Das ist ja im Prinzip auch eine Grenze für dich. Wir schlafen nun auch konsequent in getrennten Zimmern.
Das heißt ihr lebt "nebeneinander" her und seid offiziell noch ein Paar?
Es ist schon noch etwas mehr, als nebeneinander her leben. Ich mag ihn auch so als Mensch und es sind auch noch Gefühle da, aber anders. Wir versuchen eine Art Familien/Eltern-WG. Es ist kompliziert 😅 Aber für eine richtige Partnerschaft funktioniert für mich nur, wenn ich wieder Vertrauen aufbauen könnte. Er sagt, er möchte beim Thema Alkohol momentan nichts ändern… und er kennt auch meine Probleme diesbezüglich. Von daher kommen wir da leider gerade nicht auf einen Nenner. Ich bin auch traurig darüber, dass ihm der Alkohol anscheinend wichtiger ist. Und ja, andere trinken mehr. Aber ich verstehe nicht, warum es so wichtig ist, wenn die Ehe so deutlich darunter leidet.
Wir wollen das zusammenwohnen noch eine Zeit lang probieren und auch schauen, ob wir wieder zusammen finden. Nur halt ohne Druck. Aber solange er sich teilweise so stark betrinkt, sehe ich keine gemeinsame Zukunft. Ich habe Angst davor, dass meine Kinder so auswachsen müssen wie ich, nämlich mit einem alkoholkranken Elternteil. Er sieht sich nicht als abhängig an. Ich will es ihm auch nicht unterstellen. Missbräuchlicher Konsum ist es zumindest.
Wir haben auch vorher oft über Trennung gesprochen. Irgendwann konnte ich einfach nicht mehr. Jetzt ist es nur eher so ein zwischenzustand, was irgendwie auch nicht so sonderlich einfach ist.
Wie einsichtig ist dein Partner über sein Trinkverhalten?