek habe ich negative Gedanken an den Tagen nachdem ich getrunken habe. Deswegen habe ich auch wahrscheinlich am nächsten Tag wieder getrunken. Es wurde mir erst besser mit Alkohol aber im laufe des Abends wieder schlimmer und ich habe seltsame emails an Bekannte geschickt oder mich irgendwo angemeldet. Desweiteren ist natürlich auch der Punkt das Sachen die ich gerne gemacht habe wie kochen oder spazieren gehen oder basteln nicht mehr gerne gemacht habe weil die Tage immer kaputt waren. Ich habe gemerkt wie ich nach der Arbeit nur noch auf der Couch lag und mich auf die nächsten Tage mit Alkohol gefreut habe.


    Ich denke nicht an das weiter trinken. Ich kenne meinen Körper und weis auch das es nichts bringt weniger zu trinken. Ich würde immer mehr trinken da ich die Kontrolle sehr schnell wieder verlieren würde


    Liebe Grüße

    Hallo


    Danke für die schnelle Antwort. Ja ich sehe mich da wieder auch wenn es mir noch schwer fällt mich als Alkoholiker zu bezeichnen. Das habe ich eben nicht geschrieben es ist ja auch so das ich alleine trinke oder wenn wir mal Besuch haben heimlich in der Küche oder im Keller das eine oder andere Zwischenbier getrunken habe. Klar man muss dazu sagen ich bin nicht körperlich abhängig aber schon seelisch

    Hallo,


    Mein Name ist Christan und ich bin 33 Jahre alt. Mir ist in letzter Zeit aufgefallen das ich die letzten Jahre vorallem am Wochenende viel getrunken habe. In letzter Zeit kam noch der Donnerstag dazu. Ich habe also mindestens von Donnerstag bis Sonntag getrunken. Meistens so 10-14 Bier. Ich kann mich auch an die Abende nicht wirklich erinnern. Dann kam der Drang dazu noch an anderen Tagen in der Woche zu trinken. Ich war letzte Woche Dienstag bei meinem Hausarzt und habe mit ihm über das Thema gesprochen. Ich sollte die Hände hoch halten und er hat geguckt ob ich zittere. Das habe ich nicht und er meinte das ich zu den AA gehen soll. Ich habe nun seit letzte Woche Sonntag also seit jetzt 8 Tagen nichts mehr getrunken. Allerdings nur mit der Hilfe meines Mannes. Ich merke aber selbe wie mir im kopf immer Ideen umher schwirren wie ich wieder trinken kann und dabei komme ich auf die verrücktesten Ideen. Noch habe ich keine davon umgesetzt aber ich weiß nicht wie lange ich das schaffe. In meinem Kopf dreht sich gerade alles um Alkohol. Immer wieder kommt mir das Thema in den Kopf…


    Liebe Grüße

    Christian